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News Ticker Nr. 10


  • Neues Fernstudium Maschinenbau für arbeitslose Akademiker

    Foto: © TU Ilmenau

    Arbeitslose Akademikerinnen und Akademiker können sich in einem neuen Fernstudium der Technischen Universität Ilmenau zusätzlich für Maschinenbau qualifizieren. Teilnehmen können Arbeitslose, die bereits ein Studium in Ingenieurwesen oder in angrenzenden Disziplinen wie Wirtschaftsingenieurwesen, Mathematik oder Naturwissenschaften abgeschlossen haben.

    Interessant ist das neue Angebot der TU Ilmenau vor allem für Arbeitssuchende, deren persönliche Lebensumstände ein Studium mit Anwesenheitspflicht nicht erlauben. Beim Fernstudium Maschinenbau sind solche Präsenzphasen auf acht mal drei Tage an der TU Ilmenau und ein dreimonatiges externes Praktikum beschränkt. Hauptstudienmodul ist die zwölfmonatige Fernstudienphase, in der sich die Teilnehmer gezielt Fachwissen aneignen, das dem aktuellen Bedarf des Arbeitsmarktes entspricht. So erwerben sie zum Beispiel Kenntnisse in den Bereichen Produktentwicklung, Fertigungstechnik, Werkstofftechnik, CAD/CAM-Programme und Projektmanagement. Ergänzt wird das Angebot durch drei mehrtägige Seminare, die überfachliche Qualifikationen zu Lern- und Arbeitstechniken, zur Bewerbung und zur Praktikumsvorbereitung vermitteln. Am Ende der Weiterbildungsmaßnahme stellt die Universität den Teilnehmern eine Leistungsübersicht und ein Zertifikat der TU Ilmenau aus.

    Derzeit werden auf dem Arbeitsmarkt Ingenieure im Maschinenbau stark nachgefragt. Gleichzeitig gibt es in diesem Bereich zahlreiche offene Stellen, weil ausgebildeten Ingenieurinnen und Ingenieuren entsprechende Qualifikationen fehlen. Das Programm AQUA („Akademikerinnen und Akademiker qualifizieren sich für den Arbeitsmarkt“) der Otto Benecke Stiftung e.V. versucht, diese Lücke zu schließen. Das Programm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union finanziert. 

    Telefonische Auskünfte zum Fernstudium Maschinenbau der TU Ilmenau sind über die AQUA-Hotline erhältlich: 0228 / 8163600. Bewerbungen nimmt die Otto Benecke Stiftung e. V. entgegen: per Post, Kennedyallee 105-107, 53175 Bonn, oder per E-Mail, aqua@obs-ev.de. Der Fragebogen für die Bewerbung kann auf der Internetseite www.obs-ev.de/aqua heruntergeladen werden. Wer über das Fernstudium Maschinenbau hinaus Interesse an weiteren berufsbegleitenden Angebote der TU Ilmenau hat, kann sich unter http://fip.tu-ilmenau.de informieren.

    Foto: © TU Ilmenau

    01.03.2012


     

  • Virtuelles Café der Universität lädt Studieninteressierte ein

    Screenshot: © TU Ilmenau

    Die Technische Universität Ilmenau startet eine ganz besondere Webseite: www.dein-cafe.de. In dem neuen Portal können sich Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 in der lockeren Atmosphäre eines virtuellen Cafés über Studium und Leben an der TU Ilmenau informieren und austauschen.

    Die Optik des Online-Cafés ist angelehnt an das bc-Studentencafé auf dem Campus der TU Ilmenau. Studieninteressierte, die sich durch das Café, die Bar und die Lounge klicken, erleben die Studienatmosphäre, das Vereinsangebot und die Freizeitaktivitäten an der einzigen technischen Universität Thüringens, zum Beispiel das Studentenfernsehen sPi-TV. Diese so genannten weichen Faktoren werden auf dein-cafe.de in „Campus Stories“ dargestellt, zu denen es regelmäßig neue Folgen gibt. In Testimonials lernen die Schüler echte Studentinnen und Studenten kennen, die in den kurzen Videobotschaften ihre Gründe erläutern, weshalb sie in Ilmenau studieren, beispielsweise  wegen der guten Betreuung der Studenten durch Professoren und Dozenten. Im Facebook-Chat können sie direkten Kontakt zu „Campus Spezialisten“ aufnehmen: Studenten, mit denen sie sich über die Angebote des Online-Portals austauschen können und die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. www.dein-cafe.de bietet seinen Nutzern viele Möglichkeiten, Inhalte ihrer eigenen sozialen Netzwerke zu empfehlen und zu verbreiten. So können sie schon vor Studienbeginn Beziehungen aufbauen und Freundschaften knüpfen. Bei besonderen Events, zum Beispiel in einem realen Café, wird die aufgebaute Bindung zur TU Ilmenau, die später vielleicht ihre Uni sein wird, gestärkt. Fotogalerien, Studieninformationen zum Download und die UNI-Zeitschrift als Webpaper machen das breite Studien- und Forschungsspektrum an der TU Ilmenau erlebbar. Schon jetzt sind im Online-Café zusätzliche Räume und Inhalte geplant. Da das Portal mit HTML5 und Javascript realisiert wurde, ist www.dein-cafe.de auch für mobile Endgeräte geeignet. 

