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Fakultätsübergreifendes Institut für Werkstofftechnik


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Univ.-Prof. Dr. Edda Rädlein

Institutsdirektorin

Telefon +49 3677 69-2802

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INHALTE

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1 Organisatorisch-technische Hinweise

  1. Die Räume, in denen Praktika stattfinden, sind Laborräume. Grundsätzlich sind Ordnung, Disziplin und Sauberkeit geboten. In allen Räumen der jeweiligen Gebäude besteht ein generelles Rauchverbot. 
  2.  In den Praktikumsräumen sind die in den Laborordnungen fixierten gesetzlichen Bestimmungen des Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutzes einzuhalten. Die Laborordnungen werden im Internet auf der Praktikumsseite (www.tu-ilmenau.de/wt/lehre/praktika/) und durch Aushang in den Praktikumsräumen bekannt gegeben. Sie sind vor Aufnahme des ersten Praktikums zur Kenntnis zu nehmen, auf der Testatkarte mit Unterschrift zu bestätigen und während der Praktika zu befolgen. Für bestimmte Versuche erfolgt zusätzlich eine Belehrung durch den Betreuer am Praktikumsplatz.
  3.  Kleidungsstücke sind in Garderobeschränken und an evtl. vorhandenen Garderobeständern abzulegen. Für den Verlust von Wertgegenständen wird keine Haftung übernommen.
  4.  Taschen mit Arbeitsmaterialien sind in den Garderobenschränken oder so unter den Tischen abzustellen, dass keine Stolpergefahren entstehen. 
  5.  In den Praktikumsräumen darf nicht gegessen und getrunken werden. 
  6.  Das Praktikum beginnt pünktlich zur angegebenen Zeit in den entsprechenden Praktikumsräumen des Institutes für Werkstofftechnik (im Meitnerbau, Arrheniusbau, Kirchhoffbau, Zentrum für Mikro-und Nanotechnologien,…). 
  7.  Studenten, die zu spät zum Praktikum kommen, haben sich beim zuständigen Betreuer unaufgefordert zu melden. Zweimaliges unentschuldigtes Fehlen hat die Nichtanerkennung des Praktikums (d. h. Note 5) zur Folge. 
  8.  Bei entschuldigtem Fehlen ist der Versuch in Absprache mit dem Praktikumsverantwortlichen nachzuholen. 
  9.  Maximal drei Studenten bilden in der Regel eine Praktikumsgruppe. Ausnahmen bedürfen der Zustimmung des Praktikumsverantwortlichen. 
  10.  Nach Praktikumsbeginn übernimmt die Versuchsgruppe das zum Versuch gehörende Versuchsinventar. Die Messeinrichtungen sind entsprechend den Versuchsparametern zu betreiben und pfleglich zu behandeln. Bei Feststellung von Mängeln ist der verantwortliche Betreuer zu unterrichten. 
  11.  Der Nachweis der Versuchsdurchführung erfolgt an Hand einer Testatkarte, die vom Studenten eigenständig zu führen und sorgfältig aufzubewahren ist. Die Testatkarte erhalten die Studenten entweder im Rahmen einer zentralen Praktikumseinweisung vor dem ersten Praktikum oder während des ersten Praktikums. Sie ist bei jedem Versuch mitzuführen!
  12. Zur Vorbereitung auf das Praktikum haben sich die Versuchsteilnehmer die aktuellen Versuchsanleitungen zu beschaffen, z. B. im Internet durch Herunterladen von der Homepage des Institutes für Werkstofftechnik: http://www.tu-ilmenau.de/wt/lehre/praktika/ oder durch Kauf der Versuchsanleitungen im Uni-Copy auf dem Ehrenberg, Werner von Siemens- Str. 1.

2 Vorbereitung auf den Praktikumsversuch

  1. Die ordnungsgemäße Durchführung und Auswertung des Versuches in der vorgegebenen Zeit erfordert von jedem Studenten eine sorgfältige Vorbereitung. Auf der Basis der Versuchsanleitung und der angegebenen Literaturhinweise haben sich die Praktikumsteilnehmer vor Versuchsbeginn mit den theoretischen Grundlagen des Versuchsthemas und mit den damit verbundenen Anwen-dungen eingehend vertraut zu machen. Dazu sind vor dem Praktikum die Fragen im Kapitel "Vor-bereitungsaufgaben" in der Versuchsanleitung schriftlich im Protokoll zu beantworten. Die Beantwortung der Fragen kann stichpunktartig erfolgen (mindestens 3 Stichpunkte pro Frage). 

