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News Ticker Nr. 8


  • "Alles Walzer!" - der Universitätsball

    © TU Ilmenau; Grafik: istockphoto.com

    Heraus aus Hörsälen und Studierstuben – hinein in die Ballnacht! Die TU Ilmenau lädt zum Universitätsball 2011, dem Tanz- und Unterhaltungsvergnügen am 26. November in der Festhalle Ilmenau. Die Türen öffnen um 18.30 Uhr für Jung- und Alt-Akademiker, deren Freunde und Angehörige sowie der Universität verbundene Gäste, die rauschende Ballnacht beginnt um 19 Uhr, dann heißt es: „Alles Walzer!“ Natürlich darf es auch Quickstep, Samba, Tango oder der Sound der 80er und 90er sein.

    Ein abwechslungsreiches Musikprogramm für alle Semester verspricht die Dresdner Band DanceApart. Für ihren ersten Auftritt in Ilmenau bringen die vier Musikerinnen und Musiker viel Live-Erfahrung mit. Komplettiert wird das Ballprogramm durch Show-Einlagen der Boogie-Woogie-Tänzer des Rock ´n´ Roll-Clubs Tweety und der AG Gesellschaftstanz der TU Ilmenau.



    Das Gala-Buffet, angerichtet in bewährter Qualität vom Studentenwerk Thüringen, wird bestimmt wieder den Geschmack der Gäste treffen. Schon beim Uniball 2010 für ihren Service hochgelobt, sorgen die verschiedenen Clubs des Ilmenauer Studentenclubs e.V. auch in diesem Jahr für die Getränkeversorgung an den festlich dekorierten Tischen und in der Cocktail- und Whisky-Bar. Die Bar-Lounge ist auch Auftrittsort des Musikduos Tanzagenten.

    Die Ballkarten werden in zwei Kategorien ausgegeben:

    - Karten für Eintritt mit Sitzplatz und Gala-Buffet: 35 Euro (Normal) und 20 Euro (Schüler und Studierende

    - Flanierkarten (Eintritt ohne Sitzplatz und ohne Gala-Buffet, Einlass ab 21 Uhr): 12 Euro (Normal) und 8 Euro (Schüler und Studierende) 


    Die Karten sind bis zum 18. November erhältlich im Akademischen Service Center ASC in der Mensa auf dem Universitätscampus (montags bis donnerstags, 10-15 Uhr) und in der Ilmenau-Information (montags bis freitags, 9-18 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag, 10-17 Uhr). An der Abendkasse werden ausschließlich Flanierkarten ausgegeben.

    Alle Informationen zum Universitätsball 2011 im Internet unter www.tu-ilmenau.de/uniball

    Kontakt und Kartenreservierung:
    TU Ilmenau
    Referat Marketing
    Marion Irmer
    Telefon +49 3677 69-2514
    E-Mail: marketing@tu-ilmenau.de

    27.10.2011


     

  • „Denken zum Anfassen“ – Ausstellung der Robert Bosch GmbH an der Universität

    Foto: © Robert Bosch GmbH

    Vom 1. bis 4. November ist die Wanderausstellung „Denken zum Anfassen“ der Robert Bosch GmbH im Humboldtbau der Technischen Universität Ilmenau zu sehen. Sie gibt einen Einblick in die 125-jährige Geschichte des Unternehmens und stellt die Arbeit an aktuellen technischen Innovationen vor.

    Am 2. November sind von 17.30 Uhr bis 19 Uhr Fach- und Führungskräfte des Unternehmens vor Ort. Nachdem Dr. Sven Fehler im Audimax zum Thema „Bosch-Sensoren im Kraftfahrzeug“ gesprochen haben wird, stellt Karin Ferring Einstiegsprogramme für Studierende und Absolventen im Unternehmen vor. Anschließend bietet ein Buffet die Möglichkeit, mit den Bosch-Vertretern ins Gespräch zu kommen.

    Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 350 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern. Einschließlich Vertriebspartnern ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen strebt Bosch an, die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen zu fördern.

    Foto zur freien Veröffentlichung (© Robert Bosch GmbH):
    Die Robert Bosch GmbH stellt an der TU Ilmenau aus

    Kontakt:
    TU Ilmenau
    Katrin Maletschek
    Telefon: 03677 69-1732
    E-Mail: katrin.maletschek@tu-ilmenau.de

    26.10.2011


     

  • "Professor Tagesschau" - Claus Erich Boetzkes zum Honorarprofessor berufen

    Der Tagesschau-Moderator Claus-Erich Boetzkes wird Honorarprofessor an der Technischen Universität Ilmenau. Mit Wirkung zum 1. November darf er den akademischen Titel „Professor“ tragen, der ihm vom Senat, dem höchsten Gremium der Universität, zuerkannt worden war. Einem breiten Fernsehpublikum ist Boetzkes bekannt als Moderator der Tagesschau im Ersten. Er führt durch die moderierten Ausgaben um 12, 14, 15, 16  und 17 Uhr.

