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23. Oktober 2015: TU Ilmenau erneut mit TOTAL E-QUALITY Prädikat ausgezeichnet

Prof. Dr. Edda Rädlein (Gleichstellungsbeauftragte), Dr. Margot Bock (Kanzlerin der TU Ilmenau) (v.l.)

Die Technische Universität Ilmenau hat nach 2006, 2009 und 2012 bereits zum vierten Mal in Folge das TOTAL E-QUALITY-Prädikat für Chancengleichheit erhalten. Die Auszeichnung wird seit 1996 alle drei Jahre durch den Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland mit Unterstützung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vergeben.

Die TU Ilmenau wurde am 23. Oktober in der Handelskammer Hamburg unter anderem dafür ausgezeichnet, dass sie mit einem neuen Gleichstellungskonzept Nachwuchsförderung, Personal- und Organisationsentwicklung gestärkt hat. In der Begründung der Jury für die Auszeichnung, die für die Jahre 2015 bis 2017 verliehen wird, heißt es: „Maßnahmen zur aktiven Rekrutierung von Professorinnen stellen wichtige Neuerungen bei Stellenbesetzung/Personalbeschaffung dar; die AG Personalentwicklung sowie neue Mentoring- und Vernetzungsangebote bilden Erweiterungen der Karriere-/Personalförderung.“ Bei der Prädikatsübergabe betonte die Vorsitzende von TOTAL E-QUALITY Deutschland, Eva Maria Roer: „Zu einem modernen, zukunftsfähigen Personalmanagement gehört es, weit über bestehende Geschlechterstereotype, klassisches Schubladendenken und typische Erwartungshaltungen in unserer Gesellschaft hinauszudenken. Dazu gehört in der aktuellen Situation auch die Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft in unsere Arbeitswelt. Vielfalt wird somit ein immer wichtigerer Faktor.“ So wurde die TU Ilmenau mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat auch für ihre Initiative „Campus-Familie“ gewürdigt, die alle Mitarbeiter und Studierenden umfasst und symbolisch für eine Weltfamilie steht, die geprägt ist von Vertrauen, Offenheit, gegenseitiger Achtung und interkultureller Toleranz.

In der Begründung für die Auszeichnung mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat heißt es außerdem, an der TU Ilmenau sei Gleichstellung besser institutionalisiert worden: „Mit dem neuen Gleichstellungsplan und -konzept werden Fakultäten stärker in die Pflicht genommen und Gleichstellung besser in der Organisationsentwicklung verankert.“ Als neue Maßnahmen der TU Ilmenau „im Bündel der nachhaltig erfolgreich wirkenden Aktivitäten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ nennt die Jury „die Unterzeichnung der Charta ,Familie in der Hochschule‘, den Austausch im ,Best Practice Club‘ und die vorbildliche Kinderbetreuung.“ Der Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, freut sich über den Imagegewinn, den das TOTAL E-QUALITY-Prädikat für die Universität nach innen und nach außen bedeutet: „Eine solche Würdigung bindet die Mitarbeiter und die Studierenden an ,ihre‘ Universität, denn von der Auszeichnung geht bei der täglichen Arbeit und im Studium große Motivation aus. Es verschafft uns aber auch einen Vorteil, wenn es darum geht, die besten Köpfe nach Ilmenau zu holen: Bewerber bevorzugen Unternehmen, in denen niemand bevorzugt wird, sondern alle dieselben Chancen haben.“