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Ansprechpartnerin

Elfriede Thron

Koordinatorin ERASMUS-Praktika

Telefon 03677 69-2523

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INHALTE

Ungarn

Josefine Eckhardt, FSU Jena, Südosteuropastudien

Budapest, Ungarn

Vortrag
No Hate Week in Budapest
Freizeit

Mein Erasmus-Praktikum 2015

Mein Praktikum absolvierte ich im Goethe-Institut in Budapest. Zu meinen Aufgaben gehörten das Hospitieren in verschiedenen Kursstufen und die Assistenz in Sprachkursen bei Übungen und Gruppenarbeiten. Ich unterrichtete einzelne Schüler und organisierte den "Goethe-Stammtisch". Diesen führte ich einmal pro Woche durch. Der Stammtisch ist für Deutschlernende und -interessierte und dort wird gespielt und kommuniziert um die Kompetenz der Teilnehmer zu verbessern. Ebenfalls beteiligte ich mich an der Planung und Durchführung des Projektes "Jugend debattiert international" und an dem Entwurf und der Gestaltung von verschiedenen "Deutsch-Spielen" für die Vermittlung von Landeskunde mit sprachlichem Nutzen. Zu den täglichen Aufgaben zählten auch Bürotätigkeiten wie Rechercheaufgaben, Email-Verkehr und Berichte schreiben.

Verbesserte Qualifikationen und Fähigkeiten

Bei der Projektgestaltung und Planung von „Jugend debattiert international“ habe ich erfahren, wie man Projekte in diesem Umfang richtig und angemessen plant, welcher Vorbereitungen es bedarf und wie man eine einwandfreie Ausführung erreicht.

Das Hospitieren in den Kursen hat meinen Erfahrungsschatz in Bezug auf das Unterrichten geschult und auch der Umgang und die Assistenz im Kurs haben mein Wissen über die Fremdsprachenvermittlung erweitert. Besonders beim Unterrichten einzelner Personen konnte ich meine methodischen und didaktischen Fähigkeiten verbessern.

Zudem konnte ich meine Computerkenntnisse mit Word und Excel auffrischen und erweitern. Ebenfalls konnte ich mir ungarische Sprachkenntnisse für den alltäglichen Gebrauch aneignen.

Einfluss des Praktikums auf den Verlauf des Studiums und den Einstieg ins Berufsleben

Das Praktikum hat mich in meinem Wunsch bestärkt mich auf dem Gebiet DaF/DaZ weiterzubilden. Ich habe mich für den Master Studiengang DaF beworben und hoffe ab Herbst weiter studieren zu können. Sollte dies nicht gelingen, hoffe ich auf einen beruflichen Einstieg im Bereich DaF bzw. DaZ oder auf eine Tätigkeit die meine erworbenen Kenntnisse aus Südosteuropastudien und DaF beinhaltet.

Fazit

Ich habe meinen Aufenthalt in Budapest sehr genossen, sowohl das Praktikum als auch das Leben in der Stadt. Die Arbeit hat mir einen aufschlussreichen Einblick in die Strukturen und Abläufe der Institution Goethe-Institut gegeben und mich in vielerlei Hinsicht auf meine spätere Berufslaufbahn vorbereitet. Ich konnte viele Erfahrungen auf dem Gebiet der Unterrichtsgestaltung, der Projektorganisation und der interkulturellen Kompetenz gewinnen. Auch konnte ich das kulturelle Angebot, welches oftmals durch das Goethe-Institut angeboten wurde, nutzen und somit gleichzeitig Kultur und das Stadtbild Budapests besser kennenlernen.

Niels Nürnberger, FSU Jena, Sportwissenschaft

Budapest, Ungarn

Schloss Vajdahunad
Training mit der U11
Schloss Vajdahunad
Schloss Vajdahunad
Training mit der U11
Training mit der U11

Mein ERASMUS-Praktikum 2013/14

Bevor ich wusste, bei welcher Praktikumsstelle ich letztendlich landen würde war mir nur klar, dass ich gerne nach Budapest möchte. Mein Ziel war es, bei einer Fußballakademie zu arbeiten. Ich schrieb dann eine E-Mail an meinen späteren Vorgesetzten über mein Anliegen und er bat mich daraufhin zu einem Gespräch. Dort erzählte ich dann mehr über mich und meine Kenntnisse und Erfahrungen in diesem Bereich. Er erteilte mir gleich eine Aufgabe für das darauf folgende Wochenende. Ich sollte mehrere Ligaspiele der Jugendteams beobachten und mir Auffälligkeiten notieren bzw. meine Meinung über die Spielweise etc. kundtun. Damit wollte mein Vorgesetzter einen Eindruck über meine Eignung gewinnen. Dieser „Einstellungstest“ verlief für mich sehr positiv. So konnte ich daraufhin meinen Praktikumsvertrag unterzeichnen.

