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News Ticker Nr. 15


  • Internationale Studierendenwoche (ISWI) an der TU Ilmenau

    Foto: © TU Ilmenau

    Vom 31. Mai bis zum 9. Juni 2013 findet an der Technischen Universität Ilmenau die Internationale Studierendenwoche in Ilmenau (ISWI) statt, die größte Veranstaltung ihrer Art in Deutschland. Zehn Tage lang kommen über 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 70 Ländern zusammen, um zu diskutieren, zu feiern und über Grenzen hinweg Freundschaften zu schließen. In über 30 Gruppendiskussionen betrachten die Studentinnen und Studenten aus aller Welt aus verschiedenen Blickwinkeln die Jugend als treibende Kraft der Gesellschaft. Unter dem diesjährigen Motto „moving YOUth“ erarbeiten die Studenten über Kulturgrenzen hinweg zukunftsweisende Lösungen. Auf dem Programm der Organisatoren, alle selbst Studenten der TU Ilmenau, stehen auch zahlreiche Kulturveranstaltungen.

    Foto: © TU Ilmenau/Lisa VanovitchDie ISWI wird am Sonntag, 2. Juni, um 20 Uhr in der Ilmenauer Festhalle durch den Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, die Landrätin des Ilm-Kreises, Petra Enders, die Thüringische Ausländerbeauftragte, Petra Heß, und die Schirmherren eröffnet. Am Rande der Eröffnungsveranstaltung steht der Rektor der TU Ilmenau Medienvertretern für Interviews zur Verfügung. Zuvor findet die Podiumsdiskussion „#egypt – Social media and the Arab spring“ statt. Über die Rolle der Jugend beim Arabischen Frühling diskutieren eine freie Journalistin, die regelmäßig aus dem Nahen Osten berichtet, ein Netzaktivist und ein ägyptischer Blogger, der für sein Engagement politisch verfolgt wurde. Am Montag, 3. Juni, wird ab 19 Uhr auf dem Campus das Indische Holi nachempfunden, ein Frühlingsfest, bei dem die Teilnehmer bei bunter Musik auf ein gemeinsames Signal hin Farben in die Luft werfen. Am Abend des 4. Juni findet ab 20 Uhr auf dem Oberen Ehrenberg ein Open Air-Konzert statt, unter anderem mit „Les Yeux d’la Tête“, einer Pariser Musikgruppe, die verschiedenste musikalische Richtungen wie Sinti-Swing, französisches Chanson, poetischen Punk und Jazz miteinander kombiniert. In der Ausstellung „fUture visions“ arbeiten die Teilnehmer am Donnerstag um 17 Uhr auf dem gesamten Universitätscampus und in der Stadt das ISWI-Motto „moving YOUth“ in vier Zukunftsvisionen interaktiv auf.

    Foto: © TU IlmenauFernsehsender und Fotografen möchten wir besonders auf den „International Brunch“ am Sonntag, 2. Juni, ab 10 Uhr auf dem Wetzlarer Platz aufmerksam machen. Hier werden die Teilnehmer aus aller Welt ihre traditionelle Kleidung tragen, heimisches Essen anbieten und Tänze und Musik aufführen. Für Interviews stehen ab 11 Uhr Cheforganisatorinnen der ISWI bereit.

    Veranstaltungskalender, Informationen zu den Höhepunkten und Fotos  zum Download auf www.iswi2013.org unter „Press and Media“.

    Fotos zur freien Veröffentlichung im Zusammenhang mit dem Inhalt dieser Pressemitteilung
    Foto 01: © TU Ilmenau/
    Foto 02: © TU Ilmenau/Lisa Vanovitch
    Foto 03: © TU Ilmenau/

    Kontakt:
    Pressestelle ISWI:
    Tel.: +493677 69-1946
    E-Mail: presse@iswi.org

    Lilly Sommer
    Tel.: +4917692613296
    E-Mail: lilly@iswi.org

    Martin Anders
    Tel.:  +491775032175
    E-Mail: m.anders@iswi.org

    Programm ISWI 2013 (Highlights)

    Sonntag, 02. Juni 2013
    10 bis 14 Uhr, Wetzlarer Platz
    International Brunch

    Alle Teilnehmer sind aufgefordert, landestypische Speisen und Trachten mitzubringen und Musik und Tänze vorzuführen.

