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News Ticker Nr. 29


  • Zwei Ilmenauer Galgenbrüder laden zum Christian-Morgenstern-Abend in die Universitätsbibliothek der TU Ilmenau

    Foto: © TU Ilmenau

    Beruflich sind Eberhard Manske, Professor für Fertigungs- und Präzisionsmesstechnik an der TU Ilmenau, und Hans-Jürgen Freitag, Kantor der Ilmenauer St.-Jakobus-Gemeinde, in denkbar unterschiedlichen Bereichen tätig. Doch die Liebe zur Musik und ein Faible für die skurrilen Gedichte Christian Morgensterns verbindet sie. Am Donnerstag, dem 19. Oktober, laden sie um 20:45 Uhr zu ihrem andernorts mehrfach erfolgreich präsentierten Christian-Morgenstern-Abend mit 56 Galgenliedern in die Universitätsbibliothek der Technischen Universität Ilmenau ein. Der Eintritt ist frei.

    „Sie sind voll drolliger Viechereien und närrisch maskiertem Tiefsinn, und sie sind längst allzu bekannt, als dass es noch nötig wäre, sie zu loben“, das schrieb Hermann Hesse über Christian Morgensterns Galgenlieder. Sie müssten eigentlich Galgengedichte heißen, denn einige der Texte wie „Fisches Nachtgesang“, „Das große Lalula“ oder „Die zwei Trichter“ waren von Morgenstern für den Druck in Textform gedacht. Dass sich diese Galgenlieder-Gedichte auch singen und wunderbar witzig auf die Bühne bringen lassen, stellen Eberhard Manske und Hans-Jürgen Freitag in ihrem Programm unter Beweis. Die beiden Interpreten überraschen mit der Vielfalt ihrer Umsetzungen aller 56 Galgenlieder von Christian Morgenstern: an 13 Musikinstrumenten produziert, gesungen, gespielt, multimedial dargeboten – und vor allem mit großem Spaß an Sprachwitz und musikalischem Spiel interpretiert.

    „Die Galgenlieder – ein Christian-Morgenstern-Abend“:
    Donnerstag, 19. Oktober 2017
    Universitätsbibliothek Ilmenau, Langewiesener Str. 37
    Beginn: 20:45 Uhr, Einlass: ab 20:15 Uhr

    Eintritt frei

    Kontakt:
    Dr. Peter Blume
    Universitätsbibliothek Ilmenau
    Tel.: 03677 69-4776
    E-Mail: peter.blume@tu-ilmenau.de

    06.10.2017


     

  • Feierliche Immatrikulation an der TU Ilmenau

    Foto: © TU Ilmenau/Christoph Gorke

    Am Samstag, dem 7. Oktober 2017, nimmt die Technische Universität Ilmenau ihre neuen Studierenden in traditioneller Weise in die akademische Gemeinschaft auf. Die feierliche Immatrikulation findet ab 10 Uhr in der Ilmenauer Festhalle statt. Nach der Begrüßungsrede durch den Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, hält die Journalistin, Publizistin und langjährige Moskau-Korrespondentin der ARD, Prof. Gabriele Krone-Schmalz, die Festansprache zum Thema „Russland und der Westen – Partner oder Gegner?“. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

    Eingebettet in die diesjährige Immatrikulationsfeier ist die Investitur der neu bestellten Prorektoren der Universität. Zum 16. Juni hatten der Prorektor für Bildung, Professor Jürgen Petzoldt, und der Prorektor für Wissenschaft, Professor Kai-Uwe Sattler, ihre Ämter angetreten. Sie waren zuvor vom Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, als Prorektoren vorgeschlagen und vom akademischen Senat der Universität bestätigt worden. 

    Im Rahmen der Immatrikulationsfeier werden traditionell auch wieder Preise vergeben, darunter der Lehrpreis der TU Ilmenau für herausragende Leistungen von Professoren, Dozenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern in der akademischen Lehre. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wird von der Universität auf Kandidatenvorschläge der fünf Fakultäten vergeben. Weiterhin vergibt die „Universitätsgesellschaft der TU Ilmenau – Freunde, Förderer, Alumni“ den mit 5.000 Euro dotierten Dissertationspreis für herausragende Doktorarbeiten an zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen der TU Ilmenau. In der Immatrikulationsfeier wird auch der mit 2.500 Euro dotierte Preises der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen verliehen. Mit dem Preis würdigt die IHK herausragende praxisorientierte Abschlussarbeiten von Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern.

    Zum Abschluss der Immatrikulationsfeier werden die Erstsemester vom Vertreter des Studierendenrates Mark-Dominik Schust begrüßt. Der Festakt wird von Marco Frezzella, Pressesprecher der TU Ilmenau, moderiert, das Musikprogramm gestalten das Akademische Orchester der TU Ilmenau unter Leitung von Valentin Egel und der Kammerchor der Universität unter Leitung von Arne Puschnerus.

    PROGRAMM
    Feierliche Immatrikulation der TU Ilmenau
    Samstag, 07. Oktober 2017, 10:00 Uhr, Festhalle Ilmenau, Naumannstraße 22

    Einzug des Akademischen Senats | „Gaudeamus igitur“
    Akademisches Orchester und Kammerchor der TU Ilmenau

    Benjamin Britten: Simple Symphony, 1. Satz: Boisterous Bourrée – Allegro molto
    Akademisches Orchester der TU Ilmenau

    Begrüßung der neuen Studierenden durch den Rektor
    Prof. Dr. Peter Scharff, Rektor der TU Ilmenau

    Festvortrag „Russland und der Westen – Partner oder Gegner?“
    Prof. Gabriele Krone-Schmalz, Journalistin und Autorin

    Wach auf, meins Herzens Schöne
    Satz: Ralph Hoffmann
    La tricotea
    Anonymus, Spanien um 1500
    Kosci szekér, kosci szán
    Kammerchor der TU Ilmenau

    Investitur der Prorektoren für Bildung und Wissenschaft

    Verleihung des Lehrpreises der TU Ilmenau
    Prof. Jürgen Petzoldt, Prorektor für Bildung

    Verleihung des Dissertationspreises der Universitätsgesellschaft
    Prof. Dr. Peter Scharff in Vertretung von Prof. Dr. Dagmar Schipanski, Vorsitzende der Universitätsgesellschaft

    Verleihung des Preises der IHK Südthüringen
    Tilo Werner, IHK Südthüringen

    Grußworte des Studierendenrates der Universität
    Mark-Dominik Schust, Mitglied des Studierendenrates

    Benjamin Britten: Simple Symphony, 3. Satz: Sentimental Saraband – Poco lento e pesante
    Akademisches Orchester der TU Ilmenau

    Auszug des Akademischen Senats | „Gaudeamus igitur“
    Akademisches Orchester der TU Ilmenau

    Moderation:  Marco Frezzella
    Leitung Akademisches Orchester: Valentin Egel
    Leitung Kammerchor der TU Ilmenau: Arne Puschnerus

    Lehrpreisträger der TU Ilmenau 2017:

    • Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik:
      Professor Lothar Spieß (Fachgebiet Werkstoffe der Elektrotechnik)

      M. Sc. Kristina Naskovska (Fachgebiet Nachrichtentechnik)

    • Fakultät für Informatik und Automatisierung:
      Professor Horst-Michael Groß (Fachgebiet Neuroinformatik und Kognitive Robotik)

      Dr.-Ing. Klaus Debes (Fachgebiet Neuroinformatik und Kognitive Robotik)

