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FG Integrierte Kommunikationssysteme


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Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. habil. Andreas Mitschele-Thiel

Fachgebietsleiter

Telefon +49 3677 / 69 2819

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INHALTE

MoSaKa

MoSaKa - Mobile Satellitenkommunikation im Ka-Band

Ziel des MoSaKa-Projektes ist die Entwicklung eines mobiles Satellitenkommunikationssystems im Ka-Band. Durch die Integration von stationären und mobilen Teilnehmern kann eine Unabhängigkeit von lokaler Infrastruktur erreicht werden, die in Krisengebieten von herausragender Bedeutung ist. Durch die Verwendung eines Satellitenlinks als Basis ist die Verbindung geografisch weit verteilter Anwender problemlos möglich. Folgende Grafik veranschaulicht eine mögliche Anwendung des MoSaKa-Systems:

Mögliches MoSaKa-Einsatzszenario

Das dargestellte Einsatzszenario integriert verschiedene Kommunikationsnetze wie UMTS, GSM, TETRA und Ethernet/Wireless LAN in übergreifende, IP-basierte Transportnetze, die mittels Satellitenlinks verbunden sind. Die im Katastrophenfall eingesetzten Dienste umfassen sowohl zeitunkritische Datendienste wie EMail und Geodatentransport, als auch Echtzeitdienste wie Sprach- und Videoverbindungen. Diese Integration verschiedenster Dienstarten in Verbindung mit der begrenzten Bandbreite einer Satellitenverbindung macht ein umfassendes Bandbreitenmanagement unabdingbar. Ziel von MoSaKa ist hier die Erforschung schichtübergreifender Probleme von der nachführbaren Antenne bis zur Reservierung und Nutzung von Bandbreite in der Anwendung. Eine besondere Herausforderung stellt die starke Heterogenität der verwendeten Technologien dar, die die Garantie von Dienstgüteparametern erschwert.

Projektpartner

Aufgrund seines umfassenden Ansatzes benötigt MoSaKa die Expertise verschiedenster Forschungseinrichtung und Unternehmen, die hier kurz vorgestellt werden sollen.

Aufgabe der IABG als Partner aus der Wirtschaft ist die Evaluierung des Nutzens des Systems für den Einsatz im Krisenfall. Ziel ist hierbei eine Entwicklung getrieben von den Bedürfnissen der Einsatzkräfte in Katastrophengebieten.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt bringt seine Expertise in die Entwicklung des Schicht 2 (MAC-Layer) des Satellitenlinks ein.

Das Fraunhofer Institut beschäftigt sich mit der Entwicklung und Erweiterung von Modulationsverfahren speziell für die Sicherstellung von QoS im Ka-Band. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist das Antennennachführungssystem für den mobilen Einsatz des MoSaKa Kommunikationssystems.

Die Technische Universität Ilmenau ist mit zwei Fachgebieten am MoSaKa-Projekt beteiligt. Das Fachgebiet "Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik" beschäftigt sich mit dem Design von Ka-Band-Antennen für stationären und mobilen Einsatz. Das Fachgebiet "Integrierte Kommunikationssysteme" (ehemals IHS) bringt sich in die Entwicklung einer schichtenübergreifenden Ressourcenverwaltung und dazu passender Clientanwendungen ein.