    Screenshot: © TU Ilmenau

    22.02.2012


     

  • Jugend forscht am 22. und 23. Februar in Ilmenau

    Foto: © Stiftung Jugend forscht e. V.

    Uns gefällt, was Du im Kopf hast! 88 Schülerinnen und Schüler sind am 22. und 23. Februar zu Gast beim Regionalwettbewerb Jugend forscht in Ilmenau.

    Erstmals wird der Regionalwettbewerb Nordthüringen von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ im Ilm-Kreis an der Technischen Universität Ilmenau ausgetragen. Im Foyer des Humboldtbaus werden am 22. Februar die 43 Einzel- und Gruppenarbeiten von insgesamt 88 Schülerinnen und Schülern aus dem Nordthüringer Raum, so aus Sömmerda, Apolda, Nordhausen, und  vom Gymnasium Goetheschule Ilmenau vorgestellt und verteidigt. Dabei stellen die jungen Forscher ihre Arbeiten in zwei Wettbewerben vor. Die Teilnehmer bis 14 Jahre treffen  im Wettbewerb „Schüler experimentieren“ aufeinander und die Jugendlichen ab 15 Jahren im Wettbewerb „Jugend forscht“. 

    Patenorganisation der Bundesstiftung „Jugend forscht“ für diesen zehnten Regionalwettbewerb ist der Verein der Ingenieure und Techniker in Thüringen e.V. (VITT e.V.), der gemeinsam mit der TU Ilmenau und dem Ilm-Kreis mit der Organisation dieses Wettbewerbes einen wichtigen Beitrag zur Verwirklichung seiner Ziele, der aktiven Verbindung der Jugend mit den Firmen der Region, leistet. Zahlreiche Firmen der Region unterstützen seit Jahren diesen Wettbewerb und ermöglichen den zweitägigen Wettbewerbsaufenthalt der Schülerinnen und Schüler. 

    Am Donnerstag, 23. Februar, können sich bei der öffentlichen Präsentation alle Interessierten aus Schule, Stadt und Region von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr im Humboldtbau der TU Ilmenau von der Leistungsfähigkeit der jungen Forscher selbst ein Bild machen. Der Wettbewerbshöhepunkt wird am Nachmittag die Preisverleihung sein. Vergeben werden die Preise in den genannten Wettbewerben und fachlichen Kategorien im Beisein der Schirmherrin, Prof. Dagmar Schipanski, des Landrates des Ilm-Kreises, Dr. Benno Kaufhold, des Bürgermeisters der Stadt Ilmenau, Volker Acker, und des Rektors der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff. Als Gäste sind auch die Geschäftsführer und Vertreter der unterstützenden Unternehmen eingeladen.

    Die Sieger der Fachgebiete werden zum Landeswettbewerb nach Jena delegiert und mit etwas Glück kann es dann für sie auch zum Bundeswettbewerb nach Erfurt weitergehen, denn die Thüringer Landeshauptstadt ist in diesem Jahr Austragungsort für den Bundeswettbewerb.

    Foto: © Stiftung Jugend forscht e. V.

    16.02.2012


     

  • Drittmittel der Universität auf Rekordhoch

    Grafik: © TU Ilmenau

    Die Technische Universität Ilmenau hat ihren Erfolgskurs bei der Einwerbung von Drittmitteln für die Forschung auch im vergangenen Jahr fortgesetzt. Nach dem historischen Rekordergebnis aus dem Vorjahr verbuchte die Universität für das Jahr 2011 mit 39,47 Millionen Euro abermals die höchsten Drittmitteleinnahmen ihrer Geschichte. Damit konnte das hervorragende Ergebnis des Jahres 2010 nochmals um mehr als 30 Prozent gesteigert werden. Im Vergleich mit 2006 steigerte die TU Ilmenau das Drittmittelvolumen um bemerkenswerte 125 Prozent. Mit durchschnittlich rund 407.000 Euro Drittmitteleinahmen pro Professur liegt die TU Ilmenau im Jahr 2011 im Vergleich aller Thüringer Hochschulen mit Abstand an der Spitze und nimmt auch deutschlandweit eine sehr gute Position ein.

    Foto: © TU IlmenauProf. Klaus Augsburg, Prorektor für Wissenschaft, sieht in dem herausragenden Ergebnis die Forschungsstrategie der TU Ilmenau bestätigt: „Durch die Bündelung und Konzentration der Forschungskompetenzen auf interdisziplinäre, fakultätsübergreifende Forschungscluster konnten wir in den letzten Jahren das wissenschaftliche Profil der TU Ilmenau weiter schärfen und insbesondere bei Bundes-, DFG-, aber auch bei Landesmitteln eine hohe Zuwachsrate erreichen.“ So wurden an die fakultätsübergreifenden Institute drei technologische Zentren angeschlossen, die einerseits als Forschungsplattform für die Universität dienen, andererseits die Ansiedlung eigenständiger Forscher- und Arbeitsgruppen forcieren und auch als Schnittstelle zwischen universitärer Forschung und Unternehmen der freien Wirtschaft fungieren. Weiteres Potenzial sieht der Prorektor insbesondere im Bereich der freien Drittmittel, also bei Spenden und Einnahmen, die die Universität etwa aus Technologietransfer bezieht, und im Ausbau der EU-Forschungsförderung. Prof. Augsburg hebt das Engagement aller Universitätsangehörigen hervor, die durch ihre sehr gute wissenschaftliche Arbeit zu diesem Erfolg beigetragen haben.

