http://www.tu-ilmenau.de

Logo TU Ilmenau


Prof. Peter Scharff

Rektor

Telefon +49 3677 69-5001

E-Mail senden

Ihre Position

INHALTE

News Ticker Nr. 12


  • TOTAL E-QUALITY-Prädikat

    Die Technische Universität Ilmenau hat nach 2006 und 2009 bereits zum dritten Mal das TOTAL E-QUALITY-Prädikat für Chancengleichheit erhalten. Das Prädikat wird seit 1996 jedes Jahr durch den Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland, unterstützt durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, an Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung und an Verbände vergeben, deren Personal- und Organisationspolitik sich an Chancengleichheit für die Beschäftigten orientiert, im Fall von Universitäten auch für die Studentinnen und Studenten.

    Die TU Ilmenau wurde am Montag (24.09.2012) in Berlin dafür ausgezeichnet, dass sie ihr Gleichstellungskonzept bereits weitgehend umgesetzt hat und konkrete Maßnahmen zur Förderung von Frauen in Studium und Wissenschaft ergriffen hat. Bei der Prädikatsübergabe sagte die Vorsitzende von TOTAL E-QUALITY Deutschland, Eva Maria Roer: „Die Führungspersönlichkeiten unserer Preisträger haben erkannt, dass gelebte und in der Organisation fest verankerte Chancengleichheit zu mehr Erfolg führt. Ganz ohne gesetzliche Vorgaben präsentieren sie sich als zukunftsweisende Vorbilder“. Um Mädchen für ein naturwissenschaftlich-technisches Studium zu begeistern, werden an der TU Ilmenau beispielsweise Veranstaltungen wie die Sommeruniversität und die CampusThüringenTour angeboten, bei der die Schülerinnen in nur fünf Tagen gleich sieben Thüringer Hochschulen kennenlernen können. Ein Technikerinnen-Stammtisch hilft Schülerinnen, Studienanfängerinnen und Studentinnen höherer Semester, sich miteinander zu vernetzen. Mitarbeiterinnen werden bei Kongressteilnahmen unterstützt, Kongressreisen können gefördert werden, und für Promovierende und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen werden Kontakt-, Wiedereinstiegs- und Promotionsabschlussstipendien vergeben. Mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat wurde auch die Initiative „Campus-Familie“ der TU Ilmenau gewürdigt, die alle Mitarbeiter und Studierenden umfasst und symbolisch für die Vision einer Weltfamilie steht, die geprägt ist von gemeinsamen Werten wie Vertrauen, Offenheit, gegenseitige Achtung und interkulturelle Toleranz.

    Der Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, freut sich über den Imagegewinn, den das TOTAL E-QUALITY-Prädikat für die Universität nach innen und nach außen bedeutet: „Vor allem bindet die Auszeichnung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ,ihre‘ Universität, denn die Motivation, die davon bei der täglichen Arbeit ausgeht, ist groß. Es verschafft uns aber auch einen Vorteil, wenn es darum geht, die besten Köpfe nach Ilmenau zu holen: Bewerber bevorzugen Unternehmen, in denen alle dieselben Chancen haben.“ Nicht nur, um bei der nächsten Bewerbung in drei Jahren erfolgreich zu sein, ist die TU Ilmenau bestrebt, die Bemühungen für Chancengleich weiter zu intensivieren und auszubauen und auch den Anteil von Frauen in Führungsverantwortung weiter zu erhöhen.


    Fotos: © TU Ilmenau

    Foto 1: Übergabe des TOTAL E-QUALITY-Prädikats (v. lks. n. re.: Andrea Krieg, Initiative Campus-Familie der TU Ilmenau, Dr. Karin Bieske, Gleichstellungsbeauftragte der TU Ilmenau, Anja Heß, Referentin des Rektors der TU Ilmenau, Eva Maria Roer, Vorstandsvorsitzende TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V.)