Meine Unterkunft war auch sehr zentral gelegen im 7. Bezirk, sodass ich Glück hatte und es zur Akademie und den zentralen Orten nur rela

Das Praktikum

Die Vasas Kubala Akademie ist die Jugendakademie das Fußballklubs VASAS SC. Dies ist ein Traditionsverein, wodurch der Erfolgsanspruch auch schon in den Jugendteams sehr hoch ist. Die Akademie beinhaltet die Altersklassen U14 bis U21. Des Weiteren gibt es Teams von U6 bis U13 an zwei Standorten. Die älteren Teams spielen durchgehend in den für sie höchsten Ligen.

Meine Hauptaufgabe bestand in der Betreuung des U11-Teams, worin ich einen Trainer unterstütze. Des Weiteren beobachtete ich regelmäßig Punkt- und Freundschaftsspiele der anderen Teams, was auch eine Nachbereitung via Videoanalyse und Gespräch mit dem jeweiligen Trainer und Cheftrainer beinhaltete. Außerdem unterstützte ich die trainingswissenschaftliche Betreuung durch das Talentförderprogramm des ungarischen Verbandes. Dies beinhaltete die wöchentliche Aktualisierung der durch einen Pulsmesser aufgenommen Daten. Bis auf die Aufgabe des Assistenztrainers war ich alleinverantwortlich für alle anderen Aufgaben, was aber absolut im Rahmen des Möglichen lag. Die Kommunikation mit den anderen Mitarbeitern und Trainern war sehr gut. Fast alle sprachen Englisch, außerdem lernte ich natürlich auch ein paar Brocken Ungarisch, was vor allem für das Training des U11-Teams notwendig war. Alle Kollegen nahmen mich sehr freundlich auf und reagierten immer gerne auf Fragen und Ideen meinerseits, sodass Ich die Akademie nach dem Praktikum nur sehr ungern verließ.

Alltag und Freizeit

Da meine Arbeitszeiten zumeist auf den Nachmittag fielen hatte ich viel Zeit, um die Stadt zu erkunden und Sport zu treiben. Ich hatte keinen Kontakt zu anderen ERASMUS-Studenten oder -Praktikanten, lernte aber viele Bekannte meiner in Budapest lebenden Freundin kennen und traf mich natürlich mit meinen Kollegen, mit denen Ich auch oft abends ausging. In Ungarn ist es außerdem relativ kostengünstig, andere Städte in der Umgebung für Kurztrips zu besuchen.

Fazit

Ich bin mit meiner Zeit in Budapest sehr zufrieden und würde auch gerne wieder zurückkehren. Ich habe viel gelernt über die Abläufe in einer Fußballakademie, sowie über Trainingsmethoden und -übungen. Für mich war es auch nicht schwer in einem neuen Land zurechtzukommen, weswegen Ich die Zeit sehr genießen konnte.

Felix Gumz, FH Erfurt, Technik

Budapest, Ungarn

Budapest Panorama
International Pub Evening
Eislaufen im Stadtwäldchen
Budapest Panorama
Budapest Panorama
International Pub Evening
Eislaufen im Stadtwäldchen
International Pub Evening
Budapest Panorama
International Pub Evening
Eislaufen im Stadtwäldchen
Eislaufen im Stadtwäldchen

Mein ERASMUS-Praktikum 2011

Beweggründe für ein Auslandspraktikum

Ich habe bereits für ein halbes Jahr als Erasmus Student an der Technischen Universität Vilnius studiert und habe die Zeit in Litauen sehr genossen. Daher wollte ich meine Auslandserfahrungen mit einem Praktikum in Europa komplettieren.

