http://www.tu-ilmenau.de

Logo TU Ilmenau


Prof. Peter Scharff

Rektor

Telefon +49 3677 69-5001

E-Mail senden

Ihre Position

INHALTE

News Ticker Nr. 4


  • Auszeichnung der Universität für Arne Puschnerus

    Die Technische Universität Ilmenau hat den Leiter ihres Kammerchors, Arne Puschnerus, zum Ehrenmitglied der Universität ernannt. Rektor Professor Peter Scharff verlieh ihm die Auszeichnung im Rahmen des vorweihnachtlichen Konzerts des Kammerchors in der Katholischen Kirche Ilmenau: „Mit dieser Ehrung“, so der Rektor, „würdigt die Universität Arne Puschnerus für seinen außerordentlichen Beitrag für die künstlerische Entwicklung des Universitätsensembles und damit des kulturellen Lebens der gesamten Universität“.

    Arne Puschnerus, 44, übernahm 1994 die künstlerische Leitung der Kammerchors der TU Ilmenau. Rektor Scharff: „Damit begann vor 16 Jahren eine Ära der stetigen Weiterentwicklung des Ensembles sowohl in Bezug auf die musikalische Qualität als auch die Breite des Repertoires.“

    Heute zeichnet sich das Programm durch eine große Vielfalt aus, die von Madrigalen und internationalen Volksliedern über klassische und romantische Stücke bis hin zu modernen und eigenen Arrangements reicht. Insgesamt 30 Konzertprogramme wurden erarbeitet, 97 Chorkonzerte aufgeführt und rund 120 Kurzauftritte gestaltet. „Das ist eine Leistung, der unsere große Anerkennung und unser Dank gebührt“, würdigte der Rektor.
    In dieser Zeit hat sich die Zahl der Sängerinnen und Sänger deutlich erhöht. Heute vereint der Chor fast 40 Mitglieder, wobei die gemeinsame Liebe zum Singen Studierende, Professoren und Universitätsmitarbeiter mehrerer Nationalitäten zusammenführt. „Der Kammerchor leistet damit auch einen wichtigen Beitrag zur Integration der ausländischen Mitglieder unserer Campus-Familie“, so der Rektor. In Anbetracht der naturgemäß großen Fluktuation an einer Universität sei umso höher einzuschätzen, dass es Arne Puschnerus gelungen ist, das musikalische Niveau des Chors konstant hoch zu halten. Dies belegten auch immer wieder Auszeichnungen bei Landes- und sogar internationalen Chorwettbewerben und auch die Aufnahme mehrer CDs. Neben den regelmäßigen Auftritten in Ilmenau und der Region sang der Chor bereits in Bautzen, Berlin, Eisenach, Freiberg, Görlitz, Halle, Prag und St. Gallen. „Damit hat Arne Puschnerus einen wichtigen Beitrag für das Ansehen der Universität weit über Ilmenau hinaus geleistet und so unseren internationalen Anspruch bestärkt“, betonte der Rektor.

    Puschnerus hat an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar studiert, wo er 1991 das Diplom für Konzertgitarre abschloss. Neben seiner Konzerttätigkeit in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen unterrichtet er an der Musikschule Arnstadt-Ilmenau, deren Hauptstelle er seit 2003 leitet.

    13.12.2010


     

  • Neue Ehrenmitglieder der TU Ilmenau

    Foto (TU Ilmenau): Prof. Frank Berger (Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Ilmenau), Vladimir Tvarožek, Marian Veselý (beide Slowakische TU Bratislava), Prof. Peter Scharff (Rektor der TU Ilmenau)

