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News Ticker Nr. 21


  • TU Ilmenau fördert freien Online-Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen

    Fotos: © TU Ilmenau/Sebastian Trepesch

    Die Technische Universität Ilmenau ist die erste Hochschule in Thüringen, die den freien Online-Zugang zu Forschungsveröffentlichungen ermöglicht. Um wissenschaftliche Publikationen schon bei ihrem Erscheinen in Fachzeitschriften auch über das Internet kostenlos zugänglich zu machen, stellt sie ihren Wissenschaftlern ab dem Jahr 2015 über einen neu eingerichteten Publikationsfonds finanzielle Mittel zur Verfügung.

    Aus der Wissenschaft ist das Internet längst nicht mehr wegzudenken. Wo früher Fachaufsätze oder die neuesten Forschungsergebnisse aus gedruckten Zeitschriften in Universitätsbibliotheken kopiert oder aus anderen Bibliotheken bestellt wurden, erfolgt der Zugriff heute meist per Mausklick. Dabei sind es die Universitätsbibliotheken, die für die oft sehr kostspieligen Zugangslizenzen aufkommen müssen. Damit der Zugang zu den Erkenntnissen der Wissenschaft nicht immer stärker von der Finanzkraft einzelner Universitäten und Forschungseinrichtungen abhängt, bemühen sich Wissenschaftler, Institutionen der Forschungsförderung und Bibliothekare auf internationaler Ebene seit Jahren um den Ausbau eines alternativen Publikationswegs: das Schlagwort ist Open Access. Über neue Internetplattformen ermöglichen Verlage den freien Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen ohne finanzielle, technische oder rechtliche Hürden. Doch auch bei den Open-Access-Verlagen fallen Kosten an, die an die Nutzer weitergegeben werden. Um die Aufwendungen zu decken, die für die Technik der digitalen Fachzeitschriften und die Begutachtung der eingereichten Fachartikel zur Qualitätssicherung nötig sind, verlangen sie von den wissenschaftlichen Autoren häufig Bearbeitungsgebühren.

    Diese Gebühren bekommen Wissenschaftler der TU Ilmenau aus dem neu geschaffenen Publikationsfonds der Universität erstattet – für sie ein deutlicher Anreiz, den alternativen Veröffentlichungsweg zu nutzen. Der Großteil der finanziellen Mittel des Fonds, der durch die Universitätsbibliothek verwaltet wird, stammt aus Fördergeldern der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die TU Ilmenau ist die erste Universität in Thüringen, die einen solchen Publikationsfonds eingerichtet hat, um ihren Wissenschaftlern den freien Zugang zu ihren Publikationen über digitale Fachzeitschriften zu ermöglichen.

    Weitere Informationen: www.tu-ilmenau.de/open-access

    Kontakt:
    Dr. Peter Blume
    Universitätsbibliothek Ilmenau
    Tel.: 03677 69-4776
    E-Mail: peter.blume@tu-ilmenau.de

    05.01.2015


     

  • Weihnachtskonzert an der TU Ilmenau

    Foto: © TU Ilmenau

    Am Mittwoch, 10. Dezember, findet um 19 Uhr in der Technischen Universität Ilmenau ein weihnachtliches Konzert statt. Die Musikschule Arnstadt-Ilmenau spielt festliche und besinnliche Werke von Rameau, Schubert, Tschaikowsky und anderen.

    In warmes Licht getaucht, verwandelt sich das Auditorium Maximum, der größte Hörsaal der Universität, alle Jahre in einen festlichen Konzertraum. Auf der Bühne stehen Solisten, Vokalformationen und Instrumentalensembles der Musikschule: das Gitarrenorchester, eine Blechbläsergruppe, ein Streichquartett, Blockflötenquartette und ein Fagott-Trio.

    Eröffnet wird das Konzert vom Kammerorchester der Musikschule Arnstadt-Ilmenau unter der Leitung von Christoph Hempel mit festlichen Streicherklängen von Jean Philippe Rameau. Im umfangreichen Festprogramm führen die Musiker Georg Friedrich Händels „Joy to the world“ und Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge Nr. 6 ebenso auf wie traditionelle Werke zur Weihnachtszeit wie „We wish you a merry Christmas“, „Tochter Zion“ und „Adeste Fideles“. Der Eintritt zum Konzert ist frei, der Förderverein der Musikschule würde sich aber über eine Spende freuen.