    Grafik und Foto: © TU Ilmenau

    01.02.2012


     

  • Universität siegt beim Wettbewerb der Hochschulinitiative Neue Bundesländer

    Foto: © Hochschulinitiative Neue Bundesländer

    Die Technische Universität Ilmenau hat mit ihrem Beitrag AlumniCampus beim Wettbewerb 2012 der Hochschulinitiative Neue Bundesländer „Karrierewege – kennen, eröffnen, kommunizieren“ gewonnen. Eine Jury aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zeichnete vier Gesamtkonzepte und elf Detailkonzepte mit insgesamt einer Million Euro aus. Dies wurde heute (01.02.2012) bei der Preisverleihung in Berlin bekannt gegeben. An dem Wettbewerb hatten sich insgesamt zwölf Universitäten, 17 Fachhochschulen und zwei Kunst- und Musikhochschulen aus den Neuen Bundesländern beteiligt.

    Die TU Ilmenau wurde für die Idee ausgezeichnet, das oft ungenutzte Potenzial der Alumni zu aktivieren, indem die ehemaligen Studentinnen und Studenten der Universität mit derzeit Studierenden, Studieninteressierten und Wirtschaft eng vernetzt werden. Das preisgekrönte Konzept sieht vor, die Absolventen nach ihrem erfolgreichen Abschluss vom Ilmenauer Campus auf einen virtuellen AlumniCampus zu verlagern, wo alle Campusmitglieder den Kontakt und den Dialog untereinander aufrecht halten. Ziel ist es, mit Hilfe von Alumnitutoren und -mentoren, die als Berater und Botschafter für ihre Alma Mater fungieren, ein interaktives webunterstütztes weltweites Alumninetzwerk aufzubauen.

    Mit dem Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro nimmt die TU Ilmenau nun das erste von drei eng verzahnten Teilprojekten in Angriff: Eine groß angelegte Alumnirecherche und -registrierung im Webportal AlumniCampus. Die weiteren Teilprojekte, eine Alumnikonferenz und eine interaktive Alumnikarte, sind bereits in Planung. Schon in der Vergangenheit hatte die TU Ilmenau Matrikeltreffen und Feiern ausgerichtet und einen Newsletter herausgegeben, um Alumni an sich zu binden. Mit dem AlumniCampus als zentrale Anlaufstelle für die eigenen Absolventen strebt sie nun neue Dimensionen in der Alumniarbeit an. Das Webportal soll auch lange, nachdem die Freude der Universität über den Wettbewerbserfolg abgeklungen sein wird, dafür sorgen, dass die Mitglieder der Ilmenauer Campus-Familie eng miteinander verbunden bleiben, sich gegenseitig unterstützen und mit ihrem beruflichen Werdegang die hohe Qualität der Ausbildung an der TU Ilmenau in die Welt tragen.

    Hintergrund: 
    Die Hochschulinitiative Neue Bundesländer der Wissenschafts- bzw. Kultusministerien der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen lobt seit 2009 Preise aus, mit denen Best-Practice-Beispiele prämiert werden, die allen ostdeutschen Hochschulen Anregungen bei der Verbesserung ihrer Marketing- und Servicequalität geben sollen. Die Kampagne „Studieren in Fernost“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ihr Ziel ist es, mehr westdeutsche Studieninteressierte für ein Studium in Ostdeutschland zu gewinnen. 

    Foto: © Hochschulinitiative Neue Bundesländer

    Der Vorsitzende der Jury, Prof. Holger Fischer, Vizepräsident der Universität Hamburg, überreicht Katrin Maletschek und Sabine Jackisch von der TU Ilmenau den symbolischen Siegerscheck

    01.02.2012


     

  • Neue Gleichstellungsbeauftragte gewählt

    Foto: © TU Ilmenau

    Der Senat hat in seiner Sitzung am 31. Januar 2012 eine neue Gleichstellungsbeauftragte der TU Ilmenau gewählt. Von drei Kandidatinnen wählte das Gremium mit 11 von 13 Stimmen Dr. Karin Bieske, Wissenschaftlerin am Fachgebiet Lichttechnik der Fakultät für Maschinenbau, für die dreijährige Amtszeit. Die 45-Jährige löst damit Dipl.-Ing. Silke Augustin ab, die den Staffelstab nach insgesamt zwölfeinhalb Jahren weitergibt. Ihr sprach der Rektor, Professor Peter Scharff, im Namen der Universität große Anerkennung und Dank aus. „Auch wenn dieses Amt nicht immer leicht gewesen sein dürfte und nicht alle Wünsche, die Sie als Gleichstellungsbeauftragte an die Universitätsleitung richteten, erfüllt werden konnten, so haben wir doch immer an einem Strang gezogen und sehr konstruktiv zusammengearbeitet.“

