Kompetenzzentrum Virtual Reality
Die FASP wurde Ende 2006 installiert. Ihre Besonderheit ist die Kopplung von interaktiver dreidimensionaler (stereoskopischer) Visualisierung und dazu synchroner räumlicher akustischer Präsentation („Auralisierung“). Dieses Merkmal hat maßgeblichen Einfluss auf die Ilmenauer Forschungs-, Entwicklungs- und Transferaktivitäten auf dem Gebiet der Virtual Reality (VR). VR ist insgesamt – selbst ohne den in Ilmenau verfolgten besonderen Aspekt der Auralisierung – für die technische Produkt- und Prozessentwicklung nach wie vor eine innovative Technologie, deren Möglichkeiten und Grenzen es auszuloten gilt.
Die FASP erfüllt mehrere Funktionen:
- Sie ist Gegenstand von grundlagenorientierten Forschungs- und Entwicklungsprojekten, um interaktive audio-visuelle VR-Technologien für die technische Produkt- und Prozessentwicklung überhaupt erst anwendungsreif zu machen.
- Sie ist fester Teil der Ausbildung in verschiedenen Studiengängen aller Fakultäten der TU Ilmenau.
- Sie ist in mehrere Promotionsprojekte sowie Habilitationsarbeiten eingebunden (bereits abgeschlossen: Promotion von Dr.-Ing. Volker Neundorf [N10]).
- Sie ist zentrale Infrastruktur für eher anwendungsorientierte Forschungs-, Entwicklungs- und Transferprojekte für die bzw. mit der Industrie.
Im Fokus der bisherigen Arbeiten steht die technische Produkt- und Prozessentwicklung – hier als Besonderheit: unter Einbeziehung akustischer Eigenschaften. Daneben existiert eine zunehmende Anzahl von Projektideen auf anderen Gebieten, insbesondere Usability-Untersuchungen für die VR-Nutzung selbst, Digitale Fabrik sowie medizinisch-psychologische Diagnostik, Therapie- und Trainingsanwendungen.