    Die Professoren Vladimir Tvarožek und Marian Veselý von der Slowakischen Technischen Universität Bratislava wurden am 7. Dezember 2010, zu Ehrenmitgliedern der Technischen Universität Ilmenau ernannt. Die Universität würdigt damit die Verdienste der beiden Wissenschaftler um die Zusammenarbeit im Rahmen des Kooperationsvertrages der beiden Hochschulen. Dieser wurde 1965 geschlossenen und ist damit der älteste, den die TU Ilmenau unterhält.
    Die international angesehenen Forscher sind seit 35 Jahren auf Seiten der Technischen Universität Bratislava für die Kooperation mit der TU Ilmenau verantwortlich. Standen zunächst vor allem Fragen der Mikroelektronik im Mittelpunkt, bestehen heute konkrete Zusammenarbeiten mit fünf Ilmenauer Fachgebieten: Mikroelektronische Schaltungen und Systeme, Nanotechnologie, Werkstoffe der Elektrotechnik, Festkörperelektronik und Lichttechnik. Die konstanten Bemühungen von Prof. Tvarožek und Prof. Veselý über Jahrzehnte hinweg führten zu zahlreichen gemeinsamen Forschungsprojekten, Diplom- und Doktorarbeiten, internationalen Vorträgen und Publikationen.
    Bei der Übergabe der Ehrenmitgliedschaftsurkunden im Rahmen der Sitzung des Akademischen Senats, sprach der Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, den slowakischen Professoren seine Reverenz aus: „Damit haben Sie wesentlich zum internationalen Ansehen der Technischen Universität Ilmenau beigetragen, und wir freuen uns sehr, Sie ab sofort als Ehrenmitglieder begrüßen zu dürfen.“ Scharff würdigte, dass die beiden Wissenschaftler maßgeblichen Anteil daran hatten, dass die Zusammenarbeit über die politische Wende hinweg ununterbrochen fortgeführt werden konnte: „Professor Veselý setzte sich nach 1990 in seiner Eigenschaft als Prorektor für Auslandsbeziehungen, als Vizepräsident der Slowakischen Akademischen Vereinigung für Internationale Zusammenarbeit und als Ratgeber des slowakischen Bildungsministers stets für die Förderung des gegenseitigen Wissenschaftler- und Studentenaustauschs ein. Und der Leiter der Forschergruppe für Sensorik und Mikrosystemtechnologie, Professor Tvarožek, engagierte sich als verantwortlicher Hochschullehrer für die Ausbildung der Mikroelektronikstudenten in besonderem Maße für junge Wissenschaftler.“
    Zur Beharrlichkeit, mit der die neuen Ehrenmitglieder der TU Ilmenau die Kooperation betrieben haben, sagte der Rektor: „So manch ein Wissenschaftler, der bei Ihnen in der Slowakei zu Gast war, hat Ihre Zähigkeit am eigenen Leibe erfahren dürfen, wenn Sie ihn nach getaner Arbeit zu einer netten, ‚kleinen’ 50-Kilometer-Wanderung in das schöne Umland  von Bratislava mitgenommen haben…“

    07.12.2010


     

  • TU Ilmenau gewinnt 100.000 Euro für bessere Studienbedingungen

    Foto (v.l.n.r.): Matthias Stübig, Kultusministerium Sachsen-Anhalt, Sabine Jackisch und Katrin Maletschek, Referat Marketing der TU Ilmenau, Prof. Klaus Augsburg, Prorektor für Wissenschaft der TU Ilmenau, Dr. Valentin Gramlich, Staatssekretär im Kultusministerium Sachsen-Anhalt

    Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr war die Technische Universität Ilmenau beim Wettbewerb der Hochschulinitiative Neue Bundesländer erfolgreich. Für ihr Konzept zur „Erhöhung der Attraktivität der Ingenieurausbildung durch Implementierung innovativer Lehr- und Lernformen“ erhielt sie 100.000 Euro Preisgeld.
    Im Rahmen der Bundeskampagne „Studieren in Fernost“ waren alle ostdeutschen Universitäten und Fachhochschulen dazu aufgerufen, innovative Konzepte zur Verbesserung der Studienbedingungen und zu deren besserer Vermarktung einzureichen – als Preisgeld lockte insgesamt eine Million Euro.
    Am Wettbewerb 2010/2011 beteiligten sich 31 ostdeutsche Hochschulen. Unter den acht Preisträgern, die 100.000 Euro erhielten, waren allein drei Hochschulen aus Thüringen: Die TU Ilmenau, die Bauhaus-Universität Weimar und die Fachhochschule Jena.

