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News Ticker Nr. 22


  • Ilmenauer Absolventin ein Jahr in simulierter Marsstation

    Foto: © Sian Proctor

    Eine ehemalige Studentin und Doktorandin der TU Ilmenau wird ab Ende August an einer einjährigen Studie teilnehmen, bei der die Lebensbedingungen in einer Marsstation simuliert werden. Als erste deutsche Wissenschaftlerin wird Christiane Heinicke (29) an der Hawaii Space Exploration Analog and Simulation (HI-SEAS)-Mission teilnehmen, die von der University of Hawaii durchgeführt wird. Sie und fünf andere Wissenschaftler werden in einem abgeschiedenen Habitat auf halber Höhe des Vulkans Mauna Loa auf Hawaii leben.

    Ziel der NASA-finanzierten Studie ist es, die Faktoren zu bestimmen, die die Gruppendynamik auf zukünftigen Marsmissionen beeinflussen können. Die HI-SEAS-Station gleicht dabei einer wissenschaftlichen Station, wie sie auf dem Mars stehen könnte: Das einzige Fenster des kuppelförmigen Habitats bietet Ausblick auf endlose Weiten trockenen Vulkangesteins. Wollen die Crewmitglieder die solarbetriebene Kuppel von 36 Fuß Durchmesser verlassen, müssen sie einen Raumanzug tragen. Jegliche Kommunikation mit der „Erde“ ist wegen der riesigen interplanetaren Entfernungen in jede Richtung um 20 Minuten verzögert – telefonieren ist damit unmöglich.

    Je länger eine Mission dauert, umso wichtiger ist es, dass die Teammitglieder zueinander passen. Wie entwickelt sich das Verhalten der Gruppe, wenn sie über einen langen Zeitraum in völliger Isolation auf engstem Raum zusammenlebt? Wie verändert sich die Interaktion zwischen den Mitgliedern? Wer übernimmt welche Rolle? Die Antworten auf diese Fragen sind entscheidend für die richtige Zusammensetzung der Crew und diese wiederum für den Erfolg von Weltraummissionen. Die HI-SEAS-Studie ist mit 365 Tagen eine der längsten Marssimulationen bisher. Die körperlichen und mentalen Anforderungen an die Crewmitglieder sind daher ähnlich hoch wie die an Astronauten. Christiane Heinicke, die im Frühjahr zufällig von der Mission erfuhr, war sofort fasziniert. „Ein solches Projekt ist etwas Außergewöhnliches für einen Wissenschaftler und für das ganze Leben. Mich hat gereizt, mich in mehrerer Hinsicht auf unbekanntes Terrain zu begeben, und so habe ich spontan beschlossen, mich zu bewerben. Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat und ich bei der Mission dabei sein darf.“

    Foto: © TU IlmenauIm Mai schickte sie ihre Bewerbung nach Hawaii. Dann ging alles sehr schnell: „Schon eine Woche später hatte ich ein Skype-Interview mit zwei der Leiterinnen des Projekts“, berichtet sie. „Außerdem habe ich mehrere Fragebögen zu persönlichen Einstellungen und mathematische Schnelltests ausgefüllt. Ende Juni wurde ich zu einem einwöchigen Trekking eingeladen, bei dem wir auf gesundheitliche Eignung hin getestet wurden.“

    Unter den harten Bedingungen der Rocky Mountains mussten die Bewerber, die die vorangegangenen Tests erfolgreich bestanden hatten, ihre körperliche Leistungsfähigkeit, mentale Belastbarkeit und Teamfähigkeit unter Beweis stellen. So kristallisierte sich Schritt für Schritt die bestmögliche Konstellation der Crewmitglieder heraus, unter ihnen die Ilmenauer Absolventin Dr. Christiane Heinicke. In wenigen Tagen wird sie nach Übersee aufbrechen, wo die Mission am 28.8. Ortszeit Hawaii startet: „Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen mit den anderen Crewmitgliedern und die enge Zusammenarbeit mit fünf hochmotivierten Wissenschaftlern“, sagt sie. „Ich bin gespannt, welche Herausforderungen auf uns warten und wie wir sie meistern werden. Ich hoffe, dass wir nach einem Jahr mit  vielen interessanten Ergebnissen und neuen Erfahrungen zurückkehren - nicht als erbitterte Feinde, sondern als unvergleichliche Freunde!“

    Während ihrer zwölf Monate im Habitat wird die Crew permanent überwacht. So werden ihre Bewegungsmuster aufgezeichnet, an einigen Stellen im Habitat gibt es Überwachungskameras und das Team muss regelmäßig Fragebögen ausfüllen. Die Daten sind streng geheim, nur eine Hand voll Wissenschaftler haben Zugang zu ihnen. Neben ihrer Aufgabe als „Labormäuse“, wie sich die Forscher selbst schmunzelnd bezeichnen, führt das Team geologische Untersuchungen durch – unter Anleitung von Wissenschaftlern, die auf der „Erde“ zurückgeblieben sind. Zusätzlich beschäftigen sich die Crewmitglieder mit ihren eigenen Forschungsprojekten. Christiane Heinicke wird unter anderem versuchen, Wasser aus dem trockenen Boden zu gewinnen. Mit einer Version ihres Versuchsaufbaus kann möglicherweise in Zukunft Wasser für Astronauten auf dem Mars gewonnen werden. Außerdem wird sie den Schlaf der Crewmitglieder untersuchen – Schlafmangel ist bislang eines der größten ungelösten Probleme auf Langzeitmissionen. Wenn es der gut gefüllte Tagesablauf zulässt, wird sie von ihren Erlebnissen in der Marsstation unter http://www.scilogs.de/leben-auf-dem-mars/ bloggen.