    • Fakultät für Maschinenbau:
      Privatdozent Dr. Valter Böhm (Fachgebiet Technische Mechanik)
      Dr. Oliver Radler (Fachgebiet Mechatronik)
      Dr. Veronika Geinitz (Fachgebiet Maschinenelemente)

    • Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften:
      Dr. Jens Schreyer (Fachgebiet Kombinatorik/Graphentheorie )
      Dr. Anja Pruchnewski (Fachgebiet Diskrete Mathematik und Algebra)

    • Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien:
      Professor Rainer Souren (Fachgebiet Nachhaltige Produktionswirtschaft und Logistik)
      Dr. Markus Bensmann (Fachgebiet Steuerlehre/Prüfungswesen)

    Dissertationspreis der Universitätsgesellschaft
    Den mit 5.000 Euro dotierten Dissertationspreis der „Universitätsgesellschaft der TU Ilmenau – Freunde, Förderer, Alumni“ für herausragende Promotionsarbeiten teilen sich in diesem Jahr zwei junge Wissenschaftlerinnen. Beide Dissertationsschriften wurden aufgrund ihrer hohen wissenschaftlichen Qualität und ihres Neuheitsgrades von den jeweiligen nationalen und internationalen Gutachtern mit dem bestmöglichen Prädikat „summa cum laude“ („mit Auszeichnung“) bewertet: Dr. rer. nat. Leslie Leben (32) wird für ihre Dissertationsschrift „Non-negative Operators in Krein Spaces and  Rank One  Perturbations“ geehrt. Die von Professor Carsten Trunk betreute Arbeit entstand am Fachgebiet Angewandte Funktionalanalysis der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften.
    Dr.-Ing. Yao Cheng (31) wird für ihre Doktorarbeit „Advanced  Multi­ Dimensional Signal Processing  for  Wireless  Systems" geehrt. Die Arbeit wurde am Fachgebiet Nachrichtentechnik der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik angefertigt und von Professor Martin Haardt betreut.

    Dr. Leslie Leben ist es in ihrer Dissertationsschrift gelungen, eine bislang nicht erreichte Genauigkeit bei der qualitativen Untersuchung von Differentialgleichungen in Räumen mit ungewöhnlicher Geometrie zu erzielen. Diese mathematischen Modelle sind die Grundlage für die Modellierung von sogenannten Metamaterialien, wie sie im Zuge des Voranschreitens der Nanotechnologien entwickelt wurden. Metamaterialien sind Stoffe, die auf atomarem Niveau so designt wurden, dass sie neuartige Eigenschaften, wie sie in der Natur nicht vorkommen, aufweisen. So gelang es, Metamaterialien mit einem negativen Brechungsindex zu entwickeln, was nichts anderes heißt als Unsichtbarkeit. Was nach Harry Potters Umhang klingt, wird mit Hilfe von quantenmechanischen Effekten möglich, indem das spektral sichtbare Licht negativ gebrochen wird. Dabei wird das Licht um das Material herum gelenkt und dieses dadurch unsichtbar gemacht.

    Bis derartige neuartige Materialien für innovative Anwendungen genutzt werden können, ist es noch ein weiter Weg. Ihre abstrakte Beschreibung würde einen wichtigen Beitrag leisten, um Metamaterialien mit negativem Brechungsindex von der Nanowelt in die Makrowelt überführen zu können. Da sich die physikalischen Grundlagen der Quantentheorie vom Licht auch etwa auf den Schall übertragen lassen, könnten beispielsweise neuartige Ultraschallverfahren entwickelt werden, bei denen Bereiche wie Knochen, die das Bild stören, unsichtbar gemacht würden. Leslie Leben ist es mittels hochanspruchsvoller analytischer Methoden gelungen, herauszufinden, wie sich ganz bestimmte Werte, das sogenannte Spektrum bei bestimmten Differentialgleichungssystemen, verhalten. Die Arbeit von Leslie Leben erweitert damit fundamentale mathematische Theorien für die Beschreibung noch weitgehend unerforschter Systeme. Zugleich dient sie dem besseren Verständnis der zugrunde liegenden theoretischen Physik. Aus der Dissertationsschrift sind bereits mehrere Publikationen in renommierten internationalen Fachzeitschriften hervorgegangen.

    Dr. Yao Cheng präsentiert in ihrer Dissertationsschrift neuartige Signalverarbeitungskonzepte für unterschiedliche drahtlose Systeme. Effiziente Signalverarbeitungsalgorithmen sind unabdingbar für künftige Anwendungen, da die Zahl der Endgeräte, Kommunikationsschnittstellen und die Rechenkapazität stetig steigt. Eine zunehmende Menge an digitalen Daten muss erfasst und verarbeitet werden und die Anforderungen an digitale Signalverarbeitungsverfahren werden immer höher.

    In ihrer Doktorarbeit stellt Dr. Yao Cheng Strategien vor, mit denen die Effizienz der Datenübertragung und die Verbindungszuverlässigkeit in modernsten Datenübertragungssystemen weiter gesteigert werden können. Insbesondere beschäftigte sich Yao Cheng mit den sogenannten Mehrträgerverfahren für Multiple-Input Multiple-Output (MIMO) als wesentliche Elemente des drahtlosen IEEE 802.11ac-Standards für WLAN-Systeme und zugleich Schlüsseltechnologie für die 5. Mobilfunkgeneration. Yao Cheng gelang es mit umfassenden numerischen Untersuchungen, neuartige Algorithmen zur Leistungssteigerung des Verfahrens zu entwickeln und durch umfangreiche Simulationstests erfolgreich zu evaluieren.

    Darüber hinaus entwickelte sie ein neuartiges Verfahren, mit dem die Datenübertragung in mehrdimensionalen Kommunikationssystemen weniger störanfälliger wird. Aufgrund der hohen Qualität ihrer Doktorarbeit fördert die Carl-Zeiss-Stiftung die Forschungsarbeiten von Dr. Yao Cheng an der TU Ilmenau für weitere drei Jahre.

    Preis der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen
    Mit dem mit 2.500 Euro dotierten Preis würdigt die IHK Südthüringen herausragende praxisorientierte Abschlussarbeiten von Studierenden. Der Preis wird durch Tilo Werner, Leiter der Niederlassung Arnstadt der IHK Südthüringen, überreicht. Den IHK-Preis 2017 erhält die 23-jährige Masterstudentin des Studienganges Werkstoffwissenschaften Janine Wessel. Sie wird für ihre mit 1,0 bewertete Bachelorarbeit zum Thema „Untersuchungen dotierter Sol-Gel-Kieselgläser und ihrer Schmelzen“ ausgezeichnet, die sie am Fachgebiet Anorganisch Nichtmetallische Werkstoffe unter der Betreuung von Professorin Edda Rädlein angefertigt hat.

    In ihrer Arbeit, die in Zusammenarbeit mit der QSIL GmbH Quarzschmelze Ilmenau, einem weltweit führenden Anbieter von Produkten aus hochreinem Quarzglas, entstand, beschäftigte sich Janine Wessel mit der gezielten Einflussnahme auf optische oder thermische Eigenschaften von Gläsern, die im Sol-Gel-Prozess, einem kalten Gießverfahren, hergestellt wurden. Dazu brachte sie verschiedene bewusste Verunreinigungen in geringen Konzentrationen, sogenannte Dotanden, in die zu untersuchenden Gläser ein. Verschiedene literarische Quellen sowie Ideen und Ansätze, die während der Arbeit entstanden sind, wurden zur Optimierung des Prozesses herangezogen.

