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News Ticker Nr. 16


  • Universitätsbibliothek Ilmenau bietet kostenfreie App an

    Foto: Bibliothekarin Alexandra Schlöffel, © TU Ilmenau

    Nutzer der Universitätsbibliothek der TU Ilmenau können ab sofort per Smartphone oder Tablet im Buchbestand der größten technischen Bibliothek Thüringens stöbern. Mit der BibApp IL bietet die Universitätsbibliothek Ilmenau als erste Bibliothek in Thüringen eine eigene App an.  

    Von unterwegs nachsehen, ob die Bibliothek ein bestimmtes Buch vorrätig hat oder für welche Bücher die Leihfrist abgelaufen ist - das lässt sich nun bequem mit der auf Mobilgeräte zugeschnittenen neuen App erledigen. Die BibApp IL steht kostenfrei für die Systeme Android (ab Version 3.0) und iOS (ab Version 5.0) über die entsprechenden Plattformen (Google Play und iTunes Store) zur Verfügung. Nach der Installation ist es neben der einfachen Recherche in den Katalogen der Ilmenauer Universitätsbibliothek und des Gemeinsamen Bibliotheksverbunds möglich, einen Blick in das eigene Benutzerkonto zu werfen, Ausleihen zu verlängern, Medien vorzubestellen, Literaturlisten anzulegen, Öffnungszeiten und aktuelle Informationen der Bibliothek abzurufen. 

    Die Ilmenauer Unibibliothek versorgt in erster Linie Wissenschaftler und Studierende der TU Ilmenau mit Literatur und Informationen für Studium, Forschung und Lehre. Darüber hinaus steht sie deutschlandweit allen Bürgern, Einrichtungen des öffentlichen Lebens, Wirtschaftsunternehmen und Forschungsstätten für wissenschaftliche und berufliche Zwecke sowie für Aus- und Weiterbildung offen. 

    Kontakt:
    Gerhard Vogt
    Direktor Universitätsbibliothek
    Tel. +49 3677 69-4701
    E-Mail: Direktion.UB@tu-ilmenau.de

    06.09.2013


     

  • Die Speicherformel: Ilmenauer Forscher stellt Theorie der thermischen Speicherung von Elektroenergie auf

    Abbildung: © TU Ilmenau/Professor André Thess

    Dem Ilmenauer Maschinenbauprofessor André Thess ist es gelungen, den Wirkungsgrad der neuen Strom-Wärme-Strom-Energiespeichertechnologie (SWS-Energiespeichertechnologie) für beliebige Speichermedien mit einer einfachen Formel vorherzusagen. Mit dieser Formel wird es erstmals möglich, innovative SWS-Speichermodelle in die praktische Anwendung zu überführen. Über das Forschungsergebnis berichtet die heute, 29. August 2013, erschienene Onlineausgabe der international renommierten Zeitschrift „Physical Review Letters“. 

    Die ortsunabhängige und kostengünstige Speicherung elektrischer Energie in der Größenordnung des Tagesverbrauchs einer Großstadt (Gigawattstunden, GWh) ist ein ungelöstes Problem der Energietechnik. Ohne dessen Lösung wird die Integration regenerativer Energiequellen in den vorhandenen Energiemix nicht gelingen. Weder Pumpspeicherwerke noch Batteriespeicher oder Druckluftspeicherkraftwerke erlauben es, solche Energiemengen unabhängig von den geologischen Eigenschaften eines Standortes und zu niedrigen Preisen zu speichern. 

