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Prof. Peter Scharff

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INHALTE

  • 10 Jahre Universitätsverlag Ilmenau

    Foto: © TU Ilmenau

    Vor zehn Jahren wurde der Universitätsverlag Ilmenau gegründet. Angesiedelt an der Universitätsbibliothek der TU Ilmenau, steht er allen Wissenschaftlern der Universität zur Verfügung, um ihre Werke zu veröffentlichen. Seit seiner Gründung wurden im Universitätsverlag 246 Titel publiziert, davon 115 in 15 Schriftenreihen mit namhaften Wissenschaftlern als Herausgeber. Persönliche Betreuung ermöglicht den Autoren eine schnelle und effektive Buchproduktion, die auch die Vermarktung und den Vertrieb über Buchhandlungen und Buchmessen beinhaltet.

    In den zehn Jahren seit seinem Bestehen hat sich der Universitätsverlag Ilmenau nicht nur etabliert, die Nachfrage nach dieser modernen Möglichkeit, wissenschaftliche Werke zu publizieren, steigt stetig. Gerhard Vogt, Direktor der Universitätsbibliothek, ist stolz auf das 10-jährige Jubiläum des Universitätsverlags Ilmenau: „Dass unser Verlag ein solches Erfolgsmodell ist, liegt am Prinzip Print-on-Demand: Ein Buch wird erst dann gedruckt, wenn es von jemandem bestellt wurde. Gleichzeitig stehen die neuen Bücher aber schon sofort als Volltextveröffentlichung im Internet zur Verfügung.“

    Der Universitätsverlag verhilft den Wissenschaftlern der TU Ilmenau zu einer optimalen Verbreitung ihrer Publikationen. Die Autoren profitieren von der weltweiten Erreichbarkeit ihrer Werke im Internet. So verzeichnete der Verlag bis heute über 200.000 Zugriffe auf die Volltexte. Gleichzeitig steht den Lesern durch das „hybride Publizieren“ die gewohnte nutzerfreundliche Fassung als gedrucktes Buch zur Verfügung. Im Buchhandel werden die Bücher in der Regel fünf Jahre zu günstigen Preisen angeboten und sind auch in vielen Bibliotheken zugänglich. Zusätzlich stehen sie als elektronisches Dokument in der Digitalen Bibliothek Thüringen zum Abruf bereit (www.tu-ilmenau.de/universitaetsverlag).

    Kontakt:
    Gerhard Vogt
    Direktor Universitätsbibliothek
    Tel. +49 3677 69-4701
    E-Mail: gerhard.vogt@tu-ilmenau.de

    22.12.2016


     

  • TU Ilmenau verleiht Ehrendoktorwürde an Marian Veselý

    Foto: ©istockphoto.com/vladru

    Im Beisein des Botschafters der Slowakischen Republik in Deutschland, S. E. Dr. Peter Lizák, verleiht die Technische Universität Ilmenau am kommenden Montag (05.12.2016) die Ehrendoktorwürde an den Wissenschaftler der Slowakischen Technischen Universität Bratislava, Prof. Marian Veselý. Mit der Auszeichnung würdigt die Universität die Verdienste Prof. Veselýs um die Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnerhochschulen. Der 1965 mit der STU Bratislava geschlossene Kooperationsvertrag ist der älteste, den die TU Ilmenau mit einer ausländischen Einrichtung unterhält. Neben dem slowakischen Botschafter wird auch der Rektor der STU Bratislava, Prof. Robert Redhammer, am Festakt teilnehmen.

