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Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien


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Ansprechpartner

Dr. Andreas Schwarz

Internationalisierungsbeauftragter

Telefon +49 3677 69 4694

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INHALTE

SNSPA din Bucuresti

Uni-Gebäude

Universität

Die SNSPA (National School of Political Studies and Public Administration) nimmt eine wichtige intellektuelle Position in der Stadt Bukarest und in Rumänien ein und wurde 1990 nach dem Ende des Kalten Krieges gegründet. Sie unterhält drei Fakultäten, die sich in den Bereichen der Politik-, Wirtschafts- und Verwaltungs- und der Kommunikationswissenschaft spezialisiert haben. Die Fakultät für Kommunikation und Public Relations "David Ogilvy" verfügt über enge Kontakte und nationale Kooperationen zum Verteidigungsministerium, dem Rumänischen Parlament und diversen Rundfunkanstalten, welches eine möglichst praxisnahe Ausbildung ermöglicht. Getragen wird die Universität sowohl vom Staat als auch von Privatpersonen, was ermöglicht die notwendige technische Ausstattung und benötigtes Studienmaterial bereitzustellen. Das Konzept der Schule besteht darin, akademische und theoretische Inhalte in Kurz- und Langzeitkursen mit verschiedenen Abschlüssen zu kombinieren. Ursprünglich wollte man mit dieser Hochschule Studierende, die bereits zuvor ins Berufsleben eingestiegen waren, die Möglichkeit zur Weiterbildung geben. Mittlerweile ist es auch möglich eine Erstausbildung bzw. –studium absolvieren zu können. 

Studiengang

Studierende, die ein Auslandssemester an der SNSPA Bukarest absolvieren, sind der Fakultät für Kommunikation und Public Relations namens "David Ogilvy" zugehörig. Schwerpunkte der Fakultät sind u.a. Werbung, Public Relations Kommunikationstheorien, Krisenmanagement, Medienmanagement, Organisationskommunikation und Image Building. Für die Studienrichtung "Bachelor of Arts in Communication" werden folgende Schwerpunkte angeboten:

• Mass media and Advertising

• Political Communication

• Human Resources Management

Wissenswertes

Bukarest

Rumäniens Hauptstadt, das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes und zugleich eine besondere und romantische Stadt, wurde vor mehr als 500 Jahren gegründet. In den 30er Jahren nannte man Bukarest wegen seiner Boulevards und von Bäumen gesäumten Straßen auch "Klein-Paris". Eine davon ist die eindrucksvolle "Soseaua Kisseleff", die länger als die Champs Elysees ist und im Frühjahr von blühenden Bäumen geschmückt wird. Ihr Widerspruch und Charme sind von den Schatten der Vergangenheit, aber auch von Reizvollem bestimmt. Trotz des umfangreichen Neubauten-Programms der 80er Jahre bleibt Bukarest eine Stadt der Parks mit vielen Grünflächen, Cafés, die den ganzen Sommer über geöffnet haben. Um Bukarest herum, aber auch im ganzen Land verteilt, findet man besonders schöne Wälder, Seen und Flüsse, die mit Booten befahren werden können. Im Hinblick auf das kulturelle Leben Bukarests wird man merken, dass die Stadt zweifellos eine europäische Stadt ist. Es gibt in Bukarest mehr als 40 Museen und Kunstgalerien in denen die rumänische Kunst und ausländische, sehr wertvolle Werke zusammengebracht werden. Das rumänische Opernhaus und das Atheneum bieten weltbekannte Aufführungen, Konzerte und klassische Musikfestivals, rumänische und internationale Dramatiker werden auf mehr als 20 Theaterbühnen vorgestellt und im Kino hat man die Gelegenheit, alle Filme in Originalversion anzusehen. Wenn man ein Bier oder einen Kaffee mit Freunden trinken möchte, oder Lust hat irgendwo in der Stadt zu essen, dann verköstigen unzählige Restaurants mit rumänischer und internationaler Küche ihre Gäste.

