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FAKULTÄT FÜR INFORMATIK UND AUTOMATISIERUNG
Lehrgebiet Methodik des Hardwareentwurfs



Lehrgebiet Methodik des Hardwareentwurfs

Der Entwurf elektronischer Systeme und Komponenten ist wesentliche Aufgabe an der Schnittstelle von Informatik zu Elektrotechnik sowie anderen Wissenschaften. Das Lehrgebiet nimmt diese Aufgabe für die Fakultät IA und als Exportleistung für die Fakultät EI sowie MB wahr. Die Sicht der Informatik auf den Entwurf ist dabei methodischer Natur. Anliegen ist der systematische problemspezifische Entwurf auf Grundlage einer methodenorientierten Sichtweise mit dem Ziel der Erschließung algorithmenbasierter Designstrategien für komplexe Entwurfsaufgaben. Lösungsansätze erfolgen unter Verwendung von IuK- und ESDA-Technologien (Formale Spezifikation und Verifikation, Wiederverwendung, Frameworking, Behavioural Modelling, Intellectual Property). Schaltungstechnischer Entwurf ist hierbei lediglich Basiswerkzeug, nicht Methode selbst.
Bedingt durch den Einsatz in zukunftstechnologisch entscheidenden Bereichen, wie modernen eingebetteten Systemen, kann auf die wesentlich nur durch das Lehrgebiet Methodik des Hardwareentwurfs gelieferte Systematik und Methodik in Lehre und Forschung nicht verzichtet werden.

Lehre

Das Lehrangebot des Lehrgebietes in Form von Vorlesungen, Seminaren und Praktika richtet sich an Studierende der Fakultäten IA, EI, MB und WW. Das abgedeckte Spektrum an Wissensgebieten erstreckt sich von Gebieten wie:
- Funktionselemente der Rechnertechnik
- Methodik des ESDA-Entwurfs
- Rechnergestütze Verifikation elektronischer und hybrider Systeme
- Analoge und Digitale Strukturen
Bis hin zur Vermittlung aktueller und innovativer Ergebnisse internationaler Forschung in den Bereichen:
- Interface- und Signalwandlertechnik
- Mathematische Modellierung von signalverarbeitenden Systemen
- Behavioural Modelling von Mixed Signal Systems auf der Basis von Hardwarebeschreibungssprachen
- CAE-basierter Entwurf in der Integrierten Schaltungstechnik


Forschung

Forschungsschwerpunkt ist die Entwurfsmethodik zur Generierung komplexer Hardwaresysteme. Im Vordergrund stehen Applikationen für den Einsatz in heterogenen Systemen.
Dabei soll eine algorithmische Beschreibungsebene zum Ausgangspunkt für den gesamten Entwurfsprozess werden. Ein objektorientierter Systemeintrittspunkt mittels sog. requirements capture für den Entwerfer ist hierbei Forschungsgegenstand sowie notwendiger Ansatzpunkt für die spätere Nutzung von fomalen Analyse und Verifikationsmethoden.
Schwerpunkt der aktuellen Forschung ist die Modellierung und Analyse von diskret-kontinuierlichen Systemen mit dem Ziel der Entwicklung von Modellen für die Simulation größerer gemischter Systeme sowie einer Methodik der anwendungsangepaßten Konstruktion und Dimensionierung in einem funktionell korrekten Top-Down-Entwurf.

 
 
  Zuletzt geändert:  17.08.2006
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