    Die Ehrendoktorwürde wird Prof. Marian Veselý auf Antrag der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik verliehen. Die Zusammenarbeit zwischen der TU Ilmenau und der STU Bratislava besteht seit über 50 Jahren und wurde von Ilmenauer Seite über viele Jahre von Prof. Christian Knedlik und seit 2009 von Professor Peter Schaaf, Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, geleitet. Auf slowakischer Seite war es Prof. Marian Veselý, der die Kooperation während der letzten vier Jahrzehnte verantwortete und maßgeblich prägte. Standen in den 1970er und -80er Jahren vor allem Fragen der Mikroelektronik im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeiten, so wurde sie stets den modernen Entwicklungen angepasst und auf weitere Fachgebiete wie die Werkstoff- und Energietechnik, Nanotechnologie und Lichttechnik ausgedehnt. Die gemeinsame wissenschaftliche Arbeit über Jahrzehnte hinweg mündete in zahlreichen Forschungsprojekten, internationalen Veröffentlichungen und einem regen Wissenschaftler- und Studierendenaustausch. Heute besteht die Zusammenarbeit aus fünf aktiven Partnerschaften zwischen Ilmenauer Fachgebieten und Partnerlehrstühlen in Bratislava.

    Maßgeblichen Anteil hat Marian Veselý nicht zuletzt daran, dass die Kooperation auch über die politische Wende hinweg ohne Unterbrechung fortgeführt wurde. Ostpartnerschaften von Hochschulen gerieten in dieser Zeit häufig ins Stocken. Seit 1990 Inhaber des Lehrstuhls Mikroelektronik und von 1994 bis 2000 Prorektor für Auslandsbeziehungen der STU Bratislava, setzte er sich weiter unermüdlich für die Zusammenarbeit ein. Dabei gelang es den Partnern, gemeinsame Projekte aus europäischen Förderprogrammen, aus dem Programm „Ostpartnerschaften“ und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes einzuwerben und erfolgreich in gegenseitig abgestimmte Curricula und gemeinsame Forschungsvorhaben umzusetzen.

    Aufgrund seiner umfassenden Erfahrungen und Kompetenzen um die Internationalisierung im Hochschulbereich wurde Prof. Veselý zum Vizepräsidenten der Slowakischen Akademischen Vereinigung für Internationale Zusammenarbeit und zum Ratgeber des slowakischen Bildungsministers berufen. Dabei war er federführend an der Umsetzung des Bologna-Prozesses in seinem Heimatland beteiligt. Von seinem Wissen und dem steten Erfahrungsaustausch profitierte auch die TU Ilmenau und insbesondere die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik bei der Einführung des europäischen Bachelor- und Mastersystems. Prof. Veselý selbst betreute über mehrere Jahre die Vorlesung „Werkstoffe der Vakuumtechnik und Reine Räume“ im Masterstudium an der TU Ilmenau. Seit dem Jahr 2000 leitet er an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der STU Bratislava ein Büro für EU-Programme, das Forschergruppen bei der Einwerbung von Fördermitteln aus internationalen Forschungs- und Bildungsprogrammen unterstützt.
    Ebenso wie für seine Verdienste um die Internationalisierung hat sich Prof. Veselý auch als Wissenschaftler hohe Anerkennung erworben. Seine Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Werkstofftechnik und Mikro- und Nanotechnologien führten zu zahlreichen Gastdozenturen an ausländischen Universitäten, internationalen Veröffentlichungen, Vorträgen und Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Organisationen und Gremien. Seit Oktober 2015 leitet er das neu an der STU Bratislava entstandene Nano-Diagnostikzentrum, das bereits enge Beziehungen mit dem Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien der TU Ilmenau pflegt. Im Rahmen des europäischen Projektes „iMUSEUM“ arbeiten die Partner zusammen mit rund einem Dutzend weiteren Projektpartnern aus 10 Donau-Anrainerstaaten an neuartigen Werkstoffen für die Energietechnik der Zukunft. Weitere drei gemeinsame Vorhaben wurden bereits für eine Förderung im EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ beantragt.

    Professor Marian Veselý hat mit seinem unermüdlichen Wirken und Engagement, seinen Leistungen um Lehre und Forschung und die Zusammenarbeit zwischen der TU Ilmenau und der STU Bratislava ganz wesentlich zum wissenschaftlichen Ansehen und der Internationalisierung der beiden Partnerhochschulen beigetragen. Für diese Lebensleistung wird er von der TU Ilmenau mit der höchsten Auszeichnung, die die Universität vergeben kann, der Ehrenpromotion, gewürdigt.

