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Ansprechpartnerin

Elfriede Thron

Koordinatorin ERASMUS-Praktika

Telefon 03677 69-2523

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INHALTE

Slowenien

Karina Kring, TU Ilmenau, Biomedizinische Technik

Ljubljana, Slowenien

Praktikantengruppe beim slowenischen Sonnenuntergang
Straßenmusiker in Ljubljana

Mein ERASMUS-Praktikum 2011

Schon länger hatte ich mich entschlossen, mein Praktikum im europäischen Ausland verbringen zu wollen.  Zur Vorbereitung fand dann der EILC (European Intensive Language Course) statt. Viermal wöchentlich für jeweils vier Stunden gab es Slowenischunterricht, der Kurs schloss mit einem mündlichen und einem schriftlichen Test ab. Im Anschluss habe ich dann noch den fortgeschrittenen Kurs besucht. Neben dem Erlernen von Grundkenntnissen des Slowenischen wurde zudem ein kulturelles Rahmenprogramm angeboten. Beispielsweise konnte man sich einen slowenischen Kinofilm ansehen oder an einer kostenlosen Zooführung teilnehmen. Außerdem lernte man im Kurs andere Erasmus-Studenten kennen. Die Gruppen, die sich dort formten, blieben meistens bis zum Ende des Semesters so bestehen und ich bin sehr froh, Kontakte gefunden zu haben.

Nach dem Sprachkurs ging es sofort mit dem Praktikum weiter, wo ich mich mit dem Thema Biomagnetismus auseinander setzte. Nach einer Einarbeitungsphase in das Thema und die Programmiersprache IDL war es meine Aufgabe, kleine Programmierstücke in ein Programm einzubauen. Sowohl fachlich als auch fachspezifische Englischkenntnisse betreffend konnte ich dort einiges dazulernen.

Slowenien habe ich als sehr positives Land erlebt, in dem man sehr viel erleben kann. Zahlreiche Ausflüge, die ich vor allem am Wochenende mit den Erasmus-Studenten unternommen habe, konnten das bestätigen. Alpen, Mittelmeer und auch die angrenzenden Länder sind meist in nicht einmal zwei Stunden zu erreichen.

Ljubljana, die Hauptstadt und mit 270.000 Einwohnern die mit Abstand größte Stadt Sloweniens, hat aufgrund des hohen Studentenanteiles von fast einem Viertel und des schönen Stadtkerns eine wirklich angenehme und jugendliche Atmosphäre. Generell würde ich es jedoch empfehlen, die Stadt im Sommer zu besuchen. Dann gibt es zahlreiche Feste und deutlich mehr Leben in den Straßen und Cafés.

Kulturell und technologisch würde ich Slowenien, das "Vorzeigeland" des ehemaligen Jugoslawiens, deutlich mehr als mitteleuropäisches denn als osteuropäisches Land bezeichnen. Die meisten Leute sprechen sehr gutes Englisch und ebenfalls Deutsch, Italienisch oder eine weitere Fremdsprache- auch ohne Kenntnisse des Slowenischen kann man sich bequem verständigen.

Die Zeit in Slowenien hat mir sehr gut gefallen und sowohl auf persönlicher als auch auf fachlicher Ebene habe ich einiges dazugelernt.  Der Slowenischkurs hat mir ebenfalls sehr gefallen und hat weitere Einblicke in die slowenische Kultur gewährt, leider ist man jedoch über einige Grundkenntnisse nicht hinaus gekommen. Die Sprache ist sehr komplex und kann in solch kurzer Zeit nicht erlernt werden.