    Programm Weihnachtskonzert 10.12.2014, 19.00 Uhr

    Jean Philippe Rameau: Danse du Grand Calumet de la Paix 
    Arr. Chris Duvigneau: Sind die Lichter angezündet & Carol of the Bells
    Anonymus: Veni, Veni, Emanuel
    Georg Friedrich Händel: Joy to the world
    Traditional: Glockenkanon & We wish you a merry Christmas
    Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Tanz der Schwäne
    Mary Cohen / Robert Spearing: Pfefferkuchen, Glitzersterne, Schokoladenherzen  &
    Trommeln und Drachen aus „Chinesisches Straßenfest”
    Francesco Mancini: Spiritoso & Largo aus der Sonate in a-moll
    Traditional: Der Heiland ist geboren & Ich steh an deiner Krippen hier & Tochter Zion
    Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge Nr. 6 in g-moll
    Traditional: Gloria
    Arr. Lorenz Maierhofer: Feliz Navidad 

    Pause
    Regina Nosske: Tango de Nochebuena
    Franz Schubert: Impromptu in As-Dur
    Traditional: Adeste Fideles
    Christopher Simpson: „Division upon a ground“ in G
    Michael Praetorius: Enatus est Emanuel
    Bernt Laukamp: El Toro
    Franz Schubert: Allegro molto aus der Sonate in D-Dur
    Eugène Bozza: Pastorale
    Bodo Wartke: Constanze
    The Jacksons: I’ll be there
    Franz Bartzsch: Weihnachten wieder daheim
    Felix Bernard: Winter Wonderland

    Kontakt:
    Arne Puschnerus
    Musikschule Arnstadt-Ilmenau
    Tel.: 03677 845690
    E-Mail: a.puschnerus@ms.ilm-kreis.de

     

    04.12.2014


     

  • Ilmenauer Universitätschor Sieger des Weihnachtsmusik-Festivals in Prag

    Foto: © TU Ilmenau

    Der Kammerchor der TU Ilmenau wurde am vergangenen Wochenende beim Internationalen Festival der Advents- und Weihnachtsmusik in Prag als bester Chor seiner Kategorie mit dem „Goldenen Band“ ausgezeichnet. In der Kategorie „Große gemischte Kammerchöre“ setzte er sich gegen fünf Chöre durch und hatte damit Gelegenheit, bei der Abschlussveranstaltung im großen Konzertsaal der tschechischen Hauptstadt zusammen mit den Siegerchören der anderen Kategorien zwei Lieder zu präsentieren.

    Das Internationale Festival der Advents- und Weihnachtsmusik findet seit 24 Jahren immer am ersten Adventswochenende des Jahres in Prag statt. Nach 2001 und 2006 nahm der Kammerchor der TU Ilmenau unter der Leitung von Arne Puschnerus zum dritten Mal an dem Wettbewerb teil. Neben zahlreichen Chören aus Tschechien waren auch Teilnehmer aus Deutschland, Polen und Rumänien angereist. Zum festgelegten 20-minütigen Wettbewerbsprogramm gehörten nationale und internationale Weihnachtslieder, neben vertrauten Weisen auch viele moderne Kompositionen und Arrangements.

    Die Entscheidung der internationalen Jury in der Kategorie „Große gemischte Kammerchöre“ war sehr eng und nachdem der Kammerchor der TU Ilmenau sich mit knappem Vorsprung gegen seine fünf Konkurrenten durchgesetzt hatte, war die Vorstandsvorsitzende, Bettina Töpfer, wie sie gesteht, selbst überrascht: „Ich freue mich wirklich sehr, dass wir mit dem ,Goldenen Band‘, dem ersten Preis, geehrt wurden. Für uns alle war es ein wunderbares Gefühl, als unser Chorleiter die Urkunde und den Pokal von der Jury überreicht bekam. In diesem Moment waren alle Mühen der langen Proben vergessen.“

    Die Chöre sangen die Lieder nicht nur im Wettbewerb, sondern auch in einem großen Konzert in der Erlöserkirche St. Salvator und auf dem Altmarkt, auf dem der Prager Weihnachtsmarkt ausgerichtet wird. Bettina Töpfer und ihr Chor werden diese Momente nicht vergessen: „Besonders das gemeinsame Singen mit allen Chören zum Abschluss auf dem Weihnachtsmarkt ist für alle Mitwirkenden immer ein bewegendes Erlebnis".

    In der Weihnachtszeit tritt der Kammerchor in Ilmenau traditionell am dritten Adventssonntag auf, in diesem Jahr am 14. Dezember um 17 Uhr in der katholischen Kirche St. Josef. Ebenfalls in der St. Josef-Kirche gibt es zum Ausklang der Weihnachtszeit noch ein Konzert am 11. Januar um 17 Uhr.

