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Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften

Freunde und Förderer der Naturwissenschaften in Ilmenau e.V.

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Inhalt

Naturwissenschftliche Traditionen in Ilmenau und Umgebung

Immer schon waren die Naturwissenschaften im engen Verbund mit der modernsten Technik, eine unverzichtbare Größe, die sowohl die wirtschaftliche Entwicklung der Region als auch ihr geistig-kulturelles Klima entscheidend geprägt haben.

Goethe, der 1776 erstmals nach Ilmenau kam, um die Bergwerke zu sanieren, führte dort umfangreiche geologische und mineralogische Studien durch. Ende des 19. Jhd. wurde für den Nobelpreisträger Röntgen in Stützerbach nahe Ilmenau die erste funktionsfähige Röntgenröhre hergestellt.

Nicht unerwähnt bleiben dürfen das 1892 gegründete Großherzogliche Eichamt sowie die 1894 gegründete Großherzogliche Fachschule und Lehrwerkstatt für Glasinstrumentenmacher. 1894 wurde in Ilmenau von Eduard Jentzen das „Thüringische Technikum“, die spätere Ingenieurschule, gegründet. Es war von Anfang an mit modernsten Maschinen und Labors ausgestattet.

Die Naturwissenschaften hatten ab 1953 innerhalb der Hochschule für Elektrotechnik, zehn Jahre später in Technische Hochschule Ilmenau umbenannt, einen festen Platz in der Stadt. Die Lehrstühle für Physik und Chemie waren in der Grundlagenfakultät, später in der Sektion Physik und Technik Elektronischer Bauelemente angesiedelt. Heute gehören sie zusammengefasst im Institut für Physik zur Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften der Technischen Universität Ilmenau.

Es ist ein Anliegen des Vereins die naturwissenschaftlichen Traditionen in der Region Ilmenau lebendig zu erhalten.

 

 
Letzte Aktualisierung: 26.11.2007   Seite drucken   © 2004-2012 Technische Universität Ilmenau