 

Rumänien

Über das moderne Rumänien (http://www.romania.org/) wissen wir normalerweise nicht viel mehr als Horrorgeschichten über angeblich hohe Kriminalität und Kritisches über die Probleme im Umgang mit Minderheiten und Behinderten. Nur zu gern stürzte sich die Boulevardpresse nach Rumäniens politischer Wende 1989 auf dergleichen Sensationsmeldungen. Die Wirklichkeit im Karpatenland sieht schon längst ganz anders aus, besonders nachdem die Demokraten um Emil Constantinescu 1996 an die Regierung kamen. Mit jedem Kilometer der Reise, mit jeder Begegnung wird uns dieses ferne Nachbarland näher kommen. Denn nach fast fünf Jahrzehnten im politisch verordneten Dornröschenschlaf und dem Beitritt in die EU im Jahr 2007 hat Rumänien seinen Anschluss an Europa wieder gefunden. Seinen gast- und kontaktfreudigen Einwohnern wäre das nach der Periode der Eiszeit und den anschließenden Wirren der frühen 90er Jahre auch wahrlich zu wünschen. In Rumänien sind traditionelle Feste vielerorts noch nicht völlig von Touristen eingenommen, vor allem in Siebenbürgen und der Maramuresch. Wer an Folklore besonders interessiert ist, kann seine Reise auf den Festkalender abstimmen. Das Karpartenland beeindruckt durch seine originelle Schönheit und Vielfalt. Das Nachtleben hat sich aus den Fesseln staatlicher Bevormundung befreit. Heutzutage hat der Ausgehfreudige mehr Auswahl. Allerorten sprießen neue Bars und Discos aus dem Boden, selbst Revueshows bspw. sind in fast jeder größeren Stadt vorhanden.

Sprache

Rumänisch gehört zur Familie der balkanromanischen Sprachen, einer Untergruppe, die zu den indogermanischen Sprachen gehört. Seit 1860 wird die rumänische Sprache mit lateinischen Buchstaben plus fünf Sonderzeichen und dem arabischen Zahlensystem geschrieben. Dabei entsprechen alle Vokal- und die meisten Konsonantenbuchstaben jeweils genau einem Laut. Zwar ähnelt sich die Sprache sehr dem Französisch und Italienisch, jedoch haben sich im Laufe der Zeit eigenwillige Ausdrücke und Nutzungsweisen gebildet, die durch die geografische Isolation von der übrigen romanischen Welt zu begründen ist. Am stärksten ist der slawische Einfluss im Wortschatz zu bemerken. Auch die Phonetik ist teilweise slawisch. Deshalb versteht man auch häufig vertraute Wörter lateinischer Herkunft nicht, wenn man sie hört. Darüber hinaus hat die französische, ungarische, türkische und neugriechische Sprache im rumänischen Wortschatz über Jahrhunderte Spuren hinterlassen.

Ansprechpartner

Persönliche Beratung/Betreuung: 
Petra Schmolinsky

Besuchsadresse:
Max-Planck-Ring 14
98693 Ilmenau
Haus G, Zi. 1310

Tel.: +49 3677 69-2521
Fax: +49 3677 69-1770
E-Mail: petra.schmolinsky(at)tu-ilmenau.de

 

Beratung für Studierende des Ifmk:

Bernd Markscheffel

Tel.: +49 3677 69 4053
E-Mail: bernd.markscheffel(at)tu-ilmenau.de

Erfahrungsberichtte

Paul Träger hat im WS 2012/2013 ein Auslandssemester in Bukarest verbracht. Seine Eindrücke hält er in Texten und vor allem mit der Kamera auf diesem Blog fest: http://shootingromania.wordpress.com/

Einen bereits etwas älteren Blog mit vielen nützlichen Informationen zu Bukarest finden Sie hier: bukarestblog.de