    In ihrer Arbeit hat die Preisträgerin speziell die optische Durchlässigkeit und die Wärmeausdehnung der untersuchten Gläser analysiert. Dabei zeigte sich, dass es mit Hilfe von Eisen, Vanadium, Cer und Kupfer gelingt, bestimmte Strahlungen zu absorbieren. Derartige Gläser könnten überall dort zur Anwendung kommen, wo beispielsweise UV-Strahlung herausgefiltert werden soll, die mechanischen, chemischen oder thermischen Eigenschaften von normalem Fenster- oder Behälterglas aber nicht ausreichen. Weiterhin wurde mit Titan die Wärmeausdehnung verringert. Damit kann die Passgenauigkeit präziser Bauteile auch bei schwankenden Temperaturen gewährleistet werden.

    Durch die in der Arbeit erzielten Ergebnisse wurden die Grundlagen geschaffen, das Angebotsspektrum der Firma QSIL künftig auf Kieselgläser mit diesen besonderen Eigenschaften auszuweiten und die weltweite Wettbewerbsfähigkeit des Thüringer Unternehmens weiter zu stärken.

    Kontakt:
    Sabine Jackisch
    TU Ilmenau, Leiterin Referat Marketing
    Tel.: 03677 69-1761
    E-Mail: sabine.jackisch@tu-ilmenau.de

    29.09.2017


     

  • Tag der Deutschen Einheit: Treffen von TU Ilmenau-Absolventen in der Politik

    Foto: © TU Ilmenau

    Zum Tag der Deutschen Einheit treffen sich Absolventen der Technischen Universität Ilmenau, die nach der friedlichen Revolution 1989 in die Politik gegangen sind und in politischer Verantwortung an der Umgestaltung Deutschlands entscheidend mitgewirkt haben. Unter den Absolventen in der Politik sind so prominente Namen wie Matthias Platzeck, ehemaliger Ministerpräsident Brandenburgs und SPD-Vorsitzender, und Claudia Nolte, ehemalige Bundesfamilienministerin. Die TU Ilmenau ruft Alumni, die nach dem Fall der Mauer in die Politik gegangen sind, auf, am 2. und 3. Oktober an ihrer Alma Mater zusammenzukommen und Gedanken über das eigene ungewöhnliche Engagement auszutauschen.

    Sie haben alle vor vielen Jahren an der TU Ilmenau studiert. Dann kam das Jahr der friedlichen Revolution 1989, das in Deutschland tiefgreifende Umwälzungen mit sich brachte, und die Männer und Frauen, die zuvor eine technische Laufbahn eingeschlagen hatten, gingen in die Politik, um das Land umzugestalten. Großgeworden im sozialistischen DDR-Regime und beruflich gebildet an der TU Ilmenau, wirkten sie zum Teil in gehobenen politischen Positionen an den bedeutenden politischen, technischen und gesellschaftlichen Veränderungen des geeinten Landes mit. Ist es in der Regel alles andere als üblich, dass Ingenieure und Naturwissenschaftler ein derartiges gesellschaftliches Engagement in der Politik zeigen, haben nach 1989 gerade zahlreiche Diplomingenieure der TU Ilmenau diesen Weg eingeschlagen: Neben Matthias Platzeck und Claudia Nolte unter anderem die beiden ersten Fraktionsvorsitzenden ihrer Partei im Thüringer Landtag nach der Wende, Jörg Schwäblein, CDU, und Gerd Schuchardt, SPD, der auch ehemaliger stellvertretender Ministerpräsident war, Christoph Schnittler, ehemaliger Bundestagsabgeordneter der FDP, Manfred Ruge, ehemaliger Oberbürgermeister der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt, Dr. Uta Rensch, ehemalige Oberbürgermeisterin von Freiberg/Sachsen, und die ehemaligen Landräte Benno Kaufhold, Christian Gumprecht und Michael Ermrich.

    Professorin Dagmar Schipanski ist zwar keine Absolventin der TU Ilmenau, aber sie wurde, nachdem sie 1967 als Assistentin an deren Vorgängereinrichtung, die Technische Hochschule Ilmenau, gekommen war, 1995 die Rektorin der einzigen technischen Universität Thüringens. Sie war es, die die Absolventen, die nach der Wende in die Politik wechselten oder in Gemeindevertretungen und Kreistagen ehrenamtlich politische Verantwortung übernahmen, in Ilmenau zusammengebracht hat. Auch Dagmar Schipanski, die ihrer ehemaligen Universität heute noch als Vorsitzende der „Universitätsgesellschaft Ilmenau – Freunde, Förderer, Alumni“ verbunden ist, war selbst in verschiedenen Funktionen in der Politik tätig: 1999 war sie, obwohl sie damals keiner Partei angehörte, Kandidatin von CDU und CSU für das Amt der Bundespräsidentin. Im selben Jahr wurde sie Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Thüringen, wo sie später auch als Landtagspräsidentin wirkte. Seit vielen Jahren ist Dagmar Schipanski Mitglied im Bundesvorstand der CDU.

    Als Vorsitzende der Universitätsgesellschaft möchte sie zusammen mit dem Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, das erfolgreiche Engagement von Absolventen und Mitarbeitern der TU Ilmenau in Ihren Funktionen als Minister, Angestellte der Verwaltung, Mitglieder in Parlamenten und Gemeindevertretungen würdigen. Die TU Ilmenau ruft alle Absolventen und Mitarbeiter, die nach 1989 in die Politik gewechselt sind, zur Teilnahme am Treffen vom 2. bis 3. Oktober an der Technischen Universität auf. Die Teilnehmer möchten über das eigene politische Engagement, ihre Beweggründe für den ungewöhnlichen Schritt in die Politik und die politische Entwicklung im vereinten Deutschland diskutieren.

    Anmeldungen bei Monika Schoß: Telefon: +49 3677 69-2558 oder per E-Mail: alumni@tu-ilmenau.de

    Kontakt:
    Prof. Dagmar Schipanski
    Vorsitzende der „Universitätsgesellschaft Ilmenau – Freunde, Förderer, Alumni“
    Tel.: +49 3677 671881 bzw. +49 3677 468965
    E-Mail: kontakt@dagmar-schipanski.de

    26.09.2017


     

  • „Heimat – Ein Phantomschmerz“ – Autorenlesung mit Christian Schüle in der Universitätsbibliothek der TU Ilmenau

    Foto: © DroemerKnaur

    Heimat ist ein schillernder Begriff, unter dem jeder etwas anderes versteht und der dennoch oft zur Gemeinschafts- und Identitätsstiftung in Anspruch genommen wird. Der Publizist und Autor Christian Schüle widmet sich mit seinem Buch „Heimat – Ein Phantomschmerz“ der Frage, wie sich das, wofür das Wort Heimat steht, unter den Bedingungen rasanter gesellschaftlicher Umbrüche in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Am Donnerstag, dem 21. September 2017, um 19 Uhr stellt er sein Buch in der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Ilmenau vor. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen statt. 

