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13.09.2017

dpa-Interview: Prof. Löffelholz kritisiert Hurrikan-Berichterstattung

„Wenn sich Reporter wegen eines Hurrikans in Lebensgefahr begeben, dient das ausschließlich einem durchkommerzialisierten Mediensystem“, kritisierte Prof. Martin Löffelholz, Direktor der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation sowie Direktor des Instituts für Medien und Kommunikationswissenschaft der TU Ilmenau, die Berichterstattung verschiedener Fernsehsender über den Hurrikan Irma. Reporter unterliefen mit dieser Extremberichterstattung die Warnungen von Regierungen und ermutigten vielleicht sogar zukünftige Hurrikan-Touristen, warnte Löffelholz. „Die Berichterstattung über Hurrikane hat nichts gemein mit klassischer Kriegs- und Krisenberichterstattung, bei der Journalisten als Augenzeugen vor Ort tatsächlich oftmals wichtig sind.“

Das dpa-Gespräch mit Prof. Löffelholz druckten Medien deutschlandweit ab. – unter anderen die Tageszeitung „Die Welt“: https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/afxline/topthemen/hintergruende/article168548139/Sinnlose-Selbstgefaehrdung.html