    Da das Eingangsniveau der Studienanfänger insbesondere in den Ingenieurwissenschaften sinkt, will die TU Ilmenau mit dem Preisgeld eine sogenannte Basic School einrichten, in der Grundwissen von Ingenieuren stärker anwendungsorientiert vermittelt wird.
    Um den Übergang von der Schule ins Studium zu verbessern, werden den angehenden Studentinnen und Studenten konstruktive mechanische Fähigkeiten, elektrotechnisches Grundwissen, Grundkenntnisse in Informatik sowie mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen vermittelt. Dabei setzt die TU Ilmenau auf neue Lehr- und Lernformen. Die Inhalte werden nicht nur durch sogenannten Frontalunterricht vermittelt, also in Unterrichtsstunden, in denen ein Lehrer seinen Schülern das Wissen lediglich vorträgt. Stattdessen werden die Kenntnisse verstärkt in Projektarbeit, im offenen Unterricht oder in Planspielen erarbeitet.
    Prof. Jürgen Petzoldt, Prorektor für Bildung, ist überzeugt, dass „Schülerinnen und Schüler, die sich für ein Ingenieurstudium an der TU Ilmenau entscheiden, mit der Basic School fachlich genau dort abgeholt werden, wo sie stehen, und dass sie von Anfang an aktiv in die Gestaltung ihres Studiums einbezogen werden". Mit dem vereinfachten Einstieg in technische und naturwissenschaftliche Studiengänge soll die Hemmschwelle von Schülern, ein Ingenieurstudium zu ergreifen, gesenkt werden. So will die einzige technische Universität Thüringens die Zahl der Ingenieurstudenten merklich steigern.

    Hintergrund:
    Die Hochschulinitiative Neue Bundesländer ist eine Initiative der Wissenschafts- bzw. Kultusministerien der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Mit den von ihr ausgelobten Preisen werden seit 2009 Best-Practice-Beispiele prämiert, die allen ostdeutschen Hochschulen Anregungen bei der Verbesserung ihrer Marketing- und Servicequalität geben sollen.
    Die Kampagne „Studieren in Fernost“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ihr Ziel ist es, mehr westdeutsche Studieninteressierte für ein Studium in Ostdeutschland zu gewinnen. Für das BMBF koordiniert das Bundesland Sachsen Anhalt die Kampagne.

    06.12.2010


     

  • Wissenschaftler der TU Ilmenau erhalten Preis für Internetsicherheit

    Die Gewinner des dritten Platzes, Michael Roßberg (l.) und Prof. Günter Schäfer (3.v.l.) von der TU Ilmenau mit Dr. Horst Görtz, Stifter des IT-Sicherheitspreises (2.v.l.), Schirmherr Michael Hange, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, und Laudator Dr. Rainer Baumgart, Firma secunet Security Networks AG. (Foto: Marion Nelle)

    Zwei Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau haben den dritten Platz des Deutschen IT-Sicherheitspreises erzielt. Der Preis ist mit 200.000 Euro einer der höchst dotierten privat gestifteten Wissenschaftspreise. Michael Roßberg und Prof. Günter Schäfer vom Fachgebiet Telematik/Rechnernetze der TU Ilmenau entwickelten eine Methode, um virtuelle private Netzwerke (VPN) über das Internet sicherer zu machen.
    Für ihre Arbeit „Secure OverLay for IPsec Discovery (SOLID)“ erhielten Sie 40.000 Euro Preisgeld.
    Die zwei ersten Plätze gingen an Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum.

    Mit SOLID eingerichtete und betriebene Kommunikationsinfrastrukturen im Internet sind erheblich sicherer und sabotageresistenter als herkömmliche. Zwar erlauben virtuelle private Netze (VPN) eine effiziente und preiswerte Kommunikation. Die Einrichtung großer, dynamischer und/oder verschachtelter VPN-Infrastrukturen ist bisher aber nur mit großem Aufwand realisierbar und dabei oft von einigen wenigen zentralen Systemen abhängig.
    Der Ansatz von Roßberg und Schäfer vereinfacht die Einrichtung solcher Infrastrukturen erheblich und realisiert sie dabei vollständig dezentral und somit weniger angreifbar und also sicherer.
    Im Vergleich zu bisher existierenden Systemen werden zahlreiche funktionale und nicht-funktionale Anforderungen wie die Unterstützung privater IP-Adressbereiche und beliebiger Schachtelungstiefen erfüllt. Insbesondere werden die Sicherheit des kryptographischen IPsec-Protokolls nicht geschwächt und Maßnahmen zum Schutz gegen Sabotageangriffe und kompromittierte VPN-Knoten ergriffen.