    An der TU Ilmenau ist Claus-Erich Boetzkes seit drei Jahren im Fach „Medien- und Kommunikationswissenschaft“ als Dozent tätig, wo er Praxis- und Forschungsseminare gibt. Das ist nach dem Thüringer Hochschulgesetz eine Voraussetzung für die Zuerkennung des akademischen Titels Honorarprofessor. Nach Paragraf 83, Absatz 1, können solche Personen zu Honorarprofessoren bestellt werden, die „durch eine mehrjährige selbstständige Lehrtätigkeit an einer Hochschule ihre pädagogische Eignung bewiesen haben sowie einen wesentlichen Beitrag zur Ergänzung des Lehrangebots der Hochschule leisten.“ Davon ist die TU Ilmenau bei Claus-Erich Boetzkes überzeugt. Am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft ist es ihm, wie es in der Vorlage des Senats heißt, „in hervorragender Weise gelungen, die praktischen Erfahrungen, die er in seiner langjährigen Tätigkeit als Hörfunk- und Fernsehjournalist gesammelt hat, für die Exploration eines neuen wissenschaftlichen Feldes zu nutzen.“

    Claus-Erich Boetzkes hatte an der TU Ilmenau im Jahr 2007 bereits promoviert. Den Doktortitel erhielt er für seine Dissertation „Organisation als Nachrichtenfaktor“. Daher fiel es der thüringischen Universität nichts schwer zu beurteilen, dass Boetzkes aufgrund seiner Praxiserfahrung in Verbindung mit seinem wissenschaftlichen Interesse und seinem Engagement in der Medienausbildung für die Bestellung als Honorarprofessor bestens geeignet ist. So heißt es in der Begründung für die Zuerkennung der Honorarprofessur: „Die Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Arbeit, die er in seiner Dissertationsschrift kenntnisreich zusammengefasst hat, werfen ein neues Licht auf den Arbeitsprozess und das Entscheidungsverhalten von Journalisten in redaktionellen Zusammenhängen. Er verdeutlicht in seiner Arbeit die große Bedeutung von organisationellen Zwängen. Damit hat er einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag zum Verständnis journalistischen Arbeitens geleistet.“

    Claus-Erich Boetzkes studierte nach dem Abitur Kommunikationswissenschaften und Politik in München, wo er gleichzeitig eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule machte. 1983 kam er zum Bayerischen Rundfunk, war dort in der Wirtschaftsredaktion Hörfunk tätig, wurde Musikchef und 1989 Hauptabteilungsleiter Unterhaltung. Nach der Moderation verschiedener Fernsehsendungen präsentierte er ab 1995 das „Nachtmagazin“ im Ersten, bis er im Jahr 1997 die moderierten Tagesschau-Ausgaben übernahm.

    Seine Verbundenheit mit der TU Ilmenau hat Dr. Claus-Erich Boetzkes auch dadurch mehrfach unter Beweis gestellt, dass er größere Veranstaltungen an der Universität moderierte. Zuletzt tat er dies beim Medienforum Ilmenau – einer gemeinsamen Veranstaltung der drei Medienstudiengänge der Universität.

    25.10.2011


     

  • Einführung eines neuen Studiengangs

    Foto: © TU Ilmenau

    Mit dem soeben begonnenen Wintersemester 2011/12 hat die Technische Universität Ilmenau den neuen Studiengang Regenerative Energietechnik gestartet. Der viersemestrige, stark forschungsorientierte Masterstudiengang vermittelt nicht nur breit angelegtes Wissen über regenerativen Energien, sondern auch vertiefte Kenntnisse in einer von drei Studienrichtungen, unter denen die Studenten frei auswählen können: Photovoltaik, thermische Energiesysteme oder Elektroenergiesystemtechnik.

    In den ersten beiden Semestern nehmen regenerative Energien den breitesten Raum ein. Umfassende Kenntnisse erhalten die Studierenden in den Grundmodulen Solarenergienutzung, Energietechnisches Lehrpraktikum, Photovoltaik und Optik, Wärme und Wind sowie Elektrotechnische Systeme. Diese Inhalte werden durch Inhalte zu den wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen für die Herstellung und Nutzung regenerativer Energien ergänzt. So erlangen die Studierenden Kompetenzen, die sie für eine berufliche Tätigkeit im Industrie- oder Forschungsmanagement benötigen. Ab dem zweiten Semester können sie sich in einer der drei Studienrichtungen Photovoltaik, thermische Energiesysteme oder Elektroenergiesystemtechnik und in einem forschungsnahen Projekt spezialisieren. Anschließend folgt ein dreimonatiges Industriepraktikum und im vierten Semester die Masterarbeit und ein Abschlusskolloquium. Am Ende ihres Studiums sind die Absolventen in der Lage, innovative Konzepte und Lösungen zu grundlagen- und anwendungsorientierten Fragestellungen der regenerativen Energietechnik eigenständig zu entwickeln und dabei auch andere, fachfremde Disziplinen einzubeziehen.