    16 bis 17:30 Uhr, Audimax der TU Ilmenau
    Podiumsdiskussion: "#egypt – Social media and the Arabic Spring"
    Teilnehmer: u.a. Maikel Nabil Sanad, regierungskritischer ägyptischer Blogger, Stephan Urbach, Netzaktivist des Arabischen Frühlings, und Karin Leukefeld, freie Journalistin für den Nahen Osten.

    19 bis 22 Uhr, Festhalle Ilmenau
    Eröffnungsveranstaltung

    U.a. mit Prof. Peter Scharff, Rektor der TU Ilmenau, Petra Heß, Ausländerbeauftragte des Freistaats Thüringen, Petra Enders, Landrätin des Ilm-Kreises, und den Schirmherren

    Montag, 03. Juni 2013
    15 bis 17:30 Uhr, Campus, oberer Ehrenberg
    Kinderfest der Farben
    Kinder lernen spielerisch die Bedeutung der Farben in den einzelnen Ländern kennen.

    ab 19 Uhr, Campus, oberer Ehrenberg
    Holi – Festival der Farben

    Bunte Farbe wird bei einem Signal zu Musik von Ilmenauer DJs in die Luft geworfen und symbolisiert die Aufhebung von Alter, Geschlecht und gesellschaftlichem Status.

    Dienstag, 04. Juni 2013
    ab 20 Uhr, Campus, oberer Ehrenberg
    ISWI Open Air

    Les Yeux d'la Tête aus Frankreich und andere Musikgruppen bringen mit einer bunten Musikmischung die internationalen Teilnehmer und Ilmenauer Studierenden zum Tanzen.

    Mittwoch, 05. Juni 2013
    17 bis 21 Uhr, Ernst Abbe Zentrum (Campus), Zusebau (Campus), Fischerhütte (Langewiesener Straße), Baracke 5 (Neuhäuser Weg)
    In vier interaktiven Ausstellungen werden den Teilnehmern unterschiedliche Zukunftsperspektiven vorgestellt.

    30.05.2013


     

  • dies academicus

    Foto: © TU Ilmenau/ari

    Die TU Ilmenau begeht am Mittwoch, dem 5. Juni 2013, feierlich den dies academicus. Alle Universitätsmitglieder und -angehörige sind herzlich eingeladen, an diesem vorlesungsfreien Tag an den Feierlichkeiten der Universität teilzunehmen.

    Programm:

    9:00-15:00 Uhr; Humboldtbau
    ISWI – Open Space: express your ideas


    Die ISWI-Open Space-Veranstaltung bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der ISWI und den Studierenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der TU Ilmenau die Möglichkeit, sich mit interessanten Themen und Fragestellungen zu beschäftigen. Jeder kann einen  Workshop, einen Vortrag oder eine Diskussionsrunde zu einem selbst gewählten Thema anbieten. Ziel ist es hierbei, sich auszutauschen und demzufolge Ideen zu sammeln, aus denen sich dann bestenfalls konkrete Projekte entwickeln. Weltweit.

    Beginn des Open Spaces ist um 9 Uhr im Audimax. Nach einer kurzen Einführung werden zwei Workshopphasen in Räumen des Humboldt- und Helmholtzbaus angeboten.

    15:00 Uhr; Audimax, Humboldtbau
    Festveranstaltung

    • Musikalische Eröffnung
      Johann Michel: Jubilate

      Ernst Toch: Sprechfuge aus der Geographie
      Ausführende: Kammerchor der TU Ilmenau, Leitung: Arne Puschnerus

    • Begrüßung durch den Rektor der TU Ilmenau, Prof. Dr. Peter Scharff

    • Festvortrag:
      ",Liberté, égalité, fraternité’ in a mechanistically dominated world”
      Prof. Dr. Herbert Pietschmann

    • Musikalischer Ausklang
      Apfellied
      Ausführende: Kinderchorgruppe der Musikschule Arnstadt-Ilmenau mit Emilie Mahnke, Paula Elsner, Sophie Schlötel, Pia Klattenberg, Finnja Sprögel, Nina Franke, Paul Gräser, Armin Heß, Leitung: Reinhard Tröbs


    17:00 Uhr; Wiese zwischen Newtonbau und Helmholtzbau
    Enthüllung Newtonscher Apfelbaum

    Die TU Ilmenau bekam anlässlich ihres 20-jährigen Jubiläums im Jahr 2012 vom britischen National Physical Laboratory  (NPL) einen Abkömmling  des Newtonschen Apfelbaums geschenkt.

