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02.11.2015

HEATCH: Abenteuer Praktikum - Der eigene Chef

Auch mal etwas Neues wagen: Anstatt ein klassisches Unternehmenspraktikum zu absolvieren, beschlossen vier Studierende der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft, einfach ein eigenes Unternehmen zu gründen, und machten dort ihr Praktikum.

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Das Team von HEATCH (v.l.n.r.): Salim Stegemann, Linh Nguyen, Daniela Faber, Mala Schäfer (Foto: HEATCH)

"Praktikum im eigenen Unternehmen und ihr seid noch nicht einmal gegründet, wie soll das funktionieren?" Diese Frage wurde den vier Studierenden der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft Daniela Faber, Linh Nguyen, Mala Schäfer und Salim Stegemann in den letzten Monaten am laufenden Band gestellt. Dabei liegt die Antwort so nahe: Bei HEATCH sind sie ihre eigenen Chefs. HEATCH bietet interaktive Live-Kulturveranstaltungen von Wohnzimmer zu Wohnzimmer. Alles was dafür benötigt wird, ist ein internetfähiges Endgerät. Aus dem einst universitären Projekt wurde für die vier Studierenden schnell eine Lebensaufgabe.

Als Betreuer und Mentoren unterstützten Prof. Dr. Andreas Will, Dr. Dörte Gerhardt, Sven Müller und Britta Gossel das junge Team. Ein facettenreicher Arbeitsplan von der Umstrukturierung der Geschäftsidee über Marktforschung und Technikentwicklungen bis hin zu Finanzierungsstrategien und weiteren Gründungsschritten gestaltete von nun an den Alltag der Vier. Sorgfältige Dokumentationen und regelmäßige Treffen mit den Mentoren sorgten für den nötigen Einblick in die Tätigkeiten der Gründer. Auch Teilnahmen an Wettbewerben, Workshops und Beratungen gehörten fortan zu ihrer Arbeitsroutine.

Zwar gibt es derzeit noch kein gemeinsames Büro, doch das hielt nicht von der tagtäglichen Zusammenarbeit ab. So wurden Seminarräume, Wiesen oder Schlafzimmer kurzerhand zu Arbeitsplätzen umgestaltet. "Es bedarf viel Selbstdisziplin, seinen Arbeitstag von früh bis spät selber zu planen und einzuhalten. Gerade wenn wir als Team zusammensitzen, kann es vorkommen, dass wir in die Unproduktivität abdriften. Aber dann heißt es fokussieren, zusammenreißen und weitermachen!", berichtet Daniela Faber.

Zurückblickend bereuten die Gründer ihre Entscheidung gegen ein reguläres und für ein unkonventionelles Praktikum zu keinem Zeitpunkt. Sie sind sich sicher, durch die vielen Höhen und Tiefen sowie Einblicke in alle Unternehmensbereiche in der Zeit weitaus mehr gelernt zu haben als in einem bereits laufenden Betrieb.

verfasst von Mala Schäfer