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INHALTE

  • „Heimat – Ein Phantomschmerz“ – Autorenlesung mit Christian Schüle in der Universitätsbibliothek der TU Ilmenau

    Foto: © DroemerKnaur

    Heimat ist ein schillernder Begriff, unter dem jeder etwas anderes versteht und der dennoch oft zur Gemeinschafts- und Identitätsstiftung in Anspruch genommen wird. Der Publizist und Autor Christian Schüle widmet sich mit seinem Buch „Heimat – Ein Phantomschmerz“ der Frage, wie sich das, wofür das Wort Heimat steht, unter den Bedingungen rasanter gesellschaftlicher Umbrüche in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Am Donnerstag, dem 21. September 2017, um 19 Uhr stellt er sein Buch in der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Ilmenau vor. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen statt. 

    Foto: © DroemerKnaurDerzeit verändert sich Heimat so rasant, wie wir es noch nie zuvor erlebt haben. Politische, wirtschaftliche und soziale Grenzen lösen sich auf. Die Welt wird immer unüberschaubarer und die Zahl derjenigen, die einen Verlust an Sicherheit und Geborgenheit beklagen, wächst. Wie können wir diese Herausforderung bestehen?, fragt Christian Schüle in seiner Zeitdiagnose. Er begibt sich in den deutschen Alltag, erkundet die Erwartungen und Befürchtungen der Deutschen und hinterfragt kritisch ihre Traditionen. Sein Resümee: Der Verlust von Heimat ist ein Phantomschmerz – denn die Betroffenen, die Hiesigen wie die Fremden, verklären das Vergangene und sind kaum bereit, die gegenwärtigen Möglichkeiten zu sehen. Aber die gibt es, wie Christian Schüle eindrucksvoll zeigt. 

    Christian Schüle, geboren 1970, ist freier Autor und Publizist. Seine Essays, Feuilletons und Reportagen, erschienen unter anderem in „Die Zeit“, „Geomare“, „National Geographic“ und „Le Monde“, wurden mehrfach ausgezeichnet. Seit dem Sommersemester 2015 lehrt Christian Schüle Kulturwissenschaft an der Universität der Künste in Berlin. Er veröffentlichte bislang acht Bücher, zuletzt „Wie wir sterben lernen“ und „Was ist Gerechtigkeit heute?“.

    Lesung mit Christian Schüle:
    Donnerstag, 21. September 2017, 19.00 Uhr
    Universitätsbibliothek Ilmenau, Langewiesener Str. 37, Ilmenau
    Eintritt frei.

    Kontakt:
    Dr. Peter Blume
    Universitätsbibliothek Ilmenau
    Tel.: 03677 69-4776
    E-Mail: peter.blume@tu-ilmenau.de

    14.09.2017


     

  • Absolventin der TU Ilmenau belegte beim ARD/ZDF-Förderpreis „Frauen + Medientechnologie“ den dritten Platz

    Foto: © ARD/ZDF-Förderpreis, Claudius Pflug

    Die Absolventin der Technischen Universität Ilmenau Anna-Maria Daschner hat beim ARD/ZDF-Förderpreis „Frauen + Medientechnologie“ 2017 den dritten Platz belegt. Dies wurde auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin bekannt gegeben. Der Preis für Anna-Maria Daschners an der TU Ilmenau abgelegte Masterarbeit, in der sie Technologien für Fernsehstudios der Zukunft untersuchte, ist mit 2.000 Euro dotiert. 

    Der Umbruch in Fernsehstudios ist im digitalen Zeitalter radikal. Wo es früher einer Vielzahl an hochspezialisierten und äußerst kostspieligen Geräten bedurfte, zum Beispiel Steuergeräte für die elektronischen Kameras oder technische Messgeräte, werden heute wenige flexible und wesentlich kostengünstigere elektronische Bestandteile benötigt, die in Zukunft gar von hoch entwickelten Servern mit mehreren virtuellen Maschinen abgelöst werden sollen. Die hohen Datenraten, die in Fernsehstudios für hochauflösende Bilder gesendet werden müssen, lassen sich mit den herkömmlichen Broadcast-Technologien nicht mehr verarbeiten. In ihrer Masterarbeit „Hochbandbreitige IP-Signale in virtualisierten Umgebungen“ suchte die Ilmenauer Absolventin der Medientechnologie Anna-Maria Daschner nach Lösungen, wie Fernsehsender die Umstellung auf neue Technologien der Informationstechnik gestalten können, indem Bildsignale mit zum Teil extrem hohen Datenraten verarbeitet und gesteuert werden. Ihre Abschlussarbeit, die sie an der TU Ilmenau in Zusammenarbeit mit der GMIT GmbH, einem Tochterunternehmen des Elektronikkonzerns Rohde & Schwarz, geschrieben hatte, wurde mit „sehr gut“ bewertet. 