    Foto 2: Prof. Peter Scharff, Rektor der TU Ilmenau

    Kontakt:
    Dr. Karin Bieske
    Gleichstellungsbeauftragte der TU Ilmenau
    Telefon: 03677 69-3737
    E-Mail: karin.bieske@tu-ilmenau.de

    26.09.2012


     

  • Deutscher Radiopreis 2012

    Frühere Studenten der Technischen Universität Ilmenau haben den Deutschen Radiopreis 2012 gewonnen. Das neue Radioformat CrowdRadio des Internet-Radiosenders detektor.fm siegte in der Kategorie „Beste Innovation“. Die Idee, das Sendungskonzept und die Smartphone-App, die CrowdRadio ermöglicht, stammen aus der Schmiede der Agentur für Medien und Ideen frischr, deren Gründer Andreas Kühn und Hannes Mehring an der TU Ilmenau Angewandte Medienwissenschaft studiert haben und heute die eigene Firma in Erfurt betreiben. Der Deutsche Radiopreis gilt als die wichtigste Auszeichnung in der deutschen Radiolandschaft.

    Bei der Festveranstaltung zum Deutschen Radiopreis 2012 in Hamburg überreichte Laudator Robbie Williams die Auszeichnung an Christian Bollert und Marcus Engert von detektor.fm. Mit der CrowdRadio-App können Hörer Inhalte wie Text, Bild, Audio und Video bezogen auf eine laufende Radiosendung erstellen und live an Votings teilnehmen. Diese Hörerinhalte werden von Radioredakteuren mit wenigen Mausklicks on air gesendet oder auf einer Website oder in Social Media-Kanälen veröffentlicht. Damit entwickelt CrowdRadio das bekannte Call-In, bei dem Hörer sich per Telefon live an einer Radiosendung beteiligen können, zum ersten wirklichen Social Radio konsequent weiter. Die App bietet zudem neuartige Werbemöglichkeiten im Radio und der Radioprogramme selbst. Die Grimme-Jury des Deutschen Radiopreises war von CrowdRadio begeistert: „Was im www unter ,user generated content’ firmiert, hat nun auch das Radio erreicht: Social Radio und die Programmgestaltung durch nutzergenerierte Inhalte. Eindrucksvoll belegt die redaktionell clever gesteuerte Sendung, wie über systematisierte Interaktion eine vollwertige und höchst lebendige Sendung gebaut werden kann. Ein Meilenstein.”

    Die Entwickler der Smartphone-App, Andreas Kühn und Hannes Mehring, freuen sich darüber, dass mit CrowdRadio eine neuartige Verbindung zwischen Hörer und Radiosender prämiert wurde. Radiomachern werde die Möglichkeit gegeben, bisher nicht realisierbare Sendungsformate und -inhalte zu verwirklichen. Nun gehe es darum, künftig viele Radiosender von CrowdRadio und seinen Einsatzmöglichkeiten für echtes Social Radio zu begeistern, damit das neue Radioformat nicht Innovation bleibt, sondern Alltag im deutschen Radio wird.

    Foto Radiopreis 1: Robbie Williams überreicht den Deutschen Radiopreis 2012
                                       an Christian Bollert und Marcus Engert (© NDR/Sebastian Gerhard)

    Foto Radiopreis 2: Die Entwickler der App, Andreas Kühn und Hannes Mehring (© flickr)

     

    20.09.2012


     

  • US-Generalkonsulin besuchte TU Ilmenau

    Foto: © TU IlmenauDr. Helena Schrader, Konsulin für Politik und Wirtschaft am US-Generalkonsulat Leipzig, besuchte am 21. August die TU Ilmenau. Der Besuch fand im Rahmen einer Thüringen-Tour der Konsulin zu Unternehmen der Automobilbranche statt. Gemeinsam mit Dr. Andreas Fuerst, Referent Politik und Wirtschaft am Generalkonsulat, informierte sich die Konsulin  am Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo) über die Vernetzung der TU Ilmenau mit den Thüringer Automobil- und -zulieferfirmen sowie die Zusammenarbeit mit amerikanischen Universitäten.
    Im Gespräch mit Professor Klaus Augsburg, Prorektor für Wissenschaft und zugleich Sprecher des ThIMo ergaben sich zahlreiche Möglichkeiten für den Ausbau der Kooperationen mit der Industrie oder Forschungseinrichtungen in den USA.