    Foto: © DroemerKnaurDerzeit verändert sich Heimat so rasant, wie wir es noch nie zuvor erlebt haben. Politische, wirtschaftliche und soziale Grenzen lösen sich auf. Die Welt wird immer unüberschaubarer und die Zahl derjenigen, die einen Verlust an Sicherheit und Geborgenheit beklagen, wächst. Wie können wir diese Herausforderung bestehen?, fragt Christian Schüle in seiner Zeitdiagnose. Er begibt sich in den deutschen Alltag, erkundet die Erwartungen und Befürchtungen der Deutschen und hinterfragt kritisch ihre Traditionen. Sein Resümee: Der Verlust von Heimat ist ein Phantomschmerz – denn die Betroffenen, die Hiesigen wie die Fremden, verklären das Vergangene und sind kaum bereit, die gegenwärtigen Möglichkeiten zu sehen. Aber die gibt es, wie Christian Schüle eindrucksvoll zeigt. 

    Christian Schüle, geboren 1970, ist freier Autor und Publizist. Seine Essays, Feuilletons und Reportagen, erschienen unter anderem in „Die Zeit“, „Geomare“, „National Geographic“ und „Le Monde“, wurden mehrfach ausgezeichnet. Seit dem Sommersemester 2015 lehrt Christian Schüle Kulturwissenschaft an der Universität der Künste in Berlin. Er veröffentlichte bislang acht Bücher, zuletzt „Wie wir sterben lernen“ und „Was ist Gerechtigkeit heute?“.

    Lesung mit Christian Schüle:
    Donnerstag, 21. September 2017, 19.00 Uhr
    Universitätsbibliothek Ilmenau, Langewiesener Str. 37, Ilmenau
    Eintritt frei.

    Kontakt:
    Dr. Peter Blume
    Universitätsbibliothek Ilmenau
    Tel.: 03677 69-4776
    E-Mail: peter.blume@tu-ilmenau.de

    14.09.2017


     

  • Absolventin der TU Ilmenau belegte beim ARD/ZDF-Förderpreis „Frauen + Medientechnologie“ den dritten Platz

    Foto: © ARD/ZDF-Förderpreis, Claudius Pflug

    Die Absolventin der Technischen Universität Ilmenau Anna-Maria Daschner hat beim ARD/ZDF-Förderpreis „Frauen + Medientechnologie“ 2017 den dritten Platz belegt. Dies wurde auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin bekannt gegeben. Der Preis für Anna-Maria Daschners an der TU Ilmenau abgelegte Masterarbeit, in der sie Technologien für Fernsehstudios der Zukunft untersuchte, ist mit 2.000 Euro dotiert. 

    Der Umbruch in Fernsehstudios ist im digitalen Zeitalter radikal. Wo es früher einer Vielzahl an hochspezialisierten und äußerst kostspieligen Geräten bedurfte, zum Beispiel Steuergeräte für die elektronischen Kameras oder technische Messgeräte, werden heute wenige flexible und wesentlich kostengünstigere elektronische Bestandteile benötigt, die in Zukunft gar von hoch entwickelten Servern mit mehreren virtuellen Maschinen abgelöst werden sollen. Die hohen Datenraten, die in Fernsehstudios für hochauflösende Bilder gesendet werden müssen, lassen sich mit den herkömmlichen Broadcast-Technologien nicht mehr verarbeiten. In ihrer Masterarbeit „Hochbandbreitige IP-Signale in virtualisierten Umgebungen“ suchte die Ilmenauer Absolventin der Medientechnologie Anna-Maria Daschner nach Lösungen, wie Fernsehsender die Umstellung auf neue Technologien der Informationstechnik gestalten können, indem Bildsignale mit zum Teil extrem hohen Datenraten verarbeitet und gesteuert werden. Ihre Abschlussarbeit, die sie an der TU Ilmenau in Zusammenarbeit mit der GMIT GmbH, einem Tochterunternehmen des Elektronikkonzerns Rohde & Schwarz, geschrieben hatte, wurde mit „sehr gut“ bewertet. 

    Über ihren Erfolg beim ARD/ZDF-Förderpreis „Frauen + Medientechnologie“ zeigte sich die 27-jährige Anna-Maria Daschner überglücklich: „Ich freue mich sehr über den Förderpreis und dass dadurch dem Thema meiner Abschlussarbeit mehr Aufmerksamkeit zukommt: dass der Umstieg im Bereich der TV-Studioproduktion von herkömmlichen Technologien auf klassische IT gar nicht so einfach ist.“ Abgelegt hatte Anna-Maria Daschner ihre Masterarbeit am Fachgebiet Audiovisuelle Technik bei Hans-Peter Schade, Professor für Audiovisuelle Technik im Ruhestand, und Thaden Cohrs vom Institut für Medientechnik der TU Ilmenau, wo sie heute als wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt ist. Schon in der Schule begeisterte sie sich für naturwissenschaftliche und technische Themen und begann gleich nach dem Abitur ein Bachelorstudium in Medientechnik an der Fachhochschule Düsseldorf. Für ihr Masterstudium der Medientechnologie wechselte sie an die Technische Universität Ilmenau, wo sie Anfang 2017 ein Promotionsstudium und ihre Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich digitale Mobilität begann. 

    Mit dem Förderpreis „Frauen + Medientechnologie“ möchten die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF talentierte Frauen motivieren, sich in ihrem Studium oder in der Forschung mit audiovisueller Medienproduktion zu befassen. Unter dem Motto „Meine Idee schreibt Zukunft“ richtete sich der Förderpreis 2017 an Absolventinnen deutschsprachiger Hochschulen, deren Abschlussarbeiten sich mit aktuellen technischen Fragestellungen aus diesem Bereich befassen.

    Kontakt:
    Anna-Maria Daschner
    Institut für Medientechnik
    Telefon: 03677 69-2897
    E-Mail: anna-maria.daschner@tu-ilmenau.de

    01.09.2017


     

  • Universitätsbibliothek der TU Ilmenau zeigt die besten Pressefotos aus Hessen und Thüringen

    Foto: © Sascha Fromm, Riechheim

    „Profi-Fotos erzählen eine Geschichte mit einem Bild“ – so beschreibt Heidje Beutel, Vorsitzende des DJV-Landesverbands Thüringen, die preisgekrönten Pressefotos aus Hessen und Thüringen, die vom 7. September bis zum 5. Oktober 2017 in der Universitätsbibliothek der TU Ilmenau zu sehen sind. Christian Fischer, freier Journalist aus Elxleben, lieferte das „Foto des Jahres 2016“. 

    Mit dem Bild auch die Geschichte zu erzählen, die hinter dem Bild steht, das unterscheidet ein professionelles Pressefoto von Alltagsfotografie. Gelungene Pressefotos treffen eine journalistische Aussage allein mit den technischen Mitteln der fotografischen Abbildung, ohne Verwendung der Sprache. Dieses schwierige Metier und diejenigen, die es täglich ausüben, zu würdigen, ist das Ziel des Wettbewerbs „PresseFoto Hessen-Thüringen“, den die Journalistenverbände der beiden Bundesländer ausrichten. An der zehnten Auflage 2016 nahmen 52 Fotoreporter teil, fast 500 Fotos reichten sie in sieben Kategorien ein. Die Ausstellung zeigt die 50 prämierten Einzelaufnahmen und die fünf ausgezeichneten Fotoserien. 

    Foto: © Christian Fischer, ElxlebenDas Foto „Wohnen auf dem Dachboden“ des freien Journalisten aus Elxleben Christian Fischer beeindruckte die zehn Jurymitglieder am meisten. Das Bild zeigt eine Frau, die auf dem Dachboden eines Wohnhauses in Mühlhausen lebt. Sie hat MCS, eine vielfache Chemikalienunverträglichkeit. Christian Fischer erhielt dafür den mit 2000 Euro dotierten Preis „Foto des Jahres 2016“, gestiftet von der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen. 