    Christiane Heinicke hat in Ilmenau Technische Physik im Bachelor studiert, bevor sie für den Master of Science in Geophysik nach Uppsala in Schweden gegangen ist. Von dort ist sie für die Promotion am DFG-Graduiertenkolleg „Lorentzkraft“ an die Fakultät für Maschinenbau zurückgekehrt. Für die verständliche Beschreibung ihrer Forschungsarbeiten zur Strömungsmessung mit Hilfe von Magne­ten wurde sie im Jahr 2013 mit dem renommierten KlarText!-Preis der Klaus Tschira Stiftung ausgezeichnet. Zuletzt war sie in der Ice Mechanics Group von Professor Jukka Tuhkuri an der Aalto University in Finnland beschäftigt, wo sie an numerischen Simulationen von Meereis arbeitete, das zum Beispiel an Leuchttürmen oder Schiffen zerbricht. Auf die Frage, was sie aus ihrer Studien- und Promotionszeit an der TU Ilmenau für ihr Projekt mitnehmen kann, antwortet sie: „Nachdem ich mir im Studium die generellen fachlichen Grundlagen, vor allem mathematisches und physikalisches Handwerkszeug, aneignen konnte, hat mich die Arbeit als Doktorandin in der wissenschaftlichen Arbeitsweise vorangebracht. Wie man ein größeres Projekt erfolgreich bearbeitet, wie man sich in ein Thema einarbeitet, wie man wissenschaftliche Fragestellungen herausarbeitet – das habe ich in Ilmenau gelernt und das war und wird mir immer von großem Nutzen sein.“

    Die Universität freut sich ihrerseits sehr über die Teilnahme ihrer Alumna an der HI-SEAS-Mission: „Es ist immer schön und macht stolz, von solchen Erfolgen zu hören“, so der Rektor, Professor Peter Scharff. „Wir freuen uns sehr, dass aus den Bewerbern der ganzen Welt eine Absolventin der TU Ilmenau für die Mission ausgewählt wurde und wir eine so erfolgreiche Karriere ein Stück begleiten und fördern durften. Ich gratuliere Christiane Heinicke sehr herzlich zu ihrer Aufnahme in die Crew und ich wünsche ihr im Namen der gesamten Universität für dieses außergewöhnliche Projekt viel Erfolg und viele neue Erkenntnisse für künftige Missionen.“

    Die anderen Mitglieder der HI-SEAS-Crew sind die Kommandantin Carmel Johnston, die Ärztin und Journalistin Sheyna Gifford, der Architekt Tristan Bassingthwaite (alle USA), der Militärpilot Andrzej Stewart (GB und USA) und der Astrobiologe Cyprien Verseux (Frankreich).

    Weitere Informationen:

    http://www.hawaii.edu/news/2015/07/29/six-scientists-to-spend-365-days-in-isolation-for-hi-seas-simulated-mars-trip/

    Kontakt:
    Dr. Christiane Heinicke
    E-Mai: mail@cheinicke.de
    Tel.: +49(0)1578 5938938
    (Bis 18. August. Heute (14.8.) ab 12.00 Uhr erreichbar.)

     

    14.08.2015


     

  • Jetzt einschreiben! Last Minute Infotag an der TU Ilmenau

    Foto: Humboldtbau; © TU Ilmenau

    Wer sich noch für ein Studium ab dem kommenden Herbst interessiert, ist am 28. August herzlich an die TU Ilmenau zum „Last Minute Infotag“ eingeladen. Noch ist es möglich, sich für das Wintersemester 2015/16 einzuschreiben. Zur Auswahl stehen insgesamt mehr als 40 zukunftsträchtige Bachelor- und Masterstudiengänge in vielfältigen Ingenieurbereichen, in Naturwissenschaft, Informatik, Wirtschaft und Medien.

    Beim Last Minute Infotag können sich alle Studieninteressierten selbst ein Bild davon machen, dass Studieren in Ilmenau „beste Aussichten“ bietet. Unter der gleichnamigen Kampagne bietet die TU Ilmenau ein fundiertes, qualitativ hochwertiges und praxisnahes Studium mit persönlicher Betreuung und frühzeitiger Einbindung der Studierenden in die interdisziplinäre Forschung an. Dass die einzige technische Universität Thüringens als Top-Adresse für Ausbildungsqualität gilt, belegen regelmäßig die Spitzenplatzierungen in den Rankings der WirtschaftsWoche und des CHE-/Zeit-Studienführers. Über 90 Prozent der Ilmenauer Absolventinnen und Absolventen sind sechs Monate nach dem Masterabschluss im Beruf. Eine Studienplatzgarantie, eine Wohnplatzgarantie für alle, die sich bis Ende August immatrikuliert haben, und ein vielfältiges Freizeitangebot sind weitere Vorteile. Auch nicht ganz unwichtig: Ilmenau gehört laut dem unicum-Lebenskostenrechner zu den fünf günstigsten Universitätsstädten in Deutschland.

    Der Last Minute Infotag beginnt um 10.30 Uhr im Auditorium Maximum im Humboldtbau auf dem Campus mit dem Vortrag des Prorektors für Bildung, Professor Jürgen Petzoldt, zum Studienangebot der TU Ilmenau. Für alle weiteren Studieninformationen und Modalitäten zur Einschreibung stehen von 10.00 bis 14.00 Uhr das Akademische Service Center, die Zentrale Studien- und Studierendenberatung und die Fachstudienberatungen der Fakultäten im Foyer des Humboldtbaus zur Verfügung. Mitarbeiter des Studentenwerks Thüringen und der Wohnungsbaugenossenschaft Ilmenau, der Studierendenrat und das Organisationsteam der ErstiWoche geben Auskünfte und Tipps zu allen Fragen rund um Wohnen, Studienfinanzierung und studentisches Leben. Die studentischen Campusspezialisten stehen für Rundgänge über den Campus der Universität bereit. 

    Die Universität lädt alle Interessenten herzlich ein, die TU Ilmenau als ihren künftigen Studienort kennen zu lernen. Aber auch für alle, die an diesem Tag nicht nicht vor Ort sein können, ist die Einschreibung noch möglich. Bis 15. Oktober ist das Bewerberportal für die Einschreibung in die zulassungsfreien Studiengänge unter https://apply.tu-ilmenau.de zu erreichen.

    Weitere Informationen:
    Heike Mammen
    Technische Universität Ilmenau, Referat Marketing
    Tel. 03677 69-1737
    E-Mail: heike.mammen@tu-ilmenau.de

    11.08.2015


     

  • PresseFoto-Ausstellung in der Universitätsbibliothek

    Fotoausschnitt: Michael Reichel, Ilmenau: "Sonnenleitung", "Anerkennung" in der Kategorie "Technik & Verkehr"

    Die besten Fotos des PresseFoto-Wettbewerbs der Landesverbände Hessen und Thüringen im Deutschen Journalisten-Verband werden ab Donnerstag, 3. September 2015, in der Bibliothek der TU Ilmenau ausgestellt. Zur Eröffnung ab 18 Uhr geben Vertreter der Journalistenvereinigung und Professor Jens Wolling, Medienwissenschaftler am Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft der TU Ilmenau, eine Einführung in die Ausstellung. 