    22.08.2012


     

  • Ministerpräsidentin Lieberknecht besuchte TU Ilmenau

    Foto: © Chris Liebold/TU Ilmenau

    Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht am 25. Juli das „Thüringer Innovationszentrums Mobilität“ (ThIMo) der Technischen Universität Ilmenau.

    Obwohl erst vor gut einem Jahr gegründet, hat ThIMo bereits 120 Forschungspartnerschaften abgeschlossen. 32 Einzelprojekte mit einem Gesamtvolumen von 6,8 Millionen Euro wurden bewilligt.

    Foto: © Chris Liebold/TU IlmenauDer Prorektor für Wissenschaft und Sprecher des ThIMo, Professor Klaus Augsburg, verwies darüber hinaus auf eine außerordentlich erfolgreiche Entwicklung der TU Ilmenau insgesamt: „Die Fokussierung der Universität auf ausgewählte Forschungsfelder führte in den letzten Jahren zu einer rapiden Steigerung der internationalen Sichtbarkeit“, betonte er. Dies habe in den letzten fünf Jahren zu einem Zuwachs bei den Forschungsdrittmitteln um 30 Prozent geführt. Auch die Studierendenzahl sei mit derzeit knapp 7000 entgegen dem Trend in den neuen Bundesländern gestiegen. „Mehr als die Hälfte unserer Studierenden kommt mittlerweile aus den alten Bundesländern. Das belegt die hohe Attraktivität der TU Ilmenau für Studieninteressenten aus nah und fern.“

    Neben regelmäßigen Top-Platzierungen in den allen einschlägigen Rankings zur Studienqualität trage auch der Campus selbst und die moderne Ausstattung der TU Ilmenau zu diesen Erfolgen bei: „Dank der enormen Investitionen, die in den letzten Jahren in Neubauten und  Modernisierungsprojekte der Universität geflossen sind, zählt der Campus der TU Ilmenau heute zu den attraktivsten Hochschularealen ganz Deutschlands. Das wird uns von unseren Partnern und Gästen immer wieder bestätigt, und dafür gilt unser Dank auch ganz besonders der Thüringer Landesregierung.“

    Mit Blick auf das Thema der Sommertour der Ministerpräsidentin  „Thüringen-Tour International“ verwies Professor Augsburg darüber hinaus auf  650 Studierende aus 78 Ländern,  150 Doktoranden aus allen Erdteilen in den sechs Graduiertenkollegs und 14 Millionen Euro eingeworbene Drittmittel aus dem 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union . Da die Automobilindustrie und ihre Zulieferindustrie stark international verflochten sind und auch in Thüringen 35 Prozent des Umsatzes mit dem Ausland erzielt werden, sei auch das ThIMo entsprechend international ausgerichtet.  „Wissenschaft ist a priori international. Dieser Grundsatz gilt selbstverständlich auch für das Forschungsfeld der Mobilität.“

    Foto: © Chris Liebold/TU IlmenauDavon überzeugen konnte sich die Ministerpräsidentin im Anschluss  bei der Besichtigung  ausgewählter Projekte, die derzeit von den 30 am ThIMo beteiligten Fachgebieten der TU Ilmenau bearbeitet werden: Die gemeinsam mit der Firma EDAG entwickelte Weltneuheit „Light Car“, einem reinen Elektroauto für den wachsenden Anwendungsmarkt Car Sharing. Das Fahrzeug vereint u.a. leichtere und robustere Materialien und ein neuartiges Lichtkonzept zum Anzeigen des Verfügbarkeitszustandes.  Zwei weitere internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte befassen sich ebenfalls mit modernen Mobilitätskonzepten: Im „ADTYRE“-Projekt (Intelligent Dynamic Tyre Monitoring System) werden innovative intelligente Reifendruckregelsysteme für Kraftfahrzeuge mit verschiedenen Antriebsarten entwickelt. Im „IEV“-Projekt (Intelligent Electric Vehicles) wird ein fahrdynamischer Ansatz entworfen, mit dem die Fahrsicherheit von Elektrofahrzeugen erhöht und ihre Reichweite verbessert wird.