    Der Energiepionier Bodo Wolf hatte bereits im Jahre 2007 eine neue Energiespeicheridee patentiert: Elektroenergie wird mittels besonderer Wärmepumpen - sogenannter Hochtemperaturwärmepumpen - in Wärme umgewandelt und als heißes Wasser preiswert gespeichert. Bei Bedarf wird die thermische Energie des Wassers mittels spezieller Kraftwerksanlagen, so genannter transkritischer CO2-Dampfkraftanlagen, wieder in Elektroenergie zurückverwandelt. Dieses thermodynamische Prinzip wird heute als Strom-Wärme-Strom (SWS)-Energiespeicher bezeichnet. Andere Erfinder haben die SWS-Idee für weitere Wärmespeichermaterialien wie Salzschmelzen und Gesteinsschüttungen sowie auf Kältespeichermaterialien wie Eis und flüssiger Stickstoff verallgemeinert. 

    Doch gab es auf dem jungen Forschungsgebiet SWS bislang nur so genannte „Papierspeicher“. So bezeichnen Fachleute spöttisch die zahlreichen Energiespeicherideen, die bisher nur auf dem Papier oder als Miniaturmodelle existieren. Dass es noch keinen industrietauglichen SWS-Speicher gibt, liegt unter anderem daran, dass bislang kaum theoretische Vorhersagen über seinen Wirkungsgrad existieren. Der Wirkungsgrad eines Energiespeichers ist das Verhältnis zwischen wiedergewonnener und eingespeister Energie und wird in Prozent angegeben. Nach ihm bemisst sich die Effizienz von Energiewandlungen und Energieübertragung. Zwar gab es schon vereinzelte Versuche, Wirkungsgrade für spezielle SWS-Speichermaterialien und Gasturbinenprozesse zu berechnen, doch hatten die Ergebnisse bislang nur beschränkte Aussagekraft, weil sie von sehr vielen unsicheren Parametern abhingen und keine vergleichende Bewertung unterschiedlicher Speichermedien zuließen. In einer solchen Situation gibt kein Investor Geld für den Bau einer großen Pilotanlage aus. 

    Wie die Fachzeitschrift Physical Review Letters in ihrer Onlineausgabe vom 29. August 2013 berichtet, hat der Maschinenbauingenieur Professor André Thess von der Technischen Universität Ilmenau nun erstmals eine vereinheitlichte Theorie vorgestellt, die die Wirkungsgrade von SWS-Energiespeichern mit einer einfachen Formel für beliebige Wärme- und Kältespeichermedien vorhersagt. 

    Während bisherige Theorien der SWS-Energiespeicher auf zahlreichen speziellen Annahmen beruhen, bedient sich die neue Theorie der Methode der endoreversiblen Thermodynamik. Diese Methode greift nur auf wenige fundamentale Postulate zurück und ist deshalb von großer Allgemeinheit. Überraschenderweise ist die neue Wirkungsgradformel – die „Speicherformel“ – recht einfach. Zudem hängt sie  –  ähnlich wie die in Expertenkreisen bekannte Carnot-Formel – nur von zwei Temperaturen ab: der Außentemperatur und der Wärmespeichertemperatur. 

    Die Speicherformel stellt zwar kein exaktes Abbild eines realen SWS-Energiespeichers dar, doch erlaubt sie eine grobe Abschätzung der Energiespeicherkapazität verschiedener Bauformen. Würde man beispielsweise das Berliner (Günther-Jauch-)Gasometer mit Wasser füllen und als Speicherbehälter für einen SWS-Energiespeicher verwenden, könnte man darin etwa 0,6 GWh Elektroenergie speichern. Dies würde ausreichen, um die Bewohner einer Großstadt wie Jena einen Tag lang mit Strom zu versorgen. 

    Auf die Frage nach dem genauen Wirkungsgrad antwortet Professor Thess: „Es hat wenig Sinn, Zahlen zu nennen, ohne gleichzeitig die Investitionskosten zu beziffern. Ein billiger Speicher mit 30 Prozent Wirkungsgrad kann unter Umständen wirtschaftlicher sein als ein teurer Speicher mit 60 Prozent“. Jedenfalls verrät die Speicherformel, dass in einem Kilogramm Wasser durch Erwärmen mindestens zehnmal mehr Elektroenergie gespeichert werden kann, als wenn man es in einem Pumpspeicherwerk um 300 Meter anhebt. Die Speicherformel besagt auch, dass Wirkungsgrad und Speicherdichte mit höherer Speichertemperatur wachsen. Deshalb gibt es parallel zu geplanten SWS-Energiespeichern auf Wasserbasis auch Überlegungen für Salzschmelzen oder Gesteinsschüttungen als Speichermedien. 

