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INHALTE

Innovatives Wissensmanagement in Organisationen

Ihre Dozenten

Seminarleiter (insbesondere Bachelor-Betreuung)

Jan Gröne, B.A. (ehemals geleitet von Dipl.-Medienwiss. Marcel Kirchner)

Herr Gröne hat seine Bachelorarbeit zur Optimierung des internen Wissensmanagements in der Agentur für digitale Kommunikation Aperto geschrieben. Er beschäftigt sich insbesondere mit Social Media in der internen und externen Anwendung.

Lehrbeauftragter (insbesondere Master-Betreuung)

Dipl.-Ing. Ingo Karge, IBM Deutschland GmbH

Herr Karge ist zertifizierter IT-Spezialist und arbeitet im TechSales-Team bei IBM Deutschland. Er betreut die Einführung der Social Software IBM Connections bei zahlreichen Business Partnern. Hier ein Interview, wie erfolgreich das bisher u.a. mit Studenten des Anwendungsbereichs IWM lief: http://www.youtube.com/watch?v=uFmsYvmdA58

Das Seminar entspricht zugleich den Master-Veranstaltungen E-Learning-Technik (WS) bzw. E-Learning-Didaktik (SoSe).

Motivation und Lerninhalte

Erfahrungsbericht von Tanja Mantel (Matrikel 2010):

In diesem Video-Interview erläutert Tanja Mantel ihre Aufgaben im Seminar für den Auftraggeber IBM und geht zudem allgemein auf Chancen und Inhalte ein.

Erfahrungsbericht von Jan Gröne (Matrikel 2009)

In diesem Videointerview schildert euch Jan Gröne (Matrikel 2009) seine Eindrücke zum Anwendungsbereich IWM.

Wie werden wir morgen arbeiten?

Auf einer der letzten DNUG-Konferenzen in Bonn haben wir uns nach 10 Monaten praktischer AbIWM-Arbeit den oben genannten Fragen im Interview gestellt - seht selbst: http://bit.ly/lsDurk

Derzeit ist es eine der größten Herausforderungen, die kreativen Herangehensweisen und Ideen der Nachwuchskräfte der Zukunft in die Arbeitsabläufe von Unternehmen und Institutionen zu integrieren. Wie kann man mit dem Einsatz von Social Media Unternehmensprozesse optimieren, wie die Kommunikation und Zusammenarbeit der Mitarbeiter untereinander verbessern?

Im Rahmen des Anwendungsbereiches werden wir uns mit diesen Phänomenen beschäftigen und nach Antworten im Bereich des so genannten "Social Business" suchen. In Kooperation mit IBM Deutschland sollen anhand konkreter Anwendungsfälle in Unternehmen und Hochschulen Implementierungsstrategien für den Einsatz von Social Media entwickelt werden, die im Idealfall auch zu einer ersten Umsetzung mit wissenschaftlicher Begleitung führen.

Lernziele

Die Studierenden werden in der Lage sein, ein Basis- und Überblickswissen über Social Media darzustellen. Dabei werden sie unterschiedliche Online-Werkzeuge und deren Eigenschaften sowie deren Handhabung in konkreten Anwendungskontexten kennen und einschätzen.

Die Studierenden werden in der Lage sein, technisch-didaktische Einsatzkonzepte für Social Media zu entwerfen und deren mögliche Einführung anhand kurzer, dramaturgisch aufbereiteter Medienprodukte zu unterstützen.

Die Studierenden werden in der Lage sein, forschungsmethodische Zusammenhänge zu erfassen, indem sie begleitend Erhebungsinstrumente entwickeln und einsetzen (insbesondere Master).

Erfahrungsbericht von Dustin Lemme (Matrikel 2010)

"Zukunftsträchtig. Praxisnah. Anspruchsvoll."

Dustin war Teamleiter für den Auftraggeber Fiducia IT AG

Wer den Anwendungsbereich „Innovatives Wissensmanagement“ wählt, entscheidet sich für teamorientiertes und konzeptionelles Arbeiten am Puls der Zeit: Seminarteilnehmer unterstützen im Rahmen der Lehrveran- staltung die Optimierung von Kommunikationsprozessen durch den Einsatz von Social Software in real existierenden Unternehmen. Social Software vereint quasi Eigenschaften des Web 2.0 und ist – ähnlich wie Facebook – eine Plattform, auf der sich Mitarbeiter betriebsintern austauschen können.

Zum Ablauf des Seminars

Nach einer kurzen Einführungsphase und erfolgreicher Teambildung übernimmt jede Gruppe die Verantwortung für ein Unternehmen, das gegenwärtig mit der firmeninternen Implementierung von Social Software beschäftigt ist. Die Seminarteilnehmer analysieren den Projektfortschritt, identifizieren Probleme und erarbeiten Lösungsvorschläge, um die Einführung weiter voranzutreiben. Selbige werden bis zum Ende des ersten Semesters in Form einer fünfzehnminütigen Präsentation vorgestellt.