    Dies spiegelt sich unter anderem in erfolgreich eingeführten und umgesetzten Frauenförderplänen und dem „Total-E-Quality-Prädikat“ wider, das die TU Ilmenau unter der Leitung von Silke Augustin erringen konnte und bis heute erfolgreich verteidigt. Mit dem Prädikat werden Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für die Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf einsetzen. „Am wichtigsten aber“, so der Rektor, „ist, dass Sie es geschafft haben, für das Thema Gleichstellung zu sensibilisieren und es zum untrennbaren Teil des Selbstverständnisses der Universität werden zu lassen.“ Silke Augustin, die neben ihrer langjährigen Tätigkeit als Geschäftsführerin im Sonderforschungsbereich „Nanopositionier- und Nanomessmaschinen“ nun auch die Geschäftsführung des neu gegründeten Zentralinstituts für Bildung der TU Ilmenau übernommen hat, bedankte sich ihrerseits für mehr als ein Jahrzehnt guter Zusammenarbeit und Unterstützung durch die Universität, ihre Gremien und Interessenvertretungen und insbesondere das Gleichstellungsbüro und den Gleichstellungsrat.

    Gleiches wünschte sie auch ihrer Nachfolgerin, die die begonnene Arbeit nun fortsetzen will. Dr. Karin Bieske ist seit 15 Jahren wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Lichttechnik der Fakultät für Maschinenbau und in Lehre und Forschung tätig. Sie selbst hat bei ihrem Werdegang von der engagierten Gleichstellungsarbeit profitieren können. Durch Sonderstudienplan und gute Be­treu­ungs­möglichkeiten der Tochter in der Universitätskinderkrippe konnte sie ihr Studium erfolgreich abschließen. Ein Wiedereinstiegstipendium aus dem Hochschulsonderprogramm III, einem Bund-Länder-Förderprogramm für Frauen, ermöglichte Karin Bieske die wissenschaftliche Qualifikation am Fachgebiet Lichttechnik, wo sie auch promovierte. Durch ihre frühere Mitarbeit im Gleichstellungsbüro und im Modellversuch „Praxiskontakte für Studentinnen in ingenieur­wissen­schaft­lichen Studiengängen“ ist sie mit Gleichstellungsfragen vertraut. „Aus eigenem Erleben konnte ich von gezielten Fördermaßnahmen profitieren, kenne die fachliche Arbeit des Gleichstellungsrates, den Arbeitsalltag und die Probleme in Lehre und Forschung an der Universität, speziell auch die Situation befristeter wissenschaftlicher Mitarbeiter und weiß um die Bedeutung der fachlichen und sozialen Vernetzung von Frauen an der Universität.“, so die Wissenschaftlerin bei ihrer Vorstellung im Senat. „Im Amt der Gleichstellungsbeauftragten möchte ich mich für die Belange von Frauen, Familien und benachteiligten Gruppen einsetzen, meine guten Erfahrungen weiter geben und mich als aktiven Teil der Campusfamilie begreifen. Ich denke, dass dafür meine Sichtweise als Frau, Mutter zweier Töchter und Wissenschaftlerin sehr hilfreich ist.“

    Foto:© TU Ilmenau
    Die neugewählte Gleichstellungsbeauftragte Dr. Karin Bieske (Mitte) nach der Wahl im Senat mit dem Rektor und ihrer langjährigen Vorgängerin im Amt, Silke Augustin.

    01.02.2012


     

  • Universität erschließt die dritte Dimension im Nanobereich

    Foto: © TU Ilmenau

    Die Technische Universität Ilmenau wird die dritte Dimension von Nanostrukturen erschließen, also von Strukturen, die kleiner sind als ein 10.000stel Millimeter. Am Zentrum für Innovationskompetenz im Institut für Mikro- und Nanotechnologien IMN MacroNano® der Universität hat eine neue Nachwuchsforschergruppe unter der Leitung von Prof. Yong Lei am 1. Januar ihre Arbeit aufgenommen. Forschungsziel: Dreidimensionale Nanostrukturen aus unterschiedlichen Materialien herzustellen.

    Die neue Forschergruppe „Dreidimensionale Nanostrukturierung zur Realisierung von Hochleistungs-Nano-Bauelementen“ wird wesentlich dazu beitragen, die im Institut angestrebte Mikro-Nano-Integration zu realisieren, also kleinste Nanobauteile in Mikrosysteme zu integrieren. Mikrosysteme sind im Alltag weit verbreitet – im Auto, in Computern und in zahllosen weiteren Anwendungen des täglichen Lebens. Durch die Nutzung von Eigenschaften von Nanostrukturen können sie mit völlig neuen Funktionalitäten ausgestattet werden, beispielsweise können hoch effiziente grüne Energiespeicher und Leistungsversorger für die eMobilität und Hochleistungsdatenspeicher für Computer und portable elektronische Geräte entwickelt werden. Weitere Anwendungsgebiete sind Lebenswissenschaften, deren Technologien Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen zum Ziel haben, und die Photonik, also die Entwicklung optischer Technologien für die Speicherung, Verarbeitung und Übertragung von Informationen und zur Verbesserung der Energie-Effizienz von Mikrosystemen. Mit der neuen Nachwuchsforschergruppe stärkt das IMN MacroNano® seine Position als eine der führenden Forschungseinrichtungen im Bereich der Mikro-Nano-Integration in Deutschland.