    Akademischer Festakt zur Verleihung der Ehrendoktorwürde an Prof. Marian Veselý
    Montag, 5. Dezember 2016, 14.00 Uhr
    Senatssaal der TU Ilmenau, Leibnizbau, Langewiesener Straße 37, Ilmenau

    Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

    P R O G R A M M:

    • Musikalische Eröffnung
    • Festrede Prof. Dr. Peter Scharff, Rektor der TU Ilmenau
    • Grußwort S. E. Dr. Peter Lizak, Botschafter der Slowakischen Republik
    • Grußwort Prof. Dr. Robert Redhammer, Rektor der STU Bratislava
    • Ansprache Prof. Dr. Peter Schaaf, Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Ilmenau
    • Laudatio
    • Überreichung der Ehrenpromotionsurkunde
    • Ansprache Prof. Dr. Marian Veselý
    • Musikalischer Ausklang

    Kontakt:
    Prof. Peter Schaaf, Dekan
    TU Ilmenau
    Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
    Tel. 03677 69-2844
    E-Mail: peter.schaaf@tu-ilmenau.de

    30.11.2016


     

  • Ilmenauer Flüchtlingsnetzwerk erhält Thüringer Integrationspreis 2016

    Foto: ©  TMMJV

    Das aus einer studentischen Initiative der Technischen Universität Ilmenau heraus entstandene Ilmenauer Flüchtlingsnetzwerk erhält den Thüringer Integrationspreis 2016. Der mit 3000 Euro dotierte erste Platz würdigt die vielseitige Arbeit der Studierenden und der Bürger der Stadt, die sich im Netzwerk ausschließlich ehrenamtlich engagieren. 

    In der Würdigung der Thüringer Landesregierung heißt es: „Das Ilmenauer Flüchtlingsnetzwerk bietet rechtliche Unterstützung an, betreibt ein Begegnungszentrum und organisiert eine Tauschbörse für Kleidung und Alltagsgegenstände. Derzeit werden rund 180 Flüchtlinge unterstützt, die in der Stadt untergebracht sind, sowie 60 weitere, die in Frauenwald, Großbreitenbach und Gehren wohnen. Das Netzwerk vereint circa 300 interessierte und aktive Unterstützende.“ 

    Der Thüringer Integrationspreis wurde zum ersten Mal im Jahr 2011 verliehen. In diesem Jahr gab es 29 Bewerbungen. 

    Kontakt:
    Sophia Siegfried
    Akademisches Auslandsamt
    Tel.: 03677 69-2510
    E-Mail: sophia.siegfried@tu-ilmenau.de

    18.11.2016


     

  • Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 an der TU Ilmenau unterstützt Thüringische Unternehmen bei der Digitalisierung

    Foto: © Thüringer Aufbaubank/Andreas Beetz

    Thüringische Unternehmen, die sich fit für die Digitalisierung machen möchten, werden künftig von einem neuen Kompetenzzentrum an der Technischen Universität Ilmenau unterstützt. Speziell kleine und mittlere Unternehmen erhalten vom „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau“ Hilfe bei der Digitalisierung von Arbeitsprozessen, ihrer Produktion und ihrer Produkte. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bewilligte das 4,7-Millionen-Euro-Projekt, das durch die TU Ilmenau im Thüringer Zentrum für Maschinenbau angeführt wird.

    Kleine und mittlere Unternehmen sind neuen Industrie 4.0-Technologien gegenüber nach wie vor zurückhaltend, abstrakte Schlagworte wie Cloud Computing und Big Data schrecken sie oft ab. Häufig befürchten sie auch, nicht das nötige Knowhow oder das Geld zu haben, um ihre Firma digital wettbewerbsfähig zu machen. Prof. Jean Pierre Bergmann, der das Kompetenzzentrum an der TU Ilmenau leitet, will den Unternehmen die Berührungsängste vor Industrie 4.0 nehmen: „Es gibt praxisorientierte Technologien, die gerade kleinen und mittleren Unternehmen großen Nutzen bringen und doch nicht viel kosten und für jedermann verständlich sind.“ Alle Angebote des Kompetenzzentrums sind für Unternehmen kostenlos und werden künftig auf einer zentralen Webseite dargestellt.

    Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau möchte Industrie 4.0 und die Digitalisierung in der Produktion für kleine und mittlere Unternehmen anschaulich und greifbar machen. Die Mitarbeiter des Zentrums, Wissenschaftler und auch Praktiker, werden Unternehmen in Informationsveranstaltungen und Werkstattgesprächen helfen, ihren Betrieb im Zeitalter der Digitalisierung mit Industrie 4.0-Technologien praxisorientiert neu aufzustellen. Kleine und mittlere Unternehmen sollen miteinander vernetzt werden. Dazu werden vorbildliche digitale Produktionslösungen, die sich in einem Unternehmen bewährt haben, in Fabriken oder in eigens errichteten Modellfabriken in der Region, sogenannten Fabs, als Best-Practice-Beispiele umgesetzt. Die fünf Fabs, Kernstücke des Kompetenzzentrums, informieren Unternehmen zu unterschiedlichen Themen verschiedener Branchen und stellen Lösungsansätze und deren Erprobung vor.

    - Die Fab „Vernetzung von Maschinen und Produktionsprozessen“ präsentiert auch unter Einsatz von Virtual Reality-Technik verschiedene Herstellungsmöglichkeiten und die Vernetzung von Prozessen und Maschinen. Dabei werden die spezifischen technologischen Merkmale der interessierten Unternehmen berücksichtigt.

    - Die Fab „3D-Druck und Individualisierte Produktion“ erklärt Unternehmen die Nutzung sogenannter additiver Fertigungstechnologien, zum Beispiel Verfahren zur Erstellung, Bearbeitung und zum Austausch von 3D-Druck-Dateien und Technologien zur Nachbearbeitung von Bauteilen. Gezeigt werden auch roboter- und lasergestützte Fertigungstechnologien zur Individualisierung der Produktion.

    - Die Fab „Migration“ präsentiert Lösungen zur Weiterentwicklung von Systemen und Anlagen, die in Unternehmen bereits eingesetzt werden, durch die Integration von Industrie 4.0-Komponenten. Erweiterungen sind zum Beispiel möglich durch intelligente Systeme, sensornahe Datenverarbeitung, echtzeitfähige Kommunikation oder Cloud-Anbindungen. Unternehmen werden hier auch dabei unterstützt, bestehende Dienste wie die interne und externe Kommunikation zu digitalisieren.

    - Die Fab „Prozessdatengenerierung und -transfer“ unterstützt Unternehmen unter anderem bei der Echtzeiterfassung und -verarbeitung von Daten, beim Austausch von Daten von Unternehmen zu Unternehmen, bei der automatischen Prozess- und Qualitätskontrolle und sie bietet Hilfe an bei der Mensch-Maschine-Interaktion.

    - Die Fab „Produktionssteuerung und Leitsysteme“ demonstriert die Individualisierung von Produkten, 3D-Scan, den Einsatz mobiler Endgeräte, die Qualitätsüberwachung in Fertigungszellen, also in miteinander verbundenen Produktionssystemen, und  Plug-and-produce-fähige Maschinen. Die Plug & Produce-Fähigkeit von Komponenten ist eine der Visionen von Industrie 4.0, wonach sich angeschlossene Geräte direkt bei einem Hauptrechner anmelden, mit diesem interagieren und so Vorgänge eigenständig ausführen können.

    Jede der Fabs wird von einem der fünf Partner des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau geführt. An dem Kompetenzzentrum sind neben der TU Ilmenau, die es wissenschaftlich anführt, vier Technologieexperten beteiligt: das Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme in Ilmenau, die Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung in Schmalkalden, die Ernst-Abbe-Hochschule in Jena und die Firma Förderverein für Anwendung und Bildung auf dem Gebiet Industrie 4.0 in Sondershausen. Entsprechend der wirtschaftlichen Ausrichtung der Unternehmen in der Region fokussiert sich das Kompetenzzentrum auf die technologieorientierten Wachstumsfelder Automobil, Life Sciences, Energie und Energiespeicherung, Maschinenbau, Kunststoffe und Keramik, Mikro- und Nanotechnik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Optik/Optoelektronik. 

    Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau will ein großes regionales Netzwerk nicht nur mit den Technologiepartnern, sondern auch mit lokalen und regionalen Einrichtungen, Initiativen und Verbänden wie den Industrie- und Handelskammern und den Handwerkskammern aufbauen. Prof. Bergmann ist sich sicher, dass so eine schlagkräftige Kombination aus technologischer Expertise und Erfahrung im Transfer entstehen wird: „Die Digitalisierung verbessert die Vernetzung der vielen kleinen und mittleren Unternehmen, die es in Thüringen gibt, untereinander und auch zwischen ihnen und Transferexperten. Das wird die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe auf dem Markt nachhaltig steigern und ihnen neue Chancen für mehr Wachstum und Beschäftigung eröffnen.“

    Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ (www.mittelstand-digital.de). In der Förderinitiative werden bundesweit Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren, ein Kompetenzzentrum „Digitales Handwerk“ und vier Mittelstand 4.0-Agenturen im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Der Förderschwerpunkt unterstützt Unternehmen beim intelligenten Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien und stärkt damit ihre Wettbewerbsfähigkeit.

    Bei der Vorstellung Ilmenaus als Standort des Kompetenzzentrums sagte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel: „Um die Voraussetzungen für Deutschlands Führungsposition in einer neuen technologischen Ära zu schaffen, muss auch unser Mittelstand fit für die Digitalisierung gemacht werden. Denn unsere Wirtschaft soll auch die Produkte von morgen so erfolgreich herstellen, wie sie dies heute tut.“

    Foto zur freien Veröffentlichung im Zusammenhang mit dem Inhalt dieser Pressemitteilung (© Thüringer Aufbaubank/Andreas Beetz)

    Kontakt:
    Prof. Jean Pierre Bergmann
    Koordinator „Mittelstand 4.0“-Kompetenzzentrum Ilmenau
    Tel.: 03677 69-2981
    E-Mail: jeanpierre.bergmann@tu-ilmenau.de

    14.11.2016


     

  • TU Ilmenau auf Top-10-Plätzen im Hochschulranking 2016 der WirtschaftsWoche

    Foto: © TU Ilmenau

    Im aktuellen „Hochschulranking 2016“ der Zeitschrift WirtschaftsWoche hat die Technische Universität Ilmenau Top-10-Platzierungen erreicht. In der jüngst erschienenen Rangliste kam der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen auf den hervorragenden 8. Platz, Wirtschaftsinformatik sogar auf Platz 5. Vor der TU Ilmenau platzierten sich fast ausschließlich ungleich größere Universitäten. Die WirtschaftsWoche schreibt: „Das Ranking zeigt einmal mehr: Bei den Ingenieurstudiengängen sind die technischen Universitäten die erste Wahl.“

    Für das Hochschulranking der WirtschaftsWoche befragte die Beratungsgesellschaft Universum 540 Personalverantwortliche deutscher Unternehmen danach, „welche Hochschule die Studenten für ihre Bedürfnisse am besten ausbildet“. Aus der Liste aller Universitäten Deutschlands wählten die Personalverantwortlichen diejenigen aus, deren Absolventen ihre Erwartungen am meisten erfüllen. Dabei ist für die Personalchefs besonders wichtig, dass sich die Absolventen rasch in die Arbeitswelt integrieren und flexibel mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen umgehen können. Dementsprechend ist das Ranking stark auf Praxisbezug fokussiert.

    Foto: © TU IlmenauIlmenauer Absolventen der Wirtschaftsinformatik, die im WirtschaftsWochen-Ranking  Platz 5 belegt, sind in der Lage, computergestützte Informationssysteme zur Unterstützung betrieblicher Prozesse in allen Branchen zu planen, zu entwickeln und zu implementieren. Besonders stark an der TU Ilmenau ist die praxisorientierte Lehre mit zeitgemäßen Inhalten und moderner Softwareausstattung, etwa in den Bereichen Unternehmenssoftware (SAP) und Digitale Fabrik.