    Über ihren Erfolg beim ARD/ZDF-Förderpreis „Frauen + Medientechnologie“ zeigte sich die 27-jährige Anna-Maria Daschner überglücklich: „Ich freue mich sehr über den Förderpreis und dass dadurch dem Thema meiner Abschlussarbeit mehr Aufmerksamkeit zukommt: dass der Umstieg im Bereich der TV-Studioproduktion von herkömmlichen Technologien auf klassische IT gar nicht so einfach ist.“ Abgelegt hatte Anna-Maria Daschner ihre Masterarbeit am Fachgebiet Audiovisuelle Technik bei Hans-Peter Schade, Professor für Audiovisuelle Technik im Ruhestand, und Thaden Cohrs vom Institut für Medientechnik der TU Ilmenau, wo sie heute als wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt ist. Schon in der Schule begeisterte sie sich für naturwissenschaftliche und technische Themen und begann gleich nach dem Abitur ein Bachelorstudium in Medientechnik an der Fachhochschule Düsseldorf. Für ihr Masterstudium der Medientechnologie wechselte sie an die Technische Universität Ilmenau, wo sie Anfang 2017 ein Promotionsstudium und ihre Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich digitale Mobilität begann. 

    Mit dem Förderpreis „Frauen + Medientechnologie“ möchten die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF talentierte Frauen motivieren, sich in ihrem Studium oder in der Forschung mit audiovisueller Medienproduktion zu befassen. Unter dem Motto „Meine Idee schreibt Zukunft“ richtete sich der Förderpreis 2017 an Absolventinnen deutschsprachiger Hochschulen, deren Abschlussarbeiten sich mit aktuellen technischen Fragestellungen aus diesem Bereich befassen.

    Kontakt:
    Anna-Maria Daschner
    Institut für Medientechnik
    Telefon: 03677 69-2897
    E-Mail: anna-maria.daschner@tu-ilmenau.de

    01.09.2017


     

  • Universitätsbibliothek der TU Ilmenau zeigt die besten Pressefotos aus Hessen und Thüringen

    Foto: © Sascha Fromm, Riechheim

    „Profi-Fotos erzählen eine Geschichte mit einem Bild“ – so beschreibt Heidje Beutel, Vorsitzende des DJV-Landesverbands Thüringen, die preisgekrönten Pressefotos aus Hessen und Thüringen, die vom 7. September bis zum 5. Oktober 2017 in der Universitätsbibliothek der TU Ilmenau zu sehen sind. Christian Fischer, freier Journalist aus Elxleben, lieferte das „Foto des Jahres 2016“. 

    Mit dem Bild auch die Geschichte zu erzählen, die hinter dem Bild steht, das unterscheidet ein professionelles Pressefoto von Alltagsfotografie. Gelungene Pressefotos treffen eine journalistische Aussage allein mit den technischen Mitteln der fotografischen Abbildung, ohne Verwendung der Sprache. Dieses schwierige Metier und diejenigen, die es täglich ausüben, zu würdigen, ist das Ziel des Wettbewerbs „PresseFoto Hessen-Thüringen“, den die Journalistenverbände der beiden Bundesländer ausrichten. An der zehnten Auflage 2016 nahmen 52 Fotoreporter teil, fast 500 Fotos reichten sie in sieben Kategorien ein. Die Ausstellung zeigt die 50 prämierten Einzelaufnahmen und die fünf ausgezeichneten Fotoserien. 

    Foto: © Christian Fischer, ElxlebenDas Foto „Wohnen auf dem Dachboden“ des freien Journalisten aus Elxleben Christian Fischer beeindruckte die zehn Jurymitglieder am meisten. Das Bild zeigt eine Frau, die auf dem Dachboden eines Wohnhauses in Mühlhausen lebt. Sie hat MCS, eine vielfache Chemikalienunverträglichkeit. Christian Fischer erhielt dafür den mit 2000 Euro dotierten Preis „Foto des Jahres 2016“, gestiftet von der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen. 