    Die 3D-Nanostrukturierung, die in Ilmenau künftig unter Hochdruck betrieben wird, ist ein wichtiger Schritt zur Realisierung von Nanobauelementen der nächsten Generation. Die innovativen Systeme werden höchst leistungsfähig und serien- und industrietauglich sein. Zunächst werden die Forscher vier ausgewählte Nanobauelemente realisieren: Eine monolithische Tandem-Solar-Brennstoffzelle, die effizient Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff spaltet. Diese neue Technologie dient dazu, grüne und erneuerbare Energie herzustellen; einen Super-Kondensator mit hoher Energie- und Leistungsdichte, der als Energiespeichermedium Batterien in spezifischen Anwendungen, wie zum Beispiel Autos, unterstützen oder ersetzen soll; einen hochsensitiven optischen Bio-Detektor, der zur schnellen und sensitiven Detektion von Biomolekülen bei der Erkennung und Überwachung von Krankheiten und zum tieferen Verständnis biologischer Prozesse dienen wird; und ein integriertes organisches nichtflüchtiges Speichermedium, das als Flashspeicher ein vielversprechendes mobiles elektronisches Bauelement für Anwendungen in Computern und tragbaren elektronischen Geräten wie Smartphones und Tablet-PCs darstellt. Die Universität erwartet, dass die neuen Forschungsarbeiten beachtliche Auswirkungen auf dem Gebiet der Nanotechnologie und der Nanobauelemente haben werden und eine Brücke zwischen laborbasierter Nanotechnologie und Anwendungen für die Massenproduktion bilden können.

    Die Forschergruppe wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit knapp 2,7 Millionen Euro für fünf Jahre im Rahmen des Programms „Zentren für Innovationskompetenz” (ZIK) gefördert. Dabei werden an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Ostdeutschland herausragende Forschungsansätze zu Zentren mit einer exzellenten und international wettbewerbsfähigen Forschung für zukunftsträchtige Hochtechnologiemärkte ausgebaut. Um die ambitionierten Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der 3D-Nanostrukturierung zu ermöglichen, wird die Forschergruppe zusätzlich durch das Bundesforschungsministerium mit 690.000 Euro und durch das Land Thüringen mit rund 1,8 Millionen Euro aus Landesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) für die technologische Ausstattung und den Ausbau der Geräteinfrastruktur unterstützt.

    Die Forschergruppe wird von dem 41-jährigen Prof. Yong Lei geleitet, einem der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der dreidimensionalen Nanostrukturierung und der funktionalen Nanobauelemente. 2008 wurde er mit dem Nachwuchsförderpreis der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ausgezeichnet, wo er zuletzt als Juniorprofessor arbeitete. Prof. Lei bringt weitere Projekte mit an die TU Ilmenau, darunter die renommierte Förderung des European Research Councils und ein Projekt der VolkswagenStiftung. Neben seiner Forschungstätigkeit wird er als Fachgebietsleiter und Universitätsprofessor im Institut für Physik der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften Studentinnen und Studenten unterrichten. 

    Foto (© TU Ilmenau):
    Dreidimensionale Nanostrukturen im Visier der TU Ilmenau

    30.01.2012


     

  • Kompetenzatlas der Universität geht online

    Foto: © TU Ilmenau/Susanne Jakob

    Die Technische Universität Ilmenau präsentiert der Wirtschaft künftig ihr gesamtes Forschungsangebot im Internet. Im neuen Kompetenzatlas der Universität finden Unternehmen, die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten nicht selbst leisten möchten oder können, schnell und einfach den geeigneten Kooperationspartner an der TU Ilmenau. Am 8. Februar starten der Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, und der Prorektor für Wissenschaft, Prof. Klaus Augsburg, die Onlineversion des Kompetenzatlas‘, die dann unter www.tu-ilmenau.de/forschung und www.tu-ilmenau.de/wirtschaft im Internet zu finden sein wird.

    Wichtiger Bestandteil der Forschungsstrategie der TU Ilmenau ist es, der Industrie die eigenen wissenschaftlichen Kompetenzen zur Verfügung zu stellen. Bereits heute arbeitet die Universität mit 400 Einrichtungen aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Das so genannte Drittmittelaufkommen der TU Ilmenau, also die externe Finanzierung von  Forschungsvorhaben in der Grundlagenforschung aber auch in direkter Kooperation mit der Wirtschaft, hat sich in den vergangenen Jahren überaus positiv entwickelt. Das Drittmittelvolumen macht mittlerweile mehr als ein Drittel des Gesamthaushaltes der TU Ilmenau aus.