    Kontakt:
    Bettina Töpfer
    Vorstandsvorsitzende Kammerchor der TU Ilmenau e. V.
    Tel.: 03677 69-4592
    E-Mail: bettina.toepfer@tu-ilmenau.de 

    03.12.2014


     

  • TU Ilmenau: Unternehmensgründung für Internetpioniere

    Foto: © Rocket Internet AG

    Das Internet bietet Unternehmensgründern ganz neue Möglichkeiten, ihre Ideen zu verwirklichen. Doch wie gelingt eine erfolgreiche Unternehmensgründung im Internet? Welche Geschäftsmodelle haben Erfolg und wie findet man für das eigene Vorhaben Investoren? „auftakt. Das Gründerforum Ilmenau“ und die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien laden dazu am 18. November, 13 Uhr, zu einem prominenten Gastvortrag in das Audimax der TU Ilmenau ein.

    „Ich möchte Studierende dazu ermutigen, sich mit innovativen Ideen selbstständig zu machen“, sagt Andreas Winiarski, verantwortlich für die Unternehmenskommunikation der Rocket Internet AG aus Berlin. Rocket Internet investiert weltweit in Internet-Startups und wurde vor allem über ihre Beteiligungen an Unternehmen wie zalando, eDarling und Home24 bundesweit bekannt. Die Förderung junger Existenzgründer, gerade an ostdeutschen Universitäten, liegt Winiarski sehr am Herzen: „Die Einladung zu einem Gastvortrag an die TU Ilmenau hat mich besonders gefreut. Die an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien enge Verzahnung von zwei Themenfeldern, die für Wirtschaft und Gesellschaft unverzichtbar sind, macht die Universität zu einem hochinteressanten Standort nicht zuletzt für Männer und Frauen, die überlegen, nach ihrem Studium ein Unternehmen zu gründen.“ Am 18. November wird Andreas Winiarski, der selbst Betriebswirtschaftslehre und Kommunikationswissenschaft studiert hat, einen Vortrag zum Thema „Innovativ gründen für Internetpioniere: Das Geschäftsmodell der Rocket Internet AG“ halten. Dabei geht er auch auf die Chancen einer Partnerschaft mit dem Unternehmen ein und äußert seine Erwartungen an potenzielle Gründer.

    Die Rocket Internet AG betätigt sich seit 2007 als so genannter Inkubator: Sie investiert in Internet-Startups, bietet Unternehmensgründern Zugang zu Investoren und unterstützt Gründer durch die Bereitstellung von Büros, Marketing- und IT-Dienstleistungen. Geschäftsmodelle, die sich zum Beispiel in den USA bewährt haben, werden in andere Märkte übertragen. Dabei konzentrieren sich die Aktivitäten vor allem auf aufstrebende Schwellenländer wie Indien, Brasilien oder Südafrika.

    Der Gastvortrag findet am 18. November 2014 um 13 Uhr im Audimax der TU Ilmenau statt und ist eingebettet in die „auftakt.Gründerwoche 2014“ (www.auftakt.org). In ganz Deutschland werden in der Woche vom 17. bis zum 23. November 2014 Veranstaltungen zu den Themen Unternehmertum, Gründung und Selbstständigkeit angeboten. Der Gastvortrag und alle weiteren Veranstaltungen sind für Interessenten kostenlos.

    Kontakt:
    Max Rimbach
    Vorstand „auftakt. Das Gründerforum Ilmenau“
    Technische Universität Ilmenau
    Tel.: 03677 69-4008
    E-Mail: max.rimbach@tu-ilmenau.de

    13.11.2014


     

  • TU Ilmenau international hervorragend

    Foto: © TU Ilmenau

    Eine unabhängige Studie bescheinigt der Technischen Universität Ilmenau bedeutende internationale Leistungsfähigkeit, und dies sowohl der Studierenden als auch der Wissenschaftler. Aus der Erhebung geht hervor, dass die TU Ilmenau im Vergleich mit allen anderen technischen Universität in Deutschland weltweit sehr aktiv ist.

