| Die MATERIALICA, 12. internationale Fachmesse für Werkstoffanwendungen, Oberflächen und Product Engineering, findet dieses Jahr vom 13.-15. Oktober in München statt. Ihre Fokussierung liegt dabei auf den wichtigen Engineering- und Materialbereichen Composites, Metall-Leichtbau, Hochleistungs- und Funktionskeramik sowie Oberflächentechnologie. Rund 300 Unternehmen und Forschungseinrichtungen werden vor Ort sein.
Die Technische Universität Ilmenau ist auf der MATERIALICA 2009 am Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ der Länder Sachsen – Sachsen/Anhalt - Thüringen in Halle C4, Stand 610 vertreten.
Weiterführende Informationen zur Messe: www.materialica.de.
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| Exponat: Elektromagnetisches Mischen von hochviskosen FluidenDas Mischen hochviskoser Fluide wie Glasschmelzen erfolgt vorrangig durch thermisch erzwungene Konvektionsströmungen oder/und durch mechanisches Rühren. Mittels diesen Möglichkeiten ist jedoch die thermische Homogenisierung limitiert und die chemische Homogenisierung an lange Prozesszeiten gebunden. Der neue Lösungsansatz beruht auf der berührungslosen und kontrollierten elektromagnetischen Strömungsbeeinflussung mittels tangentialen Lorentzkräften, die sich aus einer über Elektroden radial eingeprägten Stromdichteverteilung und mit einem Magnetsystem erzeugten axialen Magnetfeld ergeben. Diese Lorentzkräfte generieren eine tangentiale Strömung senkrecht zur Fließrichtung, wodurch das Fluid homogenisiert wird und sich die Verweilzeit im Kanal in Abhängigkeit der Größe der Strömung vergrößert. Das ermöglicht eine kontrollierte chemische und thermische Homogenisierung von hochviskosen Fluiden, insbesondere Glasschmelzen und die Steuerung der Auslaufströmung.
In Zusammenarbeit mit: JSJ Jodeit GmbH, Jena-Maua; www.jsj.de EMA-TEC GmbH, Sondershausen; www.ema-tec.de Fachgebiet LESt der TU Ilmenau; www.tu-ilmenau.de/lest Universität Lettlands, Riga; www.modlab.lv
Das Projekt wird von der Thüringer Aufbaubank (TAB) gefördert, FKZ: 2007 VF 0033.
Standort: Halle C4 Stand 610
Ansprechpartner: Technische Universität Ilmenau Institut für Werkstofftechnik Fachgebiet Anorganisch-nichtmetallische Werkstoffe Dr. Bernd Halbedel / Dr. Uwe Krieger Gustav-Kirchhoff-Straße 6 98693 Ilmenau Telefon +49 36 77 69 27 84 Fax +49 36 77 69 32 78 Email: bernd.halbedel(at)tu-ilmenau.de
Link zum Fachgebiet
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| Exponat: Bariumhexaferritpulver für innovative technische und medizinische AnwendungenHexagonale Ferrite sind aufgrund ihrer in einem weiten Bereich modifizierbaren elektromagnetischen Eigenschaften erneut für die Herstellung elektromagnetischer Absorbermaterialien interessant geworden, da sie einerseits durch partielle Substitution der Eisenionen magnetisch „leicht“ modifizierbar sind, ohne ihre Struktur zu verändern, sich dadurch die ferromagnetische Resonanzfrequenz verringert, und andererseits immer mehr als drahtlose Kommunikations- und Mikrowellentechniken genutzt werden. Im vorliegenden Beitrag wird vorgestellt, wie durch partielle Substitution von Fe2O3 in Schmelzen aus dem Stoffsystem BaO-B2O3-Fe2O3 mit TiO2 und durch Anpassung der Kristallisationsbedingungen maßgeschneidert Ti-dotierte Bariumhexaferritpulver hergestellt werden können, deren elektromagnetische Eigenschaften von der Dotierungsrate abhängig sind. Mit solchen Pulvern sind großflächige Auskleidungen in Gebäuden, Fahrzeugen, Wohnmobile, Flugzeugen zur selektiven Reduktion der Expositionen von Mikrowellen auf Menschen und/ oder zur Verringerung der Störpegel von elektronischen Geräten durch Absorption realisierbar. Weitere mögliche Anwendungen sind Tracer für den Wirkstofftransport, Zellseparation oder die Mikrowellen-Hyperthermie in der Medizintechnik.
Standort: Halle C4 Stand 610
Ansprechpartner: Technische Universität Ilmenau Institut für Werkstofftechnik Fachgebiet Anorganisch-nichtmetallische Werkstoffe Dr. Bernd Halbedel / M.Sc. Pamela Quiroz Gustav-Kirchhoff-Straße 6 98693 Ilmenau Telefon +49 36 77 69 27 84 Fax +49 36 77 69 32 78 Email: bernd.halbedel(at)tu-ilmenau.de
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