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12.12.2017

Ausstellung "Durstige Güter" in der Universitätsbibliothek

140 Liter Wasser für eine Tasse Kaffee – Ausstellung in der Universitätsbibliothek der TU Ilmenau macht auf den Umgang mit der Ressource Wasser aufmerksam.

Nicht nur für die Erzeugung von Lebensmitteln, auch bei der Herstellung von Kleidung und anderen Konsumgütern verbrauchen wir enorme Mengen Wasser. Die Wanderausstellung „Durstige Güter“, konzipiert vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), zeigt, welche Produkte besonders hohen Wassereinsatz erfordern und wie sich Verbraucher beim Einkaufen gezielt für ressourcenschonend hergestellte Güter entscheiden können. Zur Ausstellungseröffnung am 12. Dezember 2017 um 18 Uhr laden der BUND-Kreisverband Ilm-Kreis und die Universitätsbibliothek gemeinsam ein. Den Einführungsvortrag hält Maik Rudloff, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Wasser 3.0“ an der Universität Koblenz-Landau. Er berichtet über dieses Projekt, das scheinbar Unmögliches möglich macht: Wasser von Rückständen aus Mikroplastik und Arzneimitteln zu reinigen.

Wir importieren unsere Lebensmittel und andere Konsumgüter aus der ganzen Welt. Dort, wo sie produziert werden, benötigt ihre Erzeugung Wasser. Wie viel Wasser es jeweils ist und wie es gewonnen wurde, wie groß also der Wasserfußabdruck eines Produkts ist, lässt sich allenfalls noch erahnen, wenn es im Kaufhausregal steht.

Die Ausstellung „Durstige Güter“ widmet sich diesen Geschichten und erzählt sie auf zwölf Stationen. Dabei stellt sie Besuchern sowohl die grünen, grauen und blauen Wassertropfen vor als auch die unterschiedlichen Länder, aus denen die importierten Produkte stammen. Die Geschichten geben Wassertropfen im übertragenen Sinn ökologisches und soziales Gewicht und veranlassen uns, über unser Konsumverhalten nachzudenken. Am Ende stehen konkrete Orientierungshilfen, wie wir beim Einkauf im Supermarkt den Warenkorb mit möglichst wenig sogenanntem virtuellem Wasser belasten.

Entwickelt hat die Ausstellung die BUND Kreisgruppe Heidelberg zusammen mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg sowie den Gestaltungsagenturen prototypen und suwadesign aus Berlin. Sie wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesumweltministerium. Um die Weiterentwicklung von Nachhaltigkeitssiegeln voranzutreiben, haben Besucher die Möglichkeit, eigene Vorstellungen zu entwickeln, die an das Umweltbundesamt weitergeleitet werden.

Die Ausstellung wurde vom BUND Ilm-Kreis in Kooperation mit der Universitätsbibliothek der TU Ilmenau organisiert und ist bis zum 12. Januar 2018 Montag bis Samstag zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zugänglich. Der Eintritt zur Ausstellung und zur Eröffnungsveranstaltung ist frei.

Weitere Informationen zur Ausstellung unter www.durstige-gueter.de.