    Bilder schaffen Erinnerungen, bleiben im Gedächtnis, setzen Ausrufezeichen hinter wichtige Ereignisse und stellen unsere Gegenwart in Frage. Bilder sind oft das erste Kaufargument für eine Zeitung oder eine Zeitschrift. Sie fesseln die Aufmerksamkeit, locken in einen Text und bilden Kommunikationsbrücken über kulturelle, sprachliche und geografische Grenzen hinweg. Professionelle Fotojournalisten stellen sich jeden Tag der Herausforderung, zur richtigen Zeit am richtigen Ort das perfekte Bild zu machen – auch in Hessen und Thüringen. Die besten Zeugnisse ihrer Arbeit aus dem vergangenen Jahr sind in den nächsten fünf Wochen in der Universitätsbibliothek in Ilmenau zu sehen. 

    An dem Fotowettbewerb, der 2014 zum achten Mal ausgeschriebenen war und unter der Schirmherrschaft der Landtagspräsidenten von Hessen und Thüringen steht, haben sich 71 hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten aus den beiden Bundesländern mit 600 Fotos beteiligt. Die Wanderausstellung mit den preisgekrönten Aufnahmen und weiteren herausragenden Bildern war unter anderem bereits in Erfurt, Wiesbaden und Berlin zu sehen. 

    Zur Eröffnung der Ausstellung am 3. September 2015, 18 Uhr, sind alle Interessierten herzlich in die Universitätsbibliothek der TU Ilmenau eingeladen. Die Ausstellung ist bis zum 8. Oktober montags bis samstags zu den Öffnungszeiten der Bibliothek frei zugänglich. 

    Ausstellungseröffnung „PresseFoto Hessen-Thüringen 2014“: 

    Donnerstag, 3. September 2015, 18 Uhr, Universitätsbibliothek Ilmenau, Langewiesener Str. 37, Eintritt frei.

    Kontakt:
    Dr. Peter Blume
    Universitätsbibliothek Ilmenau
    Tel.: 03677 69-4776
    E-Mail: peter.blume@tu-ilmenau.de 

    10.08.2015


     

  • 37. Internationaler Sommerkurs für deutsche Sprache

    Foto: © TU Ilmenau

    Die TU Ilmenau wird zum diesjährigen 37. Internationalen Sommerkurs für deutsche Sprache vom 9. August bis zum 3. Oktober insgesamt 122 Gäste aus 24 Ländern begrüßen: Ägypten, Argentinien, Aserbaidschan, Chile, China, Indien, Indonesien, Finnland, Kap Verden, Mexiko, Lettland, Kolumbien, Niederlande, Polen, Peru, Rumänien, Russische Föderation, Slowakei, Spanien, Syrien, Tschechien, Ukraine, Ungarn und Usbekistan.

    Der vom Akademischen Auslandsamt der TU Ilmenau organisierte Internationale Sommerkurs umfasst mehrere, zielgruppenspezifisch zugeschnittene Module, die einzeln belegt oder miteinander kombiniert werden können und sich im genannten Zeitraum über vier oder acht Wochen erstrecken. Die Teilnehmer erweitern darin ihre Deutschkenntnisse, lernen die deutsche Kultur und Landeskunde, das Studium in Deutschland und speziell die TU Ilmenau und ihr Umfeld kennen. Der Internationalisierungsstrategie der Universität folgend, bilden den größten Teilnehmerkreis erneut Studierende aus Förderprogrammen und Partneruniversitäten, die ab dem Wintersemester ihre Ausbildung an der TU Ilmenau aufnehmen werden. Sie nutzen den Sommerkurs zur intensiven sprachlichen Vorbereitung auf ihr Auslandsstudium in Ilmenau, zum Kennenlernen der Stadt, des Campus und der Fakultäten ihrer künftigen Alma Mater.

    Das Kursmodul Fachsprache Technik richtet sich dabei an die Teilnehmer technischer Fachrichtungen. Sie befassen sich mit der Fachlexik, den Strukturen wissenschaftlicher Texte, dem Lesen von Fachliteratur und der Interpretation von Fachtexten. Bei Fachvorträgen und Laborbesuchen in den Fakultäten der Universität trainieren sie ihr Hörverstehen und erhalten Einblicke in die hochmoderne Ausstattung der TU Ilmenau für Forschung und Lehre. Zum Abschluss fertigen die Kursanten eine eigene Projektarbeit zu einem technikrelevanten Thema an.

    Im Kursmodul „Studieren und Leben in DeutschLand“ stehen die Themen Studium und Studentenleben im Mittelpunkt. Hier wird die Sprachausbildung durch Phonetikunterricht, interkulturelles Training, Bewerbungstraining und Präsentationstraining ergänzt. Im Modul sind Teilnehmer aus allen Fachrichtungen versammelt.

    Wer mehr über deutsche Literatur, Geschichte und Landeskunde wissen möchte, hat sich im Kurs „DeutschLand erleben“ angemeldet, bei dem Unterricht auf allen Sprachniveaustufen angeboten wird. Der Kurs ist als allgemeinsprachlicher Kurs angelegt und steht ebenfalls Interessenten aller Studienrichtungen und Berufe offen.

    Ein umfangreiches kulturelles Rahmenprogramm mit Ausflügen und Exkursionen etwa nach  Erfurt, Weimar, Leipzig und Eisenach, Wanderungen durch den Thüringer Wald, Abend-, Kultur- und Sportveranstaltungen komplettieren das Kursangebot und dienen dem gegenseitigen Kennenlernen und Austausch mit Betreuern, Lehrern und den Ilmenauer Studierenden.

    Der 37. Internationale Sommerkurs für deutsche Sprache wird am Montag, dem 10. August, 9.00 Uhr, Helmholtzhörsaal im Helmholtzbau auf dem Campus der TU Ilmenau, offiziell eröffnet. Die Teilnehmer werden von Dr. Frank March, Direktor der TU Ilmenau International School und der Sommerkursleiterin Yvette Gonzalez begrüßt. Musikalisch umrahmt wird die Begrüßungsveranstaltung durch das Duo Ulrike Ewald und Arne Puschnerus. Das Kursprogramm startet im Anschluss mit den Spracheingangstests.