    Im Beisein der Vertreter des National Physical Laboratory  Dr. Trevor Esward und Dr. Andrew Yacoot sowie Prof. Dr. Klaus-Dieter Sommer, Vertreter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig soll der Apfelbaum an seinem Platz zwischen Newtonbau und Helmholtzbau durch den Rektor, Prof. Peter Scharff, feierlich enthüllt werden. Alle Universitätsangehörigen und ISWI-Teilnehmer sind herzlich dazu eingeladen.

    Hintergrund:
    Es handelt sich um eine der berühmtesten Anekdoten der Wissenschaftsgeschichte: Ein fallender Apfel soll den Mathematiker, Physiker und Astronom Isaac Newton zu seinem monumentalen Gravitationsgesetz inspiriert haben. So berichtete es das britische Wissenschaftsgenie, das von 1643 bis 1727 lebte, oftmals selbst.

    So soll er im Jahr 1660 in einem Garten in seinem Heimatort Woolsthorpe im Norden Englands gesessen und vor sich hin gegrübelt haben, als er den Apfel vom Baum fallen sah. Newton war an seinen Heimatort zurückgekehrt, weil die Cambridge-Universität, wo er studierte, wegen eines Pest-Ausbruchs geschlossen worden war.

    Jener berühmte Apfelbaum im Garten von Woolsthorpe Manor wurde 1820 von einem Sturm umgeworfen, doch der Baum ließ sich so leicht nicht unterkriegen und entwickelte neue Wurzeln aus denen dann ein neuer etwas merkwürdig geformter Apfelbaum entstand. Diese Attraktion zieht Jahr für Jahr zahlreiche Besucher nach Lincolnshire. Ein kleines Stück des Baumes wurde 2010 mit dem Space Shuttle Atlantis sogar mit ins Weltall genommen.

    Vor dem Trinity College in Cambridge unter dem Zimmer, in dem Newton einst lebte, steht ein Apfelbaum, bei dem es sich um einen Abkömmling des damaligen Baums handelt. Auch im botanischen Garten der britischen Universitätsstadt steht ein Baum, der ähnlicher Abstammung sein soll. Und jetzt steht auch einer auf dem Campus der TU Ilmenau.

    Zur Person:
    Prof. Dr. Herbert Pietschmann ist ein renommierter österreichischer Wissenschaftler, der sich als habilitierter Physiker weitreichenden Themen der Menschheit und Wissenschaft widmet. Er ist korrespondierendes Mitlgied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Wiener Internationalen Akademie der Ganzheitsmedizin, Mitglied der New York Academy of Science und Fellow der World Innovation Foundation. Sein Engagement erstreckt sich auf so unterschiedliche Bereiche wie Management-Training, Ganzheitsmedizin, klassische Musik und Philosophie.

    siehe auch: http://homepage.univie.ac.at/Herbert.Pietschmann/

     

    29.05.2013


     

  • Fotowettbewerb: Wer schießt das schönste Foto von den „Glanzlichtern 2013“?

    Logo: © TU Ilmenau

    Unter dem Motto „Blitzlichter“ lobt die TU Ilmenau auch zur diesjährigen Langen Nacht der Technik einen Fotowettbewerb aus.

    Mitmachen kann jeder: Alle großen und kleinen Besucher, Studierenden oder Mitarbeiter/innen der Universität sind aufgerufen, ihre schönsten Schnappschüsse von den „Glanzlichtern 2103“ einzusenden. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, denn das Motiv darf jeder selbst bestimmen. Auf die Gewinner warten Geldpreise in Höhe von bis zu 150 Euro.

    Die Fotos können entweder online unter www.tu-ilmenau.de/glanzlichter oder per Post unter dem Stichwort „Fotowettbewerb“ an die TU Ilmenau, Postfach 10 05 65, 98684 Ilmenau, eingereicht werden.

    Einsendeschluss ist der 7. Juni 2013. Pro Person dürfen maximal fünf Fotos eingesendet werden.

    Eine fachkundige Jury kürt im Juni die Gewinnerbilder. Die feierliche Preisverleihung durch den Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, findet am 27. Juni, 17:00 Uhr, im Humboldtbau auf dem Campus der Universität statt. Ausgewählte Fotos des Wettbewerbs können hier im Anschluss einen Monat lang in einer Ausstellung besichtigt werden.