    Die Ausstellung ist montags bis samstags zu den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek der TU Ilmenau frei zugänglich. Zur Eröffnung am 7. September, 18 Uhr, sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Vertreter der Journalistenvereinigung und Dr. Andreas Schwarz, kommissarischer Leiter des Fachgebiets Public Relations und Technikkommunikation an der TU Ilmenau, geben eine Einführung in die Ausstellung.

    Ausstellungseröffnung „PresseFoto Hessen-Thüringen 2016“:

    Donnerstag, 07.09.2017, 18 Uhr, Universitätsbibliothek Ilmenau, Langewiesener Str. 37, Ilmenau, Eintritt frei.

    Kontakt:
    Dr. Peter Blume
    Universitätsbibliothek Ilmenau
    Tel.: 03677 69-4776
    E-Mail: peter.blume@tu-ilmenau.de

    31.08.2017


     

  • Universitätsarchiv der TU Ilmenau erhielt Thüringer Archivpreis 2017

    Foto: © TU Ilmenau

    Das Universitätsarchiv der Technischen Universität Ilmenau erhielt den Thüringer Archivpreis 2017. Das Archiv wurde insbesondere für die Erarbeitung eines Fristenkatalogs gewürdigt, der die unterschiedlichen gesetzlichen Fristen zur Aufbewahrung von dienstlichen Unterlagen der TU Ilmenau übersichtlich zusammenfasst. Notwendig ist dieser Katalog, um allen Beschäftigten des Archivs selbst und der Universität insgesamt die Einhaltung vorgegebener archiv- und datenschutzrechtlicher Regelungen und anderer gesetzlicher Bestimmungen zu ermöglichen. Der Archivpreis ist mit einem Preisgeld von 5000 Euro dotiert, das für eigenständige Projekte des Universitätsarchivs verwendet werden kann. 

    In Thüringen existierte bislang kein vergleichbares Nachschlagewerk wie der Fristenkatalog und die Ermittlung sachspezifischer Aufbewahrungsfristen war deshalb oft mit großem zeitlichen Aufwand verbunden. Die Fachjury des Thüringer Archivpreises 2017 würdigte daher nicht nur die vorbildliche Dienstleistung für Nutzer und Kollegen, sondern auch die Bereitschaft der Leiterin des Universitätsarchivs, Dr. Anja Kürbis, die den Fristenkatalog gemeinsam mit einer Projektgruppe der TU Ilmenau erstellt hat, das umfangreiche Verzeichnis über das Internet allen interessierten Nutzern und auch anderen Archiven zur Verfügung zu stellen: „Damit wird diese erste moderne Zusammenstellung eines Thüringer Universitätsarchivs über den Kreis der Spezialarchive hinaus zu einer Handreichung und kann zu einem Modell für viele Archive werden, die sich im Übergang zur elektronischen Aktenführung in den Verwaltungen vor neue Aufgaben bei der Schriftgutverwaltung und der Bestandsbildung gestellt sehen“, betonte die Jury. Die Entscheidung sei in diesem Jahr besonders schwierig gewesen, da alle eingereichten Vorschläge preiswürdig erschienen. 

    Stifter des jährlich ausgelobten Archivpreises sind die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und der Landesverband Thüringen im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare. Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen ist eine Gemeinschaftsstiftung der Sparkassen in Thüringen und Hessen sowie der Landesbank Hessen-Thüringen und der SV Sparkassenversicherung. 

    Kontakt:
    Dr. Anja Kürbis
    Leiterin Universitätsarchiv TU Ilmenau
    Tel.: 03677 69-1715
    E-Mail: anja.kuerbis@tu-ilmenau.de

     

     

    25.08.2017


     

  • 14. Kinderuni Ilmenau: Programm und Anmeldeinformationen abrufbereit

    Foto: © TU Ilmenau

    Die Technische Universität Ilmenau lädt auch in diesem Jahr zur Kinderuni Ilmenau ein! Am 8., 10., 15., 17., 22. und 24. November 2017 können 8- bis 12-jährige Kinder wieder spannenden Vorlesungen lauschen und einen unvergesslichen Tag als „Studierende“ erleben. An diesen sechs Tagen will die 14. Auflage der Kinderuni Ilmenau wieder Schüler/innen der 3. bis 6. Klassen begeistern. Das Programm und die Informationen zur Anmeldung für Schulklassen sind ab sofort online verfügbar.

    Die Teilnahme an der Kinderuni Ilmenau ist kostenfrei, eine Anmeldung aber erforderlich. Da die Plätze immer sehr begehrt sind, sollten sich Interessenten schon jetzt die Anmeldezeiträume vormerken: Lehrer und Elternsprecher können Schulklassen in der Zeit vom 04. bis 09. September anmelden. Dies kann online, per Post oder Fax erfolgen. Einzelne Kinder können vom 17. bis 19. Oktober online oder telefonisch angemeldet werden. Alle weiteren Informationen zur Kinderuni 2017 finden Sie online auf der Homepage www.kinderuni-ilmenau.de

    Die Kinderuni Ilmenau findet seit 2004 jährlich im November auf dem Campus der TU Ilmenau statt und begeistert seither jedes Jahre tausende Kinder. Im größten Hörsaal der Uni besuchen sie aufregende Vorlesungen aus den Bereichen Technik, Wirtschaft und Medien, die von den Professorinnen und Professoren der TU Ilmenau kindgerecht vorbereitet werden. Bildgewaltig und spannend werden Fragen aus dem Alltag mithilfe der modernen Wissenschaft erklärt. Die Vorlesungen und das interessante Rahmenprogramm lassen Kinder für einen Tag echte Studierende sein und machen die Kinderuni Ilmenau zu einer der erfolgreichsten in ganz Deutschland.

    Foto: © TU IlmenauDie Tradition, die erste Vorlesung der Kinderuni persönlich zu halten, lässt sich der Rektor, Professor Peter Scharff, auch in diesem Jahr nicht nehmen. Seines Zeichens Chemiker, wird er am 8. November die Kinderuni mit seiner Vorlesung „Warum ist die Welt so bunt?“ eröffnen und mit spektakulären Versuchen veranschaulichen, welchen Einfluss Chemie auf die optische Erscheinung unserer Umwelt hat.

    Auch Professor Karlheinz Brandenburg wird in diesem Jahr wieder bei der Kinderuni vertreten sein. In seiner Vorlesung „Können Computer besser hören als Menschen?“ gibt der Miterfinder des mp3-Formats einen Einblick hinter die technischen Kulissen eines Computers. Dabei zeigt er, wie intelligente Sprachsteuerungen wie Siri und Alexa funktionieren und gibt einen Ausblick, was technisch in Zukunft noch möglich sein wird.

    Gewidmet wird sich aber auch ganz alltäglichen Problemen. In der  Vorlesung „Preis, Kosten und Gewinn – Warum ist Brot (meist) billiger als ein Medikament?“, gehalten von Professor Michael Grüning, dreht sich alles um die Preisentwicklung. Der Professor der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien erklärt den Kindern, wie Preise überhaupt entstehen und warum sie sich je nach Geschäft oft unterscheiden.

    Doch bekanntlich sind Vorlesungen nicht das Einzige, worauf es im Alltag eines Studierenden ankommt. Auch ein Besuch der Universitätsbibliothek, das Erkunden der Labore und Werkstätten sowie das Tanzen im Studierendenclub stehen auf dem Stundenplan der jungen Besucherinnen und Besucher. Und weil so viel Aufregung hungrig macht, wird allen Kindern ein Mittagessen sowie ein kleiner Pausensnack in der Mensa gegen einen kleinen Unkostenbeitrag angeboten. Betreut werden die jungen Gäste von Studierenden der TU Ilmenau. 