    Künftige Pilotanlagen werden zeigen, ob die Speicherformel korrekt ist. Ein Vorteil der SWS-Technologie liegt indessen schon jetzt auf der Hand: Sie erfordert im Gegensatz zu Batterien keine teuren oder seltenen Materialien wie Lithium, sondern im einfachsten Fall nur Wasser und CO2. 

    Abbildung oben: Strom-Wärme-Strom-Energiespeicher - Schematische Darstellung des Warmwasserspeicherbehälters

    Weitere Informationen:

    Prof. Dr. André Thess
    Technische Universität Ilmenau, Fakultät für Maschinenbau
    Tel: 03677 69-2445, Mobil: 0171 1237234
    E-Mail: thess@tu-ilmenau.de

    27.08.2013


     

  • TU Ilmenau und Stromnetzbetreiber 50Hertz vereinbaren enge Kooperation

    Fotos: © TU Ilmenau

    Die Technische Universität Ilmenau und der Stromübertragungsnetzbetreiber 50Hertz haben am heutigen Donnerstag (22.08.2013) einen Rahmenvertrag für Forschungs- und Entwicklungsleistungen im Energiebereich unterzeichnet, der die bisherige, fast zehnjährige Kooperation erweitert. Bislang gab es lediglich eine Kooperation zwischen dem Institut für Elektrische Energie- und Steuerungstechnik der TU Ilmenau und 50Hertz. Nach dem neuen Vertrag wird die künftige Zusammenarbeit auf die gesamte TU Ilmenau und auch auf Unternehmen ausgedehnt, die mit 50Hertz verbunden sind. 

    Als neues und zugleich zentrales Projekt der Kooperation arbeiten die TU Ilmenau und 50Hertz an den technischen Anforderungen der geplanten Hochspannungsgleichstromverbindung vom Raum Halle/Saale in den Raum Augsburg, die kürzlich im Bundesbedarfsplan des Bundesgesetzgebers beschlossen worden war. Die so genannte Gleichstrompassage Südost stellt in dieser Dimension für Deutschland technologisches Neuland dar. Als eine von wenigen deutschen Universitäten forscht die TU Ilmenau an der Systemführung und -sicherheit, also am Betrieb von Energienetzen, mit dem Ziel, eine stabile Energieversorgung zu gewährleisten. 

    Die heutige Vertragsunterzeichnung in Ilmenau wurde vorgenommen durch den Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, und den Technischen Geschäftsführer von 50Hertz, Dr. Frank Golletz. 

    Nach den Worten von Dr. Frank Golletz zeigt die neue Rahmenvereinbarung, dass eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft notwendig ist, um das Großprojekt „Energiewende“ in Deutschland gestalten und erfolgreich umsetzen zu können: „Gerade Thüringen leistet einen sehr wichtigen Beitrag zur Energiewende, insbesondere für den Stromtransport von den Erzeugungszentren vor allem erneuerbarer Energien im Nordosten Deutschlands hin zu den großen Verbrauchszentren im Süden. Wir als Netzbetreiber brauchen für die anstehenden Netzausbauprojekte, vor allem für die neue Gleichstromtechnologie, einen Partner, der uns mit wissenschaftlicher Expertise unterstützt. Deshalb freuen wir uns über die nun erweiterte Kooperation mit der TU Ilmenau.“ 