    Weitere Informationen:
    Yvette Gonzalez
    Projektleiterin Internationale Kurse
    TU Ilmenau
    Tel.: 03677 69-2572
    E-Mail: kurs@tu-ilmenau.de

    05.08.2015


     

  • Jetzt auf YouTube: „Ein Tag im Rollstuhl an der TU Ilmenau“

    Foto: © TU Ilmenau

    Einen (fast ganz) barrierefreien Tag an der TU Ilmenau können jetzt alle Interessierten per Video erleben. Ab sofort ist der Kurzfilm „Ein Tag im Rollstuhl an der TU Ilmenau“ auf YouTube zu sehen. Der fünfminütige Film ist dank Hörfilmfassung und Untertiteln komplett barrierefrei. Er wurde von Ilmenauer Studierenden der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft im Rahmen eines Praxisprojekts produziert. Im Mittelpunkt steht ein Student mit Behinderung, der in seinem Studienalltag an der TU Ilmenau verschiedenste Anforderungen und Situationen meistert. Dabei verschwimmen die Grenzen zum so genannten „ganz normalen Alltag“ der Studierenden ohne Behinderung zunehmend und der Rollstuhl spielt letztlich nur noch eine untergeordnete Rolle. Und genau das war den studentischen Filmemachern besonders wichtig: „Wir wollen mit unserem Film junge Menschen mit und ohne Behinderung ansprechen und sie für ein Studium an der TU Ilmenau begeistern“, sagt Teamleiter Bastian Krösche, der den Film gemeinsam mit Ines Dirsch, Anne Hüttenrauch und Maximilian Krauß produziert hat. „Wir wollten keinen 08/15-Imagefilm drehen, in dem alles perfekt ist, sondern die Geschichte des Rollstuhlfahrers mit einem Augenzwinkern und  auf Augenhöhe erzählen.“ 

    Foto: © TU IlmenauDer Film gibt damit Einblicke in das Studierendenleben an der Uni Ilmenau, aufgenommen in Hörsälen und Laborgebäuden, in der Universitätsbibliothek, im Studentenclub, im Studierendenwohnhaus und der Mensa des Studentenwerkes Thüringen. Viele Ideen und Vorlagen entstammen ganz persönlichen Erfahrungen von Bastian Krösche: Selbst Rollstuhlfahrer, hatte er lange nach einer Universität gesucht, die ihn mit seinen schweren gesundheitlichen Einschränkungen aufnahm und an der ein barrierefreies Studium möglich ist. An der TU Ilmenau war ihm dies endlich geglückt. Und wenn auch er, der zugleich bereits auf langjährige Erfahrungen als Filmproduzent zurückblicken kann, schwierige Situationen oft mit Humor und Kreativität zu meistern versteht und es im Drehbuch entsprechend keineswegs bierernst zuging, so erfüllte die Produktion selbst hohe Qualitätsansprüche. Für die Hauptrolle konnte das Team den Schauspieler und Musiker Fabian Halbig engagieren, der bereits in großen ARD-Sendungen wie Tatort und Polizeiruf 110 spielte. Einem Millionenpublikum ist er durch die Rolle des Kai in der Neuverfilmung des Jugendbuchklassikers „Vorstadtkrokodile“ von Max von der Grün bekannt. Für das Ilmenauer Studententeam war Fabian Halbig damit die ideale Besetzung ihrer Hauptfigur: „Auch in den ‚Vorstadtkrokodilen‘ spielte er einen Rollstuhlfahrer – so wie jetzt in unserem Video“, erzählen sie. 

    Foto: © TU IlmenauUm einen möglichst guten Film zu drehen, hatten sich die Studierenden zudem von erfahrenen Schauspielern Ratschläge eingeholt. Außerdem gewannen sie einen Kommilitonen eines höheren Semesters, der bereits an mehreren studentischen Spielfilmproduktionen beteiligt war, als Kameramann. Die Luftaufnahmen vom Campus der TU Ilmenau erstellten sie mit Hilfe einer Drohne. „Die Produktion übersteigt die Anforderungen der Lehrveranstaltungen deutlich“, ist Projektbetreuer Gunther Kreuzberger vom Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der TU Ilmenau begeistert vom Ergebnis. 

    Ab sofort ist der Film auf YouTube unter https://www.youtube.com/watch?v=66n5ZlFxZTI zu sehen. Gemeinsam mit den studentischen Machern freut sich die TU Ilmenau auf hoffentlich viele Aufrufe! 

    Ab sofort auf YouTube: Ein Tag im Rollstuhl an der TU Ilmenau

    Ein Kurzfilm von Bastian Krösche (Teamleitung), Ines Dirsch, Anne Hüttenrauch und Maximilian Krauß. Mit Fabian Halbig in der Hauptrolle.

    Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=66n5ZlFxZTI

    Weitere Informationen:
    Bastian Krösche
    Student der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der TU Ilmenau
    Tel.: 0176 28077147
    E-Mail: bastian.kroesche@tu-ilmenau.de

    04.08.2015


     

  • TU Ilmenau unterzeichnet Charta „Familie in der Hochschule“

    Foto: © Universität Hohenheim/Jan Winkler

    Die Technische Universität Ilmenau hat die Charta „Familie in der Hochschule“ unterzeichnet und bekennt sich damit zu Familienfreundlichkeit in Studium und Beruf. „Familie in der Hochschule“ ist nicht nur ein Gütesiegel, die Mitglieder des Hochschulverbunds verpflichten sich dazu, festgelegte Standards für mehr Familienorientierung umzusetzen und weiterzuentwickeln.

    Mit dem Beitritt zum Hochschulverbund „Familie in der Hochschule“ bekennt sich die TU Ilmenau dazu, in der Charta definierte Ziele zu verwirklichen. Danach soll Familienfreundlichkeit fester Bestandteil der Organisations- und Personalentwicklung der Hochschulen sein. Die TU Ilmenau hat schon vor fast zehn Jahren in ihrem Leitbild festgeschrieben, sich für umfassende Chancengleichheit und für ein günstiges soziales und kulturelles Umfeld für ihre Studierenden und ihre Mitarbeiter einzusetzen. So strebt die universitätseigene Initiative „Campus-Familie“ familienfreundliche Rahmenbedingungen an, um Studium und Familie und, angesichts großer Veränderungen in der Arbeitswelt, Berufsleben und Familie in Einklang zu bringen. Auf dem Campus der Universität unterhält das Studentenwerk Thüringen eine Kinderkrippe und die Hebammensprechstunde wird von Studierenden und Beschäftigten rege genutzt. Sie strebt Karrieren mit Familienpausen an und Mitarbeiter und Wissenschaftler nehmen bereits heute zunehmend Elternzeit und Heimarbeit in Anspruch. Der Rektor, Professor Peter Scharff: „Eine Universität ist nicht nur Bildungs- und Arbeitsort, Studierende und Mitarbeiter verbringen hier viel Zeit ihres Lebens. Ich empfinde es daher als unsere gesellschaftliche Verantwortung, Studium und Beruf mit Familie in Einklang zu bringen.“

    Ein weiteres Ziel des Hochschulverbunds „Familie in der Hochschule“, das in der Charta definiert wird, ist die Gesundheitsförderung. Beschäftigte klagen immer häufiger über gesundheitliche Probleme. Erhöhter Arbeitsdruck, der zunehmende Umgang mit immer mehr modernen Kommunikationsmitteln und ein beschleunigter Arbeitsalltag führen oft zu Überlastung. Auch das Studium stellt hohe Anforderungen an die Studierenden. Prüfungsangst und Vereinsamung führen unter Studierenden immer häufiger zu psychischen und physischen Beschwerden. Die TU Ilmenau versucht daher seit Jahren, zum Teil in Zusammenarbeit mit Krankenkassen, ihre Studierenden und ihre Mitarbeiter präventiv vor Gesundheitsgefahren zu schützen und ihre Lebensbedingungen so zu gestalten, dass ihre Gesundheit gefördert wird. So veranstaltet sie Gesundheitstage, bietet Vorsorgeimpfungen und psychosoziale Beratungen an. Die Beschäftigten können während ihrer Arbeitszeit aktive Pausen mit Bewegungs- und Entspannungsübungen oder autogenem Training machen.

