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Prof. Dr. Jens Haueisen

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INHALTE

08.08.2014 - Neue Publikation im Projekt FEMINVERS II

Magnetoencephalography signals are influenced by skull defects

Messungen von MEG-Signalverlust über Schädeldefekt

In der Kooperation zwischen dem Institut für Biomedizinische Technik und Informatik der TU Ilmenau, dem Universitätsklinikum Jena und der University of Melbourne in Australien konnte erstmals der Einfluss von Schädeldefekten auf Magnetenzephalographie-Signale (MEG) quantifiziert werden. In den Messungen konnte unter anderem gezeigt werden, dass bis zu 25% Signalverlust durch Schädeldefekte im MEG entstehen kann. Die Abbildung zeigt den Vergleich und die Differenz von gemessenen Magnetfeldverteilungen mit und ohne Schädeldefekt. Diese Signalveränderung ist am stärksten für elektrische Aktivität im Gehirn direkt unter einem Schädeldefekt. Deshalb sollte dieser Einfluss besonders in der Diagnostik nach Operationen am Gehirn, zum Beispiel bei fokaler Epilepsie, beachtet werden.