    Die Beschlüsse der Bundesregierung zur Energiewende in Deutschland – Stichwort: Ausstieg aus der Atomkraft – haben den Stellenwert der regenerativen Energien für die hiesige Wirtschaft und dementsprechend auch den Forschungs- und Entwicklungsbedarf beträchtlich erhöht. Die TU Ilmenau betätigt sich bereits seit Jahrzehnten auf diesem Gebiet, so ist sie als eine von vier Universitäten im Spitzencluster „Solarvalley Mitteldeutschland“ aktiv. In diesem Verbund kooperieren zwölf Forschungseinrichtungen und 27 Solarfirmen aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Ziel ist es, Solarstrom für deutsche Endverbraucher bereits innerhalb der nächsten zwei Jahre zu gleichen Preisen wie konventionellen Strom anzubieten. Im Solarvalley-Cluster werden derzeit allein in der Branche Photovoltaik jedes Jahr 400 Universitätsabsolventen und 40 Akademiker mit Promotion benötigt. Ähnlich rasant entwickelt sich der Arbeitsmarkt in den Bereichen Elektroenergiesysystemtechnik, thermische Energiesysteme und Windenergie. Für diese Wissenschafts- und Wirtschaftsmärkte bildet der Studiengang Regenerative Energietechnik hochspezialisierte Arbeitskräfte aus. Sie sind in Industriebetrieben, Universitäten und Forschungseinrichtungen ebenso einsetzbar wie in öffentlichen Einrichtungen, in der Unternehmensberatung und in der Politik.

    Der Studiengang Regenerative Energietechnik mit dem Abschluss Master of Science (M.Sc.) ist nichtkonsekutiv, das heißt, er baut nicht auf einem bestimmten Bachelorstudiengang auf. Er wendet sich an vielseitig interessierte, leistungsorientierte  junge Menschen mit einem natur- oder technikwissenschaftlichen Bachelor- oder gleichwertigen Abschluss, zum Beispiel in Photovoltaik, Physik, Elektrotechnik, Elektronik, Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften, Mechatronik oder Optronik. Aber selbst Absolventen von Bachelorstudiengängen, die mit regenerativen Energien nicht so wesensverwandt sind, etwa Chemie und Biochemie oder Geo- und Biophysik, können sich für den neuen Masterstudiengang bewerben. Um die Zulassung zu erhalten, werden die Abschlussnote der Bachelorarbeit oder eine fachbezogene Berufserfahrung berücksichtigt. Ebenso können sich Interessierte über eine mündliche Eignungsprüfung für das Studium zusätzlich qualifizieren.

    Eckdaten des Masterstudiengangs Regenerative Energietechnik:

    • Dauer: 4 Semester (3 Semester für Absolventen eines siebensemestrigen Bachelorstudiengangs)
    • Beginn: jeweils zum Wintersemester (für Absolventen eines siebensemestrigen Bachelorstudiengangs Einstieg im Sommersemester möglich)
    • Abschluss: Master of Science (M.Sc.)

    Kontakt:
    Prof. Gerhard Gobsch
    Telefon: +49 3677 69-3700
    E-Mail: gerhard.gobsch@tu-ilmenau.de

    17.10.2011


     

  • Öffentliche Vorlesungsreihe „Nachhaltig wirtschaften“

    Öffentliche Vorlesungsreihe bringt jede Woche renommierte Experten nach Ilmenau – Veranstalter sind das Studium generale der TU Ilmenau,  die Konrad-Adenauer-Stiftung Thüringen und die Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen

    Spätestens seit Fukushima gilt Nachhaltigkeit als Mega-Trend. Viele Menschen beschäftigt die Frage, wie wir einen schonenden Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen erreichen können. Doch wie kann sich unsere Gesellschaft in diese Richtung verändern? Müssen wir unseren Lebensstandard zurückfahren? Ist der schnelle Umstieg auf erneuerbare Energien realistisch? Verliert die deutsche Wirtschaft ihre Wettbewerbsfähigkeit? Oder schaffen Nachhaltigkeits-Branchen neue Arbeitsplätze?

    Diese und andere Fragen beantwortet eine öffentliche Vorlesungsreihe an der TU Ilmenau. Unter dem Titel „Nachhaltig wirtschaften – Chancen, Wege, Ziele“ stellt jede Woche ein Politiker, Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter seine Sicht der Dinge dar.

    Die Vorlesungsreihe beginnt am kommenden Montag (17.10.2011). Ihr Initiator ist Professor Wolfgang Schweiger. Er leitet das Studium generale der TU Ilmenau, in dessen Rahmen die Vortrags- und Diskussionsreihe läuft: „Wir wollen das Thema Nachhaltigkeit aus der Öko-Ecke holen. Zusammen mit unseren Gästen werden wir in Ilmenau eine überparteiliche Debatte über die mögliche Versöhnung von Ökonomie und Ökologie führen“ sagt Schweiger.

