http://www.tu-ilmenau.de

Logo TU Ilmenau


Fachgebiet Medienwissenschaft


headerphoto Fachgebiet Medienwissenschaft
Ansprechpartnerin

Ines Birnschein

Sekretariat

Telefon +49 3677 69 4703

E-Mail senden

Ihre Position

INHALTE

Kriegs- und Krisenkommunikation

Analysiert werden Strukturen, Einflussfaktoren und Prozesse der medialen Darstellung von kriegerischen Auseinandersetzungen, Katastrophen und Organisationskrisen. Gebündelt werden die Forschungsaktivitäten in diesem Bereich in der Forschungsgruppe Krisenkommunikation

Aktuelle Projekte

Habilitationsprojekt

Transnational Organizational Crises (TNOC): Culture-bound perceptions, attribution patterns, and reputation dynamics.

Kurzcharakteristik

Das ländervergleichende Forschungsprojekt von Andreas Schwarz befasst sich mit der Frage, wie transnationale Organisationskrisen von Anspruchsgruppen unterschiedlicher kultureller Provenienz wahrgenommen und verarbeitet werden.

Habilitationsprojekt

Analyse der Berichterstattung über Terrorakte (Liane Rothenberger)

Kurzcharakteristik

Liane Rothenberger plant in ihrer Habilitationsarbeit eine Analyse der über Print- und Onlinemedien vermittelten Kommunikation über Terrorakte.

Terrorismus wird als strategische Kommunikation aufgefasst und das Verhältnis in Hinblick auf verschiedene Kommunikationstheorien überprüft. Verschiedene Medien sollen in Hinblick auf die Berichterstattung über Terrorakte inhaltsanalytisch untersucht werden.

DFG-Projekt

Militärische „Media Relations“. Die Beziehungen von Bundeswehr und US-Streitkräften zu den Medien: Vergleichende Analyse des militärischen Kommunikationsmanagements seit 1990

Kurzcharakteristik

Bei dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsvorhaben handelt es sich um zwei Teilprojekte, die in einen größeren Forschungsverbund zum Thema „Militär und Medien im 20. Jahrhundert“ integriert sind. Beide Unterprojekte konzentrieren sich – wie die anderen Teilprojekte des Gesamtvorhabens – auf die Analyse der militärischen Seite der Beziehungen von Militär und Medien. Untersuchungsgegenstände sind demnach die Bundeswehr und die US-Streitkräfte sowie die für die jeweiligen militärischen Organisationen unmittelbar verantwortlichen politischen Leitungsorganisationen (BMVg, Pentagon) in ihren Beziehungen zu den Medien.

Als vergleichende Längsschnittanalyse konzipiert, werden die beiden Teilprojekte die Frage beantworten, wie und aus welchen Gründen sich die Medienbeziehungen der Bundeswehr im Vergleich zu den US-Streitkräften von 1990 bis zur Gegenwart verändert haben. Dabei werden die Aufgaben, Leistungen und Strukturen der Militär-Medien-Beziehungen ebenso im Mittelpunkt stehen wie die Beziehungen der militärischen zu den sicherheitspolitischen Media Relations. Um das bisher in der Kommunikationswissenschaft vernachlässigte Feld der medienbezogenen Organisationskommunikation des Militärs systematisch erschließen zu können, wird ein Mehrmethoden-Design aus Dokumentenanalysen und Leitfadeninterviews eingesetzt. Mit Hilfe der Ergebnisse wird ein Beitrag zur Etablierung einer Theorie der Politik-Militär-Medien-Interrelationen geleistet.

Abgeschlossene Projekte

Publikationsprojekt:

Löffelholz, Martin (2004): Krieg als Medienereignis II. Krisenkommunikation im 21. Jahrhundert. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Kurzcharakteristik

Cover

Im 21. Jahrhundert werden Konflikte zwischen Staaten, aber auch die neuen asymmetrischen Kriege intensiver als früher von Medien beeinflusst. Neben dem Fernsehen profiliert sich vor allem das Internet als Raum für andere Formen der Kriegsführung. Generell rückt die Steuerung und Kontrolle von Kommunikationsprozessen ins Zentrum des sicherheitspolitischen Krisenmanagements. Mit der Professionalisierung der militärischen Media Relations wird der Journalismus demokratischer Gesellschaften enorm herausgefordert.

Die Medien geraten in die Gefahr, selbst Teil des militärischen Apparates zu werden. Diese und weitere Veränderungen der Krisenkommunikation im 21. Jahrhundert werden in dem Band „Krieg als Medienereignis II“ bilanziert. Das Buch ordnet die Beziehungen von Medien, Militär und Sicherheitspolitik historisch ein, bietet einen systematischen und international orientierten Forschungsüberblick sowie eine interdisziplinäre Analyse zentraler Problemfelder der Krisenkommunikation. Fallbeispielhaft vorgestellt werden darüber hinaus relevante Krisenkommunikations-Typen der Moderne – u.a. während des Krieges im Irak (2003), bei den Auseinandersetzungen in Afghanistan (2001) oder in den bürgerkriegsähnlichen Konflikten in Indonesien.