    Foto: © TU Ilmenau/ari

    Die aktuelle Studie der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Alexander von Humboldt Stiftung (AvH) zur Internationalität der deutschen Hochschulen bescheinigt der TU Ilmenau einen ausgezeichneten Stand. Über einen Zeitraum von sieben Jahren (2006 - 2012) erstellten die Autoren ein umfangreiches Dossier zu deutschen Hochschulen und technischen Universitäten und werteten dafür objektive Zahlen unter anderem des Statistischen Bundesamtes, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und des EU-Mobilitätsprogramms ERASMUS aus. Danach verzeichnete die TU Ilmenau im Vergleich mit den anderen 14 deutschen technischen Universitäten einen beeindruckenden Anstieg des Anteils ausländischer Studienanfänger an der Gesamtzahl der Erstsemester. Mit einer Steigerung von 7,3 Prozentpunkten (Studienjahr 2006: 13,8 Prozent; 2012: 21,1 Prozent) konnte die TU Ilmenau fast doppelt so viele ausländische Studienanfänger aus aller Welt gewinnen wie der Durchschnitt der anderen technischen Universitäten (3,7 Prozentpunkte). Für das soeben angelaufene Wintersemester 2014/15 kann der Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, mit 25 Prozent Studienanfängern sogar einen neuen Allzeitrekord vermelden: „Einer von vier Erstsemestern ist aus dem Ausland, das sind so viele wie nie zuvor! Vor einigen Jahren haben wir uns auf die Fahnen geschrieben, dass wir für Studentinnen und Studenten aus der ganzen Welt attraktiv sein wollen. Dafür haben wir viel getan und das zahlt sich jetzt aus.“ Derzeit studieren 1027 junge Männer und Frauen aus 91 Nationen an der TU Ilmenau. Die meisten kommen aus China (190 Studierende), Indien (90), Russische Föderation und Brasilien (je 73) sowie Syrien (71).

    Foto: © TU Ilmenau/ariDass die TU Ilmenau für Studierende aus aller Welt so attraktiv ist, führt die Universität auf ihr Studienangebot zurück. Mehr als zwei Drittel (70,4 Prozent) aller ausländischen Absolventen haben ein ingenieurwissenschaftliches Studium abgeschlossen. Nach der Erhebung von HRK, DAAD und AvH gibt es in Ilmenau überdurchschnittlich viele international ausgerichtete Studiengänge. Mit 14 Doppelabschluss-Studiengängen belegt die Universität unter den 15 technischen Universitäten Platz 5. Die Platzierung ist umso höher zu bewerten, als die TU Ilmenau zu den kleineren Hochschulen in Deutschland zählt. Doppel-Studiengänge führen, nach einem teilweise an der TU Ilmenau und teilweise an einer ausländischen Hochschule absolvierten Studium, zu beiden nationalen Abschlüssen. Solche Abkommen unterhält die TU Ilmenau unter anderem mit der französischen Eliteuniversität „École Nationale Supérieure de Mécanique et des Microtechniques de Besançon”, mit renommierten russischen Universitäten in St. Petersburg und Moskau und drei chinesischen Universitäten in Sichuan, Chengdu und Qingdao. Von den so genannten Bildungsausländern, also den ausländischen Studierenden mit einer nicht deutschen Hochschulzugangsberechtigung, streben an der TU Ilmenau besonders viele einen Doktortitel an. Weit mehr als ein Viertel (28,5 Prozent) aller Promotionsstudenten sind Ausländer, der Durchschnitt der technischen Universitäten liegt bei 23,2 Prozent.

    Nicht nur die Studierenden, auch die Wissenschaftler der TU Ilmenau sind weltweit sehr aktiv. Dabei helfen internationale Partnerschaften und Kooperationen. Zurzeit unterhält die TU Ilmenau 140 Partnerschaftsverträge mit 102 Universitäten in 48 Ländern. Nach der Internationalisierungsstudie belegt die TU Ilmenau mit im Durchschnitt 1,23 internationalen Auslandskooperationen pro Professor unter den 15 technischen Universitäten den ausgezeichneten 2. Platz. Rektor Peter Scharff führt dies auf die Forschungsstrategie der Universität zurück: „Wir forcieren seit vielen Jahren international angelegte Projekte, zum Beispiel, indem wir uns an europäischen Projektausschreibungen beteiligen und an internationalen Tagungen, Konferenzen und Symposien teilnehmen. Außerdem unterstützen wir sehr unsere Wissenschaftler, ins Ausland zu gehen, um an anderen Einrichtungen zu forschen und zu lehren.“ Das zahlt sich aus. Mit im Durchschnitt 15,4 Dozenten, die einen vom EU-Programm ERASMUS geförderten Lehraufenthalt im Ausland absolvierten, liegt die TU Ilmenau auf dem 2. Platz. Damit arbeiten weit mehr als doppelt so viele Ilmenauer Wissenschaftler vorübergehend im Ausland als im Durchschnitt aller technischen Universitäten (7,0). Die Universität ist auch bestrebt, mehr und mehr ausländische Wissenschaftler nach Ilmenau zu holen. Nach der Studie konnte sie den Anteil des wissenschaftlichen Personals mit ausländischer Staatsangehörigkeit von 10,4 (2006) auf 14,2 (2012), also um 36,5 Prozent steigern, der Bundesdurchschnitt liegt bei 17,9 Prozent.