    Prof. Peter Scharff verwies auf die jahrzehntelange Erfahrung der TU Ilmenau im Bereich neuer Energie- und Umwelttechniken: „Ich finde es hervorragend, dass mit der TU Ilmenau und 50Hertz Wissenschaft und Wirtschaft eng miteinander zusammenarbeiten, um ,grüne‘ Technologien voranzutreiben. Unsere über 20-jährigen Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien haben wir gerade erst ergänzt durch eine Stiftungsprofessur Photovoltaik.“ 

    Hintergrund:

    Die TU Ilmenau betreibt Forschung und Entwicklung neuer Energie- und Umwelttechniken. Wissenschaftler bearbeiten den vollständigen komplexen Prozess von der Energieerzeugung und -speicherung über die Energiewandlung bis hin zur Energiesteuerung und -verteilung. Die Forscher aus 15 verschiedenen Fachgebieten arbeiten interdisziplinär an ressourcenschonenden, verbrauchsorientierten, schadstoffarmen und umweltschützenden Technologien und Verfahren. Entwicklungsfelder sind unter anderem eine innovative Energieversorgung, neue Formen elektrischer Netze und der Speicherbewirtschaftung sowie Sonnen- und Windkraftanlagen der Zukunft.

    50Hertz mit Sitz in Berlin ist einer von vier Übertragungsnetzbetreibern in Deutschland und sorgt mit knapp 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Betrieb und den Ausbau des Höchstspannungsnetzes. Darüber hinaus ist das Unternehmen für die Führung des elektrischen Gesamtsystems auf den Gebieten der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verantwortlich. Als Übertragungsnetzbetreiber im Herzen Europas steht 50Hertz für die sichere Integration der erneuerbaren Energien, die Entwicklung des europäischen Strommarktes und den Erhalt eines hohen Versorgungssicherheitsstandards. Anteilseigner sind seit 2010 der belgische Netzbetreiber Elia (60 Prozent) sowie der australische Infrastrukturfonds IFM (40 Prozent). Als europäischer Übertragungsnetzbetreiber ist 50Hertz Teil der Elia Gruppe und Mitglied im europäischen Verband ENTSO-E. 

    Weitere Informationen:

    Volker Kamm
    Pressesprecher 50Hertz
    Tel.: +49 (0)172 3232 759
    E-Mail: volker.kamm@50hertz.com

    Professor Dirk Westermann
    TU Ilmenau, Institut für Elektrische Energie- und Steuerungstechnik
    Tel.: +49 3677 69-2838; 69-2840
    E-Mail: dirk.westermann@tu-ilmenau.de

    22.08.2013


     

  • Einschreiben an der TU Ilmenau: Last minute-Infotag für Studieninteressenten

    Foto: © TU Ilmenau

    Reichlich einen Monat vor Beginn des Wintersemesters 2013/2014 bietet die TU Ilmenau am 30. August einen „Last-Minute-Infotag“ für Studieninteressierte an. Der Last minute-Infotag gibt allen Spätentschlossenen die Möglichkeit, sich noch kurzfristig für ein Studium an der TU Ilmenau zu entscheiden. Die Veranstaltung findet von 10.30 Uhr bis 14.00 Uhr im Helmholtzbau, Campus der TU llmenau, 98693 Ilmenau, Helmholtzplatz 2, statt. 

    Die einzige technische Universität Thüringens gilt als Top-Adresse für Ausbildungsqualität. Regelmäßig belegt sie in den Rankings der WirtschaftsWoche und des CHE-/Zeit-Studienführers Spitzenplatzierungen unter den Hochschulen im gesamten deutschsprachigen Raum. „Wenn Sie also noch nach einem hervorragenden ingenieurwissenschaftlichen Studium suchen, sind Sie herzlich eingeladen, sich auf unserem hochmodernen Campus persönlich von der Attraktivität der TU Ilmenau zu überzeugen“, wirbt der Rektor, Professor Peter Scharff, um Besucher.  