    Der Hochschulverbund „Familie in der Hochschule“ besteht seit 2008. Alle Mitgliedshochschulen weisen langjährige Erfahrung bei der Initiierung und Umsetzung von familienorientierten Maßnahmen auf. Gemeinsam mit dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) entwickelte das Netzwerk die Charta „Familie in der Hochschule“. Waren es anfangs acht Hochschulen, die sich darin zu gemeinsamen Standards bekannten, sind es heute 69, die ihre Best Practice-Beispiele einbringen. Die praxiserprobten Werkzeuge und Leitfäden verdeutlichen die exzellente Qualität der Maßnahmen. Gefördert wird der Hochschulverbund von der Robert Bosch Stiftung.

    Kontakt:
    Andrea Krieg
    Campus-Familie
    Tel.: 03677 69-1710
    E-Mail: andrea.krieg@tu-ilmenau.de

    18.06.2015


     

  • Thüringer Maschinenbautag 2015

    Logo: © ThZM

    Industrie 4.0 - Herausforderung für den Thüringer Maschinenbau

    Industrie 4.0 ist keine Zukunftsvision mehr, sondern Wirklichkeit. Schon heute lassen sich in der Produktion und industriellen Wertschöpfung signifikante Vorteile erzielen, immer dort, wo es möglich ist. Dabei ist für die erfolgreiche Umsetzung und Weiterentwicklung von Industrie 4.0 ein evolutionärer Ansatz entscheidend. Doch wie kann Industrie 4.0 in der Praxis implementiert werden? Logo: © Industrie 4.0Welche neuen Funktionen und Lösungen werden benötigt und welche sind schon heute einsetzbar? Wie kann ein dynamischer Umsetzungsprozess in Industrieunternehmen gewährleistet werden? Und wie funktioniert Industrie 4.0 im Sinne einer modernen Fertigung konkret in der Praxis?Auf all diese Fragen gab der Thüringer Maschinenbautag 2015 unter dem Motto „Industrie 4.0 - Herausforderung für den Thüringer Maschinenbau“, als Begleitveranstaltung der Messen Rapid.Tech & FabCon 3.D, am 10. Juni 2015, auf der Messe Erfurt erste Antworten. Veranstalter war das Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) in Partnerschaft mit der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen) und der Messe Erfurt GmbH.

    Rund 120 Teilnehmer informierten sich über neueste Entwicklungen und Trends zum Thema Industrie 4.0. In Vorträgen, Präsentationen und einer Podiumsdiskussion präsentierten Experten aus Industrie und Wissenschaft konzeptionelle, empirische und quantitative Beiträge aus vielfältigen Themenfeldern, wie beispielsweise:
    • Horizontale Integration über die Wertschöpfungsketten und Netzwerke
    • Digitale Durchgängigkeit des Engineerings über die Wertschöpfungsketten
    • Vertikale Integration und vernetzte Produktionssysteme
    • Technologie Cyber-Physical-Systems                    

    In einer veranstaltungsbegleitenden Kooperationsbörse und Posterschau fanden Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit, ihre Arbeitsstände im Bereich Industrie 4.0 zu präsentieren und auszutauschen.

    Durch die Veranstaltung führte Prof. Dr. Jean Pierre Bergmann, TU Ilmenau und Leiter des Arbeitskreises „Industrie 4.0“ am ThZM. In seine BegrüßungsFoto: © ThZM; v.li.: Markus Rehm, Prof. Jean Pierre Bergmannrede betonte er: „Die Industrieunternehmen in Thüringen, quer durch alle Branchen, stehen vor großen Herausforderungen. Wir brauchen die neuen Technologien, Produkte und Prozesse des Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbaus, um sie bewältigen zu können“.Als keynote speaker referierte Markus Rehm, Geschäftsführer der Deckel Maho Seebach GmbH. Am konkreten Beispiel „Industrie 4.0 mithilfe von CELOS - Von der Idee zum fertigen Produkt“, berichtete er über die sich aus Industrie 4.0 ergebenden unternehmerischen Gestaltungsaufgaben aus betriebswirtschaftlicher und technischer Sicht.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        Foto: © ThZM; Teilnehmer des Maschinenbautags 2015Alle Teilnehmer am Thüringer Maschinenbautag 2015 waren sich nach den überaus interessanten Redebeiträgen, anschaulichen Präsentationen und den vielen anregenden Diskussionen einig, dass es notwendig ist, die Flexibilität von Produkten und Produktionsprozessen systematisch durch Vernetzung, dezentrale Steuerungsmechanismen sowie intelligenter Datenaufnahme und Integration zu erhöhen. Industrie 4.0 geht damit über das Internet der Dinge und Dienste hinaus und bezieht sich auf alle Ebenen produzierender Unternehmen vom Management über Organisation und Planung bis zur Schaffung von Standards. Die Menschen stehen dabei im Zentrum der Vernetzung über ihren gesamten Lebenszyklus und dies in stetem Austausch mit Kunden, Lieferanten und dem Markt.

    Der ThZM-Arbeitskreis Industrie 4.0 wird künftig zu einem Beratungs- und Kompetenzzentrum Industrie 4.0 für die Thüringer Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbauer entwickelt werden.

    12.06.2015


     

  • Erlebnis Forschung: BIOTechnikum an der TU Ilmenau

    Foto: © Initiative BIOTechnikum

    Am 27. und 28. Mai bietet ein mobiles Labor an der Technischen Universität Ilmenau Schülerinnen und Schülern von der Unter- bis zur Oberstufe die Gelegenheit, bei Workshops unter professionellen Bedingungen zu experimentieren. Auch alle anderen Interessierten sind herzlich eingeladen, den doppelstöckigen Wissenschaftstruck zu erkunden und mit Biologen ins Gespräch zu kommen. Die Initiative BIOTechnikum des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eröffnet spannende Einblicke in die Erforschung und Anwendung der Biotechnologie.