    Kontakt:
    Dr. Frank March
    Direktor TU Ilmenau International School
    Tel.: 03677 69-2518
    E-Mail: frank.march@tu-ilmenau.de

     

    11.11.2014


     

  • Medaillenflut für Thüringer Forschungseinrichtungen auf der Erfindermesse iENA 2014

    Logo: © iENA

    Auf der internationalen Fachmesse „Ideen – Erfindungen – Neuheiten“ iENA 2014 in Nürnberg vom 30. Oktober bis 2. November haben Wissenschaftler Thüringer Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei der Prämierung der besten Erfindungen hervorragend abgeschnitten: Sie erhielten sieben Gold-, fünf Silber- und zwei Bronzemedaillen. Insgesamt wurden in diesem Jahr 700 Erfindungen aus 30 Ländern präsentiert.

    Foto: © TU IlmenauEine Goldmedaille ging an Prof. Lena Zentner, Christian Keller und Stefan Griebel von der Technischen Universität Ilmenau für einen Vakuumgreifer für flache und gewölbte Oberflächen, der in der Pharmaindustrie Verwendung findet. Mit dem stark nachgiebigen, aus einem einzigen Bauteil gefertigten Sauggreifer wird bei der Verpackung von medizintechnischen und pharmazeutischen Produkten das Hygienerisiko verringert. Dabei schmiegt sich der Greiferboden aus Kunststoff an unterschiedlich gewölbte Oberflächen des Greifobjekts an. Für ihre Erfindung erhielt Prof. Lena Zentner vom Fachgebiet Mechanismentechnik an der TU Ilmenau auch den European Women Inventors Award, mit dem die iENA weibliche Wissenschaftler für ihre Erfindungen ehrt.

    Eine weitere Goldmedaille gewannen Dr. Alexander Mosig und Dr. Knut Rennert vom Universitätsklinikum Jena für einen innovativen Biochip, der es erlaubt, künstliche Nachbildungen von Blutgefäßen, des Darms und der Leber miteinander zu verbinden. Entscheidender Vorteil des neuartigen Verfahrens: Da mit menschlichen Zellen und Gewebemodellen gearbeitet werden kann, können die Versuchsergebnisse besser auf den Menschen übertragen werden als bei Tierversuchen. Indem der Forschergruppe der dreidimensionale Aufbau von Organen durch die Zusammenführung mehrerer Zellschichten erstmals in vitro, also außerhalb des lebenden menschlichen Organismus‘, gelang, könnte sich künftig die Zahl der für solche Eingriffe notwendigen Versuche mit Nagetieren deutlich verringern.

    Die Erfindungen Thüringer Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden jedes Jahr von der Patentverwertungsagentur des Landespatentzentrums Thüringen PATON auf der Erfindermesse iENA präsentiert. Als zentrale Agentur vermarktet die Agentur, die an der TU Ilmenau angesiedelt ist, Erfindungen aus elf Thüringer Universitäten, Fachhochschulen, wissenschaftlichen Instituten und des Universitätsklinikums Jena. Sie unterstützt die Wissenschaftler dabei, ihre Erfindung zu schützen und anschließend kommerziell zu nutzen. In diesem Jahr war die Patentverwertungsagentur mit 24 Erfindungen ins Rennen gegangen. Die siegreichen Forscherteams werden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung des Landespatentzentrums Thüringen PATON am 11. Dezember 2014 um 13 Uhr im Senatssaal der TU Ilmenau (Leibnizbau, Langewiesener Straße 37) vorgestellt und mit Medaillen und Urkunden geehrt.

    Foto: © TU Ilmenau

    Kontakt:
    Sabine Milde
    Technische Universität Ilmenau
    PATON | Landespatentzentrum Thüringen
    Patentverwertungsagentur (PVA)
    Telefon 03677 69-4503
    E-Mail: sabine.milde@tu-ilmenau.de

    03.11.2014