    Die Ausstellung ist montags bis samstags zu den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek der TU Ilmenau frei zugänglich. Zur Eröffnung am 7. September, 18 Uhr, sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Vertreter der Journalistenvereinigung und Dr. Andreas Schwarz, kommissarischer Leiter des Fachgebiets Public Relations und Technikkommunikation an der TU Ilmenau, geben eine Einführung in die Ausstellung.

    Ausstellungseröffnung „PresseFoto Hessen-Thüringen 2016“:

    Donnerstag, 07.09.2017, 18 Uhr, Universitätsbibliothek Ilmenau, Langewiesener Str. 37, Ilmenau, Eintritt frei.

    Kontakt:
    Dr. Peter Blume
    Universitätsbibliothek Ilmenau
    Tel.: 03677 69-4776
    E-Mail: peter.blume@tu-ilmenau.de

    31.08.2017


     

  • Universitätsarchiv der TU Ilmenau erhielt Thüringer Archivpreis 2017

    Foto: © TU Ilmenau

    Das Universitätsarchiv der Technischen Universität Ilmenau erhielt den Thüringer Archivpreis 2017. Das Archiv wurde insbesondere für die Erarbeitung eines Fristenkatalogs gewürdigt, der die unterschiedlichen gesetzlichen Fristen zur Aufbewahrung von dienstlichen Unterlagen der TU Ilmenau übersichtlich zusammenfasst. Notwendig ist dieser Katalog, um allen Beschäftigten des Archivs selbst und der Universität insgesamt die Einhaltung vorgegebener archiv- und datenschutzrechtlicher Regelungen und anderer gesetzlicher Bestimmungen zu ermöglichen. Der Archivpreis ist mit einem Preisgeld von 5000 Euro dotiert, das für eigenständige Projekte des Universitätsarchivs verwendet werden kann. 

    In Thüringen existierte bislang kein vergleichbares Nachschlagewerk wie der Fristenkatalog und die Ermittlung sachspezifischer Aufbewahrungsfristen war deshalb oft mit großem zeitlichen Aufwand verbunden. Die Fachjury des Thüringer Archivpreises 2017 würdigte daher nicht nur die vorbildliche Dienstleistung für Nutzer und Kollegen, sondern auch die Bereitschaft der Leiterin des Universitätsarchivs, Dr. Anja Kürbis, die den Fristenkatalog gemeinsam mit einer Projektgruppe der TU Ilmenau erstellt hat, das umfangreiche Verzeichnis über das Internet allen interessierten Nutzern und auch anderen Archiven zur Verfügung zu stellen: „Damit wird diese erste moderne Zusammenstellung eines Thüringer Universitätsarchivs über den Kreis der Spezialarchive hinaus zu einer Handreichung und kann zu einem Modell für viele Archive werden, die sich im Übergang zur elektronischen Aktenführung in den Verwaltungen vor neue Aufgaben bei der Schriftgutverwaltung und der Bestandsbildung gestellt sehen“, betonte die Jury. Die Entscheidung sei in diesem Jahr besonders schwierig gewesen, da alle eingereichten Vorschläge preiswürdig erschienen. 

    Stifter des jährlich ausgelobten Archivpreises sind die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und der Landesverband Thüringen im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare. Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen ist eine Gemeinschaftsstiftung der Sparkassen in Thüringen und Hessen sowie der Landesbank Hessen-Thüringen und der SV Sparkassenversicherung. 

    Kontakt:
    Dr. Anja Kürbis
    Leiterin Universitätsarchiv TU Ilmenau
    Tel.: 03677 69-1715
    E-Mail: anja.kuerbis@tu-ilmenau.de

     

     

    25.08.2017


     

  • 14. Kinderuni Ilmenau: Programm und Anmeldeinformationen abrufbereit

    Foto: © TU Ilmenau

    Die Technische Universität Ilmenau lädt auch in diesem Jahr zur Kinderuni Ilmenau ein! Am 8., 10., 15., 17., 22. und 24. November 2017 können 8- bis 12-jährige Kinder wieder spannenden Vorlesungen lauschen und einen unvergesslichen Tag als „Studierende“ erleben. An diesen sechs Tagen will die 14. Auflage der Kinderuni Ilmenau wieder Schüler/innen der 3. bis 6. Klassen begeistern. Das Programm und die Informationen zur Anmeldung für Schulklassen sind ab sofort online verfügbar.