    Grafik: © TU Ilmenau

    Mit dem Kompetenzatlas, der ebenso als Online- wie als Printversion vorliegt, wird es künftig noch einfacher sein, Kooperationspartner aus Universität und Wirtschaft zusammenzuführen. Die nutzerfreundliche Onlineversion ermöglicht den Unternehmen eine schnelle und unkomplizierte Recherche nicht nur der Forschungskompetenzen der TU Ilmenau, sondern auch der Dienstleistungsangebote und der technischen Ausstattung aller Fachgebiete. Nutzer können darin nach unterschiedlichen Kriterien recherchieren: Nach den sechs Forschungsclustern der Universität Nanoengineering, Präzisionstechnik und Präzisionsmesstechnik, Technische und biomedizinische Assistenzsysteme, Antriebs-, Energie- und Umweltsystemtechnik,  Digitale Medientechnologie sowie Mobilkommunikation, nach den Kategorien Technik- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Natürlich ist auch eine alphabetische Liste aller einzelnen Forschungskompetenzen und aller Fachgebiete der Universität abrufbar. Hat ein Unternehmen das Fachgebiet ermittelt, das seinen Anforderungen am ehesten entspricht, kann es ohne zwischengeschaltete Instanz direkt dessen Leiter kontaktieren. Besteht noch zusätzlicher Informationsbedarf, finden sich auf der Webseite des Fachgebiets auch die Kontaktdaten der Transferbeauftragten der TU Ilmenau, mit der noch offene Fragen geklärt werden können.

    Foto: © TU Ilmenau/Susanne Jakob
    Grafik: © TU Ilmenau

    27.01.2012


     

  • Institut für Medien- und Mobilkommunikation wählte Vorstand

    Foto: © TU Ilmenau

    Das im letzten Jahr durch den Senat bestätigte Institut für Medien- und Mobilkommunikation (IMMK) hat am 16. Januar 2012 mit einer ersten Sitzung des neu gewählten Institutsrates seine Arbeit aufgenommen. 

    Der Institutsrat wählte in dieser Sitzung die insgesamt acht Mitglieder des neuen Vorstandes:

    • Prof. Karlheinz Brandenburg (Direktor des IMMK, Vorsitzender)
    • Prof. Reiner Thomä (stellv. Direktor des IMMK)
    • Prof. Jens Wolling
    • Prof. Andreas Mitschele-Thiel
    • Prof. Günter Schäfer
    • Prof. Hans- Peter Schade
    • Dr. Heinz-Dietrich Wuttke
    • Dr. Stephan Husung

    Mit dem Institut will die TU Ilmenau ihren Forschungs- und Ausbildungsschwerpunkt auf dem Gebiet der Medien und Mobilkommunikation weiter stärken. Es vereint mehr als 30 Fachgebiete aus den fünf Fakultäten der TU Ilmenau und bündelt damit die Kompetenzen der Universität zu allen wissenschaftlichen Fragestellungen, Technologien und Methoden, die dem breiten Themenfeld Medien und Mobilkommunikation angehören. Erste Aktivität des Vorstandes wird laut seinem Vorsitzenden, Professor Karlheinz Brandenburg, die Vorbereitung eines wissenschaftlichen Kolloquiums sein, mit dem sich das Institut der Öffentlichkeit vorstellen wird.

    20.01.2012


     

  • Universität verabschiedet erfolgreiche Absolventen

    Foto: © TU Ilmenau/Ingo Herzog

    327 Studierende der TU Ilmenau haben im letzten Quartal des vergangenen Jahres das Studium  erfolgreich abgeschlossen. 90 von ihnen haben einen Diplom-Abschluss abgelegt, 85 einen Master und 152 einen Bachelor. Darüber hinaus haben 15 junge Wissenschaftler die Promotion erfolgreich abgeschlossen. Für sie alle findet am Samstag, dem 21. Januar 2012, ab 14:00 Uhr, im Audimax im Humboldtbau, die feierliche Absolventenverabschiedung statt. Rund zwei Drittel der Absolventinnen und Absolventen haben ihre Teilnahme an der Veranstaltung zugesagt. Bevor sie  damit ihre Abschlussurkunden persönlich von der Universitätsleitung und den Dekanen der fünf Fakultäten in Empfang nehmen können, hält der Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, die Festrede.  Stellvertretend für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen lässt anschließend die Absolventin des Studienganges Medienwirtschaft, Susann Räcke, ihrerseits die Studienzeit in Ilmenau noch einmal Revue passieren.  

    Die von Emeritus Professor Jürgen A. Schäfer moderierte Veranstaltung klingt aus mit einem Empfang, der den Absolventen Gelegenheit gibt, gemeinsam mit ihren Gästen und Hochschullehrern den erfolgreichen Studienabschluss zu feiern.

    Verleihung des Ehrenamtspreises der Studierendenschaft und des FFK-Förderpreises

    Die Absolventenfeier bildet auch wieder den Rahmen für die Verleihung von Preisen für herausragende Leistungen von Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern. 

    Zum zweiten Mal wird der Ehrenamtspreis der Studierendenschaft vergeben. Gewürdigt werden 15 Studierende, die sich in Gremien der Universität  oder in studentischen Vereinen ehrenamtlich engagiert haben.