    Diplom-Informatiker Michael Roßberg ist seit Abschluss seines Informatikstudiums 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Ilmenau.
    Prof. Günter Schäfer wurde für seine Promotion an der Universität Karlsruhe mit dem „Klaus-Tschira-Preis für Verständliche Wissenschaft 1999“ ausgezeichnet. Nach einem 18-monatigen Forschungsaufenthalt an der Ecole Nationale Supérieure des Télécommunications Paris und einer fünfjährigen Tätigkeit als Wissenschaftlicher Assistent an der TU Berlin wurde er 2005 zum W3-Professor für Telematik/Rechnernetze an der Technischen Universität Ilmenau berufen.

    29.11.2010


     

  • Personalversammlung

    Der Personalrat der TU Ilmenau lädt alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität am Mittwoch, dem 24. November 2010 von 13:15 bis 15:00 Uhr, Audimax im Humboldtbau zur Personalversammlung ein.

    Tagesordnung:
    - Rechenschaftsbericht des Personalrates
    - Bericht der Dienstellenleitung zu aktuellen Themen
    - Vorstellung des betrieblichen Gesundheitsmanagements der TU Ilmenau und der Mitarbeiterbefragung der Techniker Krankenkasse

    24.11.2010


     

  • Bund genehmigt weiteres Innovationsforum

    Bremsscheiben produzieren Feinstaub - die TU Ilmenau tut etwas dagegen

    Die Technischen Universität Ilmenau treibt die Forschung an der Reduzierung von Feinstaubemissionen von Fahrzeugen voran. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung bewilligte das Innovationsforum „Feinstaubarmes Fahrzeug“, an dem die TU Ilmenau beteiligt ist, und sichert für den Zeitraum von sechs Monaten dessen Finanzierung. Das Projekt wird im Rahmen der Innovationsinitiative „Unternehmen Region“ gefördert, das zum Ziel hat, in den neuen Bundesländern die Wirtschaft effektiv mit der Wissenschaft zu vernetzen. „Feinstaubarmes Fahrzeug“ ist bereits das dritte Innovationsforum unter Beteiligung der einzigen technischen Universität Thüringens, das der Bund in diesem Jahr zugesagt hat.

    Das Projekt wurde vom Automotive Cluster Ostdeutschland initiiert, einem Zusammenschluss von Forschungsinstituten, Automobilherstellern, Zulieferern, Dienstleistern und Verbänden. Mit dem Projekt können nun interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Gang gesetzt werden, um den Feinstaubausstoß von Fahrzeugen bedeutend zu verringern. Erste Schwerpunkte sind Sensortechnik, Abgasnachbehandlung und sogenannte außermotorische Emittenten, also jene Fahrzeugbereiche, die neben dem Motor zusätzlichen Feinstaub erzeugen, etwa Bremsen, Reifen und Kupplung.
    Nach wie vor sind Feinstaubemissionen eine große Gefahr für die Umwelt. Neue internationale Vorschriften machen die Entwicklung innovativer Maßnahmen und Systeme zur Feinstaubminderung unumgänglich. Gleichzeitig bedeutet dies für entsprechende Technologien ein großes Marktpotenzial.

    Mit der Förderung durch den Bund wird die TU Ilmenau Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen und Unternehmen eingehen oder intensivieren. Der Automotive Cluster Ostdeutschland hat bereits Kontakt zu über 300 Industrieunternehmen und zu 16 Hochschulen aufgenommen. Abschlussergebnisse des Innovationsforums werden in einer zweitägigen Fachveranstaltung am 14. und 15. Februar 2011 bekannt gegeben.

    11.11.2010


     

  • Studentin der TU Ilmenau erhält internationalen Preis

    Die Presiträgerin Marie Machalett

    Marie Machalett erhält für ihre an der Technischen Universität Ilmenau vorgelegte Bachelorarbeit den Alfred R. Cooper Young Scholars Award der Amerikanischen Keramikgesellschaft.