  2. Zu jedem Versuch wird eine Überprüfung der Kenntnisse in mündlicher Form mit Benotung durchgeführt. Zum Bestehen des Kolloquiums ist mindestens die Note 4,0 (ausreichend) notwendig. Die Note wird in die Testatkarte und das Deckblatt des Versuchsprotokolls eingetragen.

  3. Erhält ein Student die Note 5 ist der Versuch zu wiederholen bzw. ein anderer ersatzweise durch-zuführen. Zweimal Note 5 bedeutet Wiederholung des gesamten Praktikums. Die Benotung erfolgt dabei in der Abstufung 1,0; 1,3; 1,7; 2,0; 2,3; 2,7; 3,0; 3,3; 3,7 und 4,0

3 Auswertung und Vervollständigung der Versuchsprotokolls

  1. Nach Abschuss der Messungen sind die Messergebnisse von den Praktikumsteilnehmern dem Assistenten zur Erteilung des Messwerttestates vorzulegen. Bei falschen Messergebnissen sind die Messungen auf Anweisung des Praktikumsassistenten zu wiederholen. 
  2. Betrugsversuche (Vortäuschen der Versuchsdurchführung, Vorhandensein eines fremden Protokolls am Arbeitsplatz, "Frisieren" der Messwerte u. ä.) führen zur Bewertung "5" und Nichtanerkennung der Versuchsdurchführung, im Wiederholungsfall zum Ausschluss vom Praktikum. 
  3. Die Messdaten sind unter Berücksichtigung der auftretenden Fehler auszuwerten und zu diskutieren. Freihandzeichnung von Koordinatensystemen und Messkurven ist nicht zulässig. 
  4. Das Versuchsprotokoll ist innerhalb von 21 Tagen (Ausschlussfrist) zum Endtestat abzugeben.
    Die Abgabe kann durch
    a) Abgabe beim Praktikumsverantwortlichen,
    b) im Arrheniusbau durch Einwurf in die bereitstehende Einwurfbox,
    c) im meitnarbau durch Einwurf in den Briefkasten des Werkstoffpraktikums des FG "Werkstoffe der Elektrotechnik“, oder
    d) im Kirchhoffbau und Meitnerbau durch Abgabe während der normalen Bürozeiten in den Sekretariaten (Kirchhoffbau K 3013, Applikationszentrum APZ 1.3.113)
    erfolgen.
  5. Die Richtigkeit der Versuchsdurchführung und der Versuchsauswertung wird durch ein Endtestat des Praktikumsassistenten bescheinigt. Ein verspätetes Abgeben bzw. Nichtabgabe eines Protokolls wird mit Note 5 für den entsprechenden Versuch gewertet und bedeuten eine Versuchswiederholung bzw. die Durchführung eines Ersatzversuchs. 
  6. Jeder Praktikumsteilnehmer ist zur Abgabe eines Protokolls verpflichtet. Dies kann in Form eines eigenständigen Protokolls oder eines gemeinsamen Protokolls der Versuchsgruppe erfolgen. Die Mitarbeit bei der Vorbereitung und Erstellung des Protokolls ist durch Unterschrift auf dem Deckblatt zu bestätigen. Nur mit diesen Unterschriften kann den jeweiligen Studenten die Durchführung und die Endnote für den Versuch attestiert werden. Das zu verwendende Deckblatt ist jeder Praktikumsanleitung beigefügt bzw. kann auf den Internetseiten des Praktikums http://www.tu-ilmenau.de/wt/lehre/praktika/ heruntergeladen werden. Jedes Versuchsprotokolls ist einheitlich zu gestalten (siehe Hinweise zur Protokollführung auf der Praktikumswebseite). 
  7. Die Benotung des Protokolls ist Bestandteil der Gesamtnote des Versuches (siehe auch Pkt. 2.2). Das Kolloquium und das Protokoll müssen zum ordnungsgemäßen Anerkennung des Versuchs mit mindestens 4,0 (ausreichend) bestanden werden.
     (Beachten Sie, dass bei einem Gemeinschaftsprotokoll ein Protokollant aus der Versuchsgruppe ausscheiden könnte  (z.B. Uniwechsel) und Sie dann kein Protokoll vorweisen können. Treffen Sie hierzu entsprechende Vorkehrungen (z.B. durch Kopieren des Messprotokolls))
  8. Die Endnote ergibt sich aus dem Mittelwert von Kolloquiumsnote und Protokollnote, wobei bei einer größeren Abweichung der beiden Noten, oder einer einem Protokoll unwürdigen Form, ein Auf- bzw. Abwerten der Gesamtnote durch den Praktikumsbetreuer erfolgen kann. 
  9.  Die Protokollrückgabe erfolgt gesammelt maximal vier Wochen nach dem Ende des letzten Praktikumstermins im Semester über die jeweiligen Sekretariate im Applikationszentrum, Arrheniusbau bzw. Kirchhoffbau. 
  10. Falls bei einem abgegebenen Protokoll bereits während der ersten allgemeinen Durchsicht Nachbesserungsbedarf besteht, werden die Studenten über die notwendige Nachbesserung per E-Mail (deshalb Angabe der E-Mail-Adresse auf dem Deckblatt) informiert. Mit der Abholung des mangelhaften Protokolls beginnt erneut die unter Punkt 3.4 angegebene Frist. Durch die Möglichkeit der Nachbesserung wird die erreichbare Note für das Protokoll herabgesetzt.
  11. Die Übertragung der Noten vom Deckblatt des Versuchsprotokolls in die Testatkarte wird in den Sekretariaten bzw. durch den Praktikumsverantwortlichen vorgenommen. Dabei sind die Protokolle mit den Noten und den Endtestat vorzulegen. Wird nur ein Protokoll von der Gruppe vorgelegt, sind alle Testtatkarten gleichzeitig der Versuchsgruppe mitzubringen und die Endnoten einzutragen zu lassen. Die Protokolle werden nur einem Versuchsteilnehmer ausgehändigt. 
  12. Die Versuchsprotokolle mit den Testaten sind mindestens bis zum Erhalt der Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme am Werkstoffpraktikum sorgfältig aufzubewahren und auf Verlangen vorzuzeigen. Nach Vorlage des Protokolls für den letzten Versuch ist die Absolvierung des Praktikums durch den Praktikumsverantwortlichen auf der Testatkarte bestätigen zu lassen.