    Die Ministerpräsidentin zeigte sich am Ende ihres Besuchs von der einzigen technischen Universität Thüringens sehr beeindruckt und sprach ihr für ihre Leistungen hohe Anerkennung aus. Sie stimmte mit den anwesenden Wissenschaftlern darüber überein, dass die TU Ilmenau mit ihrer exzellenten Ausbildung und Forschung ein bedeutender Innovationstreiber für Thüringen und darüber hinaus ist,  was sich auch in der künftigen Förderstrategie des Freistaates niederschlagen soll.

    27.07.2012


     

  • Neues Direktorium am IMN MacroNano®

    Am Institut für Mikro- und Nanotechnologien (IMN MacroNano®) wurden am 22. Juni ein neues Direktorium und ein neuer Vorstand für eine Amtsperiode von drei Jahren gewählt.

    Als Direktor wurde Prof. Jens Müller (FG Elektroniktechnologie), als Stellvertreter PD Dr. Stefan Krischok (Nachwuchsgruppenleiter Oberflächenphysik funktioneller Nanostrukturen) gewählt.



    Dem neuen Vorstand gehören neben dem Direktor und dem Stellvertreter mit Stimmrecht an:

    Dr. Gernot Ecke (FG Nanotechnologie)
    Dr. Michael Gebinoga (FG Nanobiosystemtechnik)
    Dr. Marcel Himmerlich (NWG Oberflächenphysik funktioneller Nanostrukturen)
    Prof. Martin Hoffmann (FG Mikromechanische Systeme)
    Prof. Ivo Rangelow (FG Mikro- und nanoelektronische Systeme)
    Prof. Peter Schaaf (FG Werkstoffe der Elektrotechnik)
    Prof. Stefan Sinzinger (FG Technische Optik)

    Dem neuen Vorstand gehören mit beratender Stimme an:
    Dr. Arne Albrecht (ZMN)
    Kirsti Schneider (ZMN)
    Torsten Sändig (ZMN)
    Andreas Werner (ZMN)

    04.07.2012


     

  • Semesterabschlusskonzert 2012 des Akademischen Orchesters

    Foto: © TU Ilmenau/Chris Liebold

    Das Akademische Orchester der TU Ilmenau lädt am 11. Juli um 20 Uhr zum Semesterabschlusskonzert in das Audimax ein. Nach 15 Wochen Probenarbeit präsentieren die 35 Musiker unter der musikalischen Leitung von Daniele Squeo drei Werke klassischer, aber auch zeitgenössischer Musik.

    Foto: © TU Ilmenau/Chris LieboldDas Konzert wird eröffnet mit dem Klavierkonzert Nr. 23 in A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Mozart schrieb das Klavierkonzert 1784 auf der Höhe seines Schaffens. Anders als zuvor stellt das Orchester einen dem Klavier ebenbürtigen Partner dar, der mit der Solostimme interagiert statt ihr nur zu folgen. Am Flügel gastiert die junge kasachische Meisterpianistin Ekaterina Chernozub, die zurzeit an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar studiert.

    Es folgt das Werk des zeitgenössischen italienischen Komponisten Domenico Turi. In „I gnostr“ geht es um das Treiben in einem Kleinstadtviertel, vom ruhigen Sonnenaufgang bis zum hektischen Menschengewirr mitten am Tag  – ein Stück, das die Musiker des Akademischen Orchesters bis an die Grenzen ihrer Technik führt.