    Der Förderpreis des Förder- und Freundeskreises der TU Ilmenau e. V. (FFK) wird durch dessen Vorsitzende, Professorin Dagmar Schipanski, übergeben. Die Auszeichnung wird jährlich für herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten vergeben.
    Den mit 2000 Euro dotierten Preis für eine vorwiegend theoretisch orientierte Masterarbeit teilen sich in diesem Jahr zwei Preisträger. 
    Der Absolvent des Studienganges Technische Physik, Marco Seeland, erhält den Förderpreis für seine Masterarbeit, in der sich mit elementaren physikalischen Prozessen organischer Solarzellen beschäftigte. Die aus Kunststoff bestehenden organischen Solarzellen gewinnen wirtschaftlich immer mehr an Bedeutung, da sie sich gegenüber den herkömmlichen Silizium-Solarzellen durch geringere Herstellungskosten und höhere Produktionsdurchsätze auszeichnen. Marco Seeland erreichte mit seinen Untersuchungen neuartige, auch international beachtete Ergebnisse, die für die Zelloptimierung und damit für die Erhöhung des Wirkungsgrades und der Lebensdauer von organischen Dünnschichtsolarzellen entscheidend sein können. Die Arbeit wurde am Fachgebiet Experimentalphysik unter der Betreuung von Professor Gerhard Gobsch angefertigt, wo Marco Seefeld seine Forschungsarbeiten künftig im Rahmen eines Promotionsstipendiums fortsetzen wird.
    Jens Steinwandt wird für seine Masterarbeit ausgezeichnet, die er unter der Betreuung von Professor Martin Haardt am Fachgebiet Nachrichtentechnik der TU Ilmenau und zum Teil an der Universität York, Großbritannien, angefertigt hat. Der Absolvent des Studienganges Elektrotechnik und Informationstechnik stellt darin neuartige Verfahren und Algorithmen vor, mit denen die Leistungsfähigkeit von Anlagen und Technologien der Mobilkommunikation, etwa Antennen und Radargeräte, verbessert werden kann. Einsatzgebiete sind beispielsweise die Sonartechnik, die Biomedizintechnik und die Astronomie. Die auf einem hohen mathematischen und technischem Niveau erarbeiten Ergebnisse wurden bereits in mehreren Beiträgen bei bedeutenden internationalen Konferenzen präsentiert. 

    Der ebenfalls mit 2000 Euro dotierte Preis für eine vorwiegend theoretisch orientierte Dissertation oder Habilitation geht an Dr. rer. pol. Magnus Richter, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, für seine Doktorarbeit „Zur Modellierung wissensintensiver Dienstleistungen - Ansätze einer modernen Produktionstheorie auf Basis der graphischen Aktivitätsanalyse“.  
    Mit der Dienstleistungsproduktion - der Erstellung von Dienstleistungen – behandelt der Wissenschaftler einen Gegenstand, der trotz seiner hohen wirtschaftlichen Relevanz in der Forschung noch stark unterrepräsentiert ist. Magnus Richter trägt mit seiner Arbeit erheblich dazu bei, diese Lücke zu schließen. So entwickelte er eine neuartige, schlanke Dienstleistungsdefinition, mit der er einen wichtigen Beitrag für ein einheitliches Begriffsverständnis in der Wissenschaft leistet.
    In besonderer Weise wendet er sich den wissensintensiven Dienstleistungsbereichen zu. Diese sind durch einen überdurchschnittlich hohen Anteil von hochqualifizierten, akademisch ausgebildeten Beschäftigten gekennzeichnet und etwa im Beratungs- oder Gesundheitssektor angesiedelt. Wissensbasierte Dienstleistungen nehmen in der Wertschöpfung und für die Wettbewerbsfähigkeit von Regionen immer größere Bedeutung ein. Sie rücken damit auch zunehmend in den Fokus von Forschung und Wissenschaft. Magnus Richter gelang es in seiner Arbeit, die Produktionsmodelle für die Erstellung von Dienstleistungen so zu erweitern, dass sie die Besonderheiten wissensintensiver Dienstleistungen deutlich zum Ausdruck zu bringen. Die am Fachgebiet Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Produktionswirtschaft/ Industriebetriebslehre, unter Leitung von Professor Rainer Souren entstandene Arbeit wurde mit „summa cum laude“ bewertet und stellt eine bedeutsame Weiterentwicklung der produktionswirtschaftlichen Dienstleistungsforschung dar.

    Foto: TU Ilmenau/Ingo Herzog
    Der wohl größte Moment des Studiums: Die Übergabe der Abschlussurkunden im Rahmen der Absolventenfeier.

    18.01.2012


     

  • „Auf die 12“ – Kabarett der TU Ilmenau zum Internationalen Frauentag

    Foto: © academixer

    Wer weiß, „Niveau ist keine Faltencreme“, hat beste Voraussetzungen, am 6. März das alljährliche FrauentagsKabarett der Technischen Universität Ilmenau zu genießen! In „Auf die 12“ geben Anke Geißler und Carolin Fischer vom Leipziger Kabarett „academixer“ im Audimax der Universität die Höhepunkte ihrer drei Duo-Programme zum Besten – ein Kabarett zum Internationalen Frauentag besonders, aber nicht nur, für Frauen. Wenn Anke Geißler und Carolin Fischer als Frau Sturm und Frau Donath auf dem Friedhof anstatt ihren verblichenen Ehegatten Tränen nachzuweinen die Finanzkrise analysieren, wundert es nicht mehr, dass sie Minuten später als Glamourgirls über die Bühne fegen und dazu so zauberhaft singen, dass einem der Atem stockt. Wiederbelebung garantiert! 