    Foto: © TU IlmenauDie Kinderuni Ilmenau wird im Rahmen der Lehrveranstaltung Projektmanagement von einem neunköpfigen Team aus Studierenden der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft mit Unterstützung der TU Ilmenau und Spendern organisiert.

    Weitere Informationen unter:
    www.kinderuni-ilmenau.de
    www.facebook.de/kinderuniilmenau

    www.instagram.com/kinderuniilmenau

    Kontakt:
    Louis Sternberg
    Ressort Kommunikation
    E-Mail: kinderuni@tu-ilmenau.de
    Telefon: 0162 7321532
    Ruth Tebartz
    Projektkoordination
    E-Mail: kinderuni@tu-ilmenau.de
    Telefon: 0175 4342476

    17.08.2017


     

  • TU Ilmenau: Verkauf von Spin-off fayteq an Facebook ist Ausweis für internationales Spitzenniveau Ilmenauer Forschung

    Mit der an der TU Ilmenau entwickelten Diminished-Reality-Technologie können reale Gegenstände in Echtzeit aus Live-Videos entfernt werden.

    Der Verkauf ihres Spin-off-Unternehmens fayteq an Facebook ist für die TU Ilmenau Ausweis für das internationale Spitzenniveau ihrer Forschungsergebnisse und deren erfolgreiche Überführung in innovative Produkte auf dem Weltmarkt. Fayteq kann mithilfe von Diminished Reality in Echtzeit Objekte aus Live-Videos entfernen oder ersetzen. Im August 2017 wurde das 2011 in Ilmenau gegründete Unternehmen an den US-amerikanischen Internetkonzern verkauft. Der Rektor der TU Ilmenau, Professor Scharff, und Mitgründer Professor Wolfgang Broll sehen in dem Verkauf eine klare Bestätigung für eine erfolgreiche Forschungsstrategie und ein hohes Gründungspotenzial an der TU Ilmenau. 

    „Wenn ein Unternehmen wie Facebook sich eine an der TU Ilmenau entwickelte Technologie sichert, zeugt das vom internationalen Spitzenniveau der Forschungsarbeit unserer Wissenschaftler und einer sehr erfolgreichen Überführung in innovative, marktfähige Produkte“, so der Rektor. „Das macht uns sehr stolz und ich möchte dem gesamten Gründerteam um Professor Wolfgang Broll herzlich zur diesem herausragenden Erfolg gratulieren. Neben der hohen Qualität ihrer Arbeit wurde auch ihr Mut, den Schritt zum Gründer zu wagen, belohnt.“ 

    Foto: © TU Ilmenau, Prof. BrollDie Firma fayteq war 2011 gemeinsam vom Leiter des Fachgebietes Virtuelle Welten und Digitale Spiele, Professor Wolfgang Broll, und den Absolventen André Münnich und Dr. Jan Herling aus der TU Ilmenau ausgegründet und zunächst in Ilmenau und anschließend in Erfurt angesiedelt worden. Gründung und Produkte basieren auf an der Universität entwickelten innovativen Verfahren wie Diminished Reality, mit dem es den Ilmenauer Wissenschaftlern weltweit erstmals gelang, Objekte aus Live-Videos in Echtzeit zu entfernen und zu ersetzen. Das inzwischen patentierte Verfahren erregte international enorme Beachtung in Wissenschaft und Wirtschaft und wies durch seine Anwendungsnähe ein großes Potenzial für eine Firmengründung auf. Professor Broll: „Über den Kauf unseres Spin-offs durch einen Weltkonzern wie Facebook freuen wir uns natürlich sehr, ist dies doch eine Anerkennung für viele Jahre intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Ein Schlüssel zum Erfolg war aber auch die große Unterstützung, die wir erfahren haben, nicht zuletzt durch die Universität selbst. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Unser Dank gilt auch dem Team von „auftakt. Das Gründerforum Ilmenau" sowie Professor Andreas Will, die uns auf unserem Weg konstruktiv und mit dem nötigen betriebswirtschaftlichen Know-how begleitet haben.“ 

    Mit dem Erfolg ihres Spin-offs sieht sich die TU Ilmenau einmal mehr in ihrer strategischen Ausrichtung der Forschung bestätigt. Als erste deutsche Universität hatte sie schon in den 1990er Jahren begonnen, einen Forschungsschwerpunkt auf das Gebiet der Medientechnologien zu setzen und hat diesen seither kontinuierlich ausgebaut und weltweite Alleinstellungmerkmale generiert. Darunter auf dem Gebiet der virtuellen Welten und digitalen Spiele. Nachdem die TU Ilmenau als erste deutsche Universität im Jahr 2006 die Professur Digitale Spiele zur sozialwissenschaftlichen Erforschung von Computer-Games eingerichtet hatte, folgte 2009 die Einrichtung des technisch ausgelegten Fachgebietes Virtuelle Welten und Digitale Spiele. Das von dem Informatiker Wolfgang Broll geleitete Fachgebiet beschäftigt sich seither international überaus erfolgreich mit Technologien und Anwendungen der sogenannten Mediated Reality. Darunter versteht man die technologiebasierte Veränderung der individuellen Wahrnehmung der Umgebung. Hierzu zählt einerseits Augmented Reality, wobei zusätzliche virtuelle Inhalte in die Realität integriert werden, so dass sie ein Teil davon werden und im bestem Fall im Nachhinein überhaupt nicht mehr als künstliche Inhalte zu erkennen sind, andererseits Diminished Reality, womit Inhalte der Realität aus dieser entfernt werden, ohne dass dies für den Betrachter ersichtlich ist.  

    Weltweit gilt das Gebiet der Mediated Reality als besonders zukunftsträchtig und eröffnet breite Anwendungsbereiche. Professor Broll: „Mit Hilfe von Augmented und Diminished Reality können wir unsere reale Umgebung derart verändern, dass sie genau die für uns in der jeweiligen Situation erforderlichen Inhalte bereitstellt. Stellen Sie sich beispielsweise vor, Sie könnten aus Ihrer Wohnung die alten Möbel entfernen – sie also virtuell leerräumen – um sie dann anschließend mit neuen möglichen Einrichtungsvarianten virtuell wieder auszustatten. Und das Beispiel würde sich direkt genauso auch auf eine Fertigungsstraße in einer Fabrikhalle oder Gebäude in einem zu sanierenden Stadtviertel anwenden lassen.“ 

    Professor Broll wird seine Forschungen an der TU Ilmenau fortführen und sieht Potenzial für weitere Spin-offs: „Wir führen hier gerade einige vielversprechende Forschungsprojekte durch und sind dafür immer auf der Suche nach engagierten Studenten und Doktoranden – insbesondere mit Interesse und Know-how in den Bereichen Computer Vision und Deep Learning“. 

