Die Technische Universität Ilmenau besetzt auf ausgewählten Kompetenzfeldern sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der Angewandten Forschung national und international Spitzenplätze. Hohe Kompetenzen durch strategische Neuberufungen, eine gezielte Entwicklung der wissenschaftlichen Infrastruktur und des technisch-technologischen Umfeldes sichern die universitäre Breite in Lehre und Forschung und tragen zur Erhöhung des internationalen Ansehens sowie zum deutlichen Anstieg der Studierendenzahlen bei.
Besonders prägend für die Universität sind die interdisziplinäre und fakultätsübergreifende Zusammenarbeit und die damit einhergehende Bündelung der Kompetenzen zu wettbewerbsfähigen Forschungsschwerpunkten. Dies führte im Jahr 2005 zu einer ersten Bündelung in drei Forschungsschwerpunkte mit insgesamt 12 Kompetenzfeldern.
Zur Entwicklung eines unverwechselbaren Forschungsprofils mit spezifischen Alleinstellungsmerkmalen hat der Senat der Technischen Universität Ilmenau im November 2007 die Neuausrichtung der Forschungsschwerpunkte auf den Gebieten der „Mikro- und Nanosysteme“, der „Ingenieurwissenschaftlichen Systemtechnik“ und der „Intelligenten, IT-basierten Medien- und Kommunikationstechnik“ in sechs Forschungsclustern beschlossen.
Die Arbeit in den Forschungsclustern ist interfakultativ organisiert, die Forscher sind bereits untereinander durch vielfältige Projekte vernetzt und eine besonders gute Anbindung zur regionalen und überregionalen Industrie ist gegeben. In besonderer Weise sind internationale Kontakte ausgeprägt, sowie die wissenschaftliche Community innerhalb und außerhalb von Hochschulen eingebunden.
Die drittmittelfinanzierte Forschung der TU Ilmenau umfasste 2007 ein Finanzvolumen von 23,02 Mio. € und konnte somit gegenüber 2006 um 28,5 % gesteigert werden.
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