    Den Abschluss des Konzerts bildet die Sinfonie „Die Unvollendete“ in h-moll von Franz Schubert. 1822 geschrieben, aber erst 1865 uraufgeführt, gehört sie zu den Pionierwerken der musikalischen Romantik. Neben Harmonie und Dynamik legte Schubert verstärkt Wert auf Melodie und Klangfarbe.

    Der Eintritt an der Abendkasse kostet 8 Euro, ermäßigt 5 Euro.

    04.07.2012


     

  • Studenten der Uni gewannen Wettbewerb

    Foto: © TU Ilmenau/Christoph Gorke

    Mit ihrem Konzept des Smartphones der Zukunft haben drei Studenten der Technischen Universität Ilmenau einen großen internationalen Wettbewerb des taiwanesischen Herstellers von Mobiltelefonen und Tablet-Computern HTC gewonnen. Im Finale am 29. Juni in Innsbruck überzeugte die Sieger-Idee SmartNavi die Jury durch ihre innovative Positionsbestimmung (Gewinnervideo: www.thetomorrowtalks.com/videos/details/2053/). Das Team setzte sich gegen 700 Studenten aus 16 europäischen Hochschulen aus Deutschland, Österreich, Polen, der Schweiz und Spanien durch.

    Foto: © TU IlmenauDas Ortungsverfahren, das die Studenten der Medientechnologie Christian Henke, Markus Kniep und Michael Lückgen entwickelten, erfolgt nicht wie sonst üblich ausschließlich mit GPS-Technik, sondern einmalig via GPS und anschließend nur noch über die Lagesensoren des Smartphones. Dieses neue Verfahren liefert nicht nur genauere Positionsdaten als herkömmliche Navigationssysteme. Da die Sensoren deutlich weniger Energie verbrauchen als GPS, sorgt es auch für bis zu 70 Prozent Energieeinsparung. Eine längere  Nutzungsdauer von Akkus ist heute eine der wesentlichen Anforderungen an künftige Smartphone-Generationen.

    Schon bald fliegt das Siegerteam für fünf Tage nach London, um sein Konzept in der HTC-Europa-Zentrale bis zum marktfähigen Produkt weiterzuentwickeln. Christian Henke sieht das als große Chance: „Natürlich empfinden wir den Sieg als Anerkennung für die Arbeit, die wir bisher in das Projekt gesteckt haben. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass wir jetzt die Möglichkeit bekommen, mit Profis der Mobilfunkbranche zusammenzuarbeiten.“ Die Idee zu dem innovativen Navigationsverfahren kam dem 24-Järigen während seiner Bachelorarbeit im Studiengang Medientechnologie an der TU Ilmenau. Henke war aufgefallen, dass Smartphones zwar über eine ganze Reihe von Sensoren verfügen, deren Potential aber bisher kaum genutzt wird. „Zunächst war nur geplant, die GPS-Navigation durch die Sensoren zu unterstützen. Am Ende war es sogar möglich, dass sich ganz ohne GPS navigieren lässt!“, erinnert sich Christian Henke.

    Die App ist als Prototyp für ein neues Feature für künftige HTC-Smartphones konzipiert, aber auch aktuelle HTC-Geräte können mit der Software nachgerüstet werden. Mit ihrem Prototypen haben die Studenten schon heute bewiesen, dass Navigation auch über lange Strecken vollständig ohne GPS funktioniert. Die Idee als zukünftiges Feature zu entwickeln, ist für HTC besonders interessant, weil der Mobilfunkhersteller für die Verwendung von SmartNavi die eigenen Geräte weder anders bauen, noch neue Technologie einbauen muss.