Vorbereitung

Für dieses Praktikum habe ich mich bei verschiedenen Unternehmen und Institutionen in verschiedenen europäischen Ländern beworben, bei denen ich allerdings häufig Absagen erhalten habe. Am Ende entschied ich mich dann für das Praktikum in Budapest. Die Technische und Wirtschaftswissenschaftliche Universität Budapest konnte mir schon im Frühjahr 2013 fest zusagen, sodass ich fest planen konnte und meine Vorbereitungen startete. Den Kontakt nach Ungarn vermittelte mir dabei ein Professor meiner Fakultät.

Unterkunft

Nachdem ich die feste Zusage meiner Praktikumsstelle erhalten hatte, machte ich mich auf die Wohnungssuche. Die großen Budapester Universitäten bieten leider keine Wohnheimplätze für ausländische Studierende an, sodass man sich eine andere Unterkunft suchen muss. Von Freunden wurde mir die Agentur SRS (Student Rent Solutions) empfohlen, die WG-Zimmer vermittelt. Die Mieten von SRS zwar sind ein wenig höher als der Preis auf dem freien Markt, allerdings war der Preis für mein WG-Zimmer immer noch deutlich unter dem deutschen Niveau. Alles in allem war ich sehr zufrieden und würde SRS auch wieder weiterempfehlen.

Ich wohnte innerhalb der Großen Ringstraße (Nagy körnt) auf der Pester Seite (westliches Donauufer). Hier ist das Leben sehr international, und mit dem öffentlichen Verkehr kommt man auch nachts immer gut nach Hause. Im Gegensatz zur Metro verkehren die Straßenbahnen der Ringstraße zu jeder Tag- und Nachtzeit.

Praktikum

Mein Praktikumseinsatz erfolgte konkret im Fachbereich für Verkehrstechnologie und Verkehrswirtschaft. Dabei arbeitete ich an einem Projekt, welches sich mit der Einführung einer Innenstadtmaut beschäftigte. Das Projekt bearbeitete ich zusammen mit meinem Betreuer, welcher mir immer hilfreich zur Seite stand und mir viel über die Thematik vermitteln konnte. Abschließend wurde unser Ergebnis in einem Fachblatt der Universität veröffentlicht. Nebenbei organisierte mein Betreuer diverse Exkursionen in Budapest, sodass ich auch viele neue Erfahrungen außerhalb des Institutes sammeln konnte. Darüber hinaus konnte ich auch Einblicke in andere Projekte bekommen und half auch anderen Kollegen bei ihrer Arbeit.

Alltag und Freizeit

Budapest ist die Hauptstadt von Ungarn und in jederlei Hinsicht das politische, wirtschaftliche sowie das kulturelle Zentrum des Landes. Die Stadt hat fast zwei Millionen Einwohner, und es gibt unendlich viele Möglichkeiten, seine Freizeit abseits des Praktikums zu verbringen. Budapest wurde kürzlich im Conde Nast Traveller Magazin zur "zweitbesten Stadt der Welt" gewählt - ein Eindruck, den ich auf jeden Fall bestätigen möchte. Auf der einen Seite hat die Budapester Innenstadt eine wunderschöne Architektur und Bausubstanz, die wohl weltweit ihres Gleichen sucht. Auf der anderen Seite hat sich in den letzten Jahren ein sehr lebendiges Nachtleben entwickelt, dessen Ruf inzwischen weit über Ungarn hinausgeht. Hier ist für jeden Kultur- und Musikgeschmack etwas dabei.

Gerade im Spätsommer bieten Budapest und seine Umgebung schöne Ziele für einen Ausflug. So war ich z.B. oft mit Freunden in den Budaer Bergen wandern. Die schönen letzten Herbstabende verbrachte ich zumeist auf der Magareteninsel. Auch im Winter kann man Budapests Schönheit beispielsweise auf der größten Eislauffläche Europas erkennen und darauf seine Runden drehen oder die vielen Weihnachtsmärkte der Stadt besuchen. Wer sich dann erst einmal aufwärmen möchte, kann dies in einer der berühmten Budapester Thermen tun.

