Deutsch | English
Kontakt     Übersicht     Suche Erweiterte Suche     Impressum   

Logo der TU Ilmenau. Klick führt auf die TU Ilmenau-Startseite
Veranstaltungen / Aktuelles
 

Treffen mit Tutoren und Mentoren zur Auswertung des Betreuungsprogrammes im WS 2008/2009 am 29. April 2009

Nach einer Begrüßung durch den Prorektor für Bildung, Prof. Petzoldt, stellte Frau Peter in einer Präsentation das bisher durchgeführte Betreuungsprogramm und Neuerungen für das SS 2009 vor.

Prof. Petzoldt weist noch einmal darauf hin, dass schlechte Prüfungsergebnisse und die Abbrecherquote in den Grundlagenfächern nicht akzeptabel sind und über das Betreuungsprogramm die Studierenden in den ersten Semestern verstärkt unterstützt werden sollen. Vor allem die Motivation muss gestärkt werden, da im Grundlagenstudium oft der Bezug zum eigentlich gewählten Studiengang noch nicht ausgeprägt ist. Es muss aber klar sein, dass ohne eine fundierte Grundlagenausbildung die Vertiefungen in den späteren semestern nicht zu meistern sind.

Ziel muss es sein, möglichst viele Studierende zum erfolgreichen Abschluss zu bringen und alle Studierenden darin zu unterstützen, ihren Weg zu finden, auch wenn er sie vielleicht wieder von der Uni weg führt.

Nachfolgend finden sich die wichtigsten Punkte aus der Diskussion zum Betreuungsprogramm:

  • Gesucht werden muss immer der Dialog mit den Studierenden, um die Hemmschwelle für eine Kontaktaufnahme im Bedarfsfall zu senken und bewusst zu machen, dass immer Ansprechpartner da sind.
  • Es müssen Angeboten gemacht werden für Beratung und fachbezogene Veranstaltungen. Nach dem Motto: "Wenn ihr Probleme habt, könnt ihr zu mir kommen..." funktioniert es oft nicht.
  • Wenn die Angebote nicht angenommen werden, dann gibt es keine weiteren Möglichkeiten. Das Betreuungsprogramm kann von Seiten der Studierenden nur auf freiwilliger Basis funktionieren, die Universität ist keine Erziehungsanstalt und kann nur Unterstützung leisten, wenn sie angenommen und auch genutzt wird.
  • Es wird festgestellt, dass die Selbsteinschätzung der Studierenden oft nicht objektiv ist und der Ernst der Lage (z.B. nach nicht bestandener Prüfung etc.) nicht erkannt wird.
  • Über eine verstärkte Einbindung von Praxisanteilen (in noch zu diskutierender Form) in die ersten Semester soll der Bezug zum Studienziel (erfolgreicher Abschluss des Studienganges) hergestellt werden und die Motivation erhöht werden, sich mit den Grundlagenfächern ausdauernd und erfolgreich auseinander zu setzen. Die hier schon angebotenen fakultativen Lehrveranstaltungen werden gut angenommen, können aber nur ein erster Schritt sein.
  • Fragen der Tutoren und Mentoren können jederzeit an Frau Peter und denProrektor für Bildung gestellt werden, bei akuten Problemen kann so auf dem schnellsten Wege versucht werden, notwendige Veränderungen vorzunehmen.

Zum Archiv der vergangenen Veranstaltungen.

  
 
  zuletzt geändert:  14:05 27.05.2009 Seite drucken