    Eine Einschreibung für das kommende Wintersemester ist noch bis zum 11. Oktober 2013 möglich. Zur Auswahl stehen zukunftsträchtige und praxisnahe Bachelorstudiengänge in vielfältigen Ingenieurbereichen, in Naturwissenschaft, Informatik, Wirtschaft und Medien. Aber auch alle Interessierten an einem Masterstudium an der TU Ilmenau sind an diesem Tag herzlich willkommen. 

    Der Last minute-Infotag beginnt um 10.30 Uhr im Helmholtz-Hörsaal mit dem Vortrag des Prorektors für Bildung, Professor Jürgen Petzoldt, zum Studienangebot der TU Ilmenau und den Modalitäten zur Einschreibung, die dann gleich vor Ort erfolgen kann. Dafür und für alle weiteren Studieninformationen stehen bis 14.00 Uhr das Akademische Service Center, die Zentrale Studien- und Studierendenberatung und die Fachstudienberatungen der Fakultäten im Foyer des Helmholtzbaus zur Verfügung. 

    Das Studentenwerk Thüringen, die Wohnungsbaugenossenschaft Ilmenau, der Studierendenrat und das Organisationsteam der Ersti-Woche geben Auskünfte und Tipps zu allen Fragen rund um Wohnen, Studienfinanzierung und studentisches Leben. Die studentischen „Campus-Spezialisten“ stehen für Rundgänge über den Campus der TU bereit. 

    Die Universität lädt alle Interessenten herzlich ein, diese Möglichkeit, die TU Ilmenau als künftigen Studienort kennen zu lernen, zu nutzen. Aber auch für alle, die an diesem Tag nicht dabei sein können, ist eine Einschreibung für das kommende Wintersemester noch möglich. Am einfachsten geht dies per online-Bewerbung auf der Webseite der TU Ilmenau unter: www.tu-ilmenau.de.

    20.08.2013


     

  • Hochschuldidaktisches Zertifikat für Ilmenauer Wissenschaftler

    Foto:© HIT/Die Ilmenauer Absolventen Stephan Hörold, Frank Termer und Stefan Griebel (v.l.) mit dem Abschlusszertifikat

    Eine hohe Qualität der Lehre ist bekanntes Markenzeichen der TU Ilmenau. Entsprechend großes Gewicht misst die Universität der hochschuldidaktischen Weiterbildung ihrer Lehrenden zu. Dabei arbeitet die TU Ilmenau eng mit der Hochschuldidaktischen Initiative Thüringen HIT | Akademische Personalentwicklung an Hochschulen in Thüringen zusammen. Die Initiative bietet für den Bereich der akademischen Lehre sowohl einzelne Weiterbildungskurse als auch ein umfassendes hochschuldidaktisches Basisprogramm mit 200 Unterrichtseinheiten an.

    In diesem Jahr schlossen drei Absolventen - alle Wissenschaftler der TU Ilmenau - dieses anspruchsvolle Basisprogramm ab. Dipl.-Ing. Stephan Hörold, Dipl.-Ing. Stefan Griebel und Dipl.-Wirtsch.-Inf. Frank Termer erhielten am 18. Juli ihre hochschuldidaktischen Zertifikate. Den Ilmenauer Wissenschaftlern wird damit eine erfolgreich absolvierte Weiterbildung bescheinigt, die den deutschlandweiten Qualitätsstandards der hochschuldidaktischen Ausbildung entspricht und sich an den Standards der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) orientiert.

    14.08.2013


     

  • Junge Meister der Kammermusik gastieren an der TU Ilmenau

    Foto: © TU Ilmenau

    Junge Musikensembles und Solisten des Meisterkurses der Thüringischen Sommerakademie Böhlen präsentieren an der Technischen Universität Ilmenau ausgewählte Kompositionen aus Klassik, Romantik, Moderne und auch zeitgenössische Werke. Das inzwischen traditionelle Abschlusskonzert der Internationalen Kammermusikwoche findet auch in diesem Jahr im Rahmen des Internationalen Sommersprachkurses der TU Ilmenau am 22. August ab 19.30 Uhr im Audimax statt. Eintrittskarten sind zum Preis von 8 Euro bzw. 5 Euro (ermäßigt) an der Abendkasse erhältlich.