Leider wurde mir von meiner Praktikumsstelle kein Sprachkurs angeboten, jedoch kommt man mit guten Englisch- und Deutschkenntnissen problemlos durch den Alltag. Vor allem die jungen Leute können eine der beiden Sprachen meist perfekt. Natürlich schadet es jedoch nicht, auch ein paar Sätze ungarisch zu lernen. Ungarisch ist eine sehr schwierige Sprache, aber die Ungarn freuen sich natürlich, wenn ihr versucht ein wenig von ihrer Kultur und Sprache zu erlernen.

Fazit

Mein Praktikum an der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität Budapest hat mir sehr gut gefallen, und ich würde gerne ein weiteres Mal dort arbeiten. In jeder Auslandszeit trifft man so viele interessante Menschen und kommt als anderer Mensch wieder zurück. Ich habe viele Freunde gefunden und freue mich schon, wenn ich das nächste Mal wieder in Budapest bin.

Sarah Nieborowsky, TU Ilmenau, Biomedizinische Technik

Zsámbék, Ungarn

Blick auf Budapest
Blick auf Kirche in Zsámbék (Schambeck)
Blick auf Budapest
Blick auf Budapest
Blick auf Kirche in Zsámbék (Schambeck)
Blick auf Kirche in Zsámbék (Schambeck)

Mein ERASMUS-Praktikum 2011

Meine Praktikumsstelle ist spezialisiert auf die Herstellung von Intraokularlinsen, die zur Behandlung von grauem Star eingesetzt werden.

Aufgaben/Projekte

Während meines Praktikums im Bereich Research & Development war ich an mehreren sehr interessanten Projekten beteiligt. Zu meinen Aufgaben gehörte dabei größtenteils die Durchführung von Messungen und die Darstellung der Ergebnisse in Graphiken, die dann, mit den beteiligten Kollegen, in Meetings erklärt und diskutiert wurden. Ebenso habe ich auch ein eigenes Projekt geleitet in dem nicht nur die Durchführung und Auswertung, sondern auch die Planung des Projekts von mir übernommen wurde. Dazu gehört mitunter die Konstruktion von Probelinsen und dazugehörigen Haltern zur Herstellung, die Entscheidung welche Messgeräte verwendet werden sollten und die Herstellung selbst.

Für das Unternehmen war mein Projekt und dadurch meine Tätigkeit von großem Interesse, da die Herstellerangaben für Materialien meinst ungenau sind und daher versucht wird, die benötigten Informationen selbst zu erforschen. Meine Arbeit war ausschlaggebend für die Entscheidung, ob in diesem Bereich weitergeforscht werden konnte und ob es mit den Mitteln des Unternehmens möglich ist, bessere Ergebnisse zu erzielen.

Durch das Arbeiten an einem eigenen Projekt erhält man viele Freiheiten in der Durchführung und Arbeitsweise, jedoch lernt man auch, Verantwortung zu übernehmen. Die Atmosphäre in der Firma ist sehr familiär und die Kollegen sind immer sehr nett und hilfsbereit.

Erworbene Qualifikationen und Fähigkeiten

Während meines Praktikums habe ich vor allem gelernt selbstständig zu arbeiten und auftretende Probleme zu erkennen und zu lösen. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, den Umgang mit verschiedenen CAD-Programmen (SolidWorks, DraftSight) und Messsystemen zu erlernen. Im Umgang mit Kollegen habe ich gelernt, mich durchzusetzten und Gedankengänge oder Vorschläge präzise und zielgerichtet auszudrücken und auch deren Kritik und Anregungen anzunehmen und umzusetzen. Da Unterhaltungen, sowohl beruflich als auch privat, stets auf Englisch stattfanden, habe ich auch meine Englischkenntnisse verbessern und um technisches Vokabular erweitern können.

Fazit

Das Praktikum hat mir einen Einblick verschafft, wie das Arbeitsleben aussieht. Ich möchte mich weiter in diesem Bereich beschäftigen und mich mit einem weiterführenden Studium im Bereich der Ophtamlologie oder Prothetik weiterbilden. Auch nach dem Studium würde ich gerne in diesen Bereichen tätig sein.

Das Auslandspraktikum hat mir außerordentlich gut gefallen. Während meines Praktikums habe ich sehr viel praktische Erfahrung sammeln können, außerdem hat mich der Auslandsaufenthalt auch persönlich sehr geprägt.