    Unterstützt wird die Veranstaltung von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung und der grünen Heinrich-Böll-Stiftung. Sie entsenden renommierte Experten aus ganz Deutschland nach Ilmenau. Dr. Marco Schrul, geschäftsführender Vorsitzender der Heinrich-Böll-Stiftung in Thüringen: „Besonders glücklich bin ich, dass wir mit Reinhard Bütikofer und Ralf Fücks auch zwei bekannte Vordenker grüner Politik nach Ilmenau holen konnten.“ Maja Eib, Landesbeauftragte der Konrad-Adenauer-Stiftung Thüringen und Leiterin des Bildungswerks Erfurt, freut sich besonders auf den Besuch des CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Murmann: „Er ist nicht nur Mitglied des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung, sondern auch Geschäftsführer eines Familienunternehmens in dritter Generation. Er weiß genau, wie mittelständische Unternehmen ticken.“
    Am Montag sitzen neben Eib und Schrul weitere Experten auf dem Podium: David Gregosz ist Koordinator für Grundsatzfragen/Ordnungspolitik in der Abteilung Politik und Beratung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. Er spricht über Nachhaltigkeit und qualitatives Wachstum. Ute Brümmer, Referentin für Wirtschaft, Arbeit und Soziales in der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin, schließlich skizziert mögliche Szenarien des ökologischen Wandels.

    Die öffentliche Vorlesungsreihe findet das gesamte Semester über jeden Montag von 19 bis 20.30 Uhr in Hörsaal 2 des Da-Vinci-Baus (ehemalige Sporthalle des Ilmenauer Berufsschulzentrums), Am Ehrenberg 9, Ilmenau, statt.

    Programm: www.tu-ilmenau.de/studium-generale

    Kontakt:
    Prof. Wolfgang Schweiger
    Telefon 03677 69-4694 und 0176-64136693
    E-Mail: wolfgang.schweiger@tu-ilmenau.de

    Websites

    11.10.2011


     

  • Portrait von Gründungsdirektor Eduard Jentzen enthüllt

    Foto: © TU Ilmenau

    In der Sitzung des Senates am 11. Oktober enthüllte Rektor Peter Scharff das Gemälde des Gründungsdirektors des Thüringischen Technikums, des Vorläufers der heutigen Technischen Universität Ilmenau. Die TU Ilmenau pflegt die Tradition, die Rektoren der Universität portraitieren zu lassen und die Gemälde im Senatssaal aufzuhängen. In der Reihe der Rektoren fehlte bislang das Portrait von Eduard Jentzen, mit dem die Geschichte der heutigen Universität im Jahr 1894 begann. Das nun angefertigte Portrait komplettiert die Reihe aller Rektoren der TU Ilmenau und deren Vorläufer.

    Bevor Eduard Jentzen (1847-1905) das Thüringische Technikum Ilmenau am 01.10.1894 gründete, hatte er bereits das Technikum in Neustadt/Glewe in Mecklenburg gegründet. Nach Auseinandersetzungen mit den Honoratioren von Neustadt suchte Jentzen eine neue Herausforderung in Thüringen, wo er schnell mit der Stadt Ilmenau einig wurde. Bereits einen Monat nach dessen Gründung, fand am 03.11.1894 die feierliche Eröffnung des Thüringischen Technikums mit 142 Schülern statt. Anfangs unterteilte sich die Ausbildung in die Höhere Fachschule für Maschineningenieure und Elektrotechniker und eine Mittlere Fachschule für Maschinen- und Mühlentechniker, Werkmeister und Müller, wobei die Ausbildungsrichtungen Mühlentechnik und Müller bald wieder aufgegeben wurden.

    Schon sieben Jahre nach der Eröffnung des Technikums, im Jahr 1901, wurden knapp 1.600 Schüler immatrikuliert. Ilmenau rückte damit an die zweite Stelle der technischen Mittelschulen in ganz Deutschland. Im Oktober 1903 trat Eduard Jentzen nach neun Jahren an der Spitze „seines“ Technikums aus gesundheitlichen Gründen – zu einer Schwerhörigkeit war ein Augenleiden hinzugekommen – zurück. Er blieb aber weiter in Ilmenau, wo er am 18.02.1905 starb.

    Gemalt wurde Jentzens Portrait von der Ilmenauer Malerin Monika Oßwald. Bereits seit ihrer frühesten Kindheit interessiert sie sich für Malerei. Nach einer Lehre als Gebrauchswerberin absolvierte Monika Oßwald in Weimar ein Studium als Erzieherin und Lehrerin für Kunsterziehung und Musik. Neben ihrer anschließenden Tätigkeit als Schullehrerin in ihren Studienfächern betätigt sie sich als Malerin.

    11.10.2011


     

