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Institut für Medien
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Univ.-Prof. Dr. Martin Löffelholz

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Telefon +49 3677 69 4733

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Profil

Medien und Kommunikationswissenschaft studieren - warum Ilmenau?

Ilmenau ist eine beschauliche Kleinstadt am Rande des Thüringer Waldes vierzig Kilometer südlich von Erfurt. Bereits seit Ende des neunzehnten Jahrhunderts gibt es hier eine Technische Hochschule. Anfang der Neunzigerjahre wurde die Hochschule in eine Technische Universität (TU) umgewandelt. Heute verfügt die TU über einen hochmodernen Campus mit kurzen Wegen. Gleichzeitig wurden neue Medienstudiengänge geschaffen. Getreu dem Ilmenauer Drei-Säulen-Modell gibt es seither drei Bereiche, die eng zusammen arbeiten: Medientechnologie, Medienwirtschaft und Medien & Kommunikationswissenschaft.

Kleine Stadt, großes Institut

Für alle, die sich mit den unterschiedlichen Formen öffentlicher und strategischer Kommunikation beschäftigen, sind die Studiengänge am Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft (IfMK) interessant. Das Institut ist in seiner Größe und Zusammensetzung im deutschsprachigen Raum einmalig. Mit sieben Professuren ist es nicht nur eines der größten, sondern auch der vielseitigsten Standorte in der Medienausbildung. Hier arbeiten und lehren Kommunikationswissenschaftler, Psychologen, Wirtschaftswissenschaftler und Informatiker zusammen. Was sie eint, ist nicht nur der interdisziplinäre Blick auf Massenmedien und Kommunikation, sondern ein klarer Focus auf neue Medien- und Kommunikationstrends: Social Media, mobile Kommunikation, virtuelle Welten und Spiele, Technikvermittlung, Krisenkommunikation, Entrepreneurship – das sind einige der aktuellen Themen am IfMK.

Hervorragende technische Ausstattung

Wie es sich für eine technische Universität gehört, ist die Technikausstattung am IfMK hervorragend: Von Studios für Audio-, Video-und Multimedia-Produktionen, den entsprechenden Aufnahmegeräten, über Usability- und Eye-Tracking-Labore bis hin zu einer Lehrredaktion ist alles da, was für ein zeitgemäßes Studium benötigt wird.

Bachelor-Studiengang "Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft"

Lehrbeauftragte wie die Agenturinhaberin Brigitte Kaltwasser oder der Fernsehmoderator und Honorarprofessor Dr. Claus-Erich Boetzkes bringen praktische Erfahrungen in die Lehre ein. Daneben existieren vielfältige Praxis-Kooperationen. So gibt es jährlich eine Berlin-Exkursion, bei der ein gesamter Bachelor-Jahrgang der Bundeshauptstadt und dortigen Medien- und Kommunikationsunternehmen einen Besuch abstattet. Da nicht nur in Berlin überall Ilmenauer Absolventen sitzen, empfängt man die Studierenden mit offenen Armen. Das ist auch ein Grund, warum die ProSiebenSat1.-Media AG das Institut und seine Studiengänge als strategischen Partner bei der Nachwuchsrekrutierung ausgewählt hat.

Da der Ilmenauer Bachelor-Studiengang Angewandte Kommunikations- und Medienwissenschaft siebensemestrig angelegt ist, bleibt den Studierenden Zeit für ein Praktikumssemester und Praxisprojekte. Einer der Höhepunkte ist für viele der Anwendungsbereich PR: Hier entwickeln studentische Nachwuchs-Agenturen PR-Konzeptionen für echte Auftraggeber – vom ersten Briefing über Zielgruppenanalysen bis hin zum Pitch, nach dem ausgiebig gefeiert wird. Auftraggeber waren zuletzt so namhafte Unternehmen wie der Baur Versand, der Fernsehgerätehersteller Metz, der MSV Duisburg und die Solar Millennium AG. Einige der früheren Nachwuchs-Agenturen arbeiten sogar heute noch professionell zusammen.

Nicht nur in der Lehre, auch in der Forschung spielen Praxiskontakte eine wichtige Rolle: Alle Fachgebiete forschen in angewandten Projekten für Unternehmen und Organisationen im Kommunikationsbereich. Diese schlagen sich natürlich auch in der Lehre nieder und kommen so den Ilmenauer Studierenden zugute. Viele engagieren sich zudem als studentische Hilfskräfte in Forschungsprojekten und sammeln wertvolle Praxis- und Forschungserfahrungen.

Master-Studiengang "Media and Communication Science"

Während der Bachelor-Studiengang einen breiten Überblick über das gesamte Medien- und Kommunikationsfeld sowie unverzichtbare empirisch-sozialwissenschaftliche Kompetenzen vermittelt, ermöglicht der dreisemestrige Master-Studiengang Media and Communication Science eine Spezialisierung. Auch er basiert auf dem Ilmenauer Drei-Säulen-Modell aus Kommunikation, Wirtschaft und Technik. Studierende können entweder das gesamte Spektrum abdecken oder aus drei Schwerpunkten wählen: Im Schwerpunkt Strategische Kommunikation/Public Relations stehen kommunikationswissenschaftliche Theorien, Methoden und Kompetenzen im Mittelpunkt – natürlich immer mit klarem Anwendungsbezug. Der Schwerpunkt Medienmanagement/Innovations­kommunikation weist einen höheren medienökonomischen Anteil auf, und im Schwerpunkt Online-Kommunikation/Digitale Spiele findet sich ein höherer Anteil medientechnologische Aspekte.

Im Zentrum des Master-Studiengangs stehen drei Projektkurse, in denen die Studierenden empirische Studien, aber auch umfangreiche Praxis- und Entwicklungsprojekte in zwei Semestern durchführen – von der ersten Ideensammlung bis zur Ergebnispräsentation oder Umsetzung. Die Lehrveranstaltungen finden in englischer Sprache statt. Deshalb weist der Master einen hohen Anteil internationaler Studierender auf. Die internationale Zusammensetzung der Kurse eröffnet neue Perspektiven auf die globale Medienrealität und sich verändernde  Kommunikationsprozesse. Zudem ist die Arbeit in international zusammengesetzten Teams auch die ideale Vorbereitung auf einen zunehmend globalisierten Arbeitsmarkt, auf dem nicht nur Schnittstellen- und Transferkompetenzen, sondern auch interkulturelle Kompetenzen stetig an Bedeutung gewinnen.

Studentenleben

Ein letzter Vorteil der TU Ilmenau mit ihren nur sechstausend Studierenden sind das vitale Studenten- und Vereinsleben sowie die günstigen Betreuungsrelationen. Prüfungsamt und Lehrende helfen den Medien-Studierenden aktiv dabei, die für ihre Vorkenntnisse und Lernziele passenden Kursangebote zu finden. Anders als an vielen großen Universitäten kennen die Professoren ihre Studenten. Das zeigt sich jedes Jahr bei der legendären Fête des Profs, bei der die Profs und Mitarbeiter ihre Studierenden bewirten. Der Erlös dient der Finanzierung der Berlin-Exkursion. Es ist also kein Wunder, dass das IfMK bei den bundesweiten Hochschulrankings von ZEIT und CHE regelmäßig zur Spitzengruppe unter den Medien-Studiengängen gehört.