    Das FrauentagsKabarett wird organisiert vom Gleichstellungsrat der TU Ilmenau.

    FrauentagsKabarett „Auf die 12“ 
    6. März 2012 
    Beginn: 19.00 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr
    TU Ilmenau, Audimax
    Karten: 10 Euro (Kartenreservierung unter 03677 69-2551 und 03677 69-1711)

    Foto © academixer: Anke Geißler und Carolin Fischer vom Kabarett „academixer“ treten zum Internationalen Frauentag an der TU Ilmenau auf.

    12.01.2012


     

  • Erster Internationaler Winterkurs an der TU Ilmenau

    Foto: © TU Ilmenau

    Die Technische Universität Ilmenau veranstaltet den ersten Internationalen Winterkurs. Einen Monat lang werden 17 mexikanische Schülerinnen und Schüler die Studienmöglichkeiten in Deutschland und speziell an der TU Ilmenau kennenlernen. Vom 16. Januar bis zum 12. Februar vertiefen sie im Rahmen eines vom Goethe-Institut geförderten Projektes in einem intensiven Sprachunterricht ihre Deutschkenntnisse und lernen auf verschiedenen Exkursionen deutsche Städte und die deutsche Kultur kennen. In Projekttagen mit dem Goethegymnasium, einer Partnerschule der TU Ilmenau, können die Jugendlichen aus Mittelamerika Kontakte zu Ilmenauer Schülern knüpfen.

    Schon seit 1978 veranstaltet die einzige technische Universität Thüringens jedes Jahr Internationale Sommerkurse. Angesichts der großen Nachfrage kommen ab diesem Jahr die jährlichen Winterkurse hinzu. 2011 haben 39 Prozent der insgesamt 155 Sommerkursteilnehmer ein Studium an der TU Ilmenau aufgenommen.

    Die 17 mexikanischen Schüler kommen aus so genannten PASCH-Schulen. Die Partnerschulinitiative PASCH „Schulen: Partner der Zukunft“ war 2008 durch das Auswärtige Amt ins Leben gerufen worden. PASCH ist ein weltumspannendes Netz von mittlerweile 1.500 Schulen, in denen bei den Schülerinnen und Schülern Interesse und Begeisterung für das moderne Deutschland und die deutsche Sprache geweckt werden soll.

    Foto: © TU Ilmenau

    12.01.2012


     

  • Neujahrskonzert des Kammerorchesters der Universität

    Foto: © TU Ilmenau/Katrin Pöhler

    Das Neujahrskonzert mit dem Kammerorchester der Technischen Universität Ilmenau findet am Mittwoch, dem 18. Januar, um 19 Uhr im Audimax statt. Traditionsgemäß ist es wieder verbunden mit dem Rückblick des Rektors, Prof. Peter Scharff, auf das Jahr 2011 und einem Ausblick auf das neue Jahr sowie mit der Verabschiedung der ehemaligen und der Begrüßung der neuen Professoren.

    Im ersten Teil des Konzertes führt das Orchester unter der Leitung seines Dirigenten Daniele Squeo die Danses Caractéristiques aus der Nussknacker-Suite von Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893) auf. Anschließend spielt es die Danse Macabre von Charles Camille Saint-Saëns (1835-1921). Der französische Musiker, Wissenschaftler und Komponist führte das Xylophon in die sinfonische Musik ein. In der erfolgreichen sinfonischen Dichtung Danse macabre verarbeitet er jene Legende, auf der auch Halloween basiert. Demnach holt einmal im Jahr der Tod die Skelette aus ihren Gräbern. Eine Nacht tanzen die Toten wild durch die Straßen, um im Morgengrauen in ihre Gräber zurückzukehren.

    Foto: © TU Ilmenau/Ilka OertelIm zweiten Teil werden die beiden L'Arlésienne-Suiten von Georges Bizet (1838-1875) aufgeführt. Zur Tragödie L’Arlésienne des Schriftstellers Alphonse Daudet instrumentierte Bizet vier Stücke seiner Bühnenmusik für großes Orchester. In dieser Form wurde die L'Arlésienne-Suite Nr. 1 1872 uraufgeführt und vom Publikum begeistert aufgenommen. 1879, also vier Jahre nach Bizets Tod, komponierte dessen Freund Ernest Guiraud unter Rückgriff auf Themen der Bühnenmusik die ebenfalls viersätzige L'Arlésienne-Suite Nr. 2 als eine Zusammenstellung Bizetscher Musik. 

    Fotos:
    Das Kammerorchester der TU Ilmenau (© TU Ilmenau/Katrin Pöhler)

    Rektor Prof. Peter Scharff beglückwünscht den Leiter des Kammerorchesters, Daniele Squeo
    (© TU Ilmenau/Ilka Oertel)

    11.01.2012