Rand
Inhalt
Strategische Kommunikation und Public Relations
Die Bedingungen und Auswirkungen interessengeleiteter Organisationskommunikation (insbesondere Public Relations, sicherheitspolitische Kommunikation, Public Diplomacy) stehen im Mittelpunkt unserer Forschungsarbeiten zur strategischen Kommunikation.
Aktuelle Projekte
DFG-Projekt
Löffelholz, Martin; Duchscherer, Matthias: Militärische „Media Relations“. Die Beziehungen von Bundeswehr und US-Streitkräften zu den Medien: Vergleichende Analyse des militärischen Kommunikationsmanagements seit 1990 (Förderung: DFG; Laufzeit: seit 2009).
Kurzcharakteristik
Kurzcharakteristik
Bei dem von der Deutschen Forschungsge-meinschaft geförderten Forschungsvorhaben handelt es sich um zwei Teilprojekte, die in einen größeren Forschungsverbund zum Thema „Militär und Medien im 20. Jahrhundert“ integriert sind. Beide Unterprojekte konzentrieren sich – wie die anderen Teilprojekte des Gesamtvorhabens – auf die Analyse der militärischen Seite der Beziehungen von Militär und Medien. Untersuchungsgegenstände sind demnach die Bundeswehr und die US-Streitkräfte sowie die für die jeweiligen militärischen Organisationen unmittelbar verantwortlichen politischen Leitungsorganisationen (BMVg, Pentagon) in ihren Beziehungen zu den Medien. Als vergleichende Längsschnittanalyse konzipiert, werden die beiden Teilprojekte die Frage beantworten, wie und aus welchen Gründen sich die Medienbeziehungen der Bundeswehr im Vergleich zu den US-Streitkräften von 1990 bis zur Gegenwart verändert haben.
Dabei werden die Aufgaben, Leistungen und Strukturen der Militär-Medien-Beziehungen ebenso im Mittelpunkt stehen wie die Beziehungen der militärischen zu den sicherheitspolitischen Media Relations. Um das bisher in der Kommunikationswissenschaft vernachlässigte Feld der medienbezogenen Organisationskommunikation des Militärs systematisch erschließen zu können, wird ein Mehrmethoden-Design aus Dokumentenanalysen und Leitfadeninterviews eingesetzt. Mit Hilfe der Ergebnisse wird ein Beitrag zur Etablierung einer Theorie der Politik-Militär-Medien-Interrelationen geleistet.
Dissertationsprojekt:
Schwarz, Andreas: Public Relations und Krisen – Ein kovariationsbasierter Ansatz der Kausal- und Verantwortungsattributionen von Anspruchsgruppen unter Krisenbedingungen.
Kurzcharakteristik
Kurzcharakteristik
Das Forschungsprojekt von Andreas Schwarz befasst sich mit der Frage, wie und unter welchen Bedingungen Anspruchsgruppen von Organisationen Ursachen- und Verantwortungszuschreibungen für Krisenereignisse vornehmen. Auf Basis sozialpsychologischer Ansätze (Attributionstheorie) wird der Einfluss verschiedener Informationsdimensionen auf Attributionen und die Reputation von Organisationen im Krisenkontext experimentell überprüft. Daraus ergeben sich neben wissenschaftlicher Erkenntnis zur Reputationsbildung auch anwendungsbezogene Strategieoptionen für Unternehmen und andere Organisationen.
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