    Ob Medikamente, Kunststoffe, Waschmittel oder Käse: Produkte der Biotechnologie begegnen uns fast überall im Alltag. Ganz selbstverständlich nutzen wir sie – meist ohne zu ahnen, dass oft jahrelange wissenschaftliche Arbeit und nicht selten auch bahnbrechende Entdeckungen dahinterstecken. Wer wissen will, was der Begriff „Biotechnologie" überhaupt bedeutet, in welchen Branchen dieser Forschungsbereich eine wichtige Rolle spielt und in welchen Anwendungen die Technik zum Einsatz kommt, kann sich am Mittwoch, 27., und Donnerstag, 28. Mai, in Ilmenau informieren.

    Foto: © Initiative BIOTechnikumDenn dann macht das mobile Labor der Initiative „BIOTechnikum: Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Station auf dem Parkplatz zwischen der Mensa und dem Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie (IDMT) in der Ehrenbergstraße. Im Inneren des auffälligen Ausstellungsfahrzeugs zeigt sich auf anschauliche Weise, wie groß die Bedeutung der Lebenswissenschaften schon heute ist, was diese in Zukunft noch leisten sollen und wo sich insbesondere für Jugendliche interessante Karrierewege auftun.

    Foto: © Initiative BIOTechnikumIm wahrsten Sinne des Wortes (be-)greifbar wird die Biotechnologie während des abwechslungsreichen Informations-, Präsentations- und „Mitmach“-Programms im BIOTechnikum. So lüften die Schülerinnen und Schüler bei biotechnologischen Praktika als „Protein-Pioniere“ das Geheimnis des Käsemachens oder erzeugen als „Bio-Techniker“ elektrischen Strom aus Hefe und Hibiskusblütentee. Spannend wird es auch, wenn die Jugendlichen beim „CSI BIOTechnikum“ in weiße Laborkittel schlüpfen und lernen, wie man mit professionellen Werkzeugen das eigene Erbgut extrahiert, um nach dem Vorbild von Kriminaltechnikern einen genetischen Fingerabdruck zu erstellen.

    Während der „Offenen Tür“ steht das BIOTechnikum auch allen anderen Interessierten zur Verfügung. Am Mittwoch von 16.20 bis 18.00 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich umfassend zu informieren und sich mit den Wissenschaftlerinnen Dr. Anne Wiekenberg und Dr. Aline Anton persönlich auszutauschen. Die beiden Diplom-Biologinnen beantworten dabei auch individuelle Fragen rund um die vielfältigen Forschungs- und Anwendungsgebiete der Biotechnologie und Lebenswissenschaften. Der Eintritt ist frei.

    Technisch und biologisch interessierten Schülern bietet die Technische Universität Ilmenau zwei Möglichkeiten, ein Studium zu absolvieren. Der Masterstudiengang Miniaturisierte Biotechnologie erschließt Mikro- und Nanotechnologien für biotechnologische Anwendungen und vermittelt sowohl mikrosystemtechnische als auch biotechnische Kompetenzen. Er wird in Zusammenarbeit mit der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und dem Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik Heiligenstadt angeboten. Ein weiterer Studiengang der TU Ilmenau, der sich mit Technik für das Leben befasst, ist Biomedizinische Technik. Die Bachelor- und Masterstudiengänge behandeln ein multidisziplinäres Wissenschaftsgebiet an der Nahtstelle zwischen Medizin und Technik, dessen Ziel es ist, technikorientierte Methoden und Systeme zur Früherkennung, Diagnose, Therapie und Rehabilitation zu erforschen und zu entwickeln. Als das Institut für Biomedizinische Technik und Informatik den Studiengang im Jahr 1954 einführte, war die TU Ilmenau die erste Universität in Europa, die ein solches Präsenzstudium angeboten hat.

    Initiative „BIOTechnikum: Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt“

    Technische Universität Ilmenau, Ehrenbergstraße, Mensa-Parkplatz

    Mittwoch, 27.05.2015:

    08.30-10.30 Uhr
    Spezialpraktikum für Bio-Techniker
    „Spannung pur!“ für angemeldete Schülerinnen und Schüler

    11.00-12.45 Uhr
    Grundpraktikum für Protein-Pioniere
    „Experimente mit Eiweißstoffen“ für angemeldete Schülerinnen und Schüler

    13.40-16.10 Uhr
    Spezialpraktikum für Erbgut-Experten
    „CSI BIOTechnikum“ für angemeldete Schülerinnen und Schüler

    16.20-18.00 Uhr
    „Offene Tür“ für alle Interessierten

    Donnerstag, 28.05.2015:

    08.30-11.00 Uhr
    Spezialpraktikum für Erbgut-Experten
    „CSI BIOTechnikum“ für angemeldete Schülerinnen und Schüler

    11.15-13.45 Uhr
    Spezialpraktikum für Erbgut-Experten
    „CSI BIOTechnikum“ für angemeldete Schülerinnen und Schüler

    14.15-16.45 Uhr
    Spezialpraktikum für Protein-Profis
    „Dem Virus auf der Spur“ für angemeldete Schülerinnen und Schüler

    Kontakt:
    Projektagentur FLAD & FLAD Communication GmbH
    Daniel Wintzheimer
    Tel. 09126 275237
    daniel.wintzheimer@flad.de

    18.05.2015


     

  • CHE-Hochschulranking: Mathematik-Studierende der TU Ilmenau „sehr zufrieden“

    Foto: © TU Ilmenau

    Die Mathematik-Studierenden der Technischen Universität Ilmenau sind mit ihrem Studium „sehr zufrieden“. Das ergab das heute (05.05.2015) im ZEIT-Studienführer 2015/16 veröffentlichte CHE-Hochschulranking, das umfassendste und detaillierteste Ranking seiner Art im deutschsprachigen Raum. Für die Rangliste bewerten Studierende ihre Studienbedingungen selbst. 

    Auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht) sollten die Mathematik-Studierenden der TU Ilmenau für das aktuelle Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) die eine einzelne Frage beantworten: „Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Studiensituation insgesamt?“ Mit 1,4 ist das Ergebnis eines der besten aller deutschen Universitäten. Die Studierenden sind nicht nur insgesamt „sehr zufrieden“, in sieben weiteren Kriterien ist das Mathematik-Studium in Ilmenau in der Spitzengruppe.  
    Foto: © TU Ilmenau, SeminargruppeDer Einstieg ins Mathematik-Studium wird den jungen Männern und Frauen an der TU Ilmenau leicht gemacht. Die Informationsangebote zur Erleichterung des Studieneinstiegs, Beratungsgespräche und Self Assessments bewerteten sie mit 1,6. Und studieren sie erst einmal, sind sie auch mit ihren Dozenten sehr zufrieden. Für inhaltliche Breite, internationale Ausrichtung und Interdisziplinarität des Lehrangebots vergaben sie im Durchschnitt eine 1,6. Sehr zufrieden (1,4) sind sie mit der Betreuung durch die Lehrenden, also mit deren Erreichbarkeit, Beratung und Engagement, mit der Besprechung von Hausarbeiten und Referaten und der Betreuung von Praktika. Den absoluten Spitzenwert von 1,2 vergaben die Mathematik-Studierenden der TU Ilmenau beim Kontakt und der Zusammenarbeit mit Kommilitonen. Die beiden Spitzenwerte bei der Betreuung und dem Kontakt zu anderen Studierenden rühren daher, dass an der einzigen technischen Universität Thüringens nur insgesamt 100 Studierende Mathematik als Hauptfach belegen, aber nicht weniger als 12 Professoren das Fach lehren, so dass sofort ein enger Kontakt zwischen Lernenden und Lehrenden entsteht.  
    Foto: © TU Ilmenau, Der Sitz der Fakultät für Mathematik und NaturwissenschaftenBei der Studierbarkeit des Mathematik-Studiums vergaben die Mathematik-Studierenden die hervorragende Note 1,5. Hier bewerteten sie die Vollständigkeit des Lehrangebots hinsichtlich der Studienordnung, die Zugangsmöglichkeiten zu Lehrveranstaltungen, die Abstimmung des Lehrangebots auf die Prüfungsordnung, die Prüfungsorganisation und die Transparenz des Prüfungssystems. Die Infrastruktur in ihrem Studium finden die Studierenden ebenfalls hervorragend: Für das IT-Angebot, also für die Ausstattung der PC-Arbeitsplätze mit Hard- und Software, für Wartung und Pflege der Computer und für Beratung vergaben sie eine 1,5, für die Mathematik-Räume, also für den Zustand von Hörsälen und Seminarräumen und die Zahl der Plätze, sogar eine 1,4. 

    Foto: © TU Ilmenau, Prof. Gabriele Eichfelder, Stellv. Direktorin Institut für Mathematik„Als junge Professorin freut es mich sehr, dass unsere Studierenden die für Ilmenau so typische enge Verbindung von Forschung und Lehre so würdigen“ kommentiert die Stellvertretende Direktorin des Instituts für Mathematik, Prof. Gabriele Eichfelder, das ausgezeichnete Rankingergebnis. 






    Das CHE-Hochschulranking
     

    Das CHE-Hochschulranking ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum. Mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen hat das CHE untersucht. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. Das Ranking ist ab sofort auch auf ZEIT ONLINE abrufbar: www.zeit.de/hochschulranking.  

    Der ZEIT-Studienführer 2015/16 

    Der ZEIT-Studienführer mit dem aktuellen CHE-Hochschulranking wird herausgegeben vom ZEIT-Verlag. Das Magazin beantwortet die wichtigsten Fragen rund um den Einstieg ins Studium, hilft bei der Entscheidung für das richtige Fach und den passenden Studienort und gibt Tipps zu Studienbewerbung und -finanzierung.  

    Kontakt:
    Prof. Gabriele Eichfelder
    Stellvertretende Direktorin Institut für Mathematik
    Tel.: 03677 69-3628
    E-Mail: gabriele.eichfelder@tu-ilmenau.de

    05.05.2015


     

  • Offene Türen an der TU Ilmenau

    Foto: © TU Ilmenau

    Beste Aussichten auf einen Wunschstudienplatz gewährt die Technische Universität Ilmenau am 25. April bei ihrem Tag der offenen Tür. Studieninteressierte und ihre Familien können sich von 9 bis 15 Uhr auf dem gesamten Campus beim Hochschulinformationstag nach Bachelor- und Masterstudien erkundigen. Bei einem abwechslungsreichen Programm gibt es auch Informationen zum Leben in der 26.000-Einwohner-Stadt Ilmenau am Rande des Thüringer Waldes.

    Foto: © TU IlmenauMitarbeiter der TU Ilmenau und des Studentenwerks Thüringen beraten die Besucher im zentral auf dem Campus gelegenen Humboldtbau zu allen Fragen rund um Studium, Bewerbung und Einschreibung, Wohnen und Studienfinanzierung. Um 9 Uhr beginnt hier auch das Vortragsprogramm mit einer allgemeinen Vorstellung der Universität und des Studentenwerks. Es folgen Einzelvorträge zu den 19 Bachelorstudiengängen an der TU Ilmenau. Aber auch Masterinteressierte können sich informieren: Um 13 Uhr gibt es einen Vortrag zu den Masterstudiengängen und die Fachstudienberatungen aller Fakultäten stehen ihnen Rede und Antwort. 

    Die TU Ilmenau bietet ein breites Fächerangebot in den Bereichen Technik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Medien. Neben klassischen Fächern wie Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik haben Interessierte auch die Möglichkeit, bei Arbeitgebern hochgefragte Nischenfächer wie optische Systemtechnik oder technische Kybernetik und Systemtheorie zu studieren. Zwei Drittel aller Angebote sind ingenieurwissenschaftliche Studiengänge. Um den Studieneinstieg der angehenden Ingenieure zu erleichtern, werden in der Basic Engineering School Theorie und Praxis stärker verknüpft.

    Insbesondere durch die individuelle Betreuung hebt sich die TU Ilmenau von anderen Hochschulen ab. Jede Seminargruppe wird im ersten Semester von zwei studentischen Tutoren betreut. In der Erstiwoche, einer Einführungswoche speziell für die Studienanfänger, lernen alle gemeinsam Universität, Stadt und Studentenleben kennen. Hier finden sich auch immer neue Freunde. Die 6.800 Studierenden schätzen vor allem den ausgezeichneten Ruf Ilmenauer Absolventen, den engen Kontakt zu den Dozenten und untereinander, die zahlreichen Kultur- und Sportangebote und die zentrale Lage in Deutschland.  

    Foto: © TU IlmenauAm 25. April können sich die Besucher des Tags der offenen Tür bei Führungen durch die Fachgebiete und Labore einen Eindruck von den modernen Gebäuden und der hervorragenden technologischen Ausstattung für Forschung, Lehre und Praktika verschaffen. Im Medienlabor haben sie Gelegenheit, Medientechnik für alle Sinne zu erleben, lernende Serviceroboter zu erleben und modernste Möglichkeiten der Qualitätssicherung von Nahrungsmitteln selbst zu erproben. Studierendenrat und studentische Vereine und Fachinitiativen präsentieren die vielfältigen kulturellen, sportlichen und fachlichen Betätigungsmöglichkeiten außerhalb von Studium und Hörsaal.

