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Inhalt
Virtuelle Welten
Prof. W. Broll
Lernziele
Die Studierenden verstehen die grundlegenden Konzepte und Technologien virtueller Welten. Sie können Applikationen auf der Basis virtueller Welten systematisieren und die Werkzeuge zu deren Produktion anwenden.
Lerninhalte
Anwendungsbereich Virtuelle Welten
Der Anwendungsbereich „Virtuelle Welten“ befasst sich mit Grundlagen, Konzepten, Technologien und Werkzeugen zur Produktion von Applikationen auf Basis virtueller Welten. Dies sind insbesondere Anwendungen aus den Bereichen: Virtuelle Reality (Virtual Realiy), Verteile Virtuelle Umgebungen, und Augmented Reality / Mixed Reality.
Im Rahmen der Vorlesung werden die grundlegenden Konzepte und Technologien vorgestellt und ihre Nutzung dargelegt. Dies umfasst die Themenbereiche:
- Ein- und Ausgabegeräte
o Eingabegeräte
o Ausgabegeräte (Head Mounted Displays, Stereo-Projektionen, Autostereoskopie)
- Darstellung
o 3D-Koordinatensysteme
o 3D-Objekte
- 3D-Szenen
o Beschreibungssprachen und Dateiformate
o Szenengraphen
o Modellierung
- Interaktion
o Grundlagen (Strahlverfolgung, Kollisionserkennung)
o Interaktionstechniken
o Benutzungsschnittstellenelemente und Markup-Sprachen
- Verteilte Virtuelle Umgebungen
o Benutzerrepräsentation (Avatare, etc.)
o Kommunikationsmechanismen
o Verteilungs- und Distributionsarchitekturen
- Augmented Reality / Mixed Reality
o Grundlegende Technologien
o Mobile Systeme
Der praktische Einsatz der vorgestellten Themenbereiche wird anhand ausgewählter Beispiele im Rahmen des Seminars erlernt.
Als Grundlage für die Fortführung des Anwendungsbereichs im darauffolgenden Semester erarbeiten die Studierenden in Kleingruppen eigenständig Grobkonzepte für jeweils eine Anwendung auf Basis virtueller Welten.
Dieses Grobkonzept wird dann im folgenden Semester im Rahmen des Seminars im Detail ausgearbeitet. Dies schließt eine Systemdesign (Hard- und Software), eine Konzeption der Benutzungsschnittstelle (Ein- und Ausgabegeräte, Interaktionstechniken), sowie die notwendige Kommunikationsstruktur ein. Ausgewählte Komponenten werden dabei auf Basis der zuvor erworbenen Kenntnisse exemplarisch umgesetzt. Das Ergebnis wird von den jeweiligen Gruppen präsentiert und soweit möglich demonstriert.
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