    Der Fotowettbewerb „Blitzlichter“ findet in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal statt. Zur letzten Nacht der Technik 2010 wurden fast 400 Bilder eingereicht.

    Weitere Informationen rund um den Fotowettbewerb und die Lange Nacht der Technik Ilmenau 2013 gibt es unter www.tu-ilmenau.de/glanzlichter.

    21.05.2013


     

  • CHE-Ranking: Plätze 1 bis 3 für Ausbildung der TU Ilmenau

    Foto: © TU Ilmenau

    Die Technische Universität Ilmenau belegt im aktuellen Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) im am 07.05.2013 erscheinenden Studienführer der Wochenzeitschrift DIE ZEIT im Fach Mechatronik den 1. Platz und in den Fächern Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Maschinenbau jeweils einen hervorragenden 3. Platz. Für diese Top-Platzierungen in allen drei Disziplinen sind Bewertungen der Studierenden selbst maßgeblich. Sie hatten die „Studiensituation insgesamt“ zu beurteilen und zeigten sich mit den Bedingungen an der einzigen technischen Universität Thüringens hochzufrieden.

    Foto: © TU IlmenauFür den Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, ist das Ranking ein Beleg für die hohe Qualität der Lehre: „Der Ruf unserer Universität als hervorragende Ausbildungsstätte hat sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr gefestigt. Erst vor wenigen Wochen konnten wir uns darüber freuen, dass die Zeitschrift WirtschaftsWoche die TU Ilmenau zu den zehn besten Universitäten Deutschlands zählt, und mit dem CHE-Hochschulranking setzen wir jetzt die langjährige Reihe herausragender Bewertungen weiter fort.“

    Betrachtet man das Ergebnis der Rangliste im Detail, platziert sich die Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Ilmenau auch im Bereich „Forschungsgelder pro Wissenschaftler“ in der Spitzengruppe. Rektor Scharff: „Auf dieses Ergebnis sind wir besonders stolz, denn es zeigt, dass neben der Ilmenauer Lehre auch die Forschung Spitze ist.“ Dies bestätigten in vergangenen Jahren auch bedeutende Forschungseinrichtungen des Bundes: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hob im „Förderatlas 2012“ das hohe Forschungsniveau der TU Ilmenau und deren enge Verzahnung mit der Wirtschaft hervor. Bei den bewilligten Fördermitteln in Informatik, System- und Elektrotechnik rangiert die TU Ilmenau unter den Top 10 in Deutschland. Und der Wissenschaftsrat, das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium von Bund und Ländern in Deutschland, attestierte der Elektro- und Informationstechnik der TU Ilmenau in seinem letzten Rating eine exzellente Forschungsqualität: „Sehr gute Forschungsleistungen zusammen mit einer herausragenden Spitzenforschung“ machten das überzeugende Leistungsniveau unserer Universität aus.

    Hintergrund:
    Das Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) ist die umfassendste und detaillierteste Rangliste im deutschsprachigen Raum. Jedes Jahr untersucht das CHE mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung umfasst das Ranking Urteile von mehr als 250.000 Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. Ein Drittel der Fächer wird jedes Jahr neu bewertet: In diesem Jahr sind es die Ingenieurwissenschaften, Sprach- und Erziehungswissenschaft sowie Psychologie.

    06.05.2013


     

  • Universität führt einzigartigen Studiengang Biotechnische Chemie ein

    Foto: © TU Ilmenau

    Ab dem Wintersemester 2013/14 kann man an der Technischen Universität Ilmenau biotechnische Chemie studieren. In dem neuen sechssemestrigen Bachelorstudiengang ist die Kombination aus Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Chemie und Biotechnik bundesweit einzigartig. Im Laufe des Studiums erwerben Studentinnen und Studenten Schlüsselkompetenzen in der modernen Chemie mit dem Schwerpunkt auf chemischen Anwendungen in der Systementwicklung und der Biotechnologie. Die biotechnische Chemie ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, bei der technische Anwendungen auf der Basis biologischer und chemischer Prinzipien, die auch lebende Organismen einbeziehen, entwickelt werden. Ziel sind unter anderem neue oder effizientere Diagnosemethoden in der Medizin.