    Um den damit verbundenen Forschungsbedarf zu decken, sieht sich die TU Ilmenau hervorragend gerüstet. Der Rektor: „Wir haben die technologischen Voraussetzungen und vor allem die Exzellenz in der Forschung, um an die erreichten Erfolge auf diesem Gebiet anzuknüpfen und die Vorreiterrolle der TU Ilmenau auf dem Gebiet virtuelle Realität weiter auszubauen. Nicht zuletzt die derzeitige große öffentliche Aufmerksamkeit an unseren Arbeiten hilft uns dabei, international noch bekannter zu werden und die besten Nachwuchskräfte für die Erforschung von innovativen Lösungen für Zukunftsaufgaben im digitalen Zeitalter zu gewinnen.“

    15.08.2017


     

  • Absolventin der TU Ilmenau Preisträgerin des ARD/ZDF-Förderpreises „Frauen + Medientechnologie“

    Foto: © TU Ilmenau

    Die Absolventin der Technischen Universität Ilmenau Anna-Maria Daschner ist unter den drei Gewinnerinnen des ARD/ZDF-Förderpreises „Frauen + Medientechnologie“ 2017. Auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin wird am 1. September bekannt gegeben, ob sie den ersten, zweiten oder dritten Preis erhält. In ihrer Masterarbeit untersuchte Anna-Maria Daschner Technologien für Fernsehstudios der Zukunft.

    Der Umbruch in Fernsehstudios ist im digitalen Zeitalter radikal. Wo es früher einer Vielzahl an hochspezialisierten und äußerst kostspieligen Geräten bedurfte, zum Beispiel Steuergeräte für die elektronischen Kameras oder technische Messgeräte, werden heute wenige flexible und wesentlich kostengünstigere elektronische Bestandteile benötigt, die in Zukunft gar von hoch entwickelten Servern mit mehreren virtuellen Maschinen abgelöst werden sollen. Die hohen Datenraten, die in Fernsehstudios für hochauflösende Bilder gesendet werden müssen, lassen sich mit den herkömmlichen Broadcast-Technologien nicht mehr verarbeiten. In ihrer Masterarbeit „Hochbandbreitige IP-Signale in virtualisierten Umgebungen“ suchte die Ilmenauer Absolventin der Medientechnologie Anna-Maria Daschner nach Lösungen, wie Fernsehsender die Umstellung auf neue Technologien der Informationstechnik gestalten können, indem Bildsignale mit zum Teil extrem hohen Datenraten verarbeitet und gesteuert werden. Nachdem ihre Abschlussarbeit, die sie am Fachgebiet „Audiovisuelle Technik“ in Zusammenarbeit mit der GMIT GmbH, einem Tochterunternehmen des Elektronikkonzerns Rohde & Schwarz, geschrieben hatte, bereits mit „sehr gut“ bewertet wurde, belegte sie nun einen der ersten drei Plätze des ARD/ZDF-Förderpreises „Frauen + Medientechnologie“ 2017.

    Die 27-jährige Anna-Maria Daschner ist heute als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medientechnik der TU Ilmenau beschäftigt. Schon in der Schule begeisterte sie sich für naturwissenschaftliche und technische Themen und begann gleich nach dem Abitur ein Bachelorstudium in Medientechnik an der Fachhochschule Düsseldorf. Für ihr Masterstudium der Medientechnologie wechselte sie an die Technische Universität Ilmenau und begann Anfang 2017 ein Promotionsstudium und ihre Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich digitale Mobilität.

    Mit dem Förderpreis „Frauen + Medientechnologie“ möchten die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF talentierte Frauen motivieren, sich in ihrem Studium oder in der Forschung mit audiovisueller Medienproduktion zu befassen. Unter dem Motto „Meine Idee schreibt Zukunft“ richtete sich der Förderpreis 2017 an Absolventinnen deutschsprachiger Hochschulen, deren Abschlussarbeiten sich mit aktuellen technischen Fragestellungen aus dem Bereich in diesem Bereich befassen.

    Kontakt:
    Anna-Maria Daschner
    Institut für Medientechnik
    Telefon: 03677 69-2897
    E-Mail: anna-maria.daschner@tu-ilmenau.de

    19.07.2017


     

  • Technische Universität Ilmenau bestätigte neue Prorektoren

    Foto: © TU Ilmenau

    Der Akademische Senat der Technischen Universität Ilmenau, das höchste Entscheidungsgremium der Universität, hat am 13. Juni 2017 den Vorschlag des Rektors zur Wahl des Prorektors für Bildung und des Prorektors für Wissenschaft bestätigt. Der Prorektor für Bildung, Professor Jürgen Petzoldt (64), ist für eine weitere Amtsperiode gewählt worden. Neuer Prorektor für Wissenschaft der TU Ilmenau wurde der bisherige Dekan der Fakultät für Informatik und Automatisierung, Professor Kai-Uwe Sattler (48). Er folgt auf Prof. Klaus Augsburg, der nach dreizehnjähriger Tätigkeit als Prorektor für Wissenschaft nicht mehr kandidiert hat.   

    Nach dem Thüringer Hochschulgesetz und der Grundordnung der TU Ilmenau werden die Prorektoren vom Rektor vorgeschlagen und vom Senat für die Amtszeit von drei Jahren bestätigt. Professor Jürgen Petzoldt, Leiter des Fachgebietes Leistungselektronik und Steuerungen in der Elektroenergietechnik, wurde schon zum fünften Mal als Prorektor für Bildung bestätigt. Mit seiner erneuten Bestätigung würdigte der Senat seine bisherige Arbeit und auch die Tätigkeit der gesamten Universitätsleitung, die aus dem Rektor, Professor Peter Scharff, den beiden Prorektoren und dem Kanzler, Dennys Klein, besteht. 

    Der Prorektor für Bildung, Professor Jürgen Petzoldt 

    Foto: © TU IlmenauDer Prorektor für Bildung, Professor Jürgen Petzoldt, möchte die von ihm initiierten innovativen Projekte in der Lehre wie die Basic Engineering School erfolgreich fortführen: „Das neue Modell zur Verbesserung der Ingenieurausbildung werden wir jetzt zügig vom Versuchsstadium in den regulären Lehrbetrieb überführen. Damit sind zahlreiche Herausforderungen verbunden. Zum Beispiel müssen wir für die praktischen Ausbildungsanteile die Werkstätten neu ordnen und die im Projekt erfolgreich erprobten neuen Lehrmethoden auf die ganze Universität ausweiten.“ Unter der Federführung von Professor Petzoldt waren bereits in den Vorjahren immer wieder innovative Studienformen und Lehrkonzepte konzipiert und in Bundeswettbewerben prämiert und gefördert worden. Gleichzeitig führte er ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem ein und legte damit die Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung des Mammutvorhabens Systemakkreditierung. Als erste technische Universität Deutschlands erhielt die TU Ilmenau dieses Qualitätssiegel, das dem Qualitätssicherungssystem der Universität für Lehre und Studium höchstes Niveau bescheinigt. Neu gegründet wurde unter der Leitung von Jürgen Petzoldt das Zentralinstitut für Bildung der TU Ilmenau, in dem alle Weiterbildungsangebote der Universität gebündelt wurden. Neben der Basic Engineering School ist hier als zweites vom Bund gefördertes Vorhaben das Projekt BASICplus angesiedelt, das auf die Aus- und Weiterbildung weiterer Zielgruppen wie Techniker, Meister oder berufserfahrener Ingenieure ausgerichtet ist. Jüngstes Vorhaben von Professor Petzoldt: die erfolgreiche Einführung von zwei Diplomstudiengängen: Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Maschinenbau. Am 1. Oktober werden die ersten Studenten ihr Studium, das mit dem akademischen Grad Diplom abgeschlossen wird, beginnen. Für die Zukunft plant der Prorektor für Bildung in Ilmenau auf dem Gelände des technischen Denkmals „Fischerhütte“ einen Universitätscampus, auf dem Studentenwohnungen, Werkstätten und Räumlichkeiten für kulturelle Veranstaltungen und studentischen Vereine entstehen sollen. Prof. Jürgen Petzoldt: „Erst vor wenigen Wochen hat der Ilmenau Stadtrat mit seinem Beschluss den Weg geebnet, das Projekt in den nächsten fünf Jahren zu realisieren.“ 

