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14.11.2016

Ausstellung "Verlust der Nacht"

Die Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Lichtquellen verursacht das, was wir Lichtverschmutzung nennen. Wenn nachts Licht in der Erdatmosphäre gestreut wird, ist über Städten ein klarer Sternenhimmel nicht mehr zu sehen. Ein Forschungsprojekt mehrerer renommierter deutscher Forschungseinrichtungen befasst sich mit den Auswirkungen des künstlichen Lichts auf Gesundheit, Kultur, Gesellschaft und Natur. Aus dem Projekt ist eine informative und sehenswerte Wanderausstellung hervorgegangen, die als Zusammenarbeit der Universitätsbibliothek Ilmenau mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) vom 24. November bis zum 6. Januar in der Bibliothek zu sehen ist.

Die Ausstellung "Verlust der Nacht" informiert auf fünfzehn großformatigen Plakaten über so verschiedene Aspekte wie die Geschichte des künstlichen Lichts, die Entstehung und Messung der Lichtverschmutzung und die vielfältigen Auswirkungen künstlicher Beleuchtung in modernen Industriegesellschaften auf Flora, Fauna und den Menschen. Nach Thüringen ist die Ausstellung auf Initiative der Kreisgruppe Ilm-Kreis des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland gekommen.

Zur Ausstellungseröffnung am 24. November um 18 Uhr informierte Dr. Martin Jatho, Biologe von der Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz im hessischen Vogelsberg, mit seinem Vortrag "Wenn die Nacht zum Tage wird" in der Universitätsbibliothek über die Einflüsse des künstlichen Lichts.

Der Eintritt ist frei, und Interessierte sind herzlich zum Besuch der Ausstellung eingeladen!