  • Abiturienten stürmen Uni

    Foto: © TU Ilmenau/ari

    Die Technische Universität Ilmenau erfreut sich zum neuen Studienjahr einer enormen Nachfrage, insbesondere aus den alten Bundesländern. Von den insgesamt 1.717 Studenten, die sich zum Wintersemester 2011/12 neu eingeschrieben haben, stammen sechs von zehn aus Westdeutschland. Damit konnte die TU Ilmenau 50 Prozent mehr junge Männer und Frauen aus den alten Bundesländern für die Universität begeistern als die anderen Thüringer Universitäten, wo der Schnitt bei vier von zehn liegt. Wie auch in den Jahren zuvor kommen die meisten westdeutschen Studienanfänger aus dem an Thüringen angrenzenden Bundesland Bayern. Mit 414 Einschreibungen wurde die Zahl des Vorjahrs (185) aber mehr als verdoppelt. Auch die anderen westdeutschen Bundesländer legten zu: Baden-Württemberg stellt mit 128 (2010: 58) die zweitgrößte Gruppe, obwohl die Landeshauptstadt Stuttgart über 300 Kilometer von Ilmenau entfernt liegt. Aus Niedersachsen kommen 122 (2010: 71) „Erstis“.
    Durch den bedeutenden Zulauf von Studierenden aus den alten Bundesländern konnte die TU Ilmenau den demografisch bedingten Rückgang der Abiturientenzahlen in Ostdeutschland mehr als ausgleichen. Aufgrund sinkender Geburtenzahlen in den Jahren nach der deutsch-deutschen Wiedervereinigung gibt es seit 2009 erheblich weniger Abiturienten. Dennoch gelang es der TU Ilmenau, die Zahl der Immatrikulationen aus Thüringen in diesem Jahr mit 470 gegenüber dem Vorjahr (477) nahezu konstant zu halten.

    Auch mit den Neueinschreibungen insgesamt ist die einzige technische Universität Thüringens überaus zufrieden. 1.717 Studienanfänger bedeuten gegenüber der Vorjahreszahl (1.439) eine Steigerung von bemerkenswerten 19,5 Prozent. Der Rektor, Prof. Peter Scharff: „Wir freuen uns sehr, dass sich so viele junge Männer und Frauen für ein Studium in Ilmenau entschieden haben. Schon jetzt kann Deutschland den Bedarf an Fachkräften nicht decken. Je mehr Schüler sich entschließen, bei uns zu studieren, desto eher können wir dazu beitragen, diesen Mangel zu beheben. Jeder einzelne Studierende ist uns daher herzlich willkommen!“
    Die TU Ilmenau führt den starken Zulauf nicht nur auf die Doppelabiturjahrgänge in einigen Bundesländern und auf den Wegfall der Wehrpflicht zurück. Vor allem die seit Jahren, so auch in diesem Jahr, erzielten Spitzenplatzierungen in einschlägigen Rankings überzeugten viele, in Ilmenau zu studieren. Hinzu kommen verstärkte eigene Aktivitäten der Universität, junge Menschen für ein Studium in Ilmenau zu begeistern. So stellt sie seit dem Relaunch der eigenen Webseite im vergangenen Jahr den Studieninteressierten ein eigens auf diese zugeschnittenes Webportal zur Verfügung (www.tu-ilmenau.de/studieninteressierte/). Die Universität trägt damit den Informationsgewohnheiten junger Menschen Rechnung: Nach einer eigenen Umfrage waren 70 Prozent aller Studienanfänger im Jahr 2010 durch die Webseite der TU Ilmenau auf die Universität aufmerksam geworden. Erst danach folgte mit 39,9 Prozent die Mund-zu-Mund-Propaganda, also das Gespräch mit Eltern oder Freunden (Mehrfachnennungen möglich). Der Erfolg bei den Neueinschreibungen geht auch auf verstärkte Marketingaktivitäten, insbesondere im Dialogmarketing, zurück. So wurden mit Präsentationen in Schulen und auf Bildungsmessen, mit Projekttagen an der Universität und mit Profilen in sozialen Netzwerken wie SchülerVZ und Facebook zahlreiche Studieninteressierte direkt angesprochen.

    10.10.2011


     

  • Studierende der Universität gewannen 2. Platz

    Foto: FERCHAU

    Mit ihrer selbst entwickelten CampusApp haben Studenten der Technischen Universität Ilmenau den zweiten Preis der FER­CHAU-Challenge gewonnen. Das Computerprogramm für Smartphones hilft Studentinnen und Studenten, sich an ihrer Universität besser zu orientieren – im Studium und in der Freizeit.Der Wettbewerb Challenge 2.0 ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre von dem ingenieurwissenschaftlichen Unternehmen FERCHAU Engineering GmbH ausgerichtet. In diesem Jahr war es Aufgabe der 20 teilnehmenden Studenten-Teams, eine fertige IT-Appli­kation zu entwickeln – Thema: „Most wanted – Tools, Apps + Zeitgeist“. Für das Finale im Franziskanerkloster Santuari de Cura auf Mallorca qualifizierten sich die neun Studenten der TU Ilmenau und sieben weitere Teams.


    Foto: © TU IlmenauDie preisgekrönte App ist ein Computerprogramm, mit dem Studenten für sie wichtige Informationen auf dem Smartphone abrufen und interaktiv nutzen können. Mit den derzeit eingespeisten Daten erhalten Studenten der TU Ilmenau unter anderem Informationen zum Vorlesungsverzeichnis, zu Prüfungsämtern und dem Mensaspeiseplan (mit der Möglichkeit, die Speisen zu bewerten). Mit Hilfe von Google Maps erkennen sie die Lage aller Universitätsgebäude und finden per Fußgängernavigation leicht an ihr Ziel. Ebenso können sie jederzeit die momentane Position des Eismanns herausfinden. Die App bietet zusätzliche Möglichkeiten zur Personalisierung, zum Beispiel, indem individuelle Termine angelegt und verwaltet werden können.

