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02.11.2015

Alumni-Porträt Melanie Kleierl

In unserem Alumni-Porträt stellen wir diesmal Melanie Kleierl vor. Sie ist Masterabsolventin des Studiengangs Media and Communication Science und arbeitet jetzt bei der Münchner Online-Marketing-Agentur OMMAX.

Melanie Kleierl (Foto: Paul Träger Photography)

Wo bist du derzeit beschäftigt und was sind deine Aufgaben?
Ich bin in der Münchner Online-Marketing-Agentur OMMAX beschäftigt, die sich auf die Bereiche Suchmaschinenoptimierung und Paid Advertisement spezialisiert hat. Hier bin ich an der Schnittstelle zwischen der Online-Content-Erstellung und dem Projektmanagement tätig. Zu meinen Aufgaben gehört die Konzeption und Umsetzung von Web-Content-Strategien für Kunden verschiedenster Branchen. Dabei erstelle ich beispielsweise Inhalte mit hoher Suchmaschinenrelevanz und optimiere die verwendeten Keywords. Besonders gefällt mir, dass ich schon vom ersten Tag an Verantwortung für Web-Content-Projekte und Kunden übernehmen durfte und ich mich in dem noch kleinen und internationalen Team super einbringen und weiterentwickeln kann.

Du hast den Masterstudiengang Media and Communication Science an der TU Ilmenau studiert. Welche Schwerpunkte hast du dabei gewählt?
Während meines Master-Studiums habe ich verschiedenste Kurse belegt und so Einblicke in unterschiedliche Forschungsbereiche bekommen. Besonders spannend fand ich die Module „Smart Environments“ und „Human Robot Relationships“, da sie sich mit aktuellsten technischen Entwicklungen befassten. Perfekt zu meinen Interessen im Bereich der externen Kommunikation passten auch die Lehrveranstaltungen „Social Media Trends“ und „Celebrity PR“, die ich während meines Auslandssemesters in Cardiff (Wales) belegen konnte.

Fallen dir konkrete Lehrveranstaltungen oder Projekte ein, die dir bei deiner beruflichen Laufbahn weitergeholfen haben?
Auch wenn ich es zu Bachelor-Zeiten nie gedacht hätte: Wohl am meisten weiterhelfen konnten mir bisher die Fächer aus dem Bereich der Medieninformatik, in denen wir gelernt haben, grundlegende Programmiersprachen zumindest ansatzweise zu verstehen bzw. anzuwenden. Vor allem, weil die Veranstaltungen damals nicht unbedingt zu meinen Lieblingsfächern gehörten, freut es mich im Nachhinein umso mehr, dass ich mich nun im Arbeitsleben ohne Probleme im Backend diverser Websites zurechtfinde und Texte im HTML-Format schreiben kann. Aber auch die theoretischen Grundlagen aus der Marketing-Vorlesung haben mir schon bei der Erstellung der ein oder anderen digitalen Kommunikationsstrategie geholfen.

Welche Praktika hast du während deines Studiums absolviert und was hast du sonst neben dem Studium gemacht?
Während des Studiums habe ich als freie Mitarbeitern bei der Zeitungsgruppe Thüringen gearbeitet und verschiedene Praktika in den Bereichen PR, Online-Marketing und Redaktion gemacht, eines davon in New York City bei Hubert Burda Media. Dadurch habe ich auch meine Leidenschaft für den Bereich des digitalen Contents entdeckt. Außerdem habe ich zweimal bei der ilmpressions Filmproduktion mitgewirkt und mich als Marketingleitung im Formula Student-Team unserer Uni, dem Team Starcraft, engagiert.

Wie bist du zum Thema deiner Abschlussarbeit gekommen und welche Ratschläge hast du für andere Studierende für ihre Abschlussarbeiten?
Bei meiner Abschlussarbeit hatte ich das Glück, ein ausgeschriebenes Thema (Meinungsführerschaft im Social Web) mit meinen eigenen Interessen (Modeblogs) kombinieren zu können. Schlussendlich habe ich den Einfluss der Glaubwürdigkeit von deutschsprachigen Modebloggern auf die Kaufabsichten der Rezipienten untersucht. Allen Studierenden kann ich raten, früh genug im zweiten Mastersemester mit der Themensuche und dem Exposé zu beginnen und sich gut an den Zeitplan zu halten. Besonders die Jobsuche und die Vorstellungsgespräche nebenbei stellten sich bei mir als große Zeitfresser heraus, sodass ich im Nachhinein dankbar war, dass ich einige Puffer im Zeitplan einkalkuliert hatte.

Welchen Tipp gibst du derzeitigen Studierenden für die Zukunft?
Aus eigener Erfahrung kann ich allen Studierenden raten, die Zeit während des Studiums zu nutzen, um sich in verschiedensten Bereichen zu engagieren oder Praktika zu machen – auch wenn es nicht immer stressfrei ist und das Studium dadurch ein oder zwei Semester länger dauert. Spätestens bei meiner Berufswahl war ich unglaublich dankbar dafür, dass ich so viel ausprobieren konnte und dadurch auch wusste, was mir weniger gefällt und wo meine Stärken liegen. Außerdem schafft es natürlich einen großen Vorteil im Bewerbungsprozess. In meiner Bewerbungsphase wurde mir wieder deutlich, dass die Personaler extrem viel Wert auf praktische Erfahrungen legen – gerade in der Medienbranche.