    Als Preis für ihren Sieg erhalten die drei Studenten einen 10-tägigen Urlaub an ein Ziel ihrer Wahl. Ein Reiseziel hatten sich die drei vor dem Wettbewerb noch nicht überlegt: „Jetzt freuen wir uns aber darauf, uns einen Ort irgendwo auf der Welt aussuchen zu können. Wir möchten auf jeden Fall eine fremde Kultur hautnah erleben und keinen reinen Hotelurlaub machen. Südamerika, Asien, mit einem Geländewagen durchs australische Outback – wir wissen es wirklich noch nicht.“

    02.07.2012


     

  • Festakt zur Investitur des Hochschulrates

    Foto: © TU Ilmenau

    Am 26. Juni 2012, 11:15 Uhr, findet an der Technischen Universität Ilmenau im Senatssaal im Leibnizbau, ein akademischer Festakt zur Investitur des Hochschulrates statt. Der Hochschulrat setzt sich aus vier externen Persönlichkeiten zusammen, die keiner Thüringer Hochschule oder der Landesregierung angehören dürfen: Prof. Martin Heisenberg ist Ordinarius für Neurobiologie an der Universität Würzburg, Dr. Gabriele Krone-Schmalz ist freie Journalistin und Autorin, Dr. Michael Mertin ist Vorstand der Jenoptik AG und Dr. Edgar Most ist Direktor a. D. der Deutschen Bank. Für alle ehrenamtlichen Mitglieder des Hochschulrates ist es die zweite vierjährige Amtszeit. Sie erhalten die Ernennungsurkunden aus den Händen des Ministerialdirigenten im Thüringer Kultusministerium Dr. Wolfram Eberbach.

    Der Hochschulrat soll das Ansehen und die Interessen der Universität in Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik repräsentieren und gleichzeitig helfen, eine Brücke für gesellschaftliche Interessen in die Hochschule zu schlagen. Nach der Grundordnung der TU Ilmenau geben die Mitglieder der Universitätsleitung Empfehlungen zur Profilbildung der Universität, zu Schwerpunkten, die in Forschung und Lehre zu setzen sind, zur Weiterentwicklung des Studienangebotes, zur wirtschaftlichen Betätigung, zur Internationalisierung und zur Außendarstellung der Universität.

    Programm:

    • Musikalischer Auftakt
    • Grußwort des Rektors der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff
    • Grußwort des Ministerialdirigenten im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Dr. Wolfram Eberbach
    • Übergabe der Bestellungsurkunden
    • Ansprache des Vorsitzenden des amtierenden Hochschulrates, Dr. Edgar Most
    • Empfang

    Foto (© TU Ilmenau):
    Drei der vier Hochschulräte der TU Ilmenau: Dr. Edgar Most, Prof. Martin Heisenberg und Dr. Michael Mertin (v.l.n.r.)

    24.06.2012


     

  • Romantische Nacht mit dem Kammerchor der Uni

    Am Montag, 25. Juni, findet ab 21 Uhr auf dem Campus der Technischen Universität Ilmenau ein romantischer Abend mit Chormusik, Rezitationen, Lichtinszenierung, Wein und kleinen Snacks statt. Der Kammerchor der TU Ilmenau präsentiert A-cappella-Kompositionen von der Renaissance bis zur Gegenwart zu drei Themen: Liebesfreud, Liebesleid und Liebeslust.

    Das reizvolle Programm von Liebesliedern wird im romantischen Ambiente des traditionsreichen Innenhofs des Helmholtzbaus vorgetragen, bei schlechtem Wetter im Foyer des benachbarten Audimax. Alle Liebhaber der Chormusik sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei (um eine Spende für die Arbeit des Chores wird gebeten).

    Der Kammerchor der TU Ilmenau besteht seit 26 Jahren und vereint heute fast 40 Studierende, Mitarbeiter und Absolventen der TU Ilmenau durch die gemeinsame Liebe zum Singen. Regelmäßige Konzerte finden in Thüringen und darüber hinaus im Rahmen von Choraustauschen statt. Mittlerweile liegen fünf A-cappella-CDs des Kammerchores vor.

    Informationen: www.tu-ilmenau.de/chor

    20.06.2012