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Ansprechpartner

Andrea Krieg

Stabsstelle Campus-Familie

Telefon +49 3677 69 1710

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INHALTE

Familiäre Pflege

Familiäre Pflege und Beruf

Das Pflegezeitgesetz

Das Pflegezeitgesetz gestattet Arbeitnehmer/innen sich für eine begrenzte Zeitdauer von der Arbeit freistellen zu lassen oder in Teilzeit zu arbeiten, um nahe Angehörige zu pflegen, ohne dadurch den Arbeitsplatz zu gefährden.

So wird Arbeitnehmer/innen unter bestimmten Voraussetzungen das Recht eingeräumt, der Arbeit bis zu zehn Tage fernzubleiben und für eine bis zu sechs Monate dauernde Pflegezeit von der Arbeit freigestellt zu werden. Dabei besitzt der/die Arbeitnehmer/in ein Wahlrecht und die Möglichkeit auch beide Ansprüche nacheinander geltend zu machen.

Ein Abwägen der Inanspruchnahme entsprechend der individuellen Bedingungen wird daher empfohlen.

Unter den nachfolgenden Links finden Sie das Pflegezeitgesetz (PflegeZG) sowie weitere Informationen.

Weiterhin besteht die Möglichkeit der Freistellung nach § 28 TV-L Sonderurlaub ohne Entgelt:

Beschäftigte können bei Vorliegen eines wichtigen Grundes unter Verzicht auf die Fortzahlung des Entgelts Sonderurlaub erhalten. Das ist ein tarifvertraglicher Anspruch für den Beschäftigten. Neben diesem Anspruch besteht die Möglichkeit des Sonderurlaubs nach dem Pflegezeitgesetz.

 

Das Pflegestärkungsgesetz

Das dritte Pflegestärkungsgesetz (PSG III), welches zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten ist, beinhaltet einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff sowie ein neues Begutachtungsinstrument.

Noch mehr als zuvor steht nun der Mensch als Ganzes im Zentrum, so dass die Leistungen der Pflegeversicherung wesentlich besser auf die jeweilige Situation der Pflegebedürftigen und ihrer Familien zugeschnitten werden können.

Die wesentlichen Inhalte der Änderungen sind nachfolgend aufgeführt:

  • Aus drei Pflegestufen werden fünf Pflegegrade.
  • Nicht nur körperliche, sondern auch kognitive und kommunikative Einschränkungen werden berücksichtigt.
  • Viele Pflegebedürftige erhalten mehr Leistungen als zuvor.
  • Pflegende Angehörige werden besser unterstützt, da sich die Pflegeberatung deutlich verbessert. 
  • Die Neuregelungen bringen einen besseren Schutz vor Abrechnungsbetrug in der Pflege mit sich.

Nähere Informationen zum neuen Pflegestärkungsgesetz können der Webseite zum Pflegestärkungsgesetz entnommen werden. Die neuen Pflegegrade und Begutachtungsmodule sowie viele weitere Begrifflichkeiten von "Ambulante Pflegesachleistung" bis "Zusätzliche Betreuungskraft" werden außerdem unter Pflege-Wissen von A bis Z erklärt.

 

Pflegestützpunkte in Thüringen

Die Pflegestützpunkte verfolgen das Ziel Versicherten der Pflegeversicherung sowie Ihren Angehörigen eine bestmögliche Pflegeberatung und umfassende Informationen zu ebendieser zur Verfügung zu stellen. Um die Versorgung und Hilfe besser planen und begleiten zu können, setzt die Pflegeberatung bereits vor der Festlegung über bestimmte Leistungen ein.

Die Pflegeberatung ist insbesondere deshalb zu empfehlen, da viele Angebote und Dienstleistungen zur Verfügung stehen, welche jedoch nicht untereinander Verknüpft sind.

