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Anna Seghers - ein Jahrhundertschicksal. Zwischen Widerstand, Fremdheit, Anpassung und Selbstbestimmung

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08.02.2017

Anna Seghers - ein Jahrhundertschicksal. Zwischen Widerstand, Fremdheit, Anpassung und Selbstbestimmung

Im Rahmen der Seniorenakademie spricht am Freitag, dem 7. April 2017, 15:00 Uhr, im Faraday-Hörsaal, Weimarer Straße 32, Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt, Universität Leipzig, zum Thema: "Anna Seghers - ein Jahrhundertschicksal. Zwischen Widerstand, Fremdheit,
Anpassung und Selbstbestimmung
".

Zum Vortrag:
In der Jugend hochgelobt und mit dem Kleist-Preis geehrt, als Jüdin und Kommunistin aus Deutschland vertrieben, ist die Rückkehr der Anna Seghers nach Deutschland im Jahr 1947 mit großen Problemen verbunden. Was bleibt, sind ihre Romane und Erzählungen und der Anspruch, realistisch, aber 'mit der Farbigkeit der Märchen' zu schreiben. Der Vortrag gibt mit der Betrachtung ausgewählter Lebensstationen und literarischer Texte -Aufstand der Fischer von St. Barbara, Transit, Reisebegegnung -, die ihrem Früh-, Exil- und Spätwerk zuzuordnen sind, Einblicke in ein außergewöhnliches Leben.

Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt wurde in Leipzig geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Pädagogik an der Universität Leipzig und promovierte 1983 über „Das Bild der Frau in der DDR-Literatur der fünfziger und sechziger Jahre“. 1991 wurde sie  habilitiert und arbeitete ab 1992 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik an der Universität Leipzig. Neben ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit war Ilse Nagelschmidt in den Jahren 1994 bis 2002 Gleichstellungsbeauftragte der Universität Leipzig und 2002 bis 2004 Leiterin der Leitstelle für Gleichstellung im sächsischen Staatsministerium für Soziales. Sie ist unter anderem Direktorin des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung (FraGes), Gleichstellungsbeauftragte der Philologischen Fakultät (Universität Leipzig), Vertrauensdozentin der Hans-Böckler-Stiftung und füllt den Posten der Präsidentin des Freien Deutschen Autorenverbandes (FDA) aus. Ilse Nagelschmidts Forschungsschwerpunkte sind Deutsch-Deutsche Literatur nach 1989, DDR-Literatur, Gender Studies, Literatur des 20. Jahrhunderts und Exilliteratur.

Der Eintritt kostet fünf Euro.

Kontakt:
Barbara Geishendorf, Universitätsgesellschaft Ilmenau – Freunde, Förderer, Alumni e. V.,  Telefon: 03677 69-5011, E-Mail: universitaetsgesellschaft@tu-ilmenau.de