    Dass die App ohne großen Aufwand um zusätzliche Datenquellen erweitert werden kann, wurde von der Jury, bestehend aus IT-Fachleuten aus Forschungseinrichtungen, Fachzeitschriften und der Industrie,  bei der Preisverleihung besonders positiv angemerkt. Ebenso würdigte sie den bereits erreichten Reifegrad der App und ihre Fähigkeit, sich in ein bestehendes System von Datenquellen zu integrieren. Die Präsentation im Finale durch den Ilmenauer Studenten Johannes Richter – in der Wirtschaft unentbehrlich, um ein Produkt zu verkaufen – wurde von den Juroren besonders gelobt.

    Foto: © TU IlmenauFERCHAU Engineering will mit dem Wettbewerb Studenten Erfahrung mit Konstruktion und Fertigung bei kleinem Budget vermitteln. Die App entstand im Rahmen einer Lehrwerkstatt des Fachgebiets Datenbanken und Informationssysteme an der TU Ilmenau im Sommersemester 2011. Die Studenten sollten den typischen Ablauf eines Softwareprojektes erlernen, also die Erstellung eines Pflichtenhefts, den Entwurf eines Systems und dessen Implementierung sowie die Evaluierung und Dokumentation des entstandenen Produkts. Zunächst konzipierten sie ein Client-Server-System und spezifizierten einheitliche Schnittstellen zwischen Client und Server, damit neben Android auch andere Client-Systeme wie iOS angebunden werden können. Um eine parallele Entwicklung von Client und Server zu ermöglichen, wurde anschließend das Team aufgeteilt. Eine Gruppe entwarf eine Datenbank zur serverseitigen Bereitstellung der Daten und bettete sie in einen Web-Server ein. Zur automatischen Aktualisierung der Daten wurden Skripte erstellt. Die andere Gruppe kümmerte sich unterdessen um die Realisierung des Android Clients. Dazu musste unter anderem eine benutzerfreundliche Oberfläche konzipiert und implementiert werden.

    Auch an die Sicherheit haben die Studenten gedacht. Sensible Daten der CampusApp werden über gesicherte Kommunikationswege (HTTPS) übertragen und persönliche Daten sind anonymisiert gespeichert. Während allgemeine Informationen wie den Lageplan der Universität jeder Nutzer der App einsehen kann, ist zum Nutzen personalisierter Daten wie Termine oder Vorlesungspläne ein offizieller Uni-Login erforderlich.

    Von den Studentinnen und Studenten der TU Ilmenau wird die CampusApp bereits genutzt. Unter www.tu-ilmenau.de/campus-app/ steht sie zum Download bereit – derzeit für Smartphones mit dem Betriebssystem Android. An der Entwicklung einer iOS-Version für das iPhone arbeiten die Studenten bereits. Geplant ist, die CampusApp voll in den Alltag der Studenten und Dozenten zu integrieren.

    Foto 1: Die Informationen der CampusApp reichen vom Mensaspeiseplan bis zum Vorlesungsverzeichnis
    Foto 2: Studenten der TU Ilmenau entwickelten eine App, mit der sie sich an ihrer Universität besser orientieren können

    Kontakt:
    Prof. Kai-Uwe Sattler
    Leiter Fachgebiet Datenbanken und Informationssysteme
    Tel.: 03677  69-4579
    E-Mail: kai-uwe.sattler@tu-ilmenau.de

     

    28.09.2011


     

  • Fachgebiet Lichttechnik richtet Tagung "Lux junior" aus

    Foto: TU Ilmenau/ari

    Vom 23. bis zum 25. September 2011 findet im Freizeitheim Dörnfeld/Ilm in der Nähe von Ilmenau „Lux junior“, das Forum für den lichttechnischen Nachwuchs statt. 1993 als Tagung für Studenten und junge Lichttechniker ins Leben gerufen, hat sich die Veranstaltungsreihe der Technischen Universität Ilmenau in der lichttechnischen Fachwelt etabliert und erfreut sich regelmäßig eines großen Zuspruchs. Auch viele ehemalige Ilmenauer Studenten und Wissenschaftler nutzen die Gelegenheit, sich hier wieder zu treffen.

    An der diesjährigen 10. Tagung werden 125 junge Lichtinteressierte teilnehmen. In 45 Vorträgen präsentieren die Teilnehmer ihre neuesten Forschungsarbeiten. Dabei werden Fragen der Lichttechnik und angrenzender Fachgebiete behandelt. So geht es um LED-Innenraumleuchten und um Datenbrillen, um Systeme der Lichtsteuerung und um Lichtwerbung, um Licht und Gesundheit an Industriearbeitsplätzen und um Straßenbeleuchtung.


    Das gesamte Programm kann auf der Webseite der TU Ilmenau eingesehen werden (http://www.tu-ilmenau.de/lichttechnik/lux-junior/).