    Foto: © TU IlmenauDa die Ausbildung, verglichen mit klassischen naturwissenschaftlichen Studiengängen, praxisorientierter ist, richtet sich der neue Studiengang „Biotechnische Chemie“ an Schülerinnen und Schüler, die ein stark anwendungsbezogenes, forschungsorientiertes Hochschulstudium anstreben. Sie sollten sich nicht nur für die Naturwissenschaften Chemie und Biologie interessieren, sondern auch für Technik. Gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch sind von Vorteil. Der Lehrplan besteht aus Experimentalvorlesungen und Praktika der Chemie und Biologie, kombiniert mit den grundlegenden Fächern Mathematik, Physik und Ingenieurwissenschaft. Unterrichtet werden die Studenten von international ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der biotechnischen Chemie.

    Foto: © TU IlmenauDie Berufsaussichten für Absolventen der biotechnischen Chemie sind auf lange Sicht exzellent. Um sich auf eine Karriere in den Life Sciences, die sich mit den molekularen Grundlagen des Lebens befassen, und der Nanotechnologie vorzubereiten, werden Studierende an den Bachelorabschluss in der Regel ein Masterstudium anschließen. Durch die breit gefächerte Ausbildung stehen ihnen anschließend Tätigkeiten in Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Behörden und natürlich in der Industrie offen. Hier haben sie für die verschiedensten Bereiche wie Produktion, Qualitätskontrolle, Projektmanagement, Marketing und Umweltschutz hervorragende Qualifikationen. Der Bedarf an speziell ausgebildeten Fachkräften wird in Universitäten, Forschungseinrichtungen, Industrie und Verwaltung in den nächsten Jahren noch weiter wachsen.

    19.04.2013


     

  • „Glanzlichter 2013“ – TU Ilmenau veranstaltet Lange Nacht der Technik

    Foto: © TU Ilmenau/Katrin Pöhler

    Am Samstag, 25. Mai, erstrahlen ab 17 Uhr die „Glanzlichter 2013“ und weisen interessierten Besuchern jeden Alters den Weg auf einer fünf Kilometer langen Technikmeile. Nach 2007 und 2010 ist es die dritte Lange Nacht der Technik der Technischen Universität Ilmenau – eine einmalige Mischung aus Wissenschaft, Technologie, Musik und Show. Die letzte Veranstaltung lockte rund 15.000 Gäste nach Ilmenau.


    Foto: © TU Ilmenau/Organisiert von der TU Ilmenau, stellten Universität, Stadt, Technologieregion, Unternehmen, universitätsnahe Wissenschaftseinrichtungen, Förderer und Sponsoren 23 Stationen mit insgesamt über 200 Glanzlichtern aus Wissenschaft, Technik und Kultur auf die Beine. Die Technologiemeile beginnt am Georg-Schmidt-Technikum in der Weimarer Straße und endet auf dem Campus Oberer Ehrenberg. Jede Station hat ihr Thema und ihre Höhepunkte und damit ihren ganz besonderen Reiz für die Gäste. Fester Bestandteil der Langen Nacht der Technik 2013 sind zahlreiche Angebote für Kinder und Jugendliche – nicht nur zum Anschauen, sondern zum Mitmachen und, wörtlich zu nehmen, zum „Begreifen“. Die jüngeren Besucher werden vor allem auf der Erlebniswiese Mensa, im Ernst-Abbe-Zentrum und im Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie auf ihre Kosten kommen. Die fünf Kilometer lange Technologiemeile wird in diesem Jahr abermals um mehrere Stationen erweitert. Neu dabei sind die Bundesanstalt für IT-Dienstleistungen, die Universitätsbibliothek im Leibnizbau, Informatik und Robotik im Zusebau, Kultur und Wissenschaft im Meitnerbau, Kunststofftechnik im Staudingerbau und Mobilität von morgen in der Projekthalle auf dem Oberen Ehrenberg.