    Auch das auf dem Campus angesiedelte Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT präsentiert sich am Tag der offenen Tür und zeigt die neueste Generation Flachlautsprecher, mit denen man der Vision des nahezu unsichtbaren Klangs wieder ein Stück näher kommt. Institutsleiter Prof. Karlheinz Brandenburg wird in seinem Vortrag um 14 Uhr die Zuhörer darüber aufklären, wie Computer sehen und hören können. Und durch die akustischen Spezialräume wird es stündliche Führungen und beeindruckende 3D-Hörbeispiele geben.

    Für die neuen Studierenden wird der Studieneinstieg ohne stressige Wohnungssuche sehr viel leichter. Daher sorgt das Studentenwerk Thüringen gemeinsam mit lokalen Anbietern für die unkomplizierte Vermittlung von Wohnraum. Sein exklusives Angebot: Wer sich bis Ende August an der TU Ilmenau immatrikuliert und beim Studentenwerk anmeldet, erhält ein Wohnangebot in Ilmenau. Mit diesem Garantieangebot hat die einzige technische Universität Thüringens zahlreichen anderen Universitäten etwas voraus.

    Informationen zum Tag der offenen Tür der TU Ilmenau: www.tu-ilmenau.de/HIT

    Kontakt:
    Sabine Jackisch
    Leiterin Referat Marketing
    Telefon: 03677  69-1761
    E-Mail: sabine.jackisch@tu-ilmenau.de

     

     

    21.04.2015


     

  • Internationale Hochschulkooperation mit Indonesien

    Foto: © IULI

    Morgen (17. April) startet eine Internationale Hochschulkooperation der indonesischen Universität „International University Liaison Indonesia (IULI)“ mit dem „European University Consortium (EUC)“, einem Zusammenschluss von europäischen Hochschulen aus fünf Ländern. Koordiniert wird die Zusammenarbeit, die nach mehrjährigen Vorbereitungen zustande kam, von der Technischen Universität Ilmenau. Der offizielle Auftakt zu dieser wegweisenden Zusammenarbeit von Hochschulen findet am 17. April in der Landesvertretung des Freistaates Thüringen in Berlin statt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

    Die indonesische Universität IULI, im Westen der Hauptstadt Jakarta gelegen, wird im Juli dieses Jahres ihren Betrieb aufnehmen. Gemeinsam mit 14 europäischen Hochschulen bietet sie 14 überwiegend ingenieurwissenschaftliche Studiengänge an, in denen die Studierenden mindestens ein Semester auch an einer der europäischen Hochschulen verbringen. Nach Beendigung ihres Studiums erhalten sie einen Double-Degree, einen für die Studierenden in ihrem Berufsleben wertvollen Doppelabschluss, der in Indonesien ein Alleinstellungsmerkmal der IULI darstellt. Weitere Studiengänge sind bereits in Planung. Als Privatuniversität finanziert sich IULI, wie in Indonesien üblich, über Studiengebühren. An der Anschubfinanzierung beteiligt sich der Deutsche Akademische Austauschdienst mit rund 750.000 Euro.

    Das europäisch-indonesische Kooperationsprojekt wurde im Jahr 2011 von der TU Ilmenau initiiert. Seitdem sind im Europäischen Hochschulkonsortium EUC 14 Hochschulen aus fünf Ländern zusammengekommen. Zum EUC gehören:

    • Deutschland:
      TU Ilmenau (Gesamtkoordinator)
      Bremerhavener Institut für Gesundheitstechnik
      Hochschule Offenburg
      Hochschulen Flensburg, Osnabrück und Rhein-Waal
      RWTH Aachen: INSTec
      TU München: TUM Asia, Singapur
    • Kroatien:
      Universität Zadar
      Universität Zagreb
    • Österreich:
      Johannes Kepler Universität Linz
      Management-Center Innsbruck
    • Schweiz:
      ETH Zürich: Singapore-ETH-Center
    • Slowenien:
      Universität Maribor

    Bei der Auftaktveranstaltung zu dem europäisch-indonesischen Kooperationsprojekt am 17. April in der Landesvertretung des Freistaates Thüringen in Berlin werden neben dem Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, die Botschafter Indonesiens, S. E. Dr. Fauzi Bowo, und Sloweniens, I. E. Marta Kos Marko, die Kooperation aus ihrer Sicht würdigen. Der Vorsitzende des Board of Trustees der International University Liaison Indonesia, Dr. Ilham Habibie, ist per Telekonferenzschaltung aus Jakarta zugeschaltet. Hochrangige Vertreter der beteiligten Universitäten und Einrichtungen werden die Eröffnung der IULI in Berlin mit begehen.

    Hintergrund:
    Die TU Ilmenau, die einzige technische Universität in Thüringen, genießt national und international hohes Ansehen. In der Ausbildung von Ingenieuren blickt sie auf eine lange Tradition zurück: Bereits 1894 wurden im Thüringischen Technikum Ingenieure der Elektrotechnik ausgebildet. Heute umfasst das Profil der modern ausgerichteten Universität Technik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Medien. Den 7000 Studentinnen und Studenten bietet die TU Ilmenau zukunftsorientierte Bachelor- und Masterstudiengänge in Ingenieurwissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an. Aufbauend auf einer langen Tradition internationaler Beziehungen, positioniert sie sich nun verstärkt auf dem internationalen Bildungsmarkt. Bei ihren Auslandsaktivitäten spielt die nach Einwohnern viertgrößte Nation der Welt Indonesien eine besondere Rolle. Um das europäisch-indonesische Kooperationsprojekt realisieren zu können, war es aufgrund indonesischer Rechtsvorgaben nötig, eine neue Universität zu gründen: die International University Liaison Indonesia (IULI). Nachdem sie am 3. Oktober 2014 die indonesische Lizenz erhielt, wird sie im Juli dieses Jahres ihren Betrieb aufnehmen.

    Auftaktveranstaltung des europäisch-indonesischen Kooperationsprojektes

    Zeit: 17.04.2015, 10.00 Uhr
    Ort: Landesvertretung des Freistaates Thüringen, Mohrenstraße 64, 10117 Berlin

    Kontakt:
    Prof. Heinrich Kern
    Koordinator der TU Ilmenau für Indonesien
    Telefon: 03677 69-2565
    E-Mail: kern@tu-ilmenau.de

    16.04.2015