    Fotos: © TU Ilmenau/ari

    Kontakt:
    Dr. Cornelia Vandahl
    Fachgebiet Lichttechnik
    Tel.: 03677 69-3735
    E-Mail: cornelia.vandahl@tu-ilmenau.de 

    13.09.2011


     

  • Schwerbehindertenvertretung gewählt

    Die TU Ilmenau hat eine neue Schwerbehindertenvertretung.
    Am Dienstag, dem 6. September, fand die Auszählung der Stimmen statt. Gewählt wurden:

    • Schwerbehindertenvertrauensmann: Olaf Marufke
    • Stellvertreter: Frank Oßmann, Dr. Mike Günther und Kirsti Legien

    Die Amtszeit der neuen Schwerbehindertenvertretung begann am 12. September 2011 und endet am 30. November 2014.

     

    13.09.2011


     

  • 56. IWK zu Innovationen aus dem Maschinenbau

    Foto: © TU Ilmenau/Susanne Jakob

    „Innovation in Mechanical Engineering - Shaping the Future“ - „Innovation im Maschinenbau - Gestaltung der Zukunft“ ist das Thema des diesjährigen 56. Internationalen Wissenschaftlichen Kolloquiums (IWK) der TU Ilmenau vom 12. bis 16. September 2011. Das Ilmenauer IWK hat sich im Laufe seines mehr als 50-jährigen Bestehens zu einem weltweiten Markenzeichen mit hohem internationalen Ansehen entwickelt. Dies wird auch in diesem Jahr mit 200 renommierten Teilnehmern aus 21 Ländern und 166 wissenschaftlichen Vorträgen und Postern ausgewiesen.

    Das Motto des 56. IWK spiegelt die enorme Bandbreite des modernen Maschinenbaus wider. In drei Vortragsreihen und acht Sessions werden die weltweit aktuellen Entwicklungen auf den Gebieten Feinwerktechnik und Präzisionsmesstechnik, Mechatronik, Systemtechnik und Ambient Assisted Living (altersgerechte Assistenzsysteme) diskutiert. So tauschen sich die Forscher beispielsweise über neueste Ergebnisse auf dem Gebiet der Nanopositionier- und Nanomesstechnik aus. Dazu werden international renommierte Wissenschaftler aus den USA und dem britischen National Physical Laboratory in Ilmenau erwartet. Die Ilmenauer Gastgeber selbst stellen insbesondere Arbeiten aus dem Sonderforschungsbereich 622 „Nanopositionier- und Nanomessmaschinen“ vor. Im Rahmen der Forschungsarbeiten wurde die weltweit genaueste Präzisionsmaschine ihrer Art entwickelt.

    In der Session Mess- und Sensortechnik beschäftigen sich die Experten u.a. mit der möglichen Neudefinition der SI-Einheiten Kilogramm, Kelvin, und Ampere. Auch an diesem Thema wird weltweit intensiv geforscht. Ziel ist, die alten Definitionen durch bis in den atomaren Bereich hinein exakt messbare und experimentell reproduzierbare naturkonstantenbasierte Definitionen zu ersetzen. So wird derzeit beispielsweise an der Neubestimmung des Kilogramms gearbeitet, das nicht mehr auf dem Ur-Kilogramm aus Platin-Iridium beruht, sondern als eine genau bekannte Anzahl von Siliziumatomen definiert werden soll. Auch das Kelvin soll zukünftig unabhängig von Materialien definiert sein. Die verwendete Naturkonstante ist die Boltzmann-Konstante. Die Einheit der Stromstärke Ampere soll durch den Fluss einer genau bekannten Anzahl von Elektronen pro Zeit neu definiert werden.

    Im Themenschwerpunkt Feinwerktechnik und Optik werden hochkarätige Vorträge von Referenten aus sieben Ländern gehalten. Unter anderem wird es einen Beitrag zur Fassungstechnologie für Hochleistungsobjektive geben, der einen Paradigmenwechsel hin zu bisher nicht erreichten Abbildungsleistungen einleitet. Diskussionsschwerpunkt in der Reihe Ambient Assisted Living ist die Entwicklung von altersgerechten technologischen Assistenzsystemen, die Erkenntnisse aus der Beobachtung biologischer Systeme aufgreifen. Die Session nachhaltige Mobilität ist der Diskussion zu dringenden Innovationen beim Wandel hin zu umwelt- und ressourcenschonenden, schadstoffarmen und energieeffizienten Antriebstechnologien gewidmet.

    Die internationalen Gäste werden bei der Eröffnungsveranstaltung (12.9., 13:30 Uhr, Audimax) vom Thüringer Wirtschaftsminister, Matthias Machnig, dem Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, und dem Dekan der Fakultät für Maschinenbau, Prof. Peter Kurtz, begrüßt. Im Anschluss hält Professor Klaus Wucherer, ehemals Zentralvorstand der Siemens AG, Aufsichtsratsvorsitzender Infineon AG und Mitglied des Universitätsrates der Universität Erlangen-Nürnberg, den Plenarvortrag zum Thema „Produktion - Schlüssel zur nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit“ (Vortrag in englischer Sprache). Die Eröffnungsveranstaltung bildet zugleich den Rahmen für die Festveranstaltung „150 Jahre Thüringer Bezirksverein des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI)“. Den Festvortrag hält Prof. Michael Schenk, Leiter des Fraunhofer Institutes IFF, Magdeburg, Mitglied des Präsidiums und Vorsitzender des Regionalbeirates des VDI.