    Foto: © TU Ilmenau/Katrin PöhlerDen Auftakt der „Glanzlichter 2013“ setzt der Rektor der TU Ilmenau persönlich. Prof. Peter Scharff wird einen Eröffnungs-Tandem-Fallschirmsprung machen und auf der Wiese am Newtonbau landen. Voller Chef-Einsatz auch beim physiko-chemischen Szenarium „Leben und Tod des Dr. Faust“ – Ähnlichkeiten mit Goethes Hauptwerk nicht auszuschließen. Weitere Glanzlichter sind der Kabarettist Vince Ebert, Blicke in die automobile Zukunft und Vergangenheit in der Eishalle, Experimente der Hochspannungstechnik in der Fischerhütte in der Langewiesener Straße und die groß angelegte Demonstration eines Bergungseinsatzes mit Hubschraubern und Rettungshunden auf der Wiese am Ehrenberg. Kulturelle Akzente setzen musikalische Live-Acts aller Stilrichtungen, die Antenne Thüringen Radioparty, Theater und Stelzentanz. Bei der Vielzahl an Angeboten auf der ausgedehnten Technikmeile hilft in der Langen Nacht der Technik ein kostenloser Bus-Shuttle mit Musik gegen eventuelle Müdigkeit. Und gegen Hunger und Durst helfen Speisen und Getränke an vielen Stationen.

    Foto: © TU Ilmenau/Vince EbertDer Besuch aller Veranstaltungen ist bis auf zwei Ausnahmen kostenfrei: Vince Eberts Kabarettprogramm „Denken Sie selbst!“ (18:30 bis 19:15 Uhr Humboldtbau, Audimax; 21:00 bis 21:45 Uhr Röntgenbau, Röntgen-Hörsaal) und „Leben und Tod des Dr. Faust“ (21:00 bis 23:00 Uhr Humboldtbau, Audimax). Für diese Veranstaltungen wird eine Schutzgebühr von jeweils fünf Euro erhoben. Die Tickets können ab dem 22. April ausschließlich online unter www.tu-ilmenau.de/glanzlichter erworben werden (max. fünf Tickets pro Person).

    Das Programm der Langen Nacht und eine  kostenfreie iPhone-App (ab Mai) sind online unter www.tu-ilmenau.de/glanzlichter abzurufen. Das gedruckte  Programm ist ab dem 25. April in den Geschäftsstellen der Ilmenauer Zeitungen und in der Ilmenau-Information erhältlich.

    17.04.2013


     

  • Erneut Allzeithoch bei Drittmitteln

    Grafik: © TU Ilmenau

    Nach dem Rekordergebnis des Vorjahrs hat die Technische Universität Ilmenau 2012 mit 44,73 Millionen Euro abermals die höchsten Drittmitteleinnahmen ihrer Geschichte erzielt. Das historische Ergebnis des Jahres 2011 (39,47 Millionen Euro) wurde nochmals um mehr als 13 Prozent übertroffen. Der Erfolgskurs der TU Ilmenau bei der Einwerbung von Drittmitteln für die Forschung hält nun bereits seit sieben Jahren in Folge an: Seit 2006 (17,91) erzielte die Universität eine Steigerung von fast 150 Prozent. Jeder der 96 Professoren der TU Ilmenau hat 2012 im Durchschnitt 466.000 Euro eingeworben (2011: 407.000). Damit liegt die TU Ilmenau im Vergleich aller Thüringer Hochschulen abermals mit Abstand an der Spitze und auch deutschlandweit im oberen Viertel, und dies, obwohl sie eine verhältnismäßig kleine Universität ist.

    Als einen Schlüssel zum Erfolg sieht Prof. Klaus Augsburg, Prorektor für Wissenschaft der TU Ilmenau, eine erfolgreiche Berufungspolitik, die konsequente Schwerpunktsetzung auf sechs Forschungscluster, eine ausgeprägte Interdisziplinarität der Forschung an der TU Ilmenau, die erfolgreiche Beteiligung an Großprojekten des Bundes und des Freistaates Thüringen und die  schon vor Jahren erfolgte Öffnung zur Wirtschaft: „An bestehende fakultätsübergreifende Institute haben wir drei technologische Zentren angeschlossen. Sie dienen der Universität als Forschungsplattformen und helfen uns, interdisziplinäre Forschergruppen einzurichten. Sie sind aber auch effektive Schnittstelle zwischen universitärer Forschung und Unternehmen der freien Wirtschaft im In- und Ausland.“

    Die deutlichste Einnahmensteigerung erzielte die TU Ilmenau 2012 bei Mitteln der Europäischen Union: 3,82 Millionen Euro bedeuten gegenüber 1,3 Millionen 2011 einen Zuwachs von 193 Prozent. So konnte die Universität das 18 Millionen-Euro-Projekt „Single Nanometer Manufacturing forbeyond CMOS devices“ akquirieren, das mit 15 Partnern durchgeführt und vom Fachgebiet Mikro- und Nanoelektronische Systeme der TU Ilmenau koordiniert wird. Dabei geht es um neue Technologien zur Entwicklung elektronischer Chips im Einzelnanometerbereich für eine vollkommen neue, extrem energiesparende, hochleistungsfähige Elektronik der Zukunft.

