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Institut für Biomedizinische Technik und Informatik

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Prof. Dr. -Ing. Jens Haueisen

Institusleiter

Telefon +49 3677 69-1309

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INHALTE

MANTRA

Demonstration von magnetischem Targeting zum Auge anhand von in-vitro und ex-vivo Experimenten sowie Entwicklung von magnetischen Nanopartikeln mit für diese Anwendung optimierten Eigenschaften

Projektbeschreibung

Der Transport von diagnostischen und therapeutischen Substanzen zu Bestimmungsorten am und im Auge wird durch dessen Anatomie und Physiologie erheblich behindert. Aktuelle Verfahren zur Applikation der Substanzen zeichnen sich entweder durch einen sehr geringen Wirkungsgrad und mögliche Nebenwirkungen aus (Aufträufeln auf die Kornea, intravenöse Injektion) oder sind wegen ihrer hohen Invasivität und enormen Kosten für Ärzte und Patienten wenig akzeptabel (intravitreale Injektion). Dies beeinträchtigt die Realisierung und Effektivität diagnostischer und therapeutischer Verfahren, in deren Entwicklung in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht wurden. Zur Überwindung dieser Hindernisse untersuchen wir eine neue Basistechnologie, die den gerichteten Transport von Substanzen zum Auge, erstmals auch durch Gewebe, mit Hilfe von magnetischen Nanopartikeln realisiert. Dabei werden diese Substanzen an umhüllte und funktionalisierte magnetische Nanopartikel gebunden und durch applizierte magnetische Felder zu ihrem Bestimmungsort transportiert.
Ziele unseres Forschungsvorhabens sind die Entwicklung eines entsprechenden Demonstrators des Magnetfeldapplikators sowie der Nachweis der prinzipiellen Funktionsweise dieser Basistechnologie im Rahmen eines Schlüsselexperiments. Dazu sollen Randbedingungen für die Wahl der magnetischen Nanopartikel definiert und optimale räumliche und zeitliche Verläufe magnetischer Felder bestimmt werden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen experimentell verifiziert werden. In in-vitro und ex-vivo Untersuchungen an entnommenen tierischem Gewebe und Organen soll die Realisierbarkeit der neuen Basistechnologie demonstriert werden.

Dieses Projekt wird finanziell gefördert von der Europäischen Union im Rahmen des Verbundvorhabens „Demonstration der magnetischen Wirkstoffverabreichung zum Auge: Entwicklung, Aufbau und Test von Magnetfeldapplikatoren für den gezielten Substanztransport mittels magnetischer Nanopartikel“ der Thüringer Aufbaubank. Koordinator des Verbundvorhabens ist Prof. Dutz / TU Ilmenau.

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