    Dem IWK angeschlossen sind die von Ilmenauer Professoren geleiteten Workshops „Lebendige Glasoberflächen“, „Virtual Engineering während des Produkt-Lebenszyklusses“, „Oberflächentechnik“ und das erste internationale Symposium "Optical Coherence Tomography". Die optische Kohärenztomographie ist eine patientenschonende Untersuchungstechnik. Ähnlich dem Ultraschall werden Signallaufzeiten verglichen, dies allerdings unter Einsatz eines speziellen Laserlichtes. Die Messung erfolgt berührungslos und erzielt eine sehr hohe Auflösung. Die Technologie wird u.a. zur Untersuchung von Augenerkrankungen wie Glaukom angewendet.
    Darüber hinaus finden traditionell im Vorfeld und Nachgang des IWK weitere hochrangige Tagungen statt, darunter in diesem Jahr die 19. Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Laser-Anemometrie und das internationale Qualitätsmesstechnik-Symposium IMEKO in Jena. Im Foyer des Humboldtbaus findet eine Ausstellung von Industrieunternehmen statt. Führungen durch Labore und Fachgebiete der TU Ilmenau wie Kraftfahrzeugtechnik, Qualitätssicherung und Industrielle Bildverarbeitung sowie Fertigungstechnik (Laserlabor und Labor Feinbearbeitung), durch das Kompetenzzentrum Virtual Reality, das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien und durch den Sonderforschungsbereich 622 runden das wissenschaftliche Programm ab.

    Kontakt:
    Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Mathias Weiß
    Vorsitzender des Organisationskomitees
    Tel.: 03677 69-2466
    www.iwk.tu-ilmenau.de

    Foto: Der Humboldtbau - Zentrum der wissenschaftlichen Diskussion

    02.09.2011


     

  • Semesterstart für Studierende der Basic Engineering School

    Foto: © Sebastian Trepesch

    28 Studienanfänger der Studiengänge Maschinenbau, Fahrzeugtechnik und Mechatronik, darunter zwei junge Frauen, beginnen am kommenden Montag, dem 5. September, als Modellgruppe der neuen „Basic Engineering School“ ihr Studium an der TU Ilmenau.

    Die Basic Engineering School ist ein innovatives Lehrmodell, mit dem die TU Ilmenau die Eingangsphase in das Ingenieurstudium neu strukturiert. Der Einstieg in die Grundlagenfächer wie Mathematik, Physik, Elektrotechnik und Konstruktion wird in den ersten zwei Semestern u.a. mit objektorientierten Projekten praxisnäher als bisher gestaltet. Um den Studierenden die wechselseitigen Bezüge der einzelnen Fächer zu verdeutlichen, sind diese stärker miteinander verknüpft. Damit will die TU Ilmenau den Studierenden noch besser von Anfang an den interdisziplinären Systemansatz, der dem ingenieurwissenschaftlichen Arbeiten zugrunde liegt, und den Bezug zur späteren kreativen Berufstätigkeit des Ingenieurs nahebringen.

    Foto: © TU IlmenauAuch das für die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge verbindlich geforderte Grundpraktikum wurde zu diesem Zweck fest in das erste Semester integriert. Um den dafür notwendigen zeitlichen Raum zu schaffen, startet die Basic Engineering School bereits fünf Wochen früher als der reguläre Vorlesungsbetrieb. Begleitend sind in dieser Zeit aber auch bereits erste Vorlesungen und Übungen enthalten.
    Schon am frühen Sonntagabend wird sich die Gruppe zu einer Kickoff-Veranstaltung an der Universität mit ihrer Betreuerin und dem studentischen Tutor treffen, um sich in lockerer Atmosphäre kennen zu lernen und über den Studienstart auszutauschen. Auch der Studierendenrat wird dabei sein und die „Neuen“ an der TU Ilmenau begrüßen.

    Die Basic Engineering School wird derzeit aus Mitteln der Hochschulinitiative „Neue Bundesländer“ gefördert. Das Konzept der TU Ilmenau war im Wettbewerb „Vermarktungsfähige Attraktivität der Studienbedingungen an ostdeutschen Hochschulen“ als Sieger hervorgegangen. Ab Januar 2012 wird das neuartige Ausbildungsmodell für weitere fünf Jahre aus Mitteln des „Qualitätspakts Lehre“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert.

    Kontakt:
    TU Ilmenau
    Silke Stauche
    Tel. 03677 69-1841, E-Mail: silke.stauche@tu-ilmenau.de

    Foto oben: Mit der Basic Engineering School will die TU Ilmenau den Studieneinstieg für die Ingenieure von Morgen praxisnäher gestalten. Die Ultrapräzisionstechnik ist ein typisches anwendungsnahes Forschungsfeld des Ilmenauer Maschinenbaus.

    Foto Mitte: Gute Betreuung der Studierenden wird an der TU Ilmenau großgeschrieben: Der wissenschaftliche Mitarbeiter Michael Agsten erläutert Studierenden die Funktionsweise einer Messbox für die Übertragung von Daten aus elektrischen Netzen.

    01.09.2011