Rückblick auf den 12. Workshop für Multimedia in Bildung und Wirtschaft
 | 
|  Das Multimedia Workshop Team
|
TagungsbandDer Tagungsband steht im PDF-Format zum Download bereit. Workshop-PodcastZum 12. Workshop 2008 wurde erstmalig ein Podcast produziert.
Podcast-Download im MP4-Format
Einige persönliche Eindrücke der Referenten und Teilnehmer des 12. WorkshopsMarko Hennhöfer, wissenschaftlicher Mitarbeiter (LfbA) im Fachgebiet Nachrichtentechnik:
"Der Workshop lieferte mir einen guten Eindruck, in wie weit E-Learning an der TU Ilmenau sowie an anderen Hochschulen "praktiziert" wird. Die durchweg interessanten Vorträge zeigten das Potential von E-Learning Angeboten deutlich auf. Insbesondere der Beitrag vom Fachgebiet Grundlagen der Elektrotechnik der TU Ilmenau war für mich interessant, da dieser auch auf die Ingenieursgrundausbildung abzielt. Für das Lehrangebot unseres Fachgebiets ergab sich hier auch der Anreiz, einen Testkurs innerhalb der "Moodle" Plattform der TU Ilmenau zu erstellen. Ab nächstem Jahr wollen wir dort den Upload von Hausaufgaben ermöglichen, was ein großer Fortschritt zum derzeitigen Vorgehen bedeuten würde. Ein Problem besteht derzeit z.B. darin, dass die Studierenden keinen Beleg über die Abgabe ihrer Hausaufgaben erhalten. Bei dem systematischen Upload würden sie eine Bestätigung erhalten und auch die Mitteilung der Ergebnisse würde per Moodle erfolgen. Durch Anbindung an die Studierendendatenbank würde auch das manuelle Eintragen der Namen und Matrikelnummern in eine Liste entfallen (200-300 Studenten), was eine Arbeitsersparnis und eine Fehlerquelle weniger bedeuten würde. Um ein umfangreiches Online-Vorlesungsangebot innerhalb von Moodle zu erstellen, fehlt derzeit allerdings die Manpower, so dass wir hier weiterhin mit herunterladbaren Foliensätzen arbeiten werden."
Jingsi Cui, Diplomandin und Referentin: Frau Cui war eine der Referentinnen, die am 2. Tag des Workshops die Entwicklungen im Bereich E- Learning an der TU- Ilmenau vorstellten. Dazu präsentierte Sie ihr webbasiertes 3D-E-Learning-Modul für das Fachgebiet "Grundlagen der Elektrotechnik", was Sie in Form Ihrer Diplomarbeit entwickelte.
"Die Resonanz der anderen Workshopteilnehmer zu meinem Vortrag war sehr positiv. Einerseits interessierten Sie sich für die intuitive und interaktive Benutzeroberfläche meines webbasiertes 3D-E-Learning-Moduls, andererseits waren Sie sehr überrascht, dass ich diese umfangreiche Arbeit ganz alleine vollbracht habe. Mein Studium habe ich kürzlich erst beendet und nun suche ich eine passende Arbeitsstelle, denn ich möchte mich auch zukünftig mit dem Bereich 3D-Visualisierung und Design beschäftigen. Mir gefällt es, dass man diese Technik in so vielen verschiedenen Bereichen einsetzen kann, z.B. Produktdesign, Produktion, Werbung bzw. Postproduktion in Film oder Fernsehindustrie. Der Workshop, war in dem Sinne für mich hilfreich, dass ich viele Informationen über Technikentwicklungen im Medienbereich sammeln konnte. Außerdem war es eine gute Bühne um sich und seine Forschungsergebnisse zu präsentieren."
PD Dr.- Ing. habil. Möckel, Leiter des Fachgebietes Kleinmaschinen an der TU Ilmenau:
"Seitdem die Abschlüsse an Universitäten auf Bachelor und Master umgestellt wurden, gilt es die geringe Regelstudienzeit noch effizienter zu nutzen, ohne dabei die Lerninhalte qualitativ zu beeinträchtigen. Meiner Meinung nach gibt es bekannte, allgemeingültige Richtlinien, die eine gute Vorlesung ausmachen – egal wie der Abschluss lautet. Dazu zählt seit jeher das Veranschaulichen von Lehrstoff, denn plastische und bildhafte Darstellungen beschleunigen den Lernerfolg. Durch neue Medien ist es möglich technologiegestützt zu lernen. Bestes Beispiel ist das 3D- E- Learning Modul eines Asynchronmotors, welches aus einer Diplomarbeit von Frau Cui hervorgegangen ist, die ich betreute. Für mich persönlich wird sich E-Learning in meinem Tätigkeitsgebiet als eine sehr gute Ergänzung zum Schrifttum etablieren - aber kein Ersatz bieten. Ein gut gemachtes E- Learningsystem motiviert - darin sehe ich den größten Nutzen für die Studenten. Somit lassen sich auch räumlich / zeitlich verkettete Zusammenhänge sehr anschaulich darstellen."
Florian Raschke, Student der Medientechnologie und Referent zum Thema "Das Streaming-Projekt des FeM".
"Ich empfand den Workshop als schöne Ergänzung zu den Themen aus den einschlägigen Veranstaltungen meines Studiums. Er gewährleistete einen guten Einblick in die aktuelle Forschung auf dem Gebiet. Man konnte auch Anreize gewinnen um die E- Learning Plattform an unserer TU- Ilmenau zu verbessern. Vor allem das Online- Angebot einiger Fächer könnte erweitert werden, um z.B. Online- Seminare oder sogar Online- Klausuren zu ermöglichen. Das würde den Studierenden die Möglichkeit bieten, "kleinere" Fächer, z.B. aus dem Bereich der Wahlfächer ohne großen Aufwand zu besuchen. Damit käme es vielleicht sogar zu einer Erhöhung der Teilnahme an nicht unbedingt nötigen, aber interessanten Veranstaltungen. Eine Synergie zwischen der im Workshop vorgestellten Podcastplattform „TU Ilmcast“ und der vom FeM betriebenen Streamingtplattform könnte ich mir ebenfalls sehr gut vorstellen, da beide Plattformen von den Grundzügen her sehr ähnlich sind. Das heißt, da sie hauptsächlich aus der Bereitstellung von Audio-/Video-Sequenzen bestehen. Denkbar wäre eine gestalterische Konzeption auszuarbeiten die sowohl Podcast- als auch Streaming-geeignet ist, um dann eine Kombination aus beidem anzubieten. Also zum Beispiel Podcasts von Live-Streams, als Alternative oder Ergänzung zu den OnDemand-Streams." |