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Personalrat


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Ansprechpartner

M. Sc. Marko Hennhöfer

Vorsitzender des Personalrates

Telefon 49 3677 69-2505

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INHALTE

Struktur des Personalrates

Der Personalrat setzt sich zusammen aus Vertretern der drei Beschäftigtengruppen an der Universität, aus Arbeitnehmern, akademischen Mitarbeitern und Beamten. Daneben gibt es für die jugendlichen Beschäftigten und die Auszubildenden eine eigene Vertretung, die gemeinsam mit dem Personalrat die spezifischen Interessen dieser Beschäftigtengruppe wahrnimmt. Mit der Schwerbehindertenvertretung und der Gleichstellungsbeauftragten gibt es eine enge Zusammenarbeit.

 

Aufgaben des Personalrates

Der Personalrat ist die demokratisch gewählte Interessenvertretung der Arbeitnehmer, akademischen Mitarbeiter und Beamten an der Technischen Universität Ilmenau mit Ausnahme der Hochschullehrer und studentischen Beschäftigten. Seine Aufgabengebiete sind die Überwachung der Einhaltung von Gesetzen, Verordnungen, Tarifverträgen und anderen Vereinbarungen, die Schaffung von kollektiven Regelungen zu Arbeitsbedingungen oder sozialen Themen und die Vertretung des einzelnen Beschäftigten in dessen Personalangelegenheiten. Grundlage der Arbeit ist das Thüringer Personalvertretungsgesetz (ThürPersVG).

Die regelmäßige Amtszeit des Personalrates beträgt vier Jahre. Die gegenwärtige Wahlperiode endet am 31. Mai 2018, zwischen März und Mai 2018 findet deshalb eine Personalratswahl statt.

Der Personalrat an der TU Ilmenau besteht derzeit aus 13 Mitgliedern und setzt sich aus Vertretern der Beschäftigtengruppen

  • Gruppe der Arbeitnehmer (11 Mitglieder) und
  • Gruppe der Beamten (2 Mitglieder)

zusammen. Die sachverständige Wahrnehmung der unterschiedlichen Gruppeninteressen ist insbesondere durch die Personalratsmitglieder, die diesen Beschäftigtengruppen angehören, bestmöglich gewährleistet, denn sie kennen die Arbeitsbereiche und Verhältnisse vor Ort.

Der Personalvertretung obliegen folgende Arbeitsbereiche:

  1. Maßnahmen, die der Dienststelle und ihren Angehörigen dienen zu beantragen;
  2. dafür zu sorgen, dass die zugunsten der Beschäftigten geltenden Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Dienstvereinbarungen und Verwaltungsanordnungen eingehalten werden;
  3. Anregungen und Beschwerden von Beschäftigten entgegenzunehmen und, falls diese berechtigt erscheinen, durch Verhandlung mit dem Leiter der Dienststelle auf ihre Erledigung hinzuwirken;
  4. die Eingliederung und berufliche Entwicklung Schwerbehinderter und sonstiger Schutzbedürftiger, insbesondere älterer Personen, zu fördern;
  5. auf die Gleichstellung von Frauen und Männern zu achten;
  6. mit der Jugend- und Auszubildendenvertretung zur Förderung der Belange der jugendlichen Beschäftigten und der Auszubildenden eng zusammenzuarbeiten (Ibertz "Personalvertretungsrecht Thüringen", S. 144)

Bei der Interessenwahrnehmung durch den Personalrat ist zwischen dem Recht auf Ablehnung (Mitbestimmungsrecht) und dem Anhörungsrecht zu unterscheiden.
Die Mitbestimmungsrechte gelten z.B. bei Versetzung zu einer anderen Dienststelle; Umsetzung innerhalb der Dienststelle in Verbindung mit einem Wechsel des Dienstortes; Abordnung für länger als sechs Monate; Einleitung eines förmlichen Disziplinarverfahrens gegen einen Beamten; Entlassung von Beamten auf Probe oder Widerruf sofern sie die Entlassung nicht selbst beantragt haben oder diverse Fragen zur Urlaubsregelung.

In verschiedenen Fällen der Mitbestimmung ist eine Beteiligung des Personalrates nur auf Antrag des zu Vertretenden möglich. Dies gilt z.B. bei Versetzungen, bei Abordnungen über 6 Monate Dauer oder Geltendmachung von Ersatzansprüchen gegenüber Beschäftigten. Wissenschaftliche Mitarbeiter, die zumindest anteilig aus Drittmitteln bezahlt werden, müssen generell erst einen Antrag auf Mitbestimmung des Personalrates stellen (§ 88 ThürPersVG).

Der Personalrat hat in den letzten Jahren eine Reihe von kollektivrechtlichen Vereinbarungen mit der Universitätsleitung abgeschlossen, z.B. Dienstvereinbarungen zur Arbeitszeit, Tele- und Heimarbeit u.a.. Darüber hinaus gelten auch Rahmendienstvereinbarungen des Hauptpersonalrates mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur bzw. seinen Vorgängern an der TU Ilmenau. Sie finden diese zusammengefasst unter Dienstvereinbarungen.


Die Mitglieder des Personalrates unterliegen der Schweigepflicht. Das bedeutet, dass der Personalrat auch Ansprechpartner für 'heikle' Fragen wie z. B. drohende Kündigung, Belastung durch Mobbing, Suchtprobleme usw. ist. Die Kolleginnen und Kollegen sind gern zu vertrauensvollen Gesprächen bereit und werden sich intensiv um eine Lösung der Probleme bemühen.

Der Personalrat arbeitet eng mit der Jugend- und Auszubildenden-Vertretung und der Schwerbehinderten-Vertretung zusammen.

Aufgaben der Jugend- und Auszubildenden-Vertretung

Dürfen Azubis mitreden? Wie wird die Zeit in der Berufsschule an-, ab- oder dazugerechnet? Und was hat die Jugend- und Auszubildendenvertetung damit zu schaffen?

Die Jugend- und Auszubildendenvertetung ist innerhalb des Personalrates die Interessenvertretung der Beschäftigten, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben sowie aller Auszubildenden. Die regelmäßige Amtszeit beträgt zwei Jahre.

Die Mitglieder sind bemüht, die besonderen Belange der oben genannten Beschäftigten innerhalb des Personalrates zu verdeutlichen und deren Berücksichtigung bei der Meinungsbildung zu veranlassen.
Der Jugend- und Auszubildendenvertretung obliegen folgende Aufgaben:

  1. Beantragung von Maßnahmen beim Personalrat, die den o. g. Beschäftigten dienen, insbesondere in Fragen der Berufsausbildung;
  2. Überwachung der Durchführung von Gesetzen, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften etc., die zugunsten dieser Beschäftigtengruppen beschlossen wurden:
  3. Entgegennahme von Beschwerden und Anregungen.

 

 

Stufenvertretungen

Beim Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur bestehen als sogenannte Stufenvertretungen ein Hauptpersonalrat und eine Haupt-Jugend- und Auszubildenden-Vertretung. Ihre Aufgabe ist es, dienststellenübergreifende Angelegenheiten mit dem Ministerium zu klären.