    Mit dem Preis zeichnet die Abteilung Glas und Optische Materialien der American Ceramic Society junge Studenten aus, die exzellente Arbeiten im Bereich der Glaswissen­schaft oder Glastechnologie abgeschlossen haben. Der Preis für ihre interdisziplinäre Abschlussarbeit „Konzeption von Strahlführungselementen für einen mikrooptischen Sensor“ wurde Marie Machalett soeben auf der Tagung Materials Science & Technology in Houston, Texas, verliehen. Hier stellte sie ihre Ergebnisse dem internationalen Pub­likum vor und holte gleichzeitig Informationen für ihre nun bevorstehende Masterarbeit in der Optronik ein.

    Nach Ansicht ihrer Ilmenauer Professoren zeichnet sich Marie Machalett durch Ehrgeiz und Neugier aus. Als eine der ersten, die sich in den neuen Studiengang Optronik eingeschrieben hat, ist sie in Ilmenau Pionierin auf dem Gebiet. Ihre Bachelorarbeit zum Entwurf spezieller Sensoren kombiniert, ganz im Sinne Alfred R. Coopers, Grundlagenforschung und Anwen­dungsbezug. Die beschriebenen Sensoren können in der Umweltanalytik oder der biomedizinischen Technik eingesetzt werden, zum Beispiel zur Messung des Sauerstoffgehalts im Blut.

    03.11.2010


     

  • Studentenkampagne medienbewusst.de macht bei Internetmesse mit

    Das Team von medienbewusst.de

    Am 10. November wird die Initiative des Instituts für Medien- und Kommunikationswissenschaft (IfMK) medienbewusst.de auf dem ConventionCamp auf dem Messegelände in Hannover aktiv. Bei dem Internetkongress stellt Marieke Reimann, Leiterin der Redaktion, das Internetportal medienbewusst.de unter dem Leitgedanken „Kindgerechter Umgang mit modernen Medien“ vor und Juniorprofessor Jeffrey Wimmer, Beiratsmitglied für den Bereich „Computer- und Videospiele“, berichtet zum Thema „Aufwachsen in der digitalen Welt – Kinder und Jugendliche im Umgang mit dem Internet“.

    Auf der Fachkonferenz behandeln Teilnehmer aus Wirtschaft, Forschung und der Web 2.0-Szene relevante Zukunftsthemen der Internetentwicklung. Auch dieses Mal haben wieder zahlreiche namhafte Referenten zugesagt, etwa Dr. Jan-Hinrik Schmidt vom Hans-Bredow-Institut oder Stefan Lein von Google Germany.
    Jeffrey Wimmer ist überzeugt, dass der professionelle Austausch über Inhalte aus Forschung und Praxis der Internetentwicklung sehr wichtig ist, um Trends und Veränderungen bei den Kindermedien aufzuspüren: „Medien sind zentraler Bestandteil des heutigen Alltags von Heranwachsenden. Laut Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend nutzen alle Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren in Deutschland das Internet. Gerade deshalb ist es wichtig, die aktuellen Entwicklungen zu diskutieren und Ratschläge und Nutzungshinweise für Eltern und Pädagogen aufzuzeigen.“

    02.11.2010


     

  • Kleeberg-Stipendium 2010 vergeben

    Der Gewinner des Kleeberg-Stipendiums Thomas Kronfeld (r.)

