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Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Edda Rädlein

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INHALTE

Rückblick: Schülerveranstaltung Nachtlabor 2015

Wenn der Schmelztiegel glüht – ein Nachtlabor für Schüler

Glasfasern können Informationen über weite Strecken transportieren, oder für uns täglich Licht ins Dunkle bringen. Bereits ein Steinwurf kann ein Glas in tausend Stücke brechen lassen, und doch hängen wir uns zu Weihnachten immer wieder dieses zerbrechliche Gut an den Tannenbaum. Mit anderen Worten: Glas fasziniert und bezaubert. Um auch junge Menschen bereits frühzeitig für diesen Werkstoff zu begeistern und ihnen wichtige Impulse für ihre Berufs- und Studienwahl mit auf den Weg zu geben, hat die Junge DGG unter der Leitung von Sharon Krenkel am 13. November 2015 in Ilmenau ein einzigartiges Konzept umgesetzt. Dieses Nachtlabor orientiert sich an einer ähnlichen jährlich stattfindenden Veranstaltung der TU Bergakademie Freiberg, welche von Rolf Weigand, Gründungsmitglied der JDGG, mit ins Leben gerufen wurde.


Erst als es draußen dunkel ist, werden auf dem Campus der TU Ilmenau die Öfen angeschmissen. Gemeinsam mit Frau Prof. Edda Rädlein und durch die Unterstützung vieler helfender Hände, hatten 20 Schüler aus Ilmenau und der Umgebung die Möglichkeit einen Blick hinter das Glas zu werfen. Die Schüler konnten durch vielfältige Experimente selbst erfahren, dass man beim Verarbeiten der Glasschmelze ein gutes Händchen braucht und dass sie beim Glasblasen den richtigen Dreh raus haben sollten.

Schüler bei den Versuchen:

Herstellung von Glastalern (links),
Glasverarbeitung (Mitte),
Untersuchung des Bruchverhaltens von Gläsern (rechts)

Gemeinsam mit dem Berufsschulzentrum (SBSZ) Ilmenau konnten an diesem Tag viele großartige Möglichkeiten angeboten und umgesetzt werden. Die Schülern sind durch einfache Versuche alltäglichen Fragen auf den Grund gegangen, wie: Warum bröselt Autoglas, wenn es kaputt geht? Wieso perlt Wasser von manchen Glasoberflächen ab? Wie kommt die Farbe ins Glas? Oder: Warum bekommt man beim Autofahren keinen Sonnenbrand?
Abschließendes Highlight war eine gemeinsame zünftige Stärkung mit Kartoffelsuppe in, wie könnte es auch anders sein, Gläsern, die in einem Wasserbad durch „ofenwarme“ Feuerfeststeine erhitzt wurden.



Als Fazit dieser Veranstaltung sieht auch Frau Prof. Rädlein viele Vorteile in einer engen
Kooperation von Berufsschulzentren, Hochschulen und Firmen: „Es gibt Dinge, die können
nur gemeinsam angepackt werden und weitergeführt werden.“

 

Artikel: Junge DGG