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INHALTE

 

Workshop: Traceability - Nutzung und Nutzen

Allgemeines

Der Workshop findet am 26.02.2013 im Rahmen der Multikonferenz Softwareengieneering in Aachen statt.

Thema:

Nutzung von Traceability in Softwareprojekten, Methoden und Werkzeuge für ein ausgewogenes Aufwand- Nutzenverhältnis

Ziele:

Der Workshop soll aktuelle Forschungsergebnisse auf dem Gebiet des Einsatzes von Traceability darstellen und diese mit Erfahrungen aus der Praxis zusammenführen. Daraus soll der Wissenstransfer gefördert und aktuelle Fragen für eine anwendungsnahe Forschung entwickelt werden.

Inhalt:

Der Einsatz von Traceability in der Softwareentwicklung bietet zahlreiche Vorteile wie steigende Qualität der entstehenden Software, Vereinfachung von Weiterentwicklungen. Trotzdem zeigen Studien, dass es beim Einsatz von Traceability in der Praxis nach wie vor Defizite gibt. Der Hauptschwerpunkt des Workshops liegt bei Ansätzen, die zu einer Balance zwischen Aufwand und Nutzen von Traceability beitragen.

Schwerpunkte der Diskussion sind beispielsweise:

·         Methoden und Werkzeuge zur Unterstützung von Traceability

·         Nutzungsszenarien von Traceability

·         Traceability in einem agilen Umfeld - sinnvoll und praktikabel?

·         Studien zum Einsatz von Traceability

Ebenfalls von Interesse sind Erfahrungsberichte über den Einsatz von Traceability in der Praxis.

Zielgruppe:

Durch eine interessante Mischung der Beiträge, soll die Diskussion zwischen Vertretern unterschiedlicher als auch sich ergänzender Ansätze gefördert werden. Der Workshop richtet sich zudem ausdrücklich auch an Interessenten aus Wirtschaft und Industrie.

Die Teilnahme ist selbstverständlich auch für Nichtvortragende offen.

Programm

Programm

8:30  Eröffnung und Vorstellung der Teilnehmer
8:45  Traceability als Erfolgsfaktor für die Qualitätssicherung von Software

Yavuz Sancar, corporate quality GmbH - eingeladener Vortrag

Folien
9:45  Leichtgewichtige Traceability im agilen Entwicklungsprozess am Beispiel von Scrum

B. Güldali, A. Herrmann, T. Keuler, D. Moldt, M. Riebisch - eingeladener Vortrag

Folien
10.30  Kaffeepause
11:00  Traceability in the finance sector – the impact of Basel III on software engineering practices 

P. Rempel - eingeladener Vortrag - der Vortrag ist aus Krankheitsgründen entfallen, Herr Rempel hat uns trotzdem die Folien zur verfügung gestellt

Folien
11:45  A Model Management Framework for Maintaining Traceability Links 

T. Beyhl, R. Hebig, H. Giese

Folien
12:30  Mittagspause
14:00  UNICASE Trace Client: A CASE Tool Integrating Requirements Engineering, Project Management and Code Implementation

A. Delater, B. Paech

Folien
14:45  Data Lineage goes Traceability - oder was Requirements Engineering von Business Intelligence lernen kann 

A. Ditze

Folien
15:30  Kaffeepause
16:00  Abwägung zwischen Nutzen und Aufwand der Werkzeugunterstützung für Traceability

moderierte Workshop-Diskussion

16:45  Abschluss und Zusammenfassung

siehe dazu Ergebnisse

17:00  Ende der Veranstaltung

Ergebnisse

Ergebnisse des Workshops Traceability Nutzung und Nutzen

Am 26.02.2013 fand in Aachen im Rahmen der SE2013 der Workshop Traceability Nutzung und Nutzen statt. Ergebnisse als PDF

Angesprochen waren Wissenschaftler, die sich mit dem Thema Traceability beschäftigen als auch Praktiker, die Traceability einsetzen (wollen). Der Workshop sollte aktuelle Forschungsergebnisse auf dem Gebiet des Einsatzes von Traceability darstellen und diese mit Erfahrungen aus der Praxis zusammenführen. Daraus sollte der Wissenstransfer gefördert und aktuelle Fragen für eine anwendungsnahe Forschung entwickelt werden. Bereits während der Vorträge (siehe Programm) kam es zu angeregten Diskussionen.