    Der Gewinner des Kleeberg-Stipendiums 2010 ist Thomas Kronfeld. Das Stipendium für den besten Studenten in den Fächern Buchführung und Rechnungswesen wurde in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobt. Thomas Kronfeld wurde für seine herausragenden Studienleistungen und auch für sein persönliches Engagement von Fachgebietsleiter Prof. Gerrit Brösel ausgezeichnet und erhielt einen finanziellen Zuschuss für sein Studium.
    Brösel ist überzeugt, dass sowohl die Studenten als auch die Universität und auch die Dr. Kleeberg & Partner GmbH München, die den Preis ausgelobt hat, von der langjährigen Partnerschaft mit seinem Fachgebiet profitierten. „Wir sind froh, dass besonders ehrgeizige Studenten die Möglichkeit und den Ansporn erhalten, ihr theoretisches Wissen in diesem erfolgreichen Unternehmen praktisch zu erweitern und so Kontakte zur Wirtschaft zu knüpfen“.
    Das Stipendium wurde im Sommer 2009 vom Fachgebiet Buchführung und Rechnungswesen gemeinsam mit der Kleeberg GmbH ins Leben gerufen. Kleeberg engagiert sich bereits seit mehreren Jahren an der Technischen Universität Ilmenau und unterstützt die Ausbildung der Studenten beispielsweise in Form einer Vorlesung zur Konzernrechnungslegung, von Pro- und Hauptseminaren, von Diplomarbeitsbetreuungen und Gastvorträgen. Bei der Verleihung betonte der geschäftsführende Partner der Kleeberg GmbH, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Karl Petersen, im Rahmen seiner Veranstaltungen in Ilmenau habe er sich vom hohen Potential der Studenten überzeugen können. „Neben zahlreichen Praktikanten haben bereits einige ausgezeichnete Absolventen der TU Ilmenau den Weg in unser Unternehmen nach München gefunden“. Insbesondere die stringente Schwerpunktbildung „Finanzmanagement, Unternehmensrechnung, Besteuerung“ im Masterstudium ermögliche es den Studenten, sich auf eine sehr gefragte Berufstätigkeit in der Wirtschaftswelt zu spezialisieren, so dass ihnen exzellente Karrierechancen offen stünden.
    Neben der Unterstützung der Lehre haben Prof. Brösel und Kleeberg bereits mehrere erfolgreiche Forschungsprojekte realisiert. Derzeit wird unter anderem an einem „Handbuch Unternehmensbewertung“ gearbeitet.

    Kontakt:
    Prof. Gerrit Brösel
    Fachgebietsleiter Buchführung und Rechnungswesen
    Tel.: 03677 69-4011
    E-Mail: gerrit.brösel@tu-ilmenau.de

    29.10.2010


     

  • Neuer Mercator-Professor an der TU Ilmenau

    Prof. Tomas Azizov

    Mit knapp 120.000 Euro unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft ab Oktober eine neue Mercator-Gastprofessur an der Technischen Universität Ilmenau. Tomas Azizov, Professor an der staatlichen russischen Universität Voronezh, wird am Institut für Mathematik der TU Ilmenau ein Jahr lang forschen und lehren.

    Mit dem renommierten Mercator-Gastprofessurenprogramm bietet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) deutschen wissenschaftlichen Hochschulen die Möglichkeit, hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland einzuladen. Darüber freut sich der Direktor des mathematischen Instituts der TU Ilmenau, Prof. Bernd Marx, sehr: „Die Mercator-Gastprofessur stärkt unser Profil in der Forschung und ist ein wichtiger Beitrag zur weiteren internationalen Vernetzung.“

    Mercator-Gastprofessor Tomas Azizov, der an einem der renommiertesten mathematischen Institute in Russland einen Lehrstuhl innehat, ist ein prominenter Vertreter der sogenannten Operatortheorie. Diese Forschungsrichtung innerhalb der Mathematik beschäftigt sich unter anderem mit den Grundlagen der modernen Physik wie der Quantenmechanik. Zusammen mit seinem deutschen Gastgeber, dem Ilmenauer Juniorprofessor Carsten Trunk, wird Prof. Azizov in Ilmenau zu den mathematischen Grundlagen der sogenannten PT-Quantenmechanik forschen.

    DFG Mercatorprofessoren sollen nicht nur in der Forschung, sondern auch in der Lehre tätig sein. Im soeben begonnenen Wintersemester bietet Prof. Azizov an der TU Ilmenau eine Spezialvorlesung zu seinem Forschungsgebiet an und bildet so Masterstudierende und Promovierende aus. Mit einem in kommenden Sommersemester 2011 angebotenen weiteren Spezialseminar zur angewandten Operatortheorie arbeiten die junge Ilmenauer Nachwuchswissenschaftler an einem aktuellen und sich stürmisch entwickelnden Forschungsgebiet – und das bei einem der weltweit anerkanntesten Experten.

    Kontakt:
    Prof. Carsten Trunk
    Telefon: 03677 69-3253
    E-Mail: carsten.trunk@tu-ilmenau.de

    28.10.2010