    Foto: © TU IlmenauBereits seit 1993 findet die Internationale Kammermusikwoche der Thüringischen Sommerakademie statt. Jährlich im August treffen ausgewählte Musikstudierende aus Deutschland, europäischen und außereuropäischen Ländern im kleinen Thüringer-Wald-Dorf Böhlen zusammen, um gemeinsam mit vier international bekannten und in Kammermusik erfahrenen Dozenten ein umfangreiches Repertoire einzustudieren und in mehreren Konzerten aufzuführen. In diesem Jahr sind es 30 Teilnehmer aus über 14 Ländern. Als Dozenten konnten Natalia Prishepenko (Violine), Manuel Fischer-Dieskau (Violoncello), Tatevik Mokatsian (Klavier) und Eduard Brunner (Klarinette) verpflichtet werden. Die abschließenden Konzerte der Meisterkursteilnehmer sind im Programm der Thüringischen Sommerakademie besondere Höhepunkte und haben eine bemerkenswerte überregionale Resonanz.

    Fotos zur freien Veröffentlichung im Zusammenhang mit dem Inhalt dieser Pressemitteilung (© TU Ilmenau)

    Kontakt:
    Christoph Goelitz
    Künstlerische Gesamtleitung Internationale Kammermusikwoche
    Tel.: 036781 29934
    E-Mail: info@sommer-akademie.com

    13.08.2013


     

  • TU Ilmenau begrüßt Studierende zu Sommerkursen für deutsche Sprache

    Foto: © TU Ilmenau/Chris Liebold

    130 ausländische Studierende und weitere Interessierte kommen in diesem Jahr an die Technische Universität Ilmenau, um an einem Internationalen Sommerkurs für deutsche Sprache teilzunehmen. Die Liste der vertretenen Länder ist mit 25 Nationen lang: Argentinien, Armenien, Bangladesch, Brasilien, Bulgarien, China, Griechenland, Großbritannien, Guatemala, Japan, Kamerun, Kenia, Kolumbien, Marokko, Mexiko, Nigeria, Polen, Russland, Serbien, Slowakei, Spanien, Ukraine, Ungarn, USA und Yemen.

    Die Kursteilnehmer konnten in diesem Jahr aus drei unterschiedlichen Angeboten wählen: dem Kurs Deutsche Sprache und Kultur, dem Kurs Fachsprache der Technik und dem Intensivkurs Deutsch mit abschließender DSH-Prüfung. Die beiden ersten Kurse finden jeweils vom 4. bis 29. August und vom 3. bis 28. September statt. Der achtwöchige Intensivkurs Deutsch überstreicht den gesamten Zeitraum vom 4. August bis zum 28. September.

    Durch ein intensives Unterrichtsprogramm und zahlreiche landeskundliche Veranstaltungen und Exkursionen können die Teilnehmer ihre Sprachkenntnisse vertiefen, festigen und anwenden. Der Sprachunterricht im Kurs Deutsche Sprache und Kultur wird ergänzt durch sprachniveauabhängige Angebote wie Grundkurse, Arbeitsgruppen und Vorträge zu wirtschaftlichen, literarischen und geschichtlichen Themen. Ein fester Bestandteil des Kurses Fachsprache der Technik sind Fachvorträge und Laborbesuche in den einzelnen Fakultäten der Universität.

