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Inhalt
E-Learning 2.0 im Einsatz
In einer Zeit steigender Informationsmengen erscheint es notwendig, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen, um up-to-date zu bleiben und zusätzliche Wissensquellen zu erschließen, die bei der Bewältigung von gestellten Aufgaben hilfreich sein können. Eine neue Form des E-Learning entsteht, die als eine Erweiterung bisheriger Einsatzmöglichkeiten angesehen werden kann und sogar entscheidend zur Wandlung des Netzverständnisses eines jeden einzelnen Lerners maßgeblich beiträgt, der sich seine Lernumgebung individuell zusammenstellt (Personal Learning Environment) und zunehmend eigenverantwortliche Kontrolle über sein Lernen übernimmt (selbstgesteuert-konnektiv).
Nachhaltigkeit des Einsatzes
E-Learning 2.0 versucht die herkömmlichen abgeschlossenen Lernergruppen sowie die festen Start- und Endpunkte eines Seminars, des Unterrichts und der Ausbildungszeiten aufzubrechen. Die neuen Werkzeuge Blogs, Podcasts, Wikis und weitere Social Software ermöglichen den Austausch über Bildungs- und Lernthemen mit den Kommilitonen, Schulkollegen und Gleichgesinnten weltweit und fördern so die Vernetzung, auch durch die Verbreitung und Aggregation anhand von Feeds untereinander. Daher wird über den Einsatz dieser Social Software im Bildungskontext insbesondere im Forschungsbereich E-Learning derzeit viel diskutiert. In Langzeitstudien soll herausgearbeitet werden, inwieweit der Einsatz von Social Software durch nachweisliche Lernerfolgssteigerung gerechtfertigt werden kann und inwieweit diese nachhaltiger gegenüber herkömmlichen Lehr-/Lernszenarien sind. Hierbei steht stets der von der Institution (Schule, Hochschule oder Arbeitgeber) motivierte Einsatz der Web 2.0-Technologien im Vordergrund. Die Palette der zu untersuchenden Web 2.0-Technologien reicht von Weblogs, Podcasts und Wikis über Networking- und Bookmarking-Dienste bis hin zu Webtops.
E-Portfolio-Forschung
Ein E-Portfolio ist nicht nur als eine Visitenkarte im Netz anzusehen, sondern wird im Wesentlichen um ein eigenes Leistungs- und Kompetenzprofil ergänzt, mit Hilfe dessen sämtliche Lern- oder Forschungsaktivitäten in einem mit dem Kontaktprofil verknüpften Web-Auftritt, z.B. in Form eines Weblogs und/oder einer eigenen Webseite, festgehalten werden können. Als hybride Form von Social Software sind die Kernkompetenzen eines E-Portfolios also sowohl die Darstellung der eigenen Person nach außen (Social Networking) als auch seiner erbrachten Leistungen (Social Publishing) zum Präsentieren seiner Persönlichkeit im Laufe seines gesamten Aus-, Fort- und Weiterbildungsprozesses. Darüber hinaus können und sollen mit Hilfe eines E-Portfolios Lernprozesse und -ergebnisse ansprechend und übersichtlich dokumentiert werden. Und schließlich dienen E-Portfolios auch dazu, über das Gelernte zu reflektieren und es in der Öffentlichkeit oder einer Learning Community zur Diskussion zu stellen. Umfangreiche Studien bezüglich Einsatzszenarien in Schulen und Hochschulen sollen Aufschluss über einen möglichen langfristigen Lernerfolg und ein motiviertes, kontinuierliches Informations-/Wissensmanagement der Nutzer bzw. Lerner geben.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an folgende Ansprechpartner: Thomas Bernhardt, Marcel Kirchner
Weitere aktuelle Informationen entnehmen Sie auch unserem projektbegleitenden Weblog: http://www.elearning2null.de
Wir freuen uns sehr auf Ihre Kontaktaufnahme!
Taxonomie-Ansatz für Social Software (S. 58)
Modell der selbstgesteuert-konnektiven Lernaktivität mit PLE (S. 89)
E-Learning-2.0-Buch erschienen im vwh-Verlag
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