Forschungsschwerpunkt „Solartechnik“| Sprecher: | Univ. - Prof. Dr. rer. nat. habil. G. Gobsch, Institut für Physik; Univ. - Prof. Dr. - Ing. habil. H. Puta, Institut für Automatisierungs- und Systemtechnik | | Koordinator: | Dr. rer. nat. D. Schulze, Institut für Physik |
Sieben Institute bzw. Fachgebiete der TU Ilmenau forschen interdisziplinär mit ca. 40 Kooperationspartnern im Rahmen von mehr als 20 Projekten auf dem Gebiet der Solartechnik. Die enge Zusammenarbeit mit Thüringer KMU ist dabei besonders hervorzuheben. Der Beschluss der Einrichtung des Forschungsschwerpunktes “Solartechnik” durch den Senat der TU Ilmenau erfolgte am 04.02.1997.
- Komponentenentwicklung (insbesondere photovoltaische Absorberschichten, Wechselrichter und elektrische Komponenten, Kollektoren, Wärmespeicher für Langzeitspeicherung und Nahwärmeversorgungssysteme), Optimierte Systemlösungen, Automatisierungs - (Hardware-)Lösungen
- Schaffung klimaangepasster und marktkonformer Gesamtlösungen, die wettbewerbsfähig und arbeitsmarktorientiert sind
- Beförderung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Naturwissenschaft und Technik, Ökonomie und Wirtschaft (insbesondere mit KMU) zur schnellen Umsetzung von F&E - Leistungen in umsatzträchtige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in Thüringen
- Beförderung der Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Solartechnik
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Die an der TU Ilmenau derzeit existierenden Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Solartechnik betreffen folgende allgemeine Forschungsfelder:
- Thermodynamische, strömungsmechanische und optische Grundlagenuntersuchungen an solarthermischen Komponenten und Systemen
- Photovoltaische Komponenten und Systeme, Reglungstechnik
- Entwicklung photovoltaischer Absorberschichten auf Polymerbasis
- Optimierte Lösungen für solarenergetische Gesamtsysteme
- Solare Licht- und Messtechnik, Tageslichtlenksysteme
- Volkswirtschaftliche und arbeitsmarktrelevante Gesichtspunkte der Solartechnik
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Forschungsschwerpunkt „Bildverarbeitung, Mustererkennung und Technische Sehsysteme“ |  | 
|  3D-Vermessung von Schuhleisten
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Bildverarbeitung, Mustererkennung und Technische Sehsysteme haben in der wirtschaftlichen Entwicklung des Freistaates Thüringen eine besondere Bedeutung. Sie resultieren aus wissenschaftlich - technischen Traditionen in der Industrie (Optik, Feinwerktechnik) und in wissenschaftlichen Einrichtungen, und sie sind mit innovativen Thüringer Unternehmen wie Jenoptik, Carl Zeiss und einer großen Zahl weiterer KMU verbunden. Das Thüringer Kultusministerium unterstützt die Forschung auf diesem Gebiet seit vielen Jahren unter anderem durch einen Forschungsschwerpunkt „Bildverarbeitung, Mustererkennung und Technische Sehsysteme“. Zu diesem Zweck wurde an der TU Ilmenau ein Koordinierungsbüro eingerichtet, das dem Fachgebiet Graphische Datenverarbeitung zugeordnet ist.
Leitprojekte
Auf der Basis einer umfangreichen Bedarfsanalyse wurden im Rahmen des Forschungsschwerpunktes vier Leitprojekte erarbeitet, die Grundlage einer strukturierten Vorgehensweise bei der Förderung von Forschungsvorhaben sind und zugleich wissenschaftlich - methodische Klammern darstellen http://kb-bmts.rz.tu-ilmenau.de/kb-bmts/Leitprojekte/default.htm
Zu diesen Leitprojekten gehören:
- 3D - Oberflächenerfassung und -analyse
- Flexible Inspektions- und Diagnosesysteme zur Qualitätssicherung
- Bildgebung und Bildverarbeitung in der Medizin
- Komplexe Überwachungs- und Servicesysteme mit multimedialer Mensch - Technik - Interaktion
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Kommunikations- und Informationsnetzwerk
http://kb-bmts.rz.tu-ilmenau.de/kb-bmts
Daneben entstand im Rahmen der Aktivitäten des Forschungsschwerpunktes ein umfangreiches Kommunikations- und Informationsnetzwerk. Das Netzwerk liefert Informationen zu nahezu allen Thüringer Unternehmen und Einrichtungen, die auf diesen Gebieten tätig sind. Mittels Datenbanken zu
- Kameras
- Optiken
- Beleuchtungstechnik
- Framegrabbern
- Softwaresystemen und Anwendungen
wird Wissen zur Bildverarbeitung und Bildanalyse verfügbar gemacht, das weit über die Grenzen Thüringens hinaus genutzt wird. Aus der Nutzungsanalyse ergeben sich monatlich ca. 3600 Zugriffe, an erster Stelle aus den USA, die Bundesrepublik nimmt die zweite Position ein. Das Informations- und Kommunikationsnetzwerk trägt auf diese Weise nicht unwesentlich zu höherem Bekanntheitsgrad von Thüringer Unternehmen und Produkten bei, was mit interessanten marktlichen Synergieeffekten verbunden sein dürfte.
Durch das Koordinierungsbüro wurden erste Schritte gegangen, um eine Bilddatenbank zur Verfügung zu stellen. Sie liefert Referenz - Datenmaterial und soll auf diese Weise eine Unterstützung bieten für den objektiven Vergleich von Verfahren und Methoden der Bildverarbeitung sowie zur Bewertung der Effizienz der Implementierung von Algorithmen. Ebenfalls im Anfangsstadium befindet sich eine Datenbank zu kostenintensiven technischen Komponenten der Messtechnik, die helfen soll, ungenutzte Ressourcen zu erschließen und diese auch kleinen Unternehmen und Neugründungen zur Verfügung zu stellen. Neben dem „wo“ und „wann“ werden auch die wirtschaftlichen Nutzungskonditionen beschrieben. |