    Die Teilnahme an der Kinderuni Ilmenau ist kostenfrei, eine Anmeldung aber erforderlich. Da die Plätze immer sehr begehrt sind, sollten sich Interessenten schon jetzt die Anmeldezeiträume vormerken: Lehrer und Elternsprecher können Schulklassen in der Zeit vom 04. bis 09. September anmelden. Dies kann online, per Post oder Fax erfolgen. Einzelne Kinder können vom 17. bis 19. Oktober online oder telefonisch angemeldet werden. Alle weiteren Informationen zur Kinderuni 2017 finden Sie online auf der Homepage www.kinderuni-ilmenau.de

    Die Kinderuni Ilmenau findet seit 2004 jährlich im November auf dem Campus der TU Ilmenau statt und begeistert seither jedes Jahre tausende Kinder. Im größten Hörsaal der Uni besuchen sie aufregende Vorlesungen aus den Bereichen Technik, Wirtschaft und Medien, die von den Professorinnen und Professoren der TU Ilmenau kindgerecht vorbereitet werden. Bildgewaltig und spannend werden Fragen aus dem Alltag mithilfe der modernen Wissenschaft erklärt. Die Vorlesungen und das interessante Rahmenprogramm lassen Kinder für einen Tag echte Studierende sein und machen die Kinderuni Ilmenau zu einer der erfolgreichsten in ganz Deutschland.

    Foto: © TU IlmenauDie Tradition, die erste Vorlesung der Kinderuni persönlich zu halten, lässt sich der Rektor, Professor Peter Scharff, auch in diesem Jahr nicht nehmen. Seines Zeichens Chemiker, wird er am 8. November die Kinderuni mit seiner Vorlesung „Warum ist die Welt so bunt?“ eröffnen und mit spektakulären Versuchen veranschaulichen, welchen Einfluss Chemie auf die optische Erscheinung unserer Umwelt hat.

    Auch Professor Karlheinz Brandenburg wird in diesem Jahr wieder bei der Kinderuni vertreten sein. In seiner Vorlesung „Können Computer besser hören als Menschen?“ gibt der Miterfinder des mp3-Formats einen Einblick hinter die technischen Kulissen eines Computers. Dabei zeigt er, wie intelligente Sprachsteuerungen wie Siri und Alexa funktionieren und gibt einen Ausblick, was technisch in Zukunft noch möglich sein wird.

    Gewidmet wird sich aber auch ganz alltäglichen Problemen. In der  Vorlesung „Preis, Kosten und Gewinn – Warum ist Brot (meist) billiger als ein Medikament?“, gehalten von Professor Michael Grüning, dreht sich alles um die Preisentwicklung. Der Professor der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien erklärt den Kindern, wie Preise überhaupt entstehen und warum sie sich je nach Geschäft oft unterscheiden.

    Doch bekanntlich sind Vorlesungen nicht das Einzige, worauf es im Alltag eines Studierenden ankommt. Auch ein Besuch der Universitätsbibliothek, das Erkunden der Labore und Werkstätten sowie das Tanzen im Studierendenclub stehen auf dem Stundenplan der jungen Besucherinnen und Besucher. Und weil so viel Aufregung hungrig macht, wird allen Kindern ein Mittagessen sowie ein kleiner Pausensnack in der Mensa gegen einen kleinen Unkostenbeitrag angeboten. Betreut werden die jungen Gäste von Studierenden der TU Ilmenau. 

    Foto: © TU IlmenauDie Kinderuni Ilmenau wird im Rahmen der Lehrveranstaltung Projektmanagement von einem neunköpfigen Team aus Studierenden der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft mit Unterstützung der TU Ilmenau und Spendern organisiert.

    Weitere Informationen unter:
    www.kinderuni-ilmenau.de
    www.facebook.de/kinderuniilmenau

    www.instagram.com/kinderuniilmenau

    Kontakt:
    Louis Sternberg
    Ressort Kommunikation
    E-Mail: kinderuni@tu-ilmenau.de
    Telefon: 0162 7321532
    Ruth Tebartz
    Projektkoordination
    E-Mail: kinderuni@tu-ilmenau.de
    Telefon: 0175 4342476

    17.08.2017