Im zweiten Semester entstehen auf Basis der erarbeiteten Lösungsvorschläge und nach Rücksprache mit dem Auftraggeber konkrete Umsetzungspläne. Die Seminarteilnehmer fertigen hierfür ein Grob- und Feinkonzept an. Letzteres wird am Ende des zweiten Semesters zudem in Form einer dreißigminütigen Präsentation vorgestellt. Möglich, dass es im Ansatz zu einer praktischen Umsetzung des Feinkonzeptes kommt.

Während der gesamten Seminarzeit sind weitere Teilleistungen abzulegen, die in die Bewertung einfließen. Die Teamarbeit wird während der zwei Semester durch eine Vorlesungsreihe begleitet, die sich aus verschiedenen Blickwinkeln dem Thema „Social Software“ nähert.

Wer das Seminar besuchen sollte

Die Lehrveranstaltung „Innovatives Wissensmanagement“ eignet sich für Studenten, die an zukunftsträchtigen Themen in der Unternehmenskommunikation interessiert sind. In keinem anderen Fach erhalten Teilnehmer wohl so tiefe Einblicke in ein Feld, das noch ganz am Anfang seiner Entwicklung steht und für praktisch jedes personalstarke Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der Kurs erweitert das Referenzportfolio eines Studenten um ein Vielfaches und liefert neue berufliche Perspektiven - fernab klassischer Tätigkeiten in der Medienbranche. Wer sich breit aufstellen möchte, gewinnt mit dem Besuch des Seminars ausgezeichnete Alleinstellungsmerkmale.

Die Lehrveranstaltung fördert und fordert Teamfähigkeit und ein problemorientiertes Vorgehen – Kreativität ist zweitrangig, wenngleich erwünscht! Die Teilnehmer analysieren, identifizieren und schreiben nieder. Sie überlegen sich auf Basis geeigneter Literatur Strategien, um die unternehmensinterne Einführung von Social Software zu befeuern. Sie stehen im regen Austausch mit Firmenvertretern, erstatten Bericht, müssen möglicherweise auf neue Wünsche der Auftraggeber reagieren und diese zügig in ein bestehendes Konzept einarbeiten. Eine enge Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Firmen ist unentbehrlich. Kurzfristige Änderungen im Lehrplan sind möglich. Hier heißt es: Profi sein und sich den neuen Umständen zügig anpassen. Stressig? Etwas! Lehrreich? Um so mehr! Berufstauglich? Aber hallo!

Fazit

Der Anwendungsbereich lebt von Dynamik. Ein roter Faden ist enthalten, wenngleich er an manchen Stellen fasert. Aufgabenstellungen sind selten eng gefasst. Dafür haben Studenten viel Platz, um sich mit Ideen auszutoben.

Einführende Links und Literatur

Back, Andrea / Gronau, Norbert / Tochtermann, Klaus (2009): Web 2.0 in der Unternehmenspraxis. Grundlagen, Fallstudien und Trends zum Einsatz von Social Software. Oldenbourg-Verlag, München.

Gasser, Urs / Palfrey, John (2008): Generation Internet - Die Digital Natives: Wie sie leben | Was sie denken | Wie sie arbeiten. Carl Hanser Verlag, München.

Koch, Michael / Richter, Alexander (2009): Enterprise 2.0: Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in Unternehmen. Oldenbourg Verlag, München.

Stocker, Alexander / Tochtermann, Klaus (2010): Wissenstransfer mit Wikis und Weblogs. Fallstudien zum erfolgreichen Einsatz von Web 2.0 in Unternehmen. Gabler Verlag, Wiesbaden.

Für den Abschluss maßgebliche Leistungen

Aufgaben verteilt über beide Semester

  • Konzeption und Produktion kleiner Lern-Tutorials
  • Entwicklung und ggf. Umsetzung eines konkreten Einsatzkonzeptes für Social Media
  • Präsentation der Konzepte vor einer Fachjury
  • Dokumentation und Reflexion des Arbeitsprozesses

Methodik

Das Seminar wird nach der Blended Learning-Methode bestehend aus einführenden / zwischenzeitlichen Präsenz- und vertiefenden Online-Phasen durchgeführt. Darüber hinaus wird es Gast-Vorträge von geladenen Experten der Social Media-Welt und weitere ergänzende Veranstaltungsformate (Exkursion mit Workshop) geben.

Empfohlene Vorkenntnisse

  • Bereitschaft zum und Motivation beim Umgang mit dem Medium Internet
  • Interesse an der Arbeit mit Social Media in der internen und externen Anwendung
  • Recherchefähigkeit, Diskussionsvermögen und Teamdenken
  • Grundkenntnisse im Bereich der Medienkonzeption und -produktion

Abschluss

AMW 3. und 4. FS Bachelor - alternative Prüfungsleistung (aP)
Master Vertiefungsmodul - alternative Prüfungsleistung (aP)

Termine und Einschreibung

(Angaben zu Raum und Zeit sind außerdem dem Online-Vorlesungsverzeichnis der TU Ilmenau zu entnehmen)