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Porträt

Die TU Ilmenau ist die einzige technische Universität des Freistaates Thüringen und steht für eine lange Tradition in der Ausbildung von Ingenieuren der Elektrotechnik und des Maschinenbaus. Heute umfasst ihr Profil Technik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Medien. Fünf Fakultäten bieten den ca. 6.300 Studierenden ein zukunftsweisendes interdisziplinäres Programm von 19 Bachelor- und 25 Masterstudiengängen sowie zwei Diplomstudiengängen in Ingenieurwissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an.

Die Universität ist als Studienstätte geprägt durch ein international anerkanntes Ausbildungsniveau, einen hohen Praxisbezug, eine persönliche Betreuung durch die Professoren und Mentoren sowie studentischen  Tutoren. Das Credo der Ilmenauer Ingenieurausbildung "früh über den Tellerrand schauen" bedeutet: schon Studierende werden in Forschungsprojekte eingebunden, absolvieren Praktika in der Wirtschaft und setzen sich auch mit nicht-technischen Wissenschaftsdisziplinen auseinander.

Ein moderner Campus mit kurzen Wegen sowie ein sehr gutes soziales Umfeld mit einer großen Anzahl studentischer Vereine, fachlicher, kultureller und sportlicher Initiativen zeichen sie zudem aus. In der Campus-Sporthalle - eine der modernsten Sporteinrichtungen Deutschlands - können Studierende und Universitätsangehörige einem breit gefächerten Sportangebot nachgehen.
Auf dem Campus befinden sich neben den Universitätsbauten auch die vollständig sanierten Wohnheime des Studentenwerkes Thüringen. Sie bieten mit rund 1.650 Plätzen einem Viertel aller Studierenden eine Unterkunft direkt im Zentrum von Lehre und Forschung.
Alle anderen Kommilitonen finden in der Stadt oder der näheren Umgebung eine Wohnung. Insgesamt gehört die TU Ilmenau zu den kostengünstigsten Studienorten Deutschlands.

Die TU Ilmenau nimmt in ausgewählten Kompetenzfeldern sowohl in der Grundlagen- als auch in der angewandten Forschung national und international Spitzenpositionen ein.

In den letzten Jahren wurden sechs Forschungscluster etabliert:

  • Nanoeningeering
  • Präzisionstechnik und Präzisionsmesstechnik
  • Technische und biomedizinische Assistenzsysteme
  • Antriebs-, Energie- und Umweltsystemtechnik
  • Digitale Medientechnologie
  • Mobilkommunikation

Die Arbeit in den Forschungclustern geschieht interdisziplinär, das heißt über die Grenzen der fünf Fakultäten hinweg. Die Forscher sind durch vielfältige Projekte miteinander und mit der regionalen, nationalen und internationalen Industrie verbunden.
In weiteren Forschungsschwerpunkten widmen sich die Wissenschaftler der Universität den Themen Solartechnik, Medizintechnik, Bildverarbeitung, Nanopositionier- und Nanomessmaschinen, Magnetofluiddynamik, optische Technologien, neue Werkstoffe und Werkstoffe für den Automobilbau. Hier haben sich das Zentrum für Innovationskompetenz "MacroNano" mit der Nachwuchsforschergruppe "3-D-Nanostrukturierung" sowie drei Graduiertenkollegs bzw. -schulen etabliert. Die materiell-technische Basis für die Forschungsarbeit im Bereich der Mikro- und Nanotechnologien finden die Wissenschaftler im Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien (ZMN).

Um die Forschung auf dem Gebiet der nachhaltigen Mobilität zu fördern, hat der Freistaat Thüringen 2011 das Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo) unter der wissenschaftlichen Leitung der TU Ilmenau ins Leben gerufen. Mit 22, 5 Millionen Euro bis 2015 ist dies das größte Forschungsprojekt das die Universität in ihrer Geschichte einwerben konnte.

Anfang Juni 2013 wurde das Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) gegründet und die Koordinierungsstelle an der TU Ilmenau eingerichtet. Im ThZM werden künftig für die vielen kleinen und mittelständischen Maschinenbauunternehmen in Thüringen noch präzisere, noch flexiblere und noch ressourcenschonendere Verfahren und Technologien entwickelt.

Zur raschen Überführung der Ergebnisse der angewandten Forschung in die wirtschaftliche Nutzung, der aktiven Stimulierung von Ausgründungen aus der Universität sowie der Einwerbung von Kooperationspartnern werden neue Modelle einer Public-Privat-Partnership mit direkter gesellschaftsrechtlicher Beteiligung der Universität an wirtschaftlichen Unternehmungen realisiert. Dazu gehören die "TU Ilmenau Service GmbH" sowie die "Technologiegesellschaft Thüringen mbH & Co. KG. Beide Unternehmen sind erfolgreich auf den Gebieten wissenschaftlicher Dienstleistungen, Weiterbildung und Marketing tätig.

Langjährige wissenschaftliche Kooperationen mit Staaten Mittel- und Osteuropas gehören zur Tradition der Ilmenauer Universität. Sie sind die Grundlage für gemeinsame studentische Ausbildunsgprojekte. Aus der engen Kooperation der TU Ilmenau mit dem Moskauer Energetischen Institut (MEI) ging eine Außenstelle in der russischen Hauptstadt hervor.
Im September 2014 eröffnete in  Kasan, der Hauptstadt der russischen autonomen Republik Tatarstan, das „German-Russian Institute of Advanced Technologies“ (GRIAT). Das Projekt wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst und der Republik Tartastan gefördert, um Ingenieurstudiengänge nach deutschen Standards an der Kasaner Staatlichen Technischen Forschungsuniversität (KNRTU) zu etablieren.
Die Attraktivität eines Studiums in Ilmenau wird durch Doppelabschlüsse mit Partnereinrichtungen in aller Welt erhöht. Aufgrund bestehender Verträge kann bereits jetzt an Universitäten in Russland (Moskau), China (Shanghai) und in Peru (Lima) ein Doppelabschluss erzielt werden.
Das Netzwerk "we4you" betreut intensiv ausländische Studierende und richtet u.a. den Internationalen Sommerkurs für deutsche Sprache, Landeskunde und Kultur aus.
Im Ergebnis dieser vielfältigen Projekte mit osteuropäischen Parternuniversitäten, aber auch mit Partnern in Westeuropa, Südamerika, Nahost und China erhalten jetzt 19,8 % internationale Studierende ihre Ausbildung in Ilmenau. Die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen in den USA, Westeuropa, Südamerika, Nahost und Asien dokumentiert das hohe Niveau der TU Ilmenau als Heimstatt der Wissenschaften.