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30.10.2014

Start des Forschungsprojekts „Mädchengesundheit im Internet“

Das Projekt „Mädchengesundheit im Internet" erforscht von 2014 – 2016 unter der Leitung von Professor Nicola Döring gesundheitsförderliche Aspekte des Onlineverhaltens von Mädchen.

Das Projekt „Mädchengesundheit im Internet" wird vom Gesundheitsministerium MGEPA des Landes Nordrhein-Westfalen von 2014 – 2016 finanziert und an der TU Ilmenau unter der Leitung von Professor Nicola Döring durchgeführt. Das vorrangige Ziel des Projekts besteht darin, gesundheitsförderliche Aspekte des Onlineverhaltens von Mädchen zu erforschen. Zumeist wird in öffentlichen Debatten (aber auch in wissenschaftlichen Diskursen) der Fokus recht einseitig auf die Risiken der Online-Kommunikation von Jugendlichen gelegt. Das hat den Nachteil, dass Chancen übersehen werden. Dabei gibt es bereits heute zahlreiche virtuelle Kommunikationsräume von und für Mädchen, in denen ihre Anliegen konstruktiv und unterstützend verhandelt werden. Das Spektrum reicht von Online-Diskussionsforen zu gängigen Pubertätsproblemen (z.B. Pickel; Konflikte mit den Eltern), über YouTube-Videos zu gesunder Ernährung und Bewegung, Online-Communitys für lesbische Mädchen, Portale für binationale Mädchen bis zu Blogs von und für Mädchen mit Handicaps. Das Projekt zielt darauf ab, solche hilfreichen Formen der Online-Kommunikation zu identifizieren, in ihrer Wirkungsweise besser zu verstehen, um sie in der Folge dann auch gezielt fördern zu können. In einem Mehr-Methoden-Ansatz werden einschlägige Beiträge aus Sozialen Medien inhaltsanalytisch ausgewertet sowie Nutzungs- und Wirkungsweisen durch Online-Befragungen sowie Interviews und Gruppendiskussionen untersucht.