4 Grundsätze des Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutzes

  1. Fuchtwege sind dem Flucht- und Rettungsplan (Aushang auf den Fluren) zu entnehmen.
  2. Jeder Student ist im Bedarfsfall zur ersten, ihm möglichen, medizinischen Hilfe verpflichtet.

  3. In jedem Praktikumsraum befindet sich ein Verbandskasten (Farbe: orange).

  4. Medizinische Hilfe muss über die in den Praktikumsräumen vorhandenen Telefonapparate angefordert
    werden, Wahl: 0112

  5. Bei Alarm gilt: • Personenschutz geht vor Sachschutz!
    • Ruhe bewahren und überstürztes, unüberlegtes Handeln vermeiden!
    • Gefährdete Personen warnen, ggf. zum Verlassen der Räume auffordern!
    • Gebäude auf dem kürzesten Weg verlassen (siehe Aushänge in den Fluren vor den Praktikumsräumen).
              Sammelpunkte: Meitnerbau – vor dem Haupteingang Arrheniusbau – vor dem Eingang Parkplatzseite
                                            Kirchhoffbau – vor dem Haupteingang
                                            ZMN – vor dem Haupteingang (vor Maschinenhalle)
    •  Labor-NOT-AUS-Taster betätigen, Medienventile schließen, Gefährdung beseitigen!
              Die Entriegelung der NOT-AUS-Taster hat nur durch eingewiesenes Personal zu erfolgen.

  6. Brände sind unverzüglich mit den im Zugangsbereich (Hauptgang) zu den Praktikumsräumen befindlichen
    Feuerlöschern zu bekämpfen. Der Einsatz der Feuerlöscher erfolgt erst unmittelbar am Brandherd.
    Gegebenenfalls ist die Feuerwehr über die in den Praktikumsräumen vorhandenen Telefonapparate anzufordern,
    Wahl: 0112.

