Fahrwerk- und Bremsentechnik Objektiv-Subjektiv-Untersuchungen von Fahrer-Fahrzeug-Schnittstellen Konzeption, Konstruktion und Aufbau mobiler und stationärer Versuchseinrichtungen Verbrennungsmotorentechnik Komponenten für Bussysteme Schwingungs- und Geräuschemission von Verzahnungen Fahrwerk- und BremsentechnikIm Mittelpunkt der Forschung steht die gesamte Problematik der Bremsenentwicklung unter dem Gesichtspunkt des Komforts und der Performance. Die Tätigkeit betrachtet sowohl die Technik konventioneller hydraulischer als auch elektrohydraulischer (EHB) und elektromechanischer (EMB) Bremsanlagen. Dies beinhaltet im einzelnen:
Phänomene/ Probleme
- niederfrequente Schwingungen an Bremse und Radaufhängung
- niederfrequente und hochfrequente Bremsgeräusche - Reibtechnik und Reibmechanik
- Komponenten von Regelsystemen in Bremsanlagen
- Auslegung elektrohydraulischer Bremssysteme
Methoden:
- Experiment (Schwungmassenbremsenprüfstand, Versuchsfahrzeug, dynamische Bauteilprüfung, Schall- und Schwingungsmessung, Laservibrometer)
- Untersuchungen des Verbundes Bremse-Radaufhängung
- Theoriebildung/Simulation (niederfrequente Störerscheinungen beim Bremsen)
- innovative Meßmethoden (Laservibrationsmessung)
- interdisziplinäre Forschung mit internen und externen Partnern
Weiterhin ist das Fachgebiet auf dem Gebiet der Reifentechnik und hier z.Z. insbesondere mit einem Thema zur berührungslosen Reifendiagnose tätig. nach obenObjektiv-subjektiv-Untersuchungen von Fahrer-FahrzeugschnittstellenIn die Beurteilung von Kraftfahrzeugen werden neben technischen Parametern zunehmend subjektive Wertungen einbezogen. Dies betrifft sowohl komfortrelevante Eigenschaften wie Geräuschbelastung und Ergonomie als auch sicherheitsrelevante Merkmale wie Handling und Modulierbarkeit/Ansprechverhalten von Lenkung/Bremse. Um subjektive Wertungen technisch zu beherrschen, müssen diese auf ihre objektiven Ursachen zurückgeführt werden. Im Mittelpunkt der Forschung des Fachgebietes stehen objektiv-subjektiv-Untersuchungen zum Fahr- und Bremskomfort.
Ein wichtiges, den Bremskomfort bestimmendes Merkmal ist die „Bremspedalcharakteristik“. Diese beschreibt die Wechselwirkungen zwischen dem Fahrer und dem Fahrzeug an der Schnittstelle Bremspedal während des Bremsvorgangs. Maßgebend sind hierbei das statische und dynamische Verhalten des Bremspedals (Pedalweg, -kraft) und des Fahrzeugaufbaus (Verzögerung, Fahrzeugneigung). Der Bedarf nach umfassender methodischer Bearbeitung des Themas ergibt sich aus bisher ungeklärten komfort- und sicherheitsrelevanten Fragestellungen. Schwerpunktmäßig werden folgende Frage- und Zielstellungen verfolgt:
- Zusammenhang zwischen den technischen Merkmalen relevanter Fahrzeugsysteme, den objektiven Merkmalen der Fahrer/Fahrzeug-Schnittstellen, dem subjektiven Fahrereindruck und den physiologisch-ergonomischen Merkmalen des Fahrers
- Erstellung und Aufbereitung von Simulationssystemen zur Analyse und Vorhersage statischer und dynamischer Merkmale des Bremssystems von PKW
- Analyse der Gewöhnungsvorgänge und des Gewöhnungsverhaltens von Fahrern an neue Fahrzeugmerkmale und -umgebungen
nach obenKonzeption, Konstruktion und Aufbau mobiler und stationärer VersuchseinrichtungenDie Bearbeitung von Forschungs- und Entwicklungsthemen erfordert häufig Versuche und Messungen mit stationären und mobilen Versuchseinrichtungen. Der Aufbau solcher Einrichtungen erfolgt häufig direkt durch das Fachgebiet Kraftfahrzeugtechnik. Da am Fachgebiet gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt werden (Mechaniker, Elektriker), stellt die Realisierung der Prüfstandskonzepte keine Schwierigkeit dar. Auf diese Weise entstehen hochpräzise, universelle und auf die jeweilige Aufgabenstellung exakt zugeschnittene Prüfstände. Neben den verschiedensten stationären Einrichtungen entstehen auch mobile Messaufbauten bis hin zu Pedalbetätigungsautomaten (Bremspedalroboter, Gaspedalroboter). nach obenVerbrennungsmotorentechnikDas Fachgebiet Kraftfahrzeugtechnik bearbeitet Forschungsprojekte, in deren Mittelpunkt die Optimierung von Abgassystemen steht. Speziell werden Dieselpartikelfilter mittels CFD und experimentell untersucht.
nach obenSchwingungs- und Geräuschemission Verzahnungen sind mechanisch hochbeanspruchte Teile in Fahrzeugen, deren Wirken von den Fahrzeuginsassen nicht wahrgenommen werden darf. Aus diesem Grund ist seit einiger Zeit die Überwachung, Diagnose und Qualitätsbetrachtung während der Fertigung und dem Fahrzeugbetrieb verstärkt in den Vordergrund gerückt. Zielgrößen sind hierbei der Wirkungsgrad, die akustische Emission und die Detektion von Fertigungsfehlern oder Verschleißerscheinungen. Schwerpunktmäßig werden hier vom Fachgebiet u.a. folgende Zielstellungen verfolgt:
- Weiterentwicklung von Meß- und Auswertemethoden der Schwingungstechnik
- Betrachtung von Methoden anderer Wissenschaftsbereiche hinsichtlich Einsetzbarkeit auf dem Gebiet der Fahrzeugtechnik
- Untersuchungen zur eindeutigen Zuordnung von akustischen Phänomenen zu Verzahnungsfehlern.
Betrachtung von Methoden anderer Wissensbereiche hinsichtlich Einsetzbarkeit auf dem gebiet der Fahrzeugtechnik nach obenMethodik- Theoriebildung und Simulation
- Labor- und Fahrversuch
- interdisziplinäre Projektbearbeitung mit in- und externen Partnern nach oben |