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25.06.2020

Erfolgreicher Abschluss der ersten Doktorandengeneration des DFG-Graduiertenkollegs

© TU Ilmenau

Doktoranden des DFG-Graduiertenkollegs NanoFab und ihre Betreuer

Vom 15. bis 19. Juni 2020 verteidigten zehn Doktoranden des DFG-Graduiertenkollegs GRK 2182 "Spitzen- und laserbasierte 3D-Nanofabrikation in ausgedehnten makroskopischen Arbeitsbereichen (NanoFab)" unter reger Beteiligung der Hochschulöffentlichkeit erfolgreich ihre Promotionsarbeiten. Nach drei Jahren intensiver Arbeit am Projekt beendeten sie planmäßig, trotz Corona-bedingten Erschwernissen, ihre wissenschaftlichen Forschungen. Zwei Teilnehmer schafften es sogar in nur zweieinhalb Jahren.

Die hervorragenden Leistungen spiegeln sich in den beeindruckenden Abschlussergebnissen wider. Vier Promovenden schlossen mit dem Prädikat "summa cum laude", vier mit "magna cum laude" und zwei mit "cum laude" ab.

Die Reihe der Verteidigungen wurde noch erweitert durch die wissenschaftliche Aussprache zur Doktorarbeit des Koordinators des Graduiertenkollegs Ingo Ortlepp, ebenfalls mit ausgezeichnetem Prädikat, der so gemeinsam mit der ersten Generation der Doktoranden abschließen konnte.

Das internationale und interdisziplinäre Graduiertenkolleg "NanoFab" wird seit April 2017 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG finanziert, für die erste Periode bis 2021 mit 5,7 Mio EUR.  Insgesamt ist es für drei Generationen von Doktoranden, also für neun Jahre, bis 2026 vorgesehen.

International einzigartige Erkenntnisse

Alle Forschungen haben ein gemeinsames, wissenschaftlich anspruchsvolles Ziel: die Schaffung spitzen- und laserbasierter 3D-Nanofabrikation in ausgedehnten makroskopischen Arbeitsbereichen. Hochentwickelte Nanofabrikationstechniken sollen mit den herausragenden Fähigkeiten der Nanopositionier- und Nanomessmaschinen synergetisch so verbunden werden, dass neue, skalenübergreifende, großflächig anwendbare Lösungen für die Nanofabrikation entstehen.  Die internationale Sichtbarkeit des Forschungsfeldes "Nanopositionier-und Nanomessmaschinen" wurde damit auf die Nanofabrikation ausgedehnt. Es wurden neue, international einzigartige Erkenntnisse gewonnen.

Intensive fach- und fachgebietsübergreifende Zusammenarbeit

Solch ein ambitioniertes Ziel kann nur durch sehr intensive fach- und fachgebietsübergreifende Zusammenarbeit erreicht werden. Dies ist der ersten Doktorandengeneration hervorragend gelungen. Die durch die Universität bereitgestellten, großzügigen zusammenhängenden Arbeitsräume im "Schützenhaus" unterstützten die Teambildung maßgeblich. Diese gut ausgestatteten Räume waren Keimzelle und Treffpunkt des Erfahrungsaustauschs für die Doktoranden. So konnten sie sehr schnell eine hohe Motivation, großen Teamgeist und interdisziplinäre Zusammenarbeit entwickeln. Die wissenschaftliche Arbeit wurde durch eine exzellente fachliche Betreuung durch zehn Teilprojektleiter aus den Fakultäten für Maschinenbau, für Elektrotechnik und Informationstechnik und für Informatik und Automatisierung sowie dem IMMS Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme begleitet.

Zweite Generation gestartet

Am 1. April 2020, inmitten des Corona-Lockdowns, nahm bereits die zweite Generation von jungen Forscherinnen und Forschern ihre Arbeit auf. Sie werden die Arbeiten der ersten Generation teilweise weiterführen, um die gesammelten Erkenntnisse zu vertiefen, teilweise werden aber auch neue Forschungsschwerpunkte untersuchen.