  7. Bei Brand: Vorsicht beim Öffnen der Fenster - Stichflammengefahr!! Brände an Personen sind mit Decken
    zu ersticken. Im Meitnerbau befindet sich eine Löschdecke an der Wand in der Mitte des
    Hauptgangs zu den Praktikumsräumen.

  8. Alle Praktikumsversuche sind elektrisch über ortsfeste Schutzkontaktsteckdosen angeschlossen. Bei
    Gefahr können die Versuche über vorhandene Nottaster neben der Labortür bzw. den Labortischen abgeschaltet werden.

  9. Alle Geräte mit Nennspannungen über 42 V sind über Schutzleitersysteme ans Netz angeschlossen.
    Diese Schutzwirkung darf nicht außer Kraft gesetzt werden. Sollte bei Geräten ohne volle Schutzwirkung
    an spannungsführenden Teilen hantiert werden, so ist das Gerät vorher freizuhalten, d. h. alle Steckverbindungen zur Spannungsquelle sind vollständig zu lösen. Bei Elektrounfällen ist vor allen anderen Maßnahmen die Verbindung zur Spannungsquelle zu lösen

  10. Sicherungen werden i. d. R. vom Personal nach Feststellung des Störungsgrundes erneuert.

  11. Alle Geräte und Behälter sind nur den zugelassenen Belastbarkeiten und Drucken auszusetzen.

  12. Gashähne sind stets zu überwachen und sofort nach Beendigung des Versuches zu schließen. Gas- und
    Wasserschläuche dürfen nach Verlassen des Versuchsplatzes nicht mehr unter Druck stehen.

  13. Bei Arbeiten mit Chemikalien oder Lösungsmitteln sind nur die für diese Zwecke bereitgestellten Behälter
    zu verwenden. Verschüttete Chemikalien oder Lösungsmittel sind sofort mit Wasser zu verdünnen und
    durch Aufwischen zu beseitigen (Rutschgefahr). Das Einatmen entstehender Dämpfe ist zu vermeiden.

  14. Brennbare Flüssigkeiten dürfen nicht in die Nähe von Bunsenbrennern gebracht werden.

  15. In einem verdunkelten Versuchsraum ist besondere Vorsicht bei Arbeiten mit Chemikalien, Gasen und
    elektrischen Spannungen notwendig. Durchgänge dürfen nicht mit Taschen, Stühlen, Hockern usw. versperrt werden.

  16. Bei Bruch von Glasgefäßen sind die Verletzungsgefahren so gering wie möglich zu halten. Zerbrochene
    Gläser gehören nicht in Papierkörbe, sondern in die zu diesem Zweck aufgestellten Behälter bzw. sind
    gesondert und sichtbar auf das Abflussbecken abzulegen.

  17. Der Versuchsplatz ist nach Beendigung des Versuches sauber und geordnet zu hinterlassen. Zur Vermeidung von Stolpergefahren sind die Stühle immer wieder und nach Beendigung des Praktikums ordentlich hinzustellen.

5 PC - Benutzerordnung für Studenten

  1. Die Programme sind ausschließlich von der entsprechenden Stelle im Betriebssystem aufzurufen.

  2. Andere Programme auf der Festplatte, Disketten bzw. USB-Sticks, Internetzugriffe sowie Dateiverwaltungsroutinen dürfen nicht selbständig aufgerufen werden. Das Aufrufen von Eigeninstallationen ist verboten!

  3. Disketten - Benutzung, USB- Sticks, CD-Brennen ist nicht zulässig. Messdatenmitnahme nur in Absprache mit dem Betreuer bei einigen Versuchen möglich.

6 Verstöße

Grobe Verstöße gegen die Praktikumsordnung führen zum Abbruch der Versuchsdurchführungen, im Wiederholungsfall zum Ausschluss vom Werkstoffpraktikum im laufenden Semester.

7 Gültigkeitsbereich

Diese Laborordnung gibt die allgemeinen Verhaltensgrundsätze des Gesundheits-, Brand- und Arbeitsschutzes im Rahmen des Praktikums wider.

Weiterführende Einweisungen, insbesondere in den spezialisierten Laboren erfolgen vor dem Praktikum durch das jeweilige Fachgebiet.

Univ.-Prof. Dr. rer. nat. habil. P. Schaaf
Fachgebietsleiter 


Ich bestätige die Kenntnisnahme dieser Ordnung