Unter anderem wurden folgende Themen angesprochen:

  • Je höher das Risiko umso wichtiger Traceability
  • Unterschiedliche Notwendigkeiten führen zu unterschiedlichen Typen der Traceability z.B.:
    • Schwergewichtig – leichtgewichtig 
    • Kurzfristig – langfristig
  • Was leisten Tools bereits, wo liegen ihre Schwächen
    • Spezialisierte Tools bieten teilweise schon recht viel – Problem: Verknüpfung
    • Übergreifende Tools – Problem: in Projekten existiert oft schon Tools
    • Toolübergreifende Ansätze (z.B. ITEA VERDE; OSLC-Standard)
  • Wofür werden welche Links tatsächlich gebraucht?
  • Einsatz von Traceability im agilen Umfeld
  • Vorstellung konkreter Ansätze aus der Wissenschaft und Praxis, was leisten diese schon, wie können diese weiter entwickelt werden

 Nach den Diskussionen zu den einzelnen Vorträgen wurden die Ergebnisse noch einmal in einer Abschlussrunde zusammengefasst.

Wofür wird Traceability hauptsächlich genutzt:

  • Durchgängigkeit und Vollständigkeit der Entwicklung nachweisen
  • Kostenschätzung für Änderungen
  • Impact Analyse (was muss geändert werden bei einem Change Request)
  • Fehlerauswirkungsanalyse
  • Bug Fixes
  • Ermittlung von fehleranfälligen Komponenten
  • Refactoring

 Welchen Nutzen hat Traceability:

  • "gutes Gefühl"/Vertrauen
  • Engineering Support
  • Zertifizierung/Audits
  • Wartbarkeit
  • Konsistenz
  • Komplexitätsbeherrschung
  • Verteilte Entwicklung (konsistente Dokumentation)

Als Herausforderungen wurden besonders diskutiert:

  • Eine Herausforderung ist nach wie vor der hohe Aufwand. Hier kann automatisiertes und halbautomatisiertes Anlegen und Warten von Links Abhilfe schaffen
  • Wichtig ist ein strategischer Einsatz von Traceability:
    • Wofür wird Traceability verwendet
    • Auswahl der notwendigen Links und Granularität der Artefakte -> Verhinderung, dass zu viele Links angelegt werden
  • Eine weitere Herausforderung ist das Nachrüsten von bereits bestehenden Projekten mit Traceability.
  • Wie motiviere ich alle Beteiligten - besonders diejenigen, die nicht direkt am Nutzen beteiligt sind?

Praktiker wünschen sich „Best Practices“ für den Einsatz von Traceability

Organisatoren

Veranstalter

GI-Arbeitskreis Traceability/Evolution in Zusammenarbeit mit dem FG Softwaresysteme/Prozessinformatik der TU Ilmenau

Der Workshop wurde organisiert im Rahmen des DFG-Projektes Ph49/8-1.

Organisatoren

Programmkomitee

Elke Bouillon, TU Ilmenau
Sebastian Gayer, MID Nürnberg
Baris Güldali, s-lab/Uni Paderborn
Andrea Herrmann, Stuttgart
Thorsten Keuler, Fraunhofer IESE Kaiserslautern
Patrick Mäder, JKU Linz
Daniel Moldt, Uni Hamburg
Ilka Philippow, TU Ilmenau
Matthias Riebisch, Uni Hamburg

Kontakt

traceability2013@easychair.org

Die Einreichung der Beiträge sowie die Kommunikation mit den Autorinnen und Autoren bitte  das Konferenzsystem Easychair verwenden.

 

 

Einreichung

Einreichung

Call for Papers als PDF

Im Workshop "Traceability - Nutzen und Praxis" werden Erfahrungen ausgetauscht und Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Interessenten sind herzlich eingeladen einen eigenen Vortrag einzubringen, in dem Sie über Arbeiten aus dem Themengebiet, über Erfahrungen und Ergebnisse oder über Anforderungen und offene Probleme berichten.

Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden.

Als Beiträge sind möglich:

  • Beiträge über Forschungsergebnisse,
  • Fallstudien, 
  • Anwenderberichte,
  • Positionspapiere zu offenen Fragen oder Forschungszielen,
  • Werkzeugdemos

(max. 14 Seiten zzgl. weitere max. 14 Seiten Anhang)

ACHTUNG: Die Veröffentlichung erscheint im Workshop-Tagungsband der SE2013, in der Reihe Lecture Notes of Informatics (LNI) als Online-Tagungsband.

Formatvorlage

Wichtige Termine

Einreichung kurzer Abstract: 18.12.2012
Einreichung der Beiträge: 04.01.2013

Begutachtung bis: 11.01.2013

Information über Annahme: 21.01.2013

Druckfertiger Beitrag: 30.01.2013

Workshop: 26.02.2013

Einreichung

Die Einreichung sowie die Kommunikation mit den Autorinnen und Autoren erfolgt über das Konferenzsystem Easychair.

Druckfertige Beiträge bitte incl. ausgefüllten Copyright Formular an traceability2013 at easychair.org