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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

 

Wie genau wird der Feldversuch mit den „Intelligenten Stromzählern“ ablaufen? Um was muss ich mich kümmern?

Sie müssen sich um so gut wie gar nichts kümmern, wir übernehmen die Koordination für Sie. Wegen  dem Einbau des neuen Zählers wird sich ein Monteur der Stadtwerke Ilmenau bei Ihnen melden. Zu dem vereinbarten Termin sollten Sie da sein bzw. dafür sorgen, dass der Monteur Zugang zu Ihrem alten Zähler hat. Danach wird eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter des Projekts sich bei Ihnen melden, um Sie zu Ihrer Meinung und Ihren Erwartungen  bezüglich des Einsatzes von Smart Metern zu befragen. Danach werden wir uns in regelmäßigen Abständen (ca. alle 6 Monate) bei Ihnen melden, um Sie zu Ihren Erfahrungen mit dem Smart Meter und der Webplattform zu befragen. Damit Sie die finanziellen Sparpotentiale in vollem Umfang ausschöpfen können, sollten Sie sich in regelmäßigen Abständen auf der Webplattform über den momentan geltenden Tarif informieren bzw. in die aktuelle E-Mail schauen.

 

Wie lange dauert der Feldversuch?

Der Versuch beginnt im Mai 2010 und endet nach zwei Jahren im Mai 2012.

 

Wird ein neuer Zähler eingebaut?

 Ja. Der alte Ferrariszähler (erkennbar an der sich drehenden Scheibe) wird durch ein digitales Gerät ersetzt. Auf diesem kann jedoch nach wie vor der Stromverbrauch abgelesen werden. Dieser ist auf einem digitalen Display dargestellt.

Wie oft kommen die Techniker ins Haus?

Die Techniker der Stadtwerke Ilmenau kommen bei der Installation und als Support bei technischen Unstimmigkeiten, z.B. fehlender Datenübertragung.  

Wie werden die Daten vom Smart Meter übertragen? Wie Kommen die ins Webportal?

Die Datenübertragung kann auf zwei Wegen erfolgen: Zunächst können die Informationen direkt über die Stromleitung übertragen werden. Dazu werden auf die 50Hz-Grundschwingung weitere Frequenzen aufmoduliert, die von einem Datenkonzentrator in der nächsten Ortsnetzstation gesammelt und dann dem Energiedatenmanagementsystem zur Verfügung gestellt werden. Allerdings können die Daten auch direkt via GPRS General Packet Radio System – GPRS) übertragen werden. Dabei handelt es sich um einen paketorientierten Dienst zur Datenübertragung in Mobilfunknetzen. In beiden Fällen werden die Daten von einem Energiedatenmanagementsystem gesammelt und anschließend für das Webportal zur Verfügung gestellt.  

 

Was wird auf dem Webportal angezeigt?

Das Portal vermittelt Ihnen alle relevanten Informationen zu Ihrem Stromverbrauch. Das bedeutet, es lassen sich auf dem Portal - in von Ihnen bestimmten Zeitabschnitten - der Verbrauch sowie die angefallenen Kosten numerisch und grafisch darstellen und miteinander vergleichen.

 

Was passiert mit meinen Messdaten? Wo werden die gesammelt und gespeichert?

 Die Messdaten werden zunächst vom Zähler an einen Server übertragen, welcher beim Fraunhofer Anwendungszentrum für Systemtechnik in Ilmenau steht. Dieser schickt eine Kopie der nutzerbezogenen Daten an die Stadtwerke Ilmenau zur Abrechnung. Anschließend werden die Daten anonymisiert, das heißt die Namen bzw. die nutzerbezogenen Kennziffern werden entfernt, so dass die Messwerte nicht mehr ihrer Herkunft zugeordnet werden können. Die anonymisierten Daten werden zu Forschungszwecken an die TU Ilmenau gesendet. Wir versichern, dass keine weiteren Parteien Kopien der Daten erhalten.

 

Wie wird das Tarifmodell  gestaltet sein?