Die Pflegestützpunkte informieren Sie umfassend über alle aufkommenden Fragen im Zusammenhang mit der Pflegebedürftigkeit. Hierzu zählen neben grundsätzlichen Fragen zur Pflege auch Möglichkeiten zur Anpassung des Wohnraumes und die Vermittlung von nachbarschaftlichen Hilfen, hauswirtschaftlichen Dienstleitungen etc.. So wird im Rahmen der Beratung innerhalb eines sogenannten mehrstufigen Fallmanagements festgestellt, inwieweit die Versorgung Ihrem Bedarf entspricht, um so eine optimale Hilfeplanung zu entwerfen und umzusetzen.

Deshalb empfehlen wir bei Bedarf direkt mit den Beraterinnen und Beratern der Pflegestützpunkte in Thüringen Kontakt aufzunehmen. In Thüringen stehen drei Pflegestützpunkte zur Verfügung, welche sich in Nordhausen, Sonderhausen und Jena befinden. Ein weiterer in Erfurt befindet sich in Planung.

In der Folge sind die entsprechenden Kontaktdaten sowie weiterführende Links aufgeführt.

Kontaktinformation und Sprechzeiten des Pflegestützpunktes in Jena:

  • Montags und Mittwochs von 9:00 bis 14:00 Uhr
  • Dienstags und Donnerstags von 14:00 bis 19:00 Uhr
  • Termine nach Vereinbarung und Hausbesuche möglich

Angela Börner
Krankenschwester, M.Sc., Diplom-Pflegewirtin (FH)
Katrin Gerlach
Krankenschwester, B.Sc.

Pflegestützpunkt der Stadt Jena
Goethegalerie
Goethestr.3b
07743 Jena

Telefon: 03641 507660
Mobil: 0162 2663231
Telefax: 03641 505701
E-Mail: kontakt@pflegestuetzpunkt-jena.de

Kontaktinformation und Sprechzeiten des Pflegestützpunktes in Nordhausen:

  • Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr
  • Dienstags zusätzlich von 13:00 bis 15:00 Uhr
  • Donnerstags zusätzlich von 13:00 bis 17:00 Uhr
  • Freitags Rufbereitschaft von 10:00 bis 12:00 Uhr

Sprechstunden des Pflegestützpunktes (außerhalb des Landratsamtes):

  • Bleicherode, Volkssolidarität Nordhausen e. V., Am Löwentor 2,
    jeden letzten Mittwoch im Monat von 10:00 bis 11:00 Uhr
  • Ellrich, Stadtverwaltung Ellrich, Salzstraße 8,
    jeden ersten Mittwoch im Monat von 10:00 bis 11:00 Uhr

Susanna Riemann-Störr
Telefon: 03631 911563
Ilona Stork
Telefon: 03631 911564

Pflegestützpunkt des Landkreises Nordhausen
Behringstraße 3
99734 Nordhausen
E-Mail: service@pflegestütztpunkt-nordhausen.de

Kontaktinformation und Sprechzeiten des Pflegestützpunktes in Sonderhausen:

  • Dienstags von 9:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr
  • Donnerstags von 9:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr
  • Freitags Außensprechtag in Artern von 9:00 bis 12:00 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit außerhalb der Sprechzeiten:

  • Montags, Mittwochs und Freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr

Pflegestützpunkt des Kyffhäuserkreises
Landkreisverwaltung
Am Schlosspark 2
99706 Sondershausen

Telefon: 03632 741-650
Telefax: 03632 741-88561
E-Mail: pflegestützpunkt@kyffhaeuser.de

Weiterführende Links:

        

Ihr Ansprechpartner

Annelie Schultze
Dezernat für Personalangelegenheiten
Tel.: +49 3677 69-2508
Haus G, Zimmer 3320
E-Mail: annelie.schultze(at)tu-ilmenau.de

Jeweilige/r Sachbearbeiter/in
Dezernat für Personalangelegenheiten
Kontaktdaten Link
Haus G, 3. OG

Wissenswertes

Praxisleitfaden für Beschäftigte mit behinderten Kindern und anderen pflegebedürftigen Angehörigen

Pflege-Service-Hotline: Unter der Telefonnummer 115 erhalten Pflegebedürftige und pflegende Angehörige zum Ortstarif Auskünfte und Unterstützung zum Thema Pflege.

Pflege-Leistungshelfer zum Pflegestärkungsgesetz des Bundesministeriums für Gesundheit Link