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Professor Christian Weber

Wissenschaftlicher Leiter

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INHALTE

Kompetenzzentrum Virtual Reality

Die FASP wurde Ende 2006 installiert. Ihre Be­son­derheit ist die Kopplung von interaktiver drei­di­men­sio­na­ler (ste­reo­skopi­scher) Vi­sua­li­sie­rung und dazu synchroner räumlicher akus­­ti­scher Prä­sen­tation („Au­­rali­sie­rung“). Die­ses Merk­mal hat maßgeblichen Einfluss auf die Ilmenauer For­schungs-, Entwick­lungs- und Trans­feraktivitäten auf dem Gebiet der Virtual Rea­­lity (VR). VR ist ins­ge­samt – selbst ohne den in Ilmenau verfolgten besonderen Aspekt der Aura­li­sie­rung – für die tech­nische Pro­dukt- und Prozessentwicklung nach wie vor eine innovative Tech­nologie, deren Mög­lichkeiten und Grenzen es auszuloten gilt. 

Die FASP erfüllt mehrere Funktionen:

  • Sie ist Gegenstand von grundlagenorien­tier­ten Forschungs- und Ent­wick­lungs­projekten, um interaktive audio-visuelle VR-Technologien für die technische Produkt- und Pro­zess­ent­wicklung überhaupt erst anwendungsreif zu machen.
  • Sie ist fester Teil der Ausbildung in ver­schie­de­nen Studiengängen aller Fa­kul­tä­ten der TU Ilmenau.
  • Sie ist in mehrere Promotionsprojekte sowie Ha­bi­li­ta­tions­arbeiten eingebunden (bereits abgeschlossen: Promotion von Dr.-Ing. Volker Neundorf [N10]).
  • Sie ist zentrale Infra­struk­tur für eher an­wen­dungsorientierte Forschungs-, Ent­­wick­lungs- und Transferprojekte für die bzw. mit der In­dustrie.

Im Fokus der bisherigen Arbeiten steht die technische Produkt- und Pro­zess­ent­wick­lung – hier als Besonderheit: unter Einbeziehung akus­ti­scher Eigenschaften. Daneben exis­­­tiert eine zunehmende Anzahl von Projektideen auf anderen Gebieten, ins­be­sondere Usability-Un­ter­su­chungen für die VR-Nutzung selbst, Di­gi­tale Fabrik sowie me­di­zi­nisch-psy­cho­­lo­gi­sche Dia­gnos­tik, Therapie- und Trainings­anwen­dungen.