    Die Internationalen Sommerkurse, organisiert durch das Akademische Auslandsamt der TU Ilmenau, haben eine lange Tradition. Seit 35 Jahren ziehen sie ausländische Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Ilmenau, von denen viele gleich nach dem Kurs an der Universität bleiben oder im darauffolgenden Jahr zu einem Studium an die TU Ilmenau kommen. In den vergangenen Jahren haben sich nach dem Kurs 40 Prozent der Kursteilnehmer an der TU Ilmenau immatrikuliert. Einigen Teilnehmern gefällt das Angebot so gut, dass sie mehrere Jahre hintereinander den Sommerkurs besuchen und letztendlich einen Masterabschluss an der TU Ilmenau absolvieren oder sogar hier promovieren. Da sie bereits Kontakt mit anderen Studierenden, Professoren und Mitarbeitern haben, erleichtert ihnen die Teilnahme am Sommerkurs, sich im ersten Semester an der Universität und in der neuen Umgebung zurechtzufinden.

    Foto zur freien Veröffentlichung im Zusammenhang mit dem Inhalt dieser Pressemitteilung (© TU Ilmenau/Chris Liebold)

    Kontakt:
    Technische Universität Ilmenau
    International School, Akademisches Auslandsamt
    Internationaler Sommerkurs
    Tel. 03677 69-2572, -1911
    sommerkurs@tu-ilmenau.de
    http://www.tu-ilmenau.de/sommerkurs/

    01.08.2013


     

  • Letztes Konzert

    Foto: © TU Ilmenau/Chris Liebold

    Das Konzert zum Semesterabschluss der Technischen Universität Ilmenau ist zugleich das letzte Konzert des musikalischen Leiters des Akademischen Orchesters, Daniele Squeo. Am Montag, 8. Juli, wird der Italiener um 20.30 Uhr im Audimax zum letzten Mal am Dirigentenpult stehen. Im Semesterabschlusskonzert spielt das Akademische Orchester Teile aus Georges Bizets Oper „Carmen“.

    Mit „Carmen“, einem der größten Welterfolge der Operngeschichte, stellt sich das Akademische Orchester der TU Ilmenau zum ersten Mal den Herausforderungen einer aufwändigen konzertanten Opernaufführung. Mit dabei sind über 80 Künstler des Orchesters, des Kammerchors der TU Ilmenau und des Ilmenauer TheaterLeiterTheaters. Gesangssolisten sind Calixta Fuchs (Carmen), Saya Lee (Don José), Raffaela Lintl (Micaela), Stefanie Hildebrandt (Frasquita), Michaela Schneider (Mercedes) und Fang Hao (Escamillo und Morales) aus Weimar. Durch die Handlung führt Kay Gürtzig vom TheaterLeiterTheater.

    Daniele Squeo hatte den Taktstock des Akademischen Orchesters der TU Ilmenau vor knapp drei Jahren als Student an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar von Friedemann Neef übernommen. Nach Abschluss seines Studiums Orchesterdirigieren bei Prof. Nicolás Pasquet übernahm der 28-Jährige nun ein Engagement als Kapellmeister am Theater in Nordhausen. Neben zahlreichen Gastdirigaten nahm Squeo erst vor wenigen Wochen als Stipendiat sehr erfolgreich an einem Meisterkurs der Bremer Philharmoniker teil. Sein Nachfolger als musikalischer Leiter des Akademischen Orchesters wird nach Probedirigaten mit fünf Kandidaten Niklas Hoffmann, der ebenfalls an der Musikhochschule Franz-Liszt Weimar Orchesterdirigieren studiert (Fotos: © TU Ilmenau).

    Semesterabschlusskonzert der TU Ilmenau:
    08.07.2013, 20.30 Uhr
    TU Ilmenau, Audimax
    Eintritt: 8 Euro, Studierende: 5 Euro (Kartenvorverkauf: 02.-08.07.2013, 11.15-13.00 Uhr, Mensa der TU Ilmenau; Abendkasse: 08.07.2013, 19:30 Uhr).

     

    08.07.2013