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14.03.2017

Eröffnung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau

Foto: © Thüringer Aufbaubank

Am 17. März fand die feierliche Eröffnung des neuen Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau statt. Das Kompetenzzentrum mit Sitz an der Technischen Universität Ilmenau unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung von Arbeitsprozessen, ihrer Produktion und ihrer Produkte. Speziell kleine und mittelständische Unternehmen erhalten Hilfe bei der Einführung, der konkreten Realisierung und der Umsetzung von Digitalisierungs- und Industrie 4.0-Vorhaben.

Die Wirtschaft erfährt derzeit tiefe Umbrüche: Produkte mit maßgeschneidertem Design, kleinste Stückzahlen und schnelle Lieferung werden immer mehr zum Standard. Über alle Stufen der Wertschöpfung hinweg, von der Produktplanung bis zum Service, kommunizieren Maschinen, Dienstleister, Produkte und Abnehmer. In der 4.0-Welt sind solche hohen Anforderungen nur mithilfe digitaler Prozesse zu bewältigen. Kleine und mittlere Unternehmen fühlen sich dem digitalen Wandel aber oft nicht gewachsen. Häufig befürchten sie, nicht das nötige Knowhow oder das Geld zu haben, um ihre Firma digital wettbewerbsfähig zu machen. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau liefert mit praxisnahen Demonstrations- und Umsetzungsprojekten Digitalisierung zum Anfassen. Um in Unternehmen die interaktive Vernetzung von Mitarbeitern, Maschinen und Prozessen zu verbessern, unterstützt das Zentrum vor allem Kooperationen zwischen kleineren Betrieben. So sollen Arbeitsplätze in der Region und die Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden. Fünf Modellfabriken an den Standorten Ilmenau, Jena, Schmalkalden und Sondershausen zeigen dazu vorbildliche digitale Produktionslösungen zum Ausprobieren. Darüber hinaus unterstützen die insgesamt 20 Mitarbeiter des Kompetenzzentrums Firmen durch Informationsveranstaltungen, Workshops, Projekte und Kontakte. Alle Angebote des Kompetenzzentrums sind für Unternehmen kostenlos und auf der Webseite www.kompetenzzentrum-ilmenau.digital dargestellt.

 

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau wird von der Technischen Universität Ilmenau im Thüringer Zentrum für Maschinenbau geleitet. Weitere Partner des Projekts sind die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, das Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme Ilmenau, die Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden sowie der Förderverein für Anwendung und Bildung auf dem Gebiet Industrie 4.0. Das Kompetenzzentrum wird durch die TU Ilmenau im Thüringer Zentrum für Maschinenbau koordiniert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ gefördert.

„Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“:

  

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert in der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ bundesweit zehn Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren, vier Mittelstand 4.0-Agenturen und ein Kompetenzzentrum Digitales Handwerk. Der Förderschwerpunkt stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, indem es sie beim intelligenten Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt. „Mittelstand-Digital“ setzt sich zusammen aus den Förderinitiativen „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, „eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern“ und „Einfach intuitiv – Usability für den Mittelstand“. Weitere Informationen: www.mittelstand-digital.de.

Kontakt:
Holger Dabow
Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau
Telefon: 03677 69-5075
E-Mail: holger.dabow@tu-ilmenau.de