    Der Prorektor für Wissenschaft, Professor Kai-Uwe Sattler 

    Foto: © TU IlmenauDer neue Prorektor für Wissenschaft, Professor Kai-Uwe Sattler, leitet an der TU Ilmenau das Fachgebiet Datenbanken und Informationssysteme. Seit 2011 war er Dekan der Fakultät, zuvor bereits Prodekan. Darüber hinaus ist Professor Sattler in mehreren wissenschaftlichen Gremien und Ausschüssen vertreten. Seine Erfahrungen aus diesen Tätigkeiten will er nun in seinem Amt als Prorektor für ein weitere Stärkung der internationalen Sichtbarkeit der Forschungsarbeit der TU Ilmenau einbringen. In der dreijährigen Amtszeit möchte Kai-Uwe Sattler an die erfolgreiche Entwicklung der Forschungsarbeit in der Vergangenheit anknüpfen: „In den letzten Jahren wurde in der Forschung Herausragendes geleistet und ich bin froh, auf diesem  Fundament aufbauen zu können. Mein Hauptaugenmerk werde ich auf die Stärkung international beachteter Forschungsthemen, auf eine rege Publikationstätigkeit unserer Wissenschaftler und auf den wissenschaftlichen Nachwuchs richten.“ Stärken möchte Professor Sattler dabei weiterhin die interdisziplinäre  Zusammenarbeit, aber auch unterstützende Dienstleistungen für eine erfolgreiche Beantragung von Forschungsvorhaben und Graduiertenkollegs, insbesondere der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Europäischen Union. Der 48-jährige koordiniert seit dem Jahr 2016 selbst ein DFG-Schwerpunktprogramm zum Thema „Skalierbares Datenmanagement für zukünftige Hardware“, an dem deutschlandweit rund ein Dutzend Partner beteiligt sind. 

    Der Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, ist glücklich über das starke Prorektoren-Duo an seiner Seite: „Ich freue mich, dass wir zwei hervorragende Vertreter aus Wissenschaft und akademischer Selbstverwaltung für diese bedeutenden Ämter an der Spitze der Universität gewinnen konnten. Mit Jürgen Petzoldt verbinde ich eine langjährige, überaus erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit und ich freue mich sehr, sie weitere drei Jahre fortsetzen zu können. Kai-Uwe Sattler ist nicht nur ein international hoch angesehener Wissenschaftler, er ist auch schon seit vielen Jahren in wissenschaftlichen Gremien und Fachausschüssen tätig und hat vor allem in der akademischen Selbstverwaltung der TU Ilmenau starke Akzente gesetzt. Ich blicke deshalb mit großer Freude auf die gemeinsame Arbeit mit ihm als neues Mitglied der Universitätsleitung.“ 

    Vor der offiziellen Einführung des neu bestätigten Prorektors für Wissenschaft war es dem Rektor ein besonderes Anliegen, dem scheidenden Amtsinhaber, Prof. Klaus Augsburg, für dreizehn Jahre vertrauensvolle Zusammenarbeit zu danken: „Das Team, wie es bisher bestand, hat seit unserem gemeinsamen Amtsantritt im Jahr 2004 über inzwischen mehrere Amtsperioden aufs engste zusammengearbeitet. Dass es in dieser Zeit trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen gelungen ist, Strukturprojekte und wissenschaftliche Großvorhaben von noch nie dagewesenem Umfang zu realisieren und die Universität überaus erfolgreich weiterzuentwickeln, ist in ganz wesentlichen Maße das Verdienst von Klaus Augsburg als Prorektor für Wissenschaft.“

    Kontakt:
    Prof. Peter Scharff
    Rektor der TU Ilmenau
    Tel.: 03677 69-5001
    E-Mail: rektor@tu-ilmenau.de

     

     

     

     

     

    13.06.2017


     

  • 20 Jahre Medienstudiengänge an der TU Ilmenau: Medienforum 2017: "Algorithmen verändern die Medienwelt"

    Foto: © TU Ilmenau

    Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens ihrer Medienstudiengänge lädt die Technische Universität Ilmenau am 10. Mai zum „Medienforum 2017 - Algorithmen verändern die Medienwelt“ ein.

    Die neuen Entwicklungen im Bereich der Medien und insbesondere deren Digitalisierung früher als andere aufgreifend, hatte die TU Ilmenau zum Studienjahr 1996/97 drei interdisziplinär aufgestellte Medienstudiengänge eingeführt: Medientechnologie, Angewandte Medienwissenschaft und Medienwirtschaft. Mit jeweils eigener Schwerpunktsetzung verbinden sie technik-, wirtschafts- und kommunikationswissenschaftliche Inhalte. Diese interdisziplinäre Herangehensweise wurde als „Ilmenauer Modell“ bekannt. Heute gehört die TU Ilmenau, auf deren Campus auch das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie unter Leitung des MP3-Mitentwicklers und Ilmenauer Medientechnik-Professors Karlheinz Brandenburg angesiedelt ist, zu den renommiertesten Medienstandorten in der deutschen Universitätslandschaft.

    Das Medienforum 2017 unterstreicht die zukunftsorientierte Ausrichtung der TU Ilmenau einmal mehr: Im Vortragsprogramm beleuchten hochkarätige Vertreter aus Wissenschaft und Medien die Zukunft der Medien und diskutieren mit Wissenschaftlern, Studierenden und Partnern aus Wirtschaft, Medien und Gesellschaft Entwicklungstrends in Medien und Medientechnik.

    Programm:

    Medienforum 2017: "Algorithmen verändern die Medienwelt", Mittwoch, 10. Mai 2017, 14.00- 17.00 Uhr, TU Ilmenau, Humboldtbau/Audimax:

    ·         Digitale Klangimpressionen, Klavier-Harmony-Pad / Dr. Gabriel Gatzsche, Dr. Markus Mehnert

    ·         Begrüßung durch den Rektor der TU Ilmenau, Prof. Dr. Peter Scharff, Rektor der TU Ilmenau

    ·         Vortrag: Algorithmen verändern die Medienwelt / Maria Exner, stellvertretende Chefredakteurin der ZEIT ONLINE GmbH

    ·         Vortrag: Bots, Fake News oder Parteiwerbung: Wer wird Manipulationsmeister bei der deutschen Bundestagswahl? / Prof. Dr. Katharina Zweig, TU Kaiserslautern

    ·         Vortrag: Algo-Rhythmus im Blut - wie Audiotechnologien unser Leben prägen & verändern / Steffen Holly, Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie Ilmenau

    ·         Vortrag: Big Brother liest, denkt und wirkt mit: Informationstechnologie zwischen gesellschaftlichem Nutzen und Schaden / Prof. Dr. Michael Strube, NLP Group HITS gGmbH, Heidelberg

    ·         Podiumsdiskussion / Moderation: Boris Lochthofen, MDR Landesfunkhaus Thüringen

    Weitere Informationen:
    Prof. Heidi Krömker
    TU Ilmenau, Leiterin Institut für Medientechnik
    Tel. 03677 69-2883
    E-Mail: heidi.kroemker@tu-ilmenau.de

    03.05.2017