 Das Tarifmodell beinhaltet drei verschiedene Tarife (Hochtarif (HT),  Mitteltarif (MT) und Niedertarif (NT)), welche zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten Anwendung finden. Dabei wird für gewöhnlich vormittags HT, nachmittags MT und spät abends NT eingesetzt sein, so dass es sich lohnt, Verbraucher wie Spülmaschinen oder Waschmaschinen sowie Trockner erst in den Abendstunden zu benutzen.

 

Wie werde ich über einen Tarifwechsel informiert?

An einem Konzept hierfür wird derzeit noch gearbeitet. Wir bitten um Verständnis.  

Kann man auch die Daten am Zähler ablesen oder nur im Portal abrufen?

Die neuen Geräte erfüllen dieselben Anforderungen, wie die alten Ferraris-Zähler. Das bedeutet, der Zählerstand kann jederzeit abgerufen werden. Zusätzlich zeigt der Zähler noch den aktuellen Leistungsverbrauch an.

 

Wie kann ich sparen bzw.  den Verbrauch beeinflussen? 

Bestenfalls stellen Sie sich auf den flexiblen Tarif dahingehend ein, dass Sie Geräte mit hohem Verbrauch zu Niedertarifzeiten benutzen. So sind ja beispielsweise Geschirrspüler und Waschmaschinen in der Betriebszeit relativ flexibel und können dem jeweiligen Tarif angepasst werden.

Weiterhin gibt Ihnen das Portal Hinweise auf versteckte Verbraucher in dem Moment, wenn Sie beispielsweise für eine gewisse Zeit keine elektrischen Geräte wie Wasserkocher oder Staubsauger benutzen und das Portal trotzdem einen signifikanten Stromverbrauch anzeigt. Zwar kann Ihnen der Smart Meter nicht mitteilen, um welches Gerät es sich handelt, sollte dieser Fall jedoch eintreten, ist es an der Zeit, den Verbrauch z.B. vom Kühlschrank oder von Geräten im Stand-By-Modus zu überprüfen.

 

Gibt es einen technischen Support? 

Technischen Support bieten sowohl die Stadtwerke als auch die Mitarbeiter der Universität. Sollten Sie Fragen zu technischen Details oder gar Probleme mit der Technik haben, können Sie uns jederzeit per Mail oder Telefon erreichen. 

 

Bekomme ich eine Anleitung/Einführung in die Benutzung der Smart Meter und der Webplattform?

Ja, es wird eine Anleitung für die Benutzung der  Webplattform und der Smart Meter geben.

 

Können mir durch die Teilnahme Zusatzkosten oder finanzielle Nachteile entstehen? 

Keinesfalls. Die Stadtwerke haben sich bereiterklärt, den Teilnehmern des Versuchs eine Preisgarantie zu geben. Das bedeutet, selbst wenn Sie überwiegend in der Hochtarifzone Strom verbrauchen und somit die Rechnung höher ausfallen würde, garantieren Ihnen die Stadtwerke, dass Sie nicht mehr zahlen müssen, als durch ihren ursprünglichen Vertrag („Ilmstrom“) vereinbart. Das bedeutet, Sie können durch die Teilnahme und durch die entsprechende Nutzung der Niedertarifzeiten ohne jedes Risiko Geld sparen.

 

Wie oft werde ich befragt und in welcher Form? 

Wir werden Sie zu Beginn des Feldversuchs zu Ihrer Meinung und den Erwartungen bezüglich der Smart Meter befragen. Drei Monate nach dem Start werden wir Sie erneut kontaktieren und mit Ihnen über Ihre bisherigen Erfahrungen und eventuelle Verbesserungen an der Webplattform zu sprechen.  Danach werden wir uns ca. alle 6 Monate bei Ihnen melden. Im Verlauf des Feldversuchs werden wir Sie um ein paar kurze Interviews, wie auch die Beantwortung von ein paar Fragebogen bitten. 


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Letzte Aktualisierung: 16.09.2011   Seite drucken   © 2004-2012 Technische Universität Ilmenau