    Foto: © TU IlmenauDer 8. Platz, den der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen der TU Ilmenau im Hochschulranking der WirtschaftsWoche erringen konnte, ist angesichts großer Konkurrenz umso höher anzusiedeln. Nach dem Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure kann man Wirtschaftsingenieurwesen an über 100 Fachhochschulen und 32 Universitäten studieren. „Aber welche Unis bereiten ihre Absolventen besonders gut auf den Berufseinstieg vor?“, fragt die WirtschaftsWoche. „Die Absolventen der Technischen Universität Ilmenau haben 18 Prozent der Personaler überzeugen können. Das macht Platz acht.“

    Foto: © TU IlmenauDas gute Abschneiden der Studiengänge Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien ist für den Prorektor für Bildung der TU Ilmenau, Professor Jürgen Petzoldt, Bestätigung für die sehr praxisbezogene Ausrichtung der Lehre: „Bei uns erhalten die Studenten schon früh Kontakt zum Berufsalltag, zum Beispiel, indem sie Praktika in Unternehmen absolvieren. Diese Betriebe sind nicht selten später die ersten Arbeitgeber unserer Absolventen.“ In ihrem Studium eignen sich die Studenten theoretisch fundiertes, aktuelles Methodenwissen an, ebenso in Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, als auch in den Ingenieurwissenschaften. Die WirtschaftsWoche lobt: „Ein Sinn für Mathematik, technisches Verständnis und ökonomisches Fachwissen: Wirtschaftsingenieure haben, was viele Unternehmen wollen.“ An der TU Ilmenau werden die Studenten, getreu dem Leitsatz der TU Ilmenau „Forschen schon im Studium“, von Anfang an in konkrete Projekte der Wissenschaftler eingebunden. Damit sie in der Lage sind, über Disziplingrenzen hinweg zu denken und ihr Wissen in einen Gesamtzusammenhang zu stellen, sind alle Studiengänge der TU Ilmenau interdisziplinär angelegt.

    Die Berufsaussichten der Ilmenauer Absolventen sind hervorragend und die Berufe, die sie ergreifen, sind gut bezahlt: „Laut einer Studie des Verbandes Deutscher Wirtschaftsingenieure steigen Absolventen des Faches im Durchschnitt mit 50.000 Euro brutto Jahresgehalt ein. Zehn Jahre später verdiente die Mehrheit der 2.500 befragten Absolventen mehr als 65.000 Euro“, so die WirtschaftsWoche.


    CHE-Hochschulranking: Gleich drei Studiengänge der TU Ilmenau mit Spitzenergebnissen

    Maschinenbau-Studenten der Technischen Universität Ilmenau sind mit ihrem Studium „sehr zufrieden“. Das ergab das aktuelle im ZEIT-Studienführer 2016/17 veröffentlichte CHE-Hochschulranking, das umfassendste und detaillierteste Ranking seiner Art im deutschsprachigen Raum. Auch die Studiengänge Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Mechatronik schnitten hervorragend ab. Alle drei Studiengänge erhielten Bestnoten für die Betreuung durch die Lehrenden, also für deren Erreichbarkeit, Beratung und Engagement, für die Besprechung von Hausarbeiten und Referaten und die Betreuung von Praktika. Für das CHE-Hochschulranking 2016/17 bewerten Studierende die eigenen Studienbedingungen selbst.

    Studiengang Maschinenbau

    Foto: © TU IlmenauAuf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht) sollten die Maschinenbau-Studierenden der TU Ilmenau für das aktuelle Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) die Frage beantworten: „Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Studiensituation insgesamt?“ Mit 1,7 ist das Ergebnis eines der besten aller deutschen Universitäten. Die Studierenden sind nicht nur insgesamt „sehr zufrieden“, in fünf weiteren Kriterien ist das Maschinenbau-Studium in Ilmenau im bundesweiten Vergleich in der Spitzengruppe. Für die Studierbarkeit, mit der die Zugangsmöglichkeiten zu Lehrveranstaltungen und die Abstimmung des Lehrangebots bewertet werden, vergaben die Studentinnen und Studenten im Durchschnitt sogar die Note 1,5. Mit 2,0 sehr zufrieden sind sie auch mit der Betreuung durch die Lehrenden, also mit deren Erreichbarkeit, Beratung und Engagement, mit der Besprechung von Hausarbeiten und Referaten und der Betreuung von Praktika. Für Zustand und technische Ausstattung von Hörsälen und Seminarräumen vergaben sie im Schnitt eine 1,7, für die Ausstattung der Praktikumslabore sogar eine 1,6. Auch sehr zufrieden sind die Maschinenbau-Studierenden mit den Prüfungen: 2,4 im Durchschnitt für Leistungsrückmeldungen während des Semesters, für die zeitliche Verteilung der Prüfungstermine und die Wiederholungsmöglichkeiten.

    Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik

    Foto: © TU IlmenauDie Studentinnen und Studenten des Studiengangs Elektrotechnik und Informationstechnik waren bereits vor Beginn ihres Studiums sehr zufrieden mit den Angeboten der TU Ilmenau: Sie vergaben 5 von 8 möglichen Punkten für die Angebote vor Studienbeginn, also zum Beispiel Informationsveranstaltungen für Schüler, Schnupperstudium oder Vorkurse; und sogar 11 von 14 Punkten für die Angebote zum Studieneinstieg, also beispielsweise die Einführungswoche, die „Stadt-Rallye“ und studentische Tutoren. Das Elektrotechnik-Studium erfüllt ihre Erwartungen dann voll. Mit 2,1 sehr zufrieden sind sie mit der Betreuung durch Lehrende und sogar eine 1,9 vergaben sie für die Unterstützung im Studium, also für Informationen zu organisatorischen Fragen ihres Studiengangs und für die Materialien für Lehrveranstaltungen und Prüfungen. Für die Studierbarkeit, mit der die Zugangsmöglichkeiten zu Lehrveranstaltungen und die Abstimmung des Lehrangebots bewertet werden, vergaben die Studierenden eine 1,6. Ebenso für Zustand und technische Ausstattung von Hörsälen und Seminarräumen. Die Bibliotheksausstattung, also den Bestand und die Verfügbarkeit der benötigten Literatur und die Benutzerberatung, bewerteten sie mit einer 1,7. Besonders wichtig für Elektrotechnik-Studenten: Die Praxisorientierung ihres Studiums. Für den Kontakt zur Berufspraxis, für Exkursionen, Fallstudien, externe Praktika und Abschlussarbeiten in Unternehmen vergaben sie 5 von 9 Punkten - im bundesdeutschen Vergleich ein Spitzenwert.

    Studiengang Mechatronik

    Foto: © TU IlmenauVier Spitzenwerte erzielte der Studiengang Mechatronik. Die Frage „Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Studiensituation insgesamt?“ beantworteten die Studierenden im Durchschnitt mit dem bundesweiten Spitzenwert 1,7. Für die Betreuung durch die Lehrenden, also für deren Erreichbarkeit, Beratung und Engagement, die Besprechung von Hausarbeiten und Referaten und die Betreuung von Praktika, vergaben sie eine 2,2 und für die Studierbarkeit, mit der die Zugangsmöglichkeiten zu Lehrveranstaltungen und die Abstimmung des Lehrangebots bewertet werden, eine 1,6. Mit dem Zustand von Laborarbeitsplätzen und deren technischer Ausstattung sind sie so zufrieden, dass sie für „Ausstattung der Praktikumslabore“ eine 1,6 vergaben.

    Das CHE-Hochschulranking

    Das CHE-Hochschulranking ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum. Mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen hat das CHE untersucht. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. Das Ranking ist auch auf ZEIT ONLINE abrufbar: www.zeit.de/hochschulranking.

    Der ZEIT-Studienführer 2015/16

    Der ZEIT-Studienführer mit dem aktuellen CHE-Hochschulranking wird herausgegeben vom ZEIT-Verlag. Das Magazin beantwortet die wichtigsten Fragen rund um den Einstieg ins Studium, hilft bei der Entscheidung für das richtige Fach und den passenden Studienort und gibt Tipps zu Studienbewerbung und -finanzierung.

    09.11.2016