    Die enge Verzahnung der TU Ilmenau mit der Wirtschaft und das im Bundesvergleich hohe Forschungsniveau spiegeln sich auch im „Förderatlas 2012“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der bedeutendsten deutschen Einrichtung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung, wider. Bei den im letzten Erhebungszeitraum 2008 bis 2010 für Forschungsprojekte in Informatik, System- und Elektrotechnik bewilligten Fördermitteln belegte die TU Ilmenau unter 82 geförderten Hochschulen den hervorragenden 9. Platz. Von den bundesweit bewilligten 462 Millionen Euro erhielt die TU Ilmenau alleine 14,7 Millionen, mehr Fördergelder erhielten lediglich Hochschulen, die bedeutend größer sind. Im Förderatlas wird die einzige technische Universität Thüringens namentlich hervorgehoben: „Unter den bewilligungsstarken Hochschulen finden sich (…) auch kleine Standorte wie Ilmenau.“

    16.04.2013


     

  • WirtschaftsWoche: TU Ilmenau zählt zu Deutschlands Spitzen-Universitäten 2013

    Fotos: © TU Ilmenau/ari

    Die WirtschaftsWoche zählt die Technische Universität Ilmenau zu den zehn besten Universitäten in Deutschland 2013. Unter der Überschrift „Die besten Unis sind in der Provinz“ stellt das Wirtschaftsmagazin sein aktuelles Uni-Ranking vor (Heft 15, 2013, S. 100 ff), für das die Beratungsgesellschaft Universum Communications jedes Jahr mehr als 500 Personalchefs der größten deutschen Unternehmen fragt, welche Hochschulen den besten Ruf genießen.

    Foto: © TU Ilmenau/ari„Es sind vor allem kleinere (…) Bildungsstätten, die sich in die Spitzenklasse einschleichen“. Die TU Ilmenau wird von der WirtschaftsWoche als „renommierte Uni im Bereich Informatik“ bezeichnet. „Nach der Wende startete sie 1996 den ersten deutschen Diplom-Studiengang im Bereich Medientechnologie, seit 2006 hat sie als erste deutsche Hochschule eine Professur für Computer- und Videospiele ausgeschrieben. Dementsprechend belegt sie im Uni-Ranking der WirtschaftsWoche auch dieses Jahr hohe Plätze bei den technischen Fächern: den vierten Rang in der Wirtschaftsinformatik, den sechsten Rang bei Informatik und Elektrotechnik, den siebten Rang in Wirtschaftsingenieurwesen sowie den zehnten Rang im Maschinenbau.“

    Für die Absolventen der einzigen technischen Universität Thüringens ist das Ranking der WirtschaftsWoche bei ihrer Suche nach der ersten Anstellung Gold wert. Stefan Lake, Deutschland-Geschäftsführer von Universum: „Vor allem in den Ingenieurwissenschaften müssen Unternehmen über den Tellerrand blicken, um gut ausgebildeten Nachwuchs zu bekommen.“ Denn, so die WirtschaftsWoche, „an den führenden Hochschulen buhlen sie verstärkt um die Gunst der Talente.“

    Foto: © TU Ilmenau/ariAn der TU Ilmenau studieren derzeit knapp 7.000 junge Männer und Frauen. In Umfragen der Universität, warum sie sich für Ilmenau entschieden haben, geben sie an: Die international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau, persönliche Betreuung durch die Professoren, meist kleine Seminare und Vorlesungen, Forschung schon im Studium oder die Hightech-Ausstattung. Studieninteressierte können sich zwischen 19 interdisziplinär angelegten Bachelor- und 25 Masterstudiengängen in den Bereichen Technik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Medien entscheiden. Umfassende Informationen über Studienmöglichkeiten an der TU Ilmenau gibt es am Tag der offenen Tür am 26. April 2014.

    11.04.2013