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Institut für Biomedizinische Technik und Informatik

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Prof. Dr. Jens Haueisen

Institutsleiter

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INHALTE

QuaSA - Quantitative Streulichtanalyse am Auge

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Projektbeschreibung

Mit einem neuartigen Messverfahren sollen Folgen von Operationen im vorderen Augenabschnitt sichtbar gemacht werden. Bei einer Nachuntersuchung ist der Operationserfolg ebenso wichtig wie unerwünschte Nebeneffekte wie die Zunahme von Streulicht. Gerade dieses stört den Patienten z.B. durch Blendung beim Autofahren. Dem Arzt bleibt jedoch das eigentliche Ausmaß der Belastung weitestgehend verborgen, da er nur von außen in das Patientenauge schauen kann. Mit dem neu entwickelten Gerät sind nun die Grundlagen gelegt, die tatsächliche Streulichtbelastung quantifizieren und ortsaufgelöst darstellen zu können. Herzstück des am Institut für Biomedizinische Technik und Informatik entstandenen Demonstrators ist ein Hartmann-Shack-Wellenfrontsensor, mit dem die Abbildungsfehler des Auges untersucht werden können, in Kombination mit einer multifunktionalen, programmierbaren Blende in Form eines reflektiven Displays. Mit diesem ist es möglich genau die Anteile des Lichtes herauszufiltern, die dem Streulicht aus dem vorderen Augenabschnitt zugeordnet werden können. Hierzu wurde ein Patent eingereicht und auf der internationalen Erfindermesse iENA-2011 mit einer Silbermedaille prämiert.

Prinzipdarstellung des Messsystems
Laboraufbau QuaSa

Publikationen & Patente

Pubilkationen:

  • S. Schramm, B.-U. Seifert, und D. Link, „Influence of the Shell Structure of the Human Lens on Accommodation Using Ray Tracing“, ARVO Meeting Abstracts, Bd. 51, Nr. 5, S. 790, Apr. 2010
  • S. Schramm, P. Schikowski, M. Reder, K. Kunert, und B. U. Seifert, „Plausibility of Stray Light Measurement with a modified Wavefront Analyzer“, ARVO Meeting Abstracts, Bd. 52, Nr. 6, S. 6217, Apr. 2011
  • S. Schramm und B.-U. Seifert, „Streulichtmessung mit Hartmann-Shack-Sensor am Auge“, in DGaO-Proceedings, 2011.B.-U. Seifert, S. Schramm, P. Bessler, P. Schikowski, und K. S. Kunert, „Clinical Validation of a Modified Wavefront Analyzer - Preliminary Results“, ARVO Meeting Abstracts, Bd. 51, Nr. 5, S. 3948, Apr. 2010
  • B. U. Seifert, P. Schikowski, K. S. Kunert, M. Reder, und S. Schramm, „Enhanced Feature Segmentation and Data Extraction in Pentacam Scheimpflug Images“, ARVO Meeting Abstracts, Bd. 52, Nr. 6, S. 5707, Apr. 2011
  • K. S. Kunert u. a., „Presbyopia is the First Stage of Nuclear Cataract-Analysis of Forward and Backward Scattered Straylight in the Presbyopic Human Lens“, ARVO Meeting Abstracts, Bd. 52, Nr. 6, S. 826, Apr. 2011.
  • M. P. Reder u. a., „Analysis of Optical Side Effects of fs-Laser Therapy in the Human Presbyopic Lens Simulated With Modified Contact Lenses“, ARVO Meeting Abstracts, Bd. 52, Nr. 6, S. 6215, Apr. 2011.
  • Monika Peter, M.Sc.1, Robert Kammel, Dipl.-Phys.2, Roland Ackermann, PhD2, Stephanie C Bühren, Dipl.-Ing. (FH)2, Stefan Schramm, Dipl.-Ing.3, Bernd-Ulrich Seifert, Dipl.-Ing.3, Katharina Frey, M.Sc.4, Kathleen S Kunert, MD1 „Analysis of optical side effects of fs-laser therapy in human presbyopic lens simulated with modified contact lenses“

Eingereichtes Patent:

  •  „Gerät mit programmierbarer multifunktionaler Blende zur Untersuchung eines optischen Systems“ (DE 10 2011 102 176 A1)


Silbermedaille bei der iENA 